Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme

Diskutiere Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; hi, ich habe vor einiger zeit mal einen lieferanten aus den niederlanden im net gefunden, die schockgefrieren ganze tiere (mit allem drum und...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #1
samadhi-mara

samadhi-mara

Beiträge
180
Reaktionspunkte
0
hi,
ich habe vor einiger zeit mal einen lieferanten aus den niederlanden im net gefunden, die schockgefrieren ganze tiere (mit allem drum und drin) und dann
wird das ganze tier gemahlen und weiter schockgefroren. die meinten, daß der hund damit ALLE für ihn notwenigen stoffe bekommt, die er von natur aus braucht, ohne das der TH nun ein ganzes kaninchen oder huhn in den fressnapf legen muß. hatte das schon mal hier angesprochen und bekam als antwort, daß man es doch seinem tier ersparen sollte, schnäbel, krallen und fell oder federn fressen zu müssen.
also ich fand das konzept eigentlich ganz schlüssig, fand ich auch praktikabler als barfen, was ja für manchen einfach zu viel aufwand wäre.

wäre jetzt mal über ein paar andere meinungen froh, denn das spukt mir immer noch im kopf rum (füttere mittlerweile wolfsblut, wird auch gut ange-
nommen und da ich meistens auf den ausläufen füttere, hab ich jetzt immer jeden!!! hund an der hacke:roll:, denn das zeugsriecht ja schon extrem stark an gewürzen und wie mir nun neulich jemand sagte, wäre 30% proteingehalt auch auf dauer nicht gut).....man man, das ist vielleicht ne wissenschaft für sich.
lg mara und henry
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #2
wie mir nun neulich jemand sagte, wäre 30% proteingehalt auch auf dauer nicht gut
Das wäre der geschätzte Proteinwert beim Barf, also erstmal noch in Ordnung ;).

Von den ganzen Futtertieren bin ich mäßig begeistert.
Zum Barfen dazu ja, aber ausschließlich? Würde ich nicht machen, denn der Hund ist eben kein Wolf mehr und darum glaube ich, dass das ganz schön nach hinten losgehen kann.
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #3
hmm inwiefern denn "nach hinten losgehen"? was fehlt deines erachtens?
die 30% protein sind z.zt. in dem TROFU (wolfsblut blue pacific). meine hundetrainerin meinte, dadurch würde er zuviel energie bekommen, so 22% würden allemal reichen. meine TÄ hat leider auch keine ahnung von ernährung (sagt sie). es ist echt alles sehr verwirrend. zumal bei so hohem proteingehalt ja auch sehr viel phosphor drin ist, was ja für die nieren nicht so toll ist. :-((.
lg mara

ach ja und was genau heißt denn " erstmal noch in ordnung" ???
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #4
hmm inwiefern denn "nach hinten losgehen"? was fehlt deines erachtens?
die 30% protein sind z.zt. in dem TROFU (wolfsblut blue pacific). meine hundetrainerin meinte, dadurch würde er zuviel energie bekommen, so 22% würden allemal reichen. meine TÄ hat leider auch keine ahnung von ernährung (sagt sie). es ist echt alles sehr verwirrend. zumal bei so hohem proteingehalt ja auch sehr viel phosphor drin ist, was ja für die nieren nicht so toll ist. :-((.
lg mara

ach ja und was genau heißt denn " erstmal noch in ordnung" ???

Das ist oft vertreten. Es heißt, man solle regelmäßig nicht über 25% und nicht unter20% Rohproteingehalt füttern, weil es über die Nieren abgebaut wird und zu viel davon schaden kann. Jedenfalls sagen das Mitarbeiter der Tiho Hannover.

Interessant ist: Einerseits heißt es hier "Der Hund stammt vom Wolf ab, barft ihn!" und auf der anderen seite heißt es "Der hund ist kein Wolf, man kann dem kein ganzes Tier hinwerfen...)
Ja, was denn nun??

