Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung

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  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #1
aufm061b207

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Bei mir zog vor ca. neun Wochen meine 6. Katzendame Lilly ein, nachdem im Juli diesen Jahres meine Katzendame Cleo nicht mehr nach Hause kam und ich sehr darunter litt. Mein kleines Katzenrudel (alles Freigänger, alle kastriert) besteht aus:

Amadeus, 14 Jahre, sehr anhänglich, versteht sich mit Katzen und Katern jeden Alters
Pünktchen, 7 Jahre, Hardcorefreigängerin, braucht immer eine gewisse Zeit, bis sie die anderen Katzen akzeptiert, dann frisst sie mit ihnen zusammen, geht aber ihren eigenen Weg
Henry, 1 Jahr und 3 Monate, ebenfalls Hardcorefreigänger und Macho, liebt Amadeus, mag Katzendamen im allgemeinen nicht so gerne, kommt aber mit ihnen zurecht
Antonia, 1 Jahr und 4 Monate, Freigängerin, gut in die Gruppe integriert
Felicitas (oder auch Fee), 1 Jahr und 4 Monate, "Gelegenheitsfreigängerin", gut in die Gruppe integriert, bis zum Einzug von Lilly sehr ausgeglichen, lieb und eine wirklich unproblematische Katze

und jetzt Lilly, ca. zwei Jahre alt, sehr menschenanhänglich, seit ca. 4 Wochen ebenfalls "Gelegenheitsfreigängerin". Außerdem lebt bei uns noch die Deutsche Dogge "Mira", die aber der Hund meiner Mutter ist. Lilly kannte keine Hunde, wobei es hier aber keine Probleme gab.

Die Zusammenführung gestaltete sich von Anfang an etwas schwierig. Aber mein größtes Problem liegt wirklich bei Fee. Ich verwende bei Fee fast von Anfang an Bachblüten und seit ca. zwei Wochen Zylkene. Sie ist einfach nur noch grantig und für mich ein sehr großes Problem ist, dass sie angefangen hat im Haus zu markieren. Oft kommt sie von draußen rein und man sieht schon, dass sie jetzt wieder Stunk machen möchte. Lilly geht ihr so gut es geht aus dem Weg, da wir ein großes Haus haben (zwei Stockwerke, mehr als acht Zimmer). Manchmal sucht Fee sie dann regelrecht und dann fauchen sie sich wieder an. Toni und Lilly gehen sich inzwischen mehr oder weniger aus dem Weg, Toni hat Lilly am Anfang oft gejagt (unter das Couch und dann ging sie wieder ihren Weg, wobei Lilly kaum drei Minuten später wieder hervorkam, d. h. sie hat sich nie verkrochen), wobei sich hier die Lage deutlich entspannt hat, wenn Lilly Toni sieht, werden die Ohren nach hinten geklappt und es wird gefaucht und Toni macht dann einen großen Bogen und dann sitzt Lilly wieder ganz relext da.

Lilly ist eine etwas seltsame Katze. Ich kann sie einfach nicht dazu bekommen Nassfutter zu fressen, so dass es auch mit dem "Rudel" keine gemeinsamen Mahlzeiten gibt. Zu Beginn hatte sie ihren eigenen Fressnapf im Wohnzimmer mit Trockenfutter, inzwischen frisst sie aus dem gleichen Trockenfutternapf wie die anderen, aber nie zusammen mit ihnen. Mit Leckerlis lässt sie sich auch nicht ködern, was die Sache auch nicht einfacher macht. Aber im Großen und Ganzen ist sie wirklich eine zwar sehr schlanke (von Anfang an, bei mir hat sie schon etwas zugelegt), aber sehr aufgeweckte Katze, bei der ich nicht den Eindruck habe, dass sie die ganze Zeit unter Stress steht. Es ist auch so, dass egal welche Katze bei mir bereits im Bett liegt (selbst Fee), Lilly lässt sich nicht abschrecken und legt sich zu mir. Sie spricht auch sehr viel.

