- Senior aufgenommen: rastlos und nicht stubenrein Beitrag #1
E
Erdbeerchen
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Hallo ihr Lieben!
Nach längerer Zeit der Abwesenheit melde ich mich nun zurück. Ich habe es nach langem Überlegen tatsächlich gewagt und "meinen" Gassigeh-Hund aus dem Tierheim aufgenommen! Er ist ein Schäferhundmischling und schon 13 Jahre alt. Vor Kurzem hatte er in einer Vermittlung epileptische Anfälle (und kam deshalb wieder zurück ins TH), dagegen bekommt er jetzt Medikamente und ist seitdem etwas angeschlagen. Ansonsten ist er aber recht fit für sein Alter. Seit gestern lebt er nun bei mir
Der Tag gestern war natürlich sehr stressig für ihn: die Fahrt nach Hause, die neue Umgebung und das erste (?) Mal in einer Wohnung. Den ganzen Tag über war er total rastlos, bis er dann gegen 19 Uhr eingeschlafen ist - bis heute morgen um 6 Uhr war er nicht zu wecken, so k.o. war er.
Ich weiß, er ist gerade mal seit gestern bei mir und braucht noch viel Zeit zum Eingewöhnen. Aber trotzdem wollte ich mir von euch schon mal zu zwei Anliegen Tipps einholen, damit ich es von Anfang an "richtig" machen kann.
Thema Stubenreinheit:
Man weiß nicht so viel von seiner Vorgeschichte, aber er hat wohl nie im Haus gelebt, sondern immer eher draußen. Kein Wunder also, dass er hier in meiner Wohnung nicht stubenrein ist! Zwar machte er seine Häufchen bis jetzt immer gewissenhaft draußen, aber die ein oder andere Pfütze musste ich schon beseitigen.
Ich frage mich, woran es liegt: 1. Er hat altersbedingt eine schwache Blase. (Pfützen passieren nämlich auch, wenn wir gerade erst draußen gewesen sind.) 2. Er markiert (ist ein unkastrierter Rüde). 3. Er hat es nie gelernt, "einhalten" zu müssen, weil er es draußen ja nie brauchte, und macht einfach, wenn er muss (z.B. direkt nach dem Trinken). 4. Es ist die Umstellung und legt sich wieder.
1. glaube ich nicht, weil er ja gestern die ganze Nacht über - 11 Std. - durchgepennt hat, ohne rauszugehen. Aber wenn er markieren würde, dann wären das keine richtigen Pfützen, sondern nur ein paar Tröpfchen, oder?
Jetzt meine Frage an euch: Wie würdet ihr das Thema am besten angehen, damit die Chance besteht, dass er die Stubenreinheit noch erlernt?
Ich mache es bis jetzt so: Wenn er draußen macht, wird er gelobt. Wenn ich ihn drinnen auf frischer Tat ertappe, gibt's ein strenges "Nein". Dann mache ich die Pfütze weg und gehe mit ihm raus. Abgesehen davon bin ich gestern (und heute Morgen) alle 1-3 Stunden mit ihm gegangen - außer natürlich als er gestern nicht zu wecken war. Meint ihr, das kann funktionieren? (Ich habe noch nie einen Hund zur Stubenreinheit erziehen müssen und kenne mich da nicht so aus, einige von euch haben da ja sicherlich mehr Erfahrungen.)
Übrigens, zeigt er nicht an, wenn er muss, sondern hinterlässt ohne Vorwarnung einfach eine Pfütze.
Mein zweites Anliegen liegt mir auch sehr am Herzen. Wie gesagt, ist Balko momentan noch total im Umgewöhnungsstress und dadurch sehr unruhig. Allerdings ist er meistens total rastlos, rennt in meiner Wohnung von einem Raum zum anderen, permanent hin und her. Dabei hechelt er und gähnt auch ab und zu, hat also richtig Stress. Gestern nach dem Ankommen hat er das zwei Stunden etwa gemacht, bevor er sich das erste Mal kurz hingelegt hat. Und seit heute nach dem Aufstehen war es ähnlich - wenn auch nicht ganz so extrem. Jetzt gerade, nach 4,5 Stunden Wachsein und drei Gassigängen, ist er das erste Mal ruhig und döst. Natürlich ist das normal, dass er anfangs jetzt Stress hat und sich noch nicht so gut entspannen kann. Aber er tut mir so leid, weil ihn das sichtlich stresst, immer herumzulaufen! Ich würde ihn dann gerne beruhigen, weiß aber nicht wie. Ruhige Worte und Streicheleinheiten helfen zum Beispiel nicht viel. Habt ihr Ideen?
Er sucht zwar zwischendurch immer den Kontakt und man kann ihn dann auch anlocken, aber ich habe es jetzt erstmal überwiegend mit der Strategie versucht, ihn nicht großartig zu beachten, sondern ganz normal meinem Alltag nachzugehen, damit er das Gefühl bekommt, dass alles ganz ungewöhnlich und in Ordnung ist.
Was meint ihr? Ist es zu früh, um sich um sowas Gedanken zu machen, soll ich erstmal abwarten, wie er sich entwickelt?