Wenn der Hund "hundetypisches" zu fressen gekriegt hat, dann war das was? Wohl eher Schnabel, Innereien und Krallen, als das gute Muskelfleisch. Wenn man also ursprünglich füttern will, darf das eigentlich nicht fehlen.
Da mir die Erfahrungsberichten von Tierärzten udn Barfern nicht aus dem Kopf gehen, die sagen, wie unterirdisch die Versorgung bei Barf ist, werde ich weiterhin Trockenfutter füttern. Und zwar welches, indem auch Getreide und Innereien sind (und sogar fair deklariert).
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #5
hmm inwiefern denn "nach hinten losgehen"? was fehlt deines erachtens?
die 30% protein sind z.zt. in dem TROFU (wolfsblut blue pacific). meine hundetrainerin meinte, dadurch würde er zuviel energie bekommen, so 22% würden allemal reichen. meine TÄ hat leider auch keine ahnung von ernährung (sagt sie). es ist echt alles sehr verwirrend. zumal bei so hohem proteingehalt ja auch sehr viel phosphor drin ist, was ja für die nieren nicht so toll ist. :-((.
lg mara

ach ja und was genau heißt denn " erstmal noch in ordnung" ???
Das Wolfsblut Wild Pacific hat 28% Rohprotein und gerade mal 0,94% Phosphor (Quelle ), das ist sogar weniger als in den meisten aller Trockenfutter (was das Phosphor angeht). Darum finde ich die Werte durchaus vertretbar.
Die Sache mit dem Rohprotein ist, dass es unter anderem aus Schwefel besteht, der in der Leber zu Aminosäuren und anderen Stoffwechselstoffen umgewandelt wird. Ist es zu viel Schwefel, sprich zu viel Rohprotein, wird der Schwefel zu Harnsäure umgewandelt, die durch die Nieren ausgeschieden wird und diese belastet.
Aber: Wie viel zu viel ist kann man nicht einfach so sagen. Manche Hunde brauchen mehr, andere weniger, das hängt vom Stoffwechsel und von der Aktivität des Hundes ab. Ganz grob kann man sagen: Nimmt er ab, enthält das Futter zu wenig Rohprotein und Rohfett, nimmt er zu enthält es zu viel. Hält dein Hund mit seinem Futter also sein Gewicht, würde ich mir erst einmal keine Gedanken machen. Da mache ich mir eher Sorgen um Futter, die über 40% enthalten ;).

Mit "nach hinten losgehen" meine ich, dass das Huhn für den Hund nicht unbedingt ausgewogen ist. Nicht jeder Hund verträgt Federn, Klauen und Schnäbel. Außerdem kann es je nach Hund sein, dass er davon Verstopfung bekommt, weil es dann wieder zu wenig Rohfaser ist, da kein Gemüse dabei ist (der Mageninhalt allein wird nicht bei jedem Hund reichen). Außerdem werden dann auch Innereien wie Niere und Gallenblase gefressen, die ich persönlich meinem Hund wegen der Belastung für die eigenen Nieren nie füttern würde.

@Winchester: Ich meine, wir hatten dieses Gespräch schon einmal: Zwischen der Hund stammt vom Wolf ab und der Hund ist ein Wolf besteht für mich ein großer Unterschied. Auf der einen Seite ist der Hund noch ebenso ein Fleischfresser, das sieht man an den Zähnen, an der Länge des Darms usw.. Er kann auch Getreide schlicht nicht verdauen, Gemüse auch nicht, wenn es nicht weiter verarbeitet ist. Andererseits hat ein Hund aber keinen 10-Liter-Magen mehr, braucht keinen Fastentag und auch keine Federn und kein Fell mehr für seinen Verdauungstrakt (auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel).
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #6
@mischling
danke erstmal für deine ausführungen. hat ein bisschen mein wirrwarr gelichtet...aber "durchaus vertretbar" macht mich schon wieder misstrauisch :roll:, woran merke ich, daß es nicht mehr vertretbar ist? wie du ja weißt, hatten wir schlimmste probleme und nun will ich natürlich nur das allerbeste für meinen schatz...aber leider scheint es ja kaum mal übereinstimmende meinungen zu geben (außer barf).
meinst du (ich frag dich jetzt mal so direkt, da du mir ziemlich kompetent erscheinst ;-)) daß ich henry jetzt durchgehend und ausschließlich mit
wild pacific, blue mountain und green valley füttern kann? er hat ja inzwischen wieder normalwerte. oder sollte ich da noch irgendwas hinzugeben?
ich bin da echt total unsicher :-(((.
außerdem werde ich mich mal um ein barf-buch kümmern. mal sehen, evtl. ist das ja doch praktikabel (bin viel unterwegs).
lg mara
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #7
Ich schreibe deshalb so "ungenau", weil es von Hund zu Hund unterschiedlich ist ;).
Mein erster Hund war sehr aktiv, kam aber mit 21% Rohprotein sehr gut aus, Leo wird gebarft, bekommt also etwa 30% Rohprotein, wenn nicht mehr, und hält seine Linie.

