also mindestens 2 aber ich würde die anzahl über 4 nicht überschreiten das ist dann schon grenzwertig.
aber aufjeden fall die häuschen nicht vergessen
Warum, beziehst Du Dich auf diesen etwas seltsamen Artikel im Spiegel, der alle leute mit mehr als vier Katzen oder 5 Nagetieren schon mal eben in die Animal Hoarding-Schublade steckt?
Das ist Quark. Richtig Gruppenlebende Tiere, vor allem so richtig typische Beutetiere wie Meerschweinchen, fühlen sich in etwas größeren Gruppen deutlich sicherer. Die Gruppe bietet Schutz vor Raubtieren, und das steckt in ihren Instinkten. Dadurch werden sie auch dem Menschen gegenüber deutlich zutraulicher - sie kommen dann viel eher freiwillig auf einen zu.
Und von der Versorgung her ist das wirklich kein Problem: das Gehege gleich von Anfang an groß genug bauen, dann muss man auch nur 1-2 mal die Woche misten, einmal die Woche alle fangen, wiegen, Gesundheitscheck (Zähne, Geschlechtsorgane, durchs Fell wuscheln, ggf. Krallen schneiden, auf klare Augen und saubere Ohren achten, fertig, dauert 2-5 Minuten pro Nase), füttern muss man auch, egal ob nun 2, 4 oder 6 Meerschweinchen, und trinkflasche und wassernapf wählt man eben eine Nummer größer.
Auch die Futterkosten sind nicht dramatisch, für 5 Meerschweinchen kommt man mit 50 Euro im Monat mehr als bequem hin, da ist auch öfter Bio-Gemüse noch drin. Klar, von einem schmalen Taschengeld wird es vielleicht eng, aber für einen Erwachsenen der selber arbeitet ist das wirklich locker zu bezahlen. Wenn man sparen muss und ein wenig rechnet schafft man es die 5 Mäuler auch mit 30 Euro zu füttern, inklusive Einstreu und Heu.
wie oft ein Tier krank ist hat auch wenig mit der Anzahl zu tun - man kann bei zwei Meerschweinchen zwei erwischen, die dauernd krank sind, und man kann 20 halten und nur alle halbe Jahre mal wegen einer Kleinigkeit beim Tierarzt sein.
Für die Meerschweinchen selber liegt die Wohlfühlgruppe zwischen 4 und 10 Tieren. realistisch machbar mit kleiner Wohnung und knapper Freizeit sind 4-6 Tiere, richtig große gruppen werden dann wieder zeitintensiver, weil es eben doch ein sehr großes gehege zu misten gibt und der gesundheitscheck etwas zeitaufwändiger wird.