Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken?

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Steff132

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Halo ihr lieben

Meine Freundin will ihr Mischlingshündin decken lassen!!! :-( (Ich halte da garnichts von! Und bin fleißig dabei sie davon abzubringen!!!) :evil:

Außerdem bin ich mir nicht sicher, denn: :?

Sie hat eine Mischlingshündin (ca. 50cm groß, ca. 20 kg), welche von einem Berner Sennen Rüden (70cm, 50 kg!) gedeckt werden soll . Ist das bei diesem größen und massen Unterschied der Hunde nicht gefährlich für die Hündin? :(

Ich wäre dankbar für eure Antworten, welche ich auch gut für meine Überzeugungsarbeit gegen ihre Entscheidung gut gebrauchen kann!
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken?

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  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #2
Hallo


Leider wird man so leute immer wieder treffen!
Für was will sie Welpen haben ? um geld zu verdienen ?
Ausreden kann man das den leuten nicht.Sie müssen mit sowas eine schlechte erfahrung machen.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #3
Huhu!
Warum will sie denn Welpen?
Mit dem Grössenunterschied kann ich dir nicht so ganz helfen.
Zeig ihr doch die vielen süssen Welpen auf den Hunde in Not seiten im Internet.
LG DD
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #4
Sie möchte gerne einen 2. Hund und will dann einen Welpen behalten. Sie hätte für 2 andere Welpen auch schon 2 Abnehmer. Ich habe nur Angst um die Hündin... :-/
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #5
Erklär ihr doch dass auf der ganzen Welt Welpen auf ein neues Zuhause warten und sie will sinnlos noch mehr Hunde.
So etwas in der Art..
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #6
Sie möchte gerne einen 2. Hund und will dann einen Welpen behalten. Sie hätte für 2 andere Welpen auch schon 2 Abnehmer. Ich habe nur Angst um die Hündin... :-/
Dann frag sie mal, was sie mit denn restlichen 6 Tieren macht?
Kann gut und gerne Passieren, das da mal eben 8-9 Tiere draus werden.
Und ob sie auch da Geld für nen Kaiserschnitt hat und was sie macht, wenn ihre Hündin dabei stirbt?
Kann alles passieren.

Kommt sie auch für Welpen auf, wenn diese Missgebildet sind?
Hat sie ahnung von Genetik?
Wenn ja wüsste sie, das es unsinn ist, was sie davor hat.

Hat sie auch mal eben 2.000€ fürs Impfen etc über?
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #7
Viel kann ic zu diesem Thema nicht beitragen, nur soviel: Eine Freundin von mir hat ihre Bernersennenhündin 3mal decken lassen ( von einen Bernerrüden). Beim ersten Mal wurde 1 Welpe tod geboren, die Hündin bekam eine Gesäugeentzündung, was bedeutete alle Welpen, Tag und Nacht alle 2 stunden füttern.
Beim 2. Wurf sind von 3 Welpen 2 gestorben, zum 3. kann ich nichts sagen da hatten wir kaum noch Kontakt. Die Hündin ist ziemlich früh mit 6 J. gestorben, irgendwas mit den Nieren. Sollen Berner häufig haben.
Eine andere Freundin hatte vor 20 J. mal einen Pudel- Jack Russelmixwurf im Winter. Sie wohnte in einem Haus ohne Garten, was bedeutete ständiges Pipi wischen und Häufchen wegmachen. Sie war heilfroh als alle Welpen vermittelt waren. Es war auch schwierig wirklich geeignete Leute für die Welpen zufinden. mindesten einen hat sie zurückgenommen und neu vermittelt.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #8
Dann frag sie mal, was sie mit denn restlichen 6 Tieren macht?
Kann gut und gerne Passieren, das da mal eben 8-9 Tiere draus werden.