Wie ist es denn bei dir derzeit? Er hatte ja erhöhte Nierenwerte, die wieder normal sind, aber kann ausgeschlossen werden, dass ein Nierenschaden besteht?
Bei Nierenproblemen in der Vergangenheit, auch wenn sie inzwischen geklärt zu sein scheinen, würde ich zu weniger Rohprotein und Phosphor raten.
Wolfsblut wäre als Trockenfutter sicher nicht schlecht, aber eventuell wäre bei euch ein Nassfutter besser? Nassfutter hat generell weniger Rohprotein und Phosphor.
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #8
hmm, also er hat jetzt wieder normalwerte, ich soll noch den phosphor-binder aufbrauchen und dann soll er noch ca. 1 jahr benefortin 2.5 , weger der durchblutung der nieren, bekommen. tja, ausgeschlossen ???? keine ahnung, also die nieren sehen per ultraschall super aus, eine biopsie will meine TÄ nicht machen, da das jetzt minimalinvasiv getan werden müßte und sie meinte, da ist ein schwerer verletztungsfehler nicht ausgeschlossen. ansonsten
kann man das wohl nicht herausfinden. jedenfalls MUSS es eine vergiftung gewesen sein, sonst wäre er von den katastrophalen werten nicht wieder auf normalwerte gekommen, zumal er wohl sowieso ein "wunderhund" diesbezüglich ist.
aus diesen ganzen gründen will ich natürlich auch nichts falsch machen und meine TÄ meinte, sie kenne sich mit hundeernährung nicht wirklich aus und sie persönlich steht auf möglichst gutes, aber praktisches futter.
hmm nassfutter hatte ich mir auch überlegt, aber da ist ja so viel geschmack dran, daß er bestimmt mäklig wird. er ist ja sowieso super wählerisch und außerdem neigt er auch zu durchfällen, was z.zt. alles ganz toll ist, seit dem hühnchen/reis/karotten.mix und dann langsames hinzufüttern von
wolfsblut, was inzwischen gesteigert wurde, ist der kot einfach super (auch zum aufheben;-)). allerdings akzeptiert er wolfsblut auch nur so beim
spielen, suchen etc. als quasi- leckerli. wenn ich das in seinen fressnapf fülle, frißt er das nicht :eusa_think:.
zur aktivität kann ich nur sagen, daß er immer besser wird, aber leider noch nicht so fit wie früher, da war er ja kaum kaputt zu kriegen. wobei wir
täglich spielen, morgens ca. 15 min. stöckchen holen, nachmittags dann mind. 1.5 std. laufen und ca. 1 std. davon ball spielen, futterbeutel holen, training etc., das halte ich für aktiv, oder sehe ich das falsch? ich habe hier leider kaum andere aktive hunde, die müssen nur immer die gleichen runden drehen und sind nach 30 min. wieder zu hause, also dagegen sind wir die aktivsten hier im ganzen umkreis ;-).
lg mara
und du meinst, ich solle ihm nun weniger rohprotein geben? zumal ich ja bald keinen phosphor-binder mehr geben soll? man das ist alles echt nervig.
oder sind andere sorten von wolfsblut diesbezüglich angesagter?
sorry, daß ich soviel frage, aber ich will da jetzt nicht irgendwas falsch machen und meine TÄ ist da keine hilfe.
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #9
Ich hab das jetzt erst einmal zu einem eigenen Thema gemacht, sonst wird das doch ziemlich OT ;).

Also nochmal kurz in Stichpunkten:
Nierenwerte wieder normal, restliche Blutwerte auch
Zur Sicherheit gibt es derzeit noch Phosphatbinder
Er frisst derzeit Schonkost mit Umstellung Wolfsblut
Hund neigt zu Durchfall

