Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun?

Diskutiere Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Ich denke, die Übung soll so verstanden werden: sie wird erst gemacht, wenn das Pferd entsprechende Kommandos 100%ig ausführt und auch sofort...
  • Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? Beitrag #21
aber das mit dem auf die Wand zu reiten und das es dem Pferd irgendwann Spaß macht??? Hast du schon mal ein Pferd gesehen, was auf eine Wand zu läuft, ruckartig abbremst, rückwärts läuft und daran Spaß hat? :D)...


Ich denke, die Übung soll so verstanden werden: sie wird erst gemacht, wenn das Pferd entsprechende Kommandos 100%ig ausführt und auch sofort reagiert etc, dem Reiter auch das Vertrauen schenkt. Wenn das der Fall ist, läuft es so lange, bis der Reiter das Kommando zum stehen bringt (in dem Fall vor der Wand). Ein Pferd würde so etwas nicht machen, wenn es seinem Reiter nicht vertraut und ein Reiter sollte so etwas nicht machen, wenn er noch nicht genug mit dem Pferd geübt hat und sich nicht sicher ist, wie tief das Kommando bei dem Pferd sitzt.
Ein Pferd, das seinem Reiter vertraut, hat immer mehr Spaß, da es sich viel besser entspannen kann, als ein Pferd, welches kein Vertrauen in das "Leittier" hat.
:)
 
  • Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? Beitrag #22
Danke für eure Antworten!

@MeinNameistPferd: Das mit dem Auspowern habe ich mir auch schon gedacht, allerdings frisst er auf seiner Weide lieber, als überschüssige Energie los zuwerden..:roll:
"Dummerweise" ist er ein Distanzpferdchen, und daher kann ich leider nicht 3-4 h ununterbrochen durch den Wald traben... Dafür ist er leider zu steil und zu klein.. Aber die Idee mit der Abwechslung versuche ich nun langsam umzusetzen..;)

Gestern haben wir übrigens wieder kurz galoppiert. nur vielleicht ca. 100m in ruhigem Tempo. Er war danach zwar auch aufgeregt, aber er hat sich toll benommen... ich glaube ich werde das weiter versuchen und dann immer längere strecken nehmen. ;) war toll gestern!
 
  • Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? Beitrag #23
Ja, klar!
Vertauen ist das A und O! Hab ich nicht dran gezweifelt.
Ich meine nur: Ein Pferd ist und bleibt ein Tier und wird höchst wahrscheinlich nie verstehen warum Menschen so etwas mit einem machen. Und deswegen meine ich auch, dass das Tier auch einfach denken kann: "Hm, wenn ich schon auf Wände zu laufen muss und sowas, was kommt dann als nächstes? Was hat der/die noch mit mir vor?". Und da, denke ich, hapert's.
Ich hör jetzt mal lieber auf, so lade ich mich noch auf und das will ja keiner! Das gehört sowie so nur teilweise zu Thema! :D

Um zum Punkt zurück zu kommen:
Ja, du musst einfach gucken auf was er am besten reagiert, wenn du ihn von dem