Also zusammenfassend sind meine größten Probleme: Das Markieren und die Grantigkeit von Fee und auch wenn es jetzt doof klingt meine psychische Verfassung, weil ich ständig Angst habe, dass alles nie gut wird, dass eine Katze bei mir leidet und ich eine Katze abgeben muss, vorallem da mir Lilly mit ihrer Anhänglichkeit (meine anderen Katzendamen sind eher unabhängig und sehr freiheitsliebend) nach dem Verlusst von Cleo so gut tut.
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #2
Hallo und Willkommen im Forum :).

Hier dann endlich eine Antwort, wenn auch etwas spät. Zumindest ein paar Rückfragen und ein paar erste Gedanken zu deiner Situation.

Die Zusammenführung gestaltete sich von Anfang an etwas schwierig. Aber mein größtes Problem liegt wirklich bei Fee. Ich verwende bei Fee fast von Anfang an Bachblüten und seit ca. zwei Wochen Zylkene. Sie ist einfach nur noch grantig und für mich ein sehr großes Problem ist, dass sie angefangen hat im Haus zu markieren.
Wie viele Katzenklos und was für welche (also mit oder ohne Haube/Klappe) habt ihr denn für die Katzen zur Verfügung im Haus? Und wie werden die Pinkelstellen bisher gereinigt.

Zylkene braucht oft etwas länger bis es eine Wirkung zeigt :eusa_think:.

Insgesamt sind 9 Wochen bei der Zusammenführung in einer größeren Gruppe nicht wirklich viel. Wir haben jetzt ein gutes halbes Jahr gebraucht und einige Monate sollte man wohl zumindest einkalkulieren :eusa_think:. Auch ist Markieren bzw. "Wildpinkeln" in einer größeren Gruppe nicht so außergewöhnlich. Die Wahrscheinlichkeit steigt da mit der Anzahl der Katzen.

Gehst du dazwischen, wenn die Katzen aneinander geraten? Oder hältst du dich völlig raus?
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #3
Also erst einmal vielen Dank für die Antwort:D. Katzenklos haben wir sechs, fünf ohne Haube und eines mit (dieses hat Lilly mitgebracht und wird auch fleißig von ihr genutzt), der Rest meiner Bande nutzt die Klos eigentlich eher im Notfall und geht sonst in den Garten.

Die Pinkelstellen werden mit "Ecodor" gereinigt, da wir mit unserem alten Kater in jungen Jahren auch einmal ein "Markierproblem" hatten, das wir aber in den Griff bekommen haben. Bei ihm hatte ich nur nie das Gefühl, dass er so eine extreme Abneigung gegen eine andere Katze hat, wie jetzt Fee mit ihrem "bösen Blick":roll:.

Dazwischen gehen tue ich eigentlich nicht, inzwischen versuche ich eher die Situation zu entspannen, in dem ich Fee ablenke. Lilli versucht ihr sowieso meistens aus dem Weg zu gehen. Einmal bin ich dazwischen gegangen und hab´ Fee geschimpft, da ist mir einfach "der Kragen geplatzt", vorher hatte ich in jedem Zimmer geputzt und dann hat sie Lilly wieder dermaßen gestalkt und ist auf sie losgegangen.Das Ende vom Lied war, dass beide vor Schreck abgedampft sind und Fee dann auch noch total grantig auf mich war (und ich hatte natürlich auch noch ein schlechtes Gewissen). Seitdem habe ich eingesehen, dass das Schimpfen wirklich nur das Gegenteil bewirkt.
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #4
Ich würde mal sicherheitshalber ein weiteres Klo aufstellen, wenn ihr die Möglichkeit habt. So nach dem Motto: lieber eins mehr als weitere Pinkelstellen ;).