Liebe Grüße,
Lara
Nach längerer Zeit der Abwesenheit melde ich mich nun zurück. Ich habe es nach langem Überlegen tatsächlich gewagt und "meinen" Gassigeh-Hund aus dem Tierheim aufgenommen! Er ist ein Schäferhundmischling und schon 13 Jahre alt. Vor Kurzem hatte er in einer Vermittlung epileptische Anfälle (und kam deshalb wieder zurück ins TH), dagegen bekommt er jetzt Medikamente und ist seitdem etwas angeschlagen. Ansonsten ist er aber recht fit für sein Alter. Seit gestern lebt er nun bei mir
Der Tag gestern war natürlich sehr stressig für ihn: die Fahrt nach Hause, die neue Umgebung und das erste (?) Mal in einer Wohnung. Den ganzen Tag über war er total rastlos, bis er dann gegen 19 Uhr eingeschlafen ist - bis heute morgen um 6 Uhr war er nicht zu wecken, so k.o. war er.
Ich weiß, er ist gerade mal seit gestern bei mir und braucht noch viel Zeit zum Eingewöhnen. Aber trotzdem wollte ich mir von euch schon mal zu zwei Anliegen Tipps einholen, damit ich es von Anfang an "richtig" machen kann.
Thema Stubenreinheit:
Man weiß nicht so viel von seiner Vorgeschichte, aber er hat wohl nie im Haus gelebt, sondern immer eher draußen. Kein Wunder also, dass er hier in meiner Wohnung nicht stubenrein ist! Zwar machte er seine Häufchen bis jetzt immer gewissenhaft draußen, aber die ein oder andere Pfütze musste ich schon beseitigen.
Ich frage mich, woran es liegt: 1. Er hat altersbedingt eine schwache Blase. (Pfützen passieren nämlich auch, wenn wir gerade erst draußen gewesen sind.) 2. Er markiert (ist ein unkastrierter Rüde). 3. Er hat es nie gelernt, "einhalten" zu müssen, weil er es draußen ja nie brauchte, und macht einfach, wenn er muss (z.B. direkt nach dem Trinken). 4. Es ist die Umstellung und legt sich wieder.
1. glaube ich nicht, weil er ja gestern die ganze Nacht über - 11 Std. - durchgepennt hat, ohne rauszugehen. Aber wenn er markieren würde, dann wären das keine richtigen Pfützen, sondern nur ein paar Tröpfchen, oder?
Jetzt meine Frage an euch: Wie würdet ihr das Thema am besten angehen, damit die Chance besteht, dass er die Stubenreinheit noch erlernt?
Ich mache es bis jetzt so: Wenn er draußen macht, wird er gelobt. Wenn ich ihn drinnen auf frischer Tat ertappe, gibt's ein strenges "Nein". Dann mache ich die Pfütze weg und gehe mit ihm raus. Abgesehen davon bin ich gestern (und heute Morgen) alle 1-3 Stunden mit ihm gegangen - außer natürlich als er gestern nicht zu wecken war. Meint ihr, das kann funktionieren? (Ich habe noch nie einen Hund zur Stubenreinheit erziehen müssen und kenne mich da nicht so aus, einige von euch haben da ja sicherlich mehr Erfahrungen.)
Übrigens, zeigt er nicht an, wenn er muss, sondern hinterlässt ohne Vorwarnung einfach eine Pfütze.
Mein zweites Anliegen liegt mir auch sehr am Herzen. Wie gesagt, ist Balko momentan noch total im Umgewöhnungsstress und dadurch sehr unruhig. Allerdings ist er meistens total rastlos, rennt in meiner Wohnung von einem Raum zum anderen, permanent hin und her. Dabei hechelt er und gähnt auch ab und zu, hat also richtig Stress. Gestern nach dem Ankommen hat er das zwei Stunden etwa gemacht, bevor er sich das erste Mal kurz hingelegt hat. Und seit heute nach dem Aufstehen war es ähnlich - wenn auch nicht ganz so extrem. Jetzt gerade, nach 4,5 Stunden Wachsein und drei Gassigängen, ist er das erste Mal ruhig und döst. Natürlich ist das normal, dass er anfangs jetzt Stress hat und sich noch nicht so gut entspannen kann. Aber er tut mir so leid, weil ihn das sichtlich stresst, immer herumzulaufen! Ich würde ihn dann gerne beruhigen, weiß aber nicht wie. Ruhige Worte und Streicheleinheiten helfen zum Beispiel nicht viel. Habt ihr Ideen?
Er sucht zwar zwischendurch immer den Kontakt und man kann ihn dann auch anlocken, aber ich habe es jetzt erstmal überwiegend mit der Strategie versucht, ihn nicht großartig zu beachten, sondern ganz normal meinem Alltag nachzugehen, damit er das Gefühl bekommt, dass alles ganz ungewöhnlich und in Ordnung ist.
Was meint ihr? Ist es zu früh, um sich um sowas Gedanken zu machen, soll ich erstmal abwarten, wie er sich entwickelt?
Liebe Grüße,
Lara