Und damit liegt sie noch 'gut'
Mein Kollege hat jetzt 11 Schäferwelpen bekommen :x

Du solltest deiner Freundin das mal alles vorrechnen
Dann werden sicher Sätze kommen wie: 'Die neuen Besitzer können doch impfen etc etc'
Und das ist sehr unverantwortungsvoll

Sie sollte sich lieber noch einen Welpen aus dem TH/Tierschutz holen
Dann hat sie auch 2 Hunde
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #9
Ich würde auch mal mit einer Kostenrechnung beginnen.
Gehen wir von einem gesunden Wurf mit acht Welpen aus.
Mit Tierarzt, Futter und anderer Versorgung bist du da locker bei 400 Euro pro Welpe, wenn keiner krank wird.
Dann muss die Mutterhündin entsprechend zugefüttert werden, tierärztlich untersucht werden - vor und nach der Geburt, das macht nochmal rund 400 Euro, wenn nichts daneben geht.
Dazu kommen Erstanschaffungen wie eine Wurfkiste und ein paar Sachen für die Welpen.

Dann kommen wir zu den Risiken:
Kranker Welpe macht gleich nochmal 500 Euro, wenn es nur einer ist.
Zufüttern muss man u.U. auch, das macht auch nochmal gut 100 Euro für die Milch usw..
Dann rechnen wir einen Kaiserschnitt mit anschließender Versorgung ein - nochmal ein paar hundert Euro.

Dann die nicht aufzurechnenden Risiken:
Im schlimmsten Fall stirb die Mutterhündin, oder auch die Welpen.
Es können Missbildungen, offene Schädeldecken, fehlende Gliedmaßen und andere Behinderungen auftreten.
Erbkrankheiten können die Hunde ihr Leben lang verfolgen.
Die Hündin könnte die Welpen ablehnen.
Es kann eine Risikoträchtigkeit vorliegen, d.h. entweder zu viele Welpen oder zu wenige, die dann zu groß werden. Die Folge sind Geburts- und Trächtigkeitsprobleme.

Dann noch der Zeitfaktor:
Sie muss hinter den Welpen herräumen, Zeitung auslegen o.ä. und regelmäßig putzen.
Die Welpen müssen täglich gewogen und untersucht werden, eventuell muss zugefüttert werden.
Ab einem gewissen Alter muss man entsprechende Umweltreize bieten.
Das ist ein Vollzeitjob, den ganzen Tag und vor allem auch in der Nacht.
Wenn die Hündin die Welpen nicht annimmt - gar nicht davon zu reden.

Dazu kommt natürlich auch noch die Vermittlung:
Zum einen nimmt sie anderen Hunden damit einen Platz weg, zum anderen bekommt man Mischlinge kaum für 500 Euro los, sie wird da also ganz schön Geld reinstecken dürfen, ihr Zeitaufwand gar nicht mit eingerechnet.
Und ist sie berufstätig? Hündin und Welpen kann man nicht alleine lassen, auch vor der Geburt nicht. Wie stellt sie sich das vor?

Ich würde ihr das mal vorrechnen und mit ihr reden, dann sollte sie vielleicht auch mal mit dem TA sprechen, was da für Risiken auf den Hund zukommen.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #10
@Mischlinig, auch ich bin gegen die wahlose Vermehrung von Hunden, aber wie kommst du auf 400 Euro Unkosten pro Welpe. Finde ich doch etwas viel
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #11
Ich hab einfach mal Züchterpreise überschlagen ;).
Eigentlich müsste man da die Decktaxe abziehen, aber das macht den Kohl im Prinzip auch nicht fett.
Rechne mal drei Checks beim TA - knapp 100 Euro, zwei Impfungen - 50 Euro, Aufzuchtmilch, Hackfleisch zum Entwöhnen, Welpenfutter - 50-100 Euro (kommt eben stark drauf an, was man nimmt).
Dann bist du schon bei 250 Euro, da hast du aber noch keine große Untersuchung, keine Wurmkuren oder anderes mit dabei.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #12
stimmt auch nicht wirklich :eusa_shhh: also FALLS nichts passiert, kommt da erste, gegebenenfalls zeite impfung, wurmkuren und fertig.

ich will das auf keinen fall unterstzützen, aber die preise, die oben wahllos in den raum geworfen wurden, sind sehr weit hergeholt.

ich weiß das aus sehr sicherer quelle, da in meinem umkreis bisher 3 würfe vielen, die ich alle vom ersten schwangerschaftstag an bis zur vermittlung der welpen verfolgen durfte
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #13
Wieso denn willkürlich? Ein TA-Besuch kostet eben Geld.
Ist ja schön, wenn ihr Glück hattet und es mit ein paar Wurmkuren schon getan war, andere hatten da weit mehr zu tun.
Mein Max stammte ja von privat, also einem Unfall, und da kam einiges an Kosten drauf, weil der TA auch Hausbesuche machen musste, die Hündin überfordert war usw..

