Als Vorwort, es hat niemand über meine Katzen zu lachen
Das dominate Merkmal schwarz ist mit dem Großbuchstaben A gekennzeichnet. Das rezessive Merkmal braun mit dem kleinen Buchstaben b.
Wenn das Tier vom Genotypen (Erbbild) mischerbig ist, das bedeutet sowohl die Anlegen für das schwarze als auch für das braune Merkmal besitzt, ist das Tier immer vom Phänotyp (Erscheinungsbild) schwarz. Denn schwarz ist in diesem Fall dominat und braun rezessiv.
Hier ist zusehen. Ein Elternteil ist reinerbig schwarz. Also besitzt es nicht das braune Merkmal! Das andere Elternteil ist reinerbig braun!
Alle Kitten besitzen nun sowohl das schwarze als auch das braune Merkmal. Da das schwarz dominat ist, sind alle Kitten vom schwarz.
Dazu die Mendel´sche Regel:
Uniformitätsregel: Kreutzt man reinerbige Lebewesen, die sich in einem Merkmal unterscheiden, sind alle Nachkommen in diesem Merkmal gleich.
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Verpaart man jetzt die zwei mischerbige Tiere, dann sieht das folgt aus.
Hier spalten sich die Genotypen wieder auf. In diesem Wurf gibt es eine reinerbige schwarze Kitte, zwei mischerbige und eine Reinerbige braune Kitte.
Dazu auch die Spaltungsregel von Mendel:
Kreutzt man Lebewesen, die in einem Merkmal verschieden sind, so spalten sich die Nachkommen in diesem Merkmal in einem bestimmten Zahlenverhältnis wieder auf.
Off-Topic
Mendel machte alle Versuche mit Erbsen pflanzen. Bei vielen versuchungen kam er immer wieder auf die Zahlenfolgen Genotyp 1:2:1 und Phänotyp 3:1. Bei 8 Jungtieren wäre es zum Beispiel: Genotyp 2:4:2 und Phänotyp 6:2. Natürlich gibt es immer leichte abweichungen, aber so in etwa ist das immer.
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Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Elterntier geschekt war und das so zustande kam, aber das kann ich dir erst heute Abend genau erklären, denn die Zeit fehlt mir jetzt!