Hab ich das jetzt alles richtig verstanden?
Nunja, wenn das Ultraschall keine Beeinträchtigung der Nierenfunktion gezeigt hat sollte auch kein Schaden vorhanden sein.
Es ist schwierig, da ich eigentlich zu Nassfutter raten würde, er das aber vielleicht nicht verträgt.
Fürs Erste würde ich mal vollends auf das jetzige Wolfsblut umstellen und schauen, ob er es verträgt.
Dann sollte sowieso bald eine Kontrolle der Nierenwerte anstehen, die würde ich dann auch machen lassen und vor allem auch die freien Phosphate checken lassen.
Wenn da alles in Ordnung ist kannst du erst einmal das Wolfsblut füttern, allerdings würde ich trotzdem in etwa 6 Monaten noch einmal kontrollieren lassen, das sollte aber üblich sein und zur Sicherheit sowieso gemacht werden.
Wichtig sind dann eben Crea, Urea und Phosphate, in deinem Fall wohl auch die Leberwerte.
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #10
@mischling, ja hast du alles richtig verstanden :clap:. meine TÄ meinte ich solle so am jahresende mal nachgucken lassen, wie es aussieht, find ich auch ganz schon lang:eusa_think:. jetzige wolfsblut heißt wild pacific, green valley, blue mountain, die haben ja alle die höchsten proteinwerte, ist das trotzdem richtig, denn der phosphatbinder reicht noch ca. 1 woche. dann sollte es ohne gehen:eusa_think:. trotzdem diese sorten, die gabs ja als probierpaket und er verträgt es gut und frisst es gerne, nur eben nicht aus dem napf ;-).
leberwerte? meinst du, weil er ja auch so schlechte albuminwerte hatte? die sind ja auch wieder völlig normal. wie wird denn leber geprüft?
leider hat henry mittlerweile richtigen schiss, wenns ins behandlungszimmer der TÄ geht, also blutabnehmen wäre echt blöd.
aber wenns denn sein muß, dann muß er da durch.
danke dir, daß du dir soviel mühe machst :), woher hast du bloß so viel ahnung? fühle mich echt gut aufgehoben :uups::lol:.
lg mara
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #11
Blut abnehmen muss einmal sein, auch für die Nierenwerte ;). Bei Verdacht auf Vergiftung würde ich eben noch die Leberwerte checken lassen, ob da alles in Ordnung ist.
Na gut, zwei Monate nach Absetzen des Phosphatbinders ist in Ordnung, man kann nicht jede Woche eine Veränderung im Blut erkennen können ;).
Frag doch mal nach Probepäckchen von den Sorten mit weniger Rohprotein und versuch das vorsichtig, wenn er das verträgt wäre es ja durchaus positiv :).
Naja, ob es was macht oder nicht kann man so einfach nicht sagen, es kommt darauf an, ob die Nieren einen bleibenden Schaden davon getragen haben. Bei so hohen Werten wäre das nur normal, wenn das Ultraschall aber ohne Befund war hattet ihr wohl Glück :angel:.

woher hast du bloß so viel ahnung? fühle mich echt gut aufgehoben :uups::lol:.
Ich lese und lese und lese und ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt hatte, aber ich lese :mrgreen:.
Nein, Spaß beiseite: Ich habe eine sehr nette TA, die alles immer schön erklärt, Blutbilder mit mir durch geht usw. und auch so nett ist die Fachbegriffe zu verwenden.
Dazu kommt, dass ich Barfe und mich dementsprechend mit der Ernährung, aber auch mit dem Stoffwechsel usw. beschäftigt habe.
Und schlussendlich hatten wir hier auf alle Hunde verteilt schon so viele Krankheiten, dass man manches zwangsläufig irgendwann lernt.
Wie schön, dass man als Student so viel Zeit hat, Bücher und Internetseiten zu wälzen.^^ Dazu kommt einfach großes Interesse für diese Dinge (mein Traum das Tiermedizinstudium *schmacht*).
Aber danke, das hört man doch gerne :mrgreen:.
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #12
grins wollt dich schon fragen, ob du tiermedizin studierst ;-). jaja das mit dem lesen kenne ich, was hab ich letzten monate immer rumgeguckt, ob ich noch irgendwas finde, was ich noch nicht kenne. tja und auf den phosphat-binder hatte ich dann meine TÄ angesprochen, die dann verblüfft meinte " ja das kann man machen" (ich glaube, sie hats nicht angesprochen, weil sie dachte, der henry überlebt das keine woche, bekam deshalb auch nur ne kleine dose...hihi die wußte eben nicht, wie henry kämpfen kann:mrgreen:, also wer liest ist echt im vorteil.
so zu den probepäckchen...ich hab ja das probierpaket mit den 3 sorten gekauft, sind ja immer 2 kg. mit vertragen meinst du, daß er keinen durchfall bekommt?
also ich habe diese sorten gewählt, weil er ja ziemlich runter war, zwischendurch, sodaß ich meinte, er könne sich durch die hohen proteingehalte eben wieder ein bisschen reserve zulegen. denn er ist echt noch relativ schnell erschöpft und legt sich hin (beim spielen), aber schon viel viel besser als vor 3 wochen. ist das jetzt ein irriger gedanke? bildet er so reserven an energie? oder sollte ich ihn einfach mehr schonen? dazu muß ich sagen, daß er total verspielt ist und vor allen dingen ein ball- und stöckchen-junkie, und wenn er nicht ganz ganz krank ist, nervt er mich, wenn ich mal nicht mit ihm ball spiele. früher hat er das ja locker volle 1.5 std. gemacht und dann geguckt "was machen wir jetzt":mrgreen:. bin mir da halt unsicher, wie ich mich verhalten soll. meine TÄ macht mit ihren hunden sowas gar nicht, die gehen mit ihrem mann zur jagd und gut ist. ich glaube, die hält mich für
ne überhundemama :mrgreen:. ansonsten ist sie fachlich aber total toll und vor allem sehr sehr lieb zu den tieren.
wäre nett, wenn du mir zu meinen obigen fragen noch irgendwas sagen könntest ;-)
lg grüße und ne gute nacht
mara und henry
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #13
Hey,