Bei dir klingt das gerade so ein bisschen, als stelle man halt mal Futter und ne Wurmtablette hin und das war's dann auch.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #14
Eine Bekannte von mir hatte auch Welpen von ihrer Mischlingshündin,aber ungewollt.
Sie hat erst einen Welpen bekommen, dann kam 4 Stunden nichts mehr. Man musste in die Klinik fahren und 500 Euro für eine Not-Operation hat man einfach nicht mal so übrig.

Also musste in dem Fall eine Wehenspritze reichen. Gut, auf dem Heimweg kam Nr. 2 zur Welt, mit Lungenentzündung.
Am nächsten Morgen dann doch noch die OP, ein Welpe war noch am Leben, der andere tot.
Meine Bekannte kann die ganzen Kosten so gut wie nicht decken und auf einem Welpen ist sie sitzen geblieben.

Auch der Zeitaufwand ist enorm. Eigentlich sollten die Kleinen ursprünglich bis zur 12. Woche bei der Mutter bleiben. Nach 7,5 Wochen kam schon der Anruf, dass ich meine Kleine doch baldmöglichst holen soll, es wird einfach zu viel.

Die Mutterhündin hatte wenig Interesse an den Welpen und wollte freiwillig nicht stillen, also noch ein Problem.

Aber gut, jeder muss selber wissen wie er darüber denkt und ob er es macht.
Trotzdem hoffe ich inständig, dass du sie irgendwie davon abhalten kannst.

LG und viel Glück ;)
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #15
kein grund sich soi aufzuregen ;)

ich sagte ja auch FALLS alles gut geht, kommt man da billig raus. wenn man da jetzt mal weiter denkt, beinhaltet das auch, dass falls was schief geht es teurer wird.nichts anderes habe ich gesagt.

und ein welpe kostet, wenn nichts schief geht halt man nicht einfach locker 400 euro...aber ist ja auch egal. eigene meinung ist nicht gefragt.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #16
Im Prinzip ist es ja für UNS egal, wie viel die Aufzucht der Welpen nun wirklich kostet. Auch ich habe (leider) schon billige Aufzuchten gesehen, aber durchaus auch sehr teure und das nicht, weil die Tiere krank waren, sondern weil der Züchter an nichts gespart hat und seinen Tieren nur das beste wollte. Dann kann man sicher auf eine hohe Summe kommen (zumindest er tat es). Wenn man eben nur das Nötigste holt und an bestimmten Dingen spart (bei 10 Welpen eines Berner Sennen macht es ja dann schon einen Unterschied, wie teuer das Futter ist, um mal ein Beispiel zu nennen), dann wird die Aufzucht auch günstiger.