Dazwischen gehen tue ich eigentlich nicht, inzwischen versuche ich eher die Situation zu entspannen, in dem ich Fee ablenke. Lilli versucht ihr sowieso meistens aus dem Weg zu gehen. Einmal bin ich dazwischen gegangen und hab´ Fee geschimpft, da ist mir einfach "der Kragen geplatzt", vorher hatte ich in jedem Zimmer geputzt und dann hat sie Lilly wieder dermaßen gestalkt und ist auf sie losgegangen.Das Ende vom Lied war, dass beide vor Schreck abgedampft sind und Fee dann auch noch total grantig auf mich war (und ich hatte natürlich auch noch ein schlechtes Gewissen). Seitdem habe ich eingesehen, dass das Schimpfen wirklich nur das Gegenteil bewirkt.
Ich stelle dir jetzt mal eine persönliche Frage, bitte nimm mir das nicht übel: kann es sein, dass du das ganze schon sehr aufmerksam und nervös und angespannt verfolgst? Im ersten Beitrag hattest du geschrieben, dass es dir selbst ja auch ziemlich schlecht geht und du so große Angst hast. Kann es sein, dass du das vielleicht auf unbewusst auf die Katzen überträgst :eusa_think:?
Vielleicht wäre hier der Ansatzpunkt am ehesten bei dir selbst: dass du dich mehr entspannst und lockerer wirst? Katzen sind so was von feinfühlig, die merken doch bestimmt, dasss du richtig unter Spannung stehst.
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #5
Mit der Aussage "...und einige Monate sollte man wohl zumindest einkalkulieren" hast Du mich schon etwas beruhigt, meine Tierärztin (von der ich wirklich enttäuscht bin) meinte zu mir nämlich bereits nach 3 Wochen (da rief ich Sie an, ob sie mir irgendwelche Tipps bzgl. dem Markieren geben könne), dass ich dann Lilly halt zurückgeben müsse, manche Katzen würden sich einfach nicht verstehen. Und von Zylkene hält bei uns "auf dem Dorf" auch kein Tierarzt etwas, geschweige denn von Bachblüten oder homöopathischen Mitteln.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ja, ich muss wirklich an mir selbst arbeiten, vielleicht sollte ich auch mal Bachblüten nehmen (ganz im Ernst), ich habe auch wirklich das Gefühl, dass es unter der Woche, wenn ich arbeiten muss, besser läuft, als wenn ich zuhause bin.

Das mit dem zusätzlichen Klo werde ich einmal versuchen, wir haben sowieso noch ein leeres rumstehen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hast Du denn selbst auch "Markierprobleme" in Deiner Katzengruppe?
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #6
Mit der Aussage "...und einige Monate sollte man wohl zumindest einkalkulieren" hast Du mich schon etwas beruhigt, meine Tierärztin (von der ich wirklich enttäuscht bin) meinte zu mir nämlich bereits nach 3 Wochen (da rief ich Sie an, ob sie mir irgendwelche Tipps bzgl. dem Markieren geben könne), dass ich dann Lilly halt zurückgeben müsse, manche Katzen würden sich einfach nicht verstehen.
Das ist so wirklich nicht richtig.
Es gibt da gewaltige Unterschiede und solange die Katzen sich nicht von Anfang an nonstop richtig verdreschen (also wirklich mit fließendem Blut), würde ich auch nicht von einem generellen Scheitern der VG ausgehen. Die erste gelungene VG mit meiner damaligen Problemkatze hat ca. 10 Monate gedauert.
Fauchen und Knurren, ein paar Ohrfeigen, ein bißchen Drama grade bei Mädels, ein paar fliegende Fellbüschel - all das ist ganz normales Katzenverhalten und gehört dazu.
Zylkene kann helfen - muss es natürlich nicht ;). Ich hab´s über zwei Monate mal gegeben und es hat schon ein bißchen was bewirkt. Unterstützend ist das sicherlich nicht verkehrt.

Die Bachblüten oder auch Entspannungsübungen oder regelmäßiger Sport oder sonst was für dich selbst sind sicher keine schlechte Idee dann ;). Hast du denn jemanden, mit dem du über den Verlust von Cleo richtig reden kannst? Vielleicht würde dir das auch helfen :eusa_think:.

Ja, wir haben auch Markierprobleme (gehabt), und ich habe einige Experimente und Versuche hinter mir diesbezüglich :roll:. Ich kann nachher mal nach dem Titel von dem Buch dazu schauen, was mir toll weitergeholfen hat.

Warst du mit Fee eigentlich beim Arzt und hast sie mal auf Blasenentzündung o.ä. checken lassen? Möglicherweise steckt eine gesundheitliche Ursache hinter der Unsauberkeit; das sollte eigentlich als Erstes gecheckt werden.
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #7
Also hier läuft die VG zwischen meinen 3en auch schon seit 3 Monaten und der Kater pinkelt auch recht viel..er ist komplett unsauber geworden und langsam weiß ich au nimmer was ich machen soll..

mich würde das Buch auch interessieren, ina!
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #8
Gibt es hier denn eigentlich was Neues? Wie läuft es mit der Vergesellschaftung?
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #9
Also, Fee wurde dann im Oktober auch noch unsauber und zwar in der Hinsicht, dass sie immer in einem bestimmten Zimmer mitten hinpinkelte, vorzugsweise morgens um 5.30 Uhr, also wenn ich kurz aufgestanden bin, um selbst ins Bad zu gehen. Ich ließ daraufhin im übrigen auch ihren Urin auf Blasenentzündung testen, was negativ war. Naja und dann habe ich ihr (mitten in das Zimmer:D) ein Katzenklo gestellt, da bei uns eigentlich alle Katzenklos im Keller standen. Tja und das half, Gott sei dank.

Das Markieren ging (zuletzt jedenfalls) definitv nicht mehr von ihr aus, sondern von unserem Altkater bei dem wir das Problem auch schon verstärkt hatten. Bei ihm hatten wir es damals mit einer Kombi aus Hormonspritze (vom Tierarzt) und einem homöopathischen Mittel (über sechs Wochen) gut in den Griff bekommen. Als ich also herausfand, dass er der Übeltäter ist (und ich staunte nicht schlecht, als ich eines abends im Bett saß und er mitten vor meiner Nase markierte), sind wir ab zum Tierarzt wg. einer Hormonspritze, so dass wir auch dieses Problem größtenteils im Griff haben.

Fee kann Lilly allerdings immer noch nicht leiden, aber sie ist nicht mehr unsauber und Lilly kann inzwischen ganz gut mit Fees mehr oder weniger kleinen Attacken umgehen, d. h. sie nimmt diese eigentlich gar nicht mehr ernst.

Probleme hatte ich dann noch mit meinen beiden Schwarzen. Ich kann gar nicht mehr sagen, wann genau alles los ging. Den Anfang machte eine Zickerei zwischen Toni und Lilly (ich würde sagen so Mitte November), als Lilly vom Klo aus dem Keller kam und mit Toni auf der Treppe zusammentraf. Bisher hatte Toni die Lilly immer ignoriert, seit diesem Zeitpunkt hat sie sich nur noch "auf sie gestürzt" und Lilly irgendwo drunter gejagt. Tja und Henry machte mit. Bei ihm wurde es immer schlimmer. Zuletzt, kurz vor Weihnachten, war es dann wirklich so, dass Henry von draußen kam und sich auf die Suche nach Lilly machte, um sie zu jagen oder letztendlich auch richtig zu hauen. Lilly war dann panisch am schreien, schaffte sie es nicht, irgendwo drunter zu kommen, schmiss sie sich auf den Boden, Ohren angelegt, alle Viere in die Luft.

Das Komische war, dass Toni, nachdem Henry so richtig aufdrehte, eigentlich ihre Attacken weitestgehend einstellte. Trotzdem haben wir alle (die anderen Katzen, gerade meine kleine Giftspritze Fee, unsere Hundedame und auch ich) unter dieser Situation sehr gelitten. Neben Bachblüten (die Henry ganz furchtbar fand, was nicht unbedingt zur Verbesserung der Situation beitrug), hatte ich Feliwaystecker im Einsatz und war bei einem Tierheilpraktiker mit Henry (was wirklich ein sehr großer Erfolg war, da dieser nach zehn Minuten meinte, er hätte jetzt keine Zeit mehr, da auch noch andere Patienten warten würden, uns in einer Spritze abgefüllt ein homöopatisches Mittel für Henry mitgab und 30,00 € verlangte und uns dann mit der Aussage verabschiedete, dass er eh nicht glauben würde, dass Henry auf dieses erste Mittel gleich ansprechen würde).

Henry wurde aber auch zunehmend aggressiver gegenüber meinen anderen Katzendamen, d. h. wenn er von draußen kam, wurden erst einmal "Watschen" verteilt. Das gemeinsame Fressen gestaltete sich auch eher schwierig, da er nur am rumhauen war.

Tja und dann kam ich auf die Idee für Henry einen etwa gleichaltrigen Kater mitaufzunehmen, in der Hoffnung, dass er sich durch Spielen so abreagieren könnte, dass er auch von Lilly bzw. den anderen Damen ablässt. Mit unserem Altkater verstand er sich nämlich richtig gut. Bei uns im Tierheim saß also ein kleiner schwarzer einäugiger, ein knappes Jahr alter, lt. Tierheim sehr sozialer Kater (und dessen schwarzes Brüderchen). VG gab es eigentlich keine, die beiden zogen ein und es war als wären sie schon immer da gewesen. Kein Fauchen, keinen Brummen, nichts, sogar mein Pünktchen ist völlig hin und weg von den beiden. So soziale kleine Tierchen habe ich wirklich noch nie erlebt. Nur der Plan mit Henry ging nicht auf. Er wurde noch aggressiver, auch den beiden kleinen gegenüber.

Anfang Januar fassten wir dann den Entschluss, uns nach einem anderen Zuhause für ihn umzuhören, wo er einfach mehr seine Ruhe hat. Dann ging alles relativ schnell, da eine Bekannte aus dem Hundeverein und deren Sohn im Teenageralter schon länger überlegten wieder eine Katze aufzunehmen. Soweit man es jetzt schon sagen kann, lebt er sich dort wohl recht gut ein, sie haben ein großes Haus und er darf nach Eingewöhnung auch wieder raus. Sie haben mir bereits die ersten Bilder geschickt und im Frühjahr werde ich ihn besuchen. Vielleicht bekommt er dann auch wieder einen Katerkumpel, dafür war die Bekannte nämlich auch offen.

Es mag sein, dass die ganze Geschichte für Henry nicht unbedingt "fair" war, aber letztendlich haben drei Katzen ein gutes Zuhause gefunden. Bei uns ist seitdem größtenteils Ruhe eingekehrt. Lilly versteht sich auch mit den beiden kleinen gut, spielt sogar Fangen mit ihnen. Die beiden haben hier auf spielerische Art alles aufgelockert und ich würde es wahrscheinlich auch wieder so machen. Wie gesagt, Fees kleinere Nervereien ignoriert Lilly und Tonis Übergriffe halten sich soweit in Grenzen. Katzenklos habe ich jetzt bei mir im 1. Stock vier verteilt, so dass sich das Klomobbig, dass meine liebe Toni ganz gerne im Keller betreiben würde, auch in Grenzen hält. Ich hoffe, dass sich alles nach dem Winter noch mehr entspannt und die drei Damen lernen miteinander klar zu kommen bzw. sich bei 180 m² Wohnfläche und Freigang zumindest aus dem Weg zu gehen.
 
  • Nach 9 Wochen immer noch Probleme bei Katzenzusammenführung Beitrag #10
Danke für deinen ausführlichen Bericht.

Anfang Januar fassten wir dann den Entschluss, uns nach einem anderen Zuhause für ihn umzuhören, wo er einfach mehr seine Ruhe hat. Dann ging alles relativ schnell, da eine Bekannte aus dem Hundeverein und deren Sohn im Teenageralter schon länger überlegten wieder eine Katze aufzunehmen. Soweit man es jetzt schon sagen kann, lebt er sich dort wohl recht gut ein, sie haben ein großes Haus und er darf nach Eingewöhnung auch wieder raus. Sie haben mir bereits die ersten Bilder geschickt und im Frühjahr werde ich ihn besuchen. Vielleicht bekommt er dann auch wieder einen Katerkumpel, dafür war die Bekannte nämlich auch offen.
Ich finde nicht, dass es für Henry unfair war. Im Gegenteil. Manchmal passen Katze, Situation und Mensch nicht zusammen.
Dann ist es gerade fair, sich zum Wohl des Tieres von ihm zu trennen, wenn man ihm nicht das bieten kann, was es braucht. Und es liest sich so, als wäre das hier der Fall gewesen. Du hast Henry sicher schweren Herzens abgegeben und bestimmt nicht aus Bequemlichkeit abgeschoben. So wie du sein neues Zuhause beschreibst, hast du für ihn und für dein Rudel die richtige Entscheidung getroffen damit.
 
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