ich würde erstmal ganz langsam machen. Es ist noch nicht lange her, dass er schwer krank war, da verliert der Hund nicht nur Gewicht und Nährstoffe, sondern auch Kondition und Muskulatur. Klar kommt ein Teil davon wieder über das Futter zurück, aber ein Teil muss auch langsam durch das Laufen und Üben wieder aufgebaut werden. Genau das würde ich aber sehr langsam angehen, zum einen ist zu schnelle Gewichtszunahme sowieso nicht gut, zum anderen wird das auch nicht schneller wieder, wenn du ihn jetzt überforderst ;).
Mach einfach ein bisschen langsam, lass ihn konstant laufen, das baut die Muskeln sowieso am besten auf. Dann kann er ja ein paar Mal hinter dem Ball her rennen, aber bevor er umfällt wirfst du einfach nicht mehr und er soll ihn zum Beispiel tragen.

Das gleiche gilt auch beim Futter: Man kann nach so einer Krankheit auch überfüttern, wobei ich nicht denke, dass das damit jetzt der Fall ist. Lass ihm Zeit und fütter ihm auch keine Unmengen, er soll langsam zunehmen und sich langsam und dafür richtig erholen.
Reserven an Energie bildet er übrigens nicht, ungenutztes Rohprotein wird zügig wieder ausgeschieden, was aber wieder auf die Nieren geht. Darum meinte ich: Erstmal keine Unmengen füttern, langsam steigern und dann das Blut kontrollieren ;).

Und ja, mit vertragen meine ich keinen Durchfall, aber auch keine Blähungen, kein saures Aufstoßen usw..
 
  • Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme Beitrag #14
hi,
danke für deine ratschläge, werde mich da mal dran halten. da er ein terrier ist, will er ja immer mehr und mehr, da weiß man nicht genau, wann es
zuviel ist:roll:. ich versuche ihn schon oft mit suchspielchen und denkspielchen zu beschäftigen, denn er will eigentlich ziemlich viel spielen, wenn ich so an
andere hunde denke, die hauptsächlich schlafen, wenn sie zuhause sind:eusa_think:.
also das wolfsblut verträgt er wirklich super und zwischendurch eben bisschen reis/möhren/hühnchen...was jetzt aber deutlich weniger wird:lol:.
tja und konstant laufen ist auch so ein problem, denn er hat rausgefunden, daß er mich durch hinlegen schnell dahin bekommt, daß ich mache was er will:?. wenn wir einfach nur spazierengehen, muß es schon ne unbekannte strecke sein, sonst langweilt es ihn und er bleibt stehen oder legt sich hin.
oder ich schubs ne kastanie, dann ist er voll dabei. oder ich sage, wir gehen spielen, dann rennt er mir fast davon, um auf unsere spielwiese zu kommen. ich bleib aber dran, irgendwie muß er vom "ich leg mich mal hin, dann macht die schon was ich will" trip runterkommen. ist echt nervig ;-).

nochmal danke für deine ratschläge :)
lg mara
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Ernährung nach Erkrankung/Vergiftung, eventuell leichte Nierenprobleme

Oben