Das würde ich aber der Freundin der TE nicht sagen. Ich würde da wohl auch etwas worst case Szenario betreiben, einfach weil eine Trächtigkeit nun wirklich nicht sein muss, wenn sie nur einen zweiten Hund will, den sie auch bei richtigen Züchtern oder im Tierschutz bekommt. Von daher würde sicher auch mit höheren Zahlen jonglieren als zu sagen "100 Euro pro Welpe, dann ist das Ding bezahlt".
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #17
Ja gut, aber 3 Tierarztchecks werden die meisten wohl kaum machen. Unser Welpe, Labbi-Bernermix, braucht seit wir ihn habe ca. 15 Kilo Platinum im Monat (anfangs etwas weniger), macht ca. 50 Euro. Vom Welpenhalter wurde Multi fit gefüttert, was ja wesentlich billiger ist.
Meist werden die Welpen mit 8 Wochen abgegeben, dann haben sie erst 1 Impfung. Unserer war auch nicht gechipt, der 1 Tierarztbesuch mit Nachimpfung, Tollwutimpfung, chippen und Wurmkur war ca. 100 Euro.
Meine Freundin hat an den Würfen leider recht gut verdient.
Enorm finde ich schon die Arbeit die so ein Wurf macht, besonders wenn man nicht die optimalen räumlichen Voraussetzungen hat. So junge Hunde können viel Dreck und Blödsinn machen.
Übel wird es auch wenn irgendwelche Komplikationen auftreten, das weis ja eigentlich jeder Tierhalter wie teuer es werden kann wenn das Tier mal krank wird.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich finde schon man sollte bei den Kosten realistisch bleiben. Kommt man mit so übertrieben hohen Zahlen, nimmt der zukünftige Vermehrer einen doch garnicht mehr ernst.
Das Beispiel in Post 14 fand ich zur Abschreckung recht gut.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #18
Nuja, aber was heißt realistisch? Mischlings Zahlen find ich nicht unrealistisch, weil ich sie schon gesehen hab. Klar, das war natürlich eine andere Ausgangslage. Die Züchter, die mir von diesen Kosten berichteten sind tatsächlich oft zum TA gefahren und waren pro Strecke fast eine Stunde unterwegs (Spritpreise lassen grüßen), der Deckrüde beim vorletzten Wurf lebte in Holland, da muss man ja auch erstmal hinkommen und sie haben eben noch insgesamt 3 Hündinnen, wovon 2 die Zuchtrente bei ihnen verbringen und einen Welpen als potentiellen Zuchthund, die auch ernährt und gehalten werden müssen. Das sind natürlich Dinge, die bei der Freundin der TE nicht gegeben sind, aber wenn man es richtig angeht und nicht spart finde ich den Preis nicht unlogisch. Die nehmen pro Welpen einen vierstelligen Bereich und davon bleibt so gut wie nichts übrig. Es ist zumindest nicht falsch, diese Kosten zu erwähnen... auch wenn man sie natürlich an die Ausgangslage der Freundin der TE angepasst werden müssen.

Ansonsten ja, ich finde so einen Wurf auch furchtbar anstrengend. Spätestens, wenn sie anfangen Zähne zu testen und die einst lange Jeans zu Shorts mutiert ist :mrgreen:
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #19
Dann eben nochmal zur Erklärung:
Ich habe mir nichts aus dem Ärmel geschüttelt, sondern ging von einem Wurf aus, wie ich es eben bei Bekannten erlebt hatte - erster Wurf, recht junge Hündin, also in etwas gleiche Ausgangssituation.
Jede Woche musste der TA zum Hausbesuch antanzen, weil die Welpen und die Hündin nicht transportfähig waren. Der kam aber nicht, weil die Welpen krank waren, sondern weil den Haltern die Erfahrung fehlte, um zu beurteilen, ob alles in Ordnung ist. Auch bei der Entbindung war der TA zugegen.
Dann kam eben die Aufzuchtmilch, die Wurmkuren, aber auch Spielzeug, Verstecke, Decken und Kissen dazu - was man eben mit dem Alter braucht.
Dann eben noch die Impfungen (zwei, da die meisten Welpen bis zur 12. Woche blieben).
Dazu kamen dann auch noch die Spritkosten, das Aufpeppelfutter für die Hündin, die nicht richtig stillen wollte und konnte und daher auch ab der 6. Woche nur noch feste Nahrung, die man auch bezahlen muss.
Dass ein Chihuahua da weniger frisst als ein Bernermix sollte auch jedem klar sein, es stellt auch nicht jeder einfach Trockenfutter hin, viele entwöhnen mit Hackfleisch oder Nassfutter und stellen dann erst um.
Und ja, das ist teuer und verdammt anstregend, ich habe es bei meinen wenigen Besuchen dort erlebt.
Und auch Voruntersuchungen wie ein Ultraschall sind eben nicht günstig.

Mit den Zahlen zu den Krankheiten oder Komplikationen bezog ich mich zum Beispiel auf einen Infekt, der dann wochenlang behandelt werden muss oder ggf. auch andere Welpen ansteckt. Allein die Medikamente, die man da bezahlen muss, sind ganz schön teuer.

Ich finde es ja nett, dass ihr hier hingestellt werde, als würde ich mir alles aus den Fingern saugen, aber sonst auch keiner Zahlen nennt.
Ich liege sicher über dem perfekten und tollen Normalfall, in dem alles glatt geht, aber wer geht schon von diesem aus?
Mag ja sein, dass es bei manchen gut geht, solches Idiotenglück gibt es immer wieder, aber wieso dann so tun, als wäre das immer der Fall?
Und wenn sie hier schon Überzeugungsarbeit leisten will wird es kaum helfen zu sagen "meistens biste mit 50 Euro pro Hund durch, das klappt dann schon". In diesem Fall soll man ja von einem der schlimmsten Fälle reden, von dem, was passieren KANN, auch wenn es nicht passieren muss. Bei Risiken spricht man auch von offenen Schädeldecken, Welpen mit Nabelschnur um den Hals, Kaiserschnitt und der sterbenden Mutterhündin - wie oft kommt aber alles gleichzeitig vor?

Es sind eben Risiken, die sich so nennen, weil eine mehr oder weniger große Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie eintreten. Genau diese Risiken sollte die Freundin der TE kennen und genau diese wollte die TE auch wissen. Also sage ich ihr: Es besteht das Risiko, dass die Hunde ihrer Freundin die Haare vom Kopf fressen und sie diese nachher für einen Bruchteil der Aufwendungen vermitteln muss, falls sie diese überhaupt los wird. Nichts anderes habe ich gesagt, als dass das passieren kann.

Und was glaubt ihr eigentlich, warum Züchter teils 1.500 Euro pro Welpe verlangen? Weil sie die mit 100 Euro durchfüttern? Sicher nicht.
 
  • Mischlingshündin decken lassen.... :-( Risiken? Beitrag #20
Ich arbeite beim TA als Aushilfe und wir haben genug Kunden, die auch mal Würfe haben, bzw. Züchter sind.

Ich kann nur sagen Mischlings Zahlen sind keineswegs unrealistisch - immerhin kommt es auf die Größe der Hunde an (Dackelwelpen fressen deutlich weniger als Bernerwelpen), den Zustand von Mutter und Welpen vor und nach der Geburt (eventueller Kaiserschnitt, Reanimierungsmaßnahmen bei den Welpen, vor geburtliche Komplikationen etc.), den Anfahrtsweg zum TA (wir haben Kunden von weiter weg, da wir die einzige Praxis mit Notdienst sind), die Anzahl der Welpen (reicht die Milch der Mutter aus? muss man zufüttern? muss man komplett von Hand aufziehen? etc.) und vieles mehr an.

Und man höre und staune, jene Leute die einfach x und y mal schnell verpaart haben um Babys zu haben, weil die ja so süß sind (hier "auf dem Land" leider immer noch an der Tagesordnung...*seufz*), waren die die meistens viel mehr Geld beim TA lassen mussten, als die Hand voll Züchter, die wir in der Kundschaft haben...:roll: Einfach weil kaum Erfahrung da war, meist Probleme zu spät oder gar nicht erkannt wurden und die Hündinnen nicht selten kaum Mlich haben, bzw. die Jungen nicht richtig annehmen und so weiter.

Wir hatten auch schon eine Hündin (Jack Russell Mix), die von einem DSH-Schnauzer-Mix gedeckt worden war. Alle Welpen (10 Stück!) kamen tot zur Welt, die Mutter ging eine Woche nach der Geburt über die RBB, weil sie das einfach nicht gepackt hat. Die Welpenköpfe waren zu groß für ihr kleines Becken, schon der erste Welpe blieb stecken, es wurde aber nichts unternommen, da man dachte das sei normal...:shock: Erst nachdem die Geburt fast 8 Stunden nicht weiterging rief man dann doch mal beim TA an, da war es aber schon lange zu spät...:( Und glaubt mir die Besitzer standen vollkommen schockiert und unter Tränen daneben, als zwei TAs und zwei Helferinnen die Welpen versucht haben zu reanimieren, die Mutter zu stabilisieren und iwie noch iwas zu retten - es war furchtbar...diese Leute haben ihre Lektion gelernt, leider bezahlt mit 11 Hundeleben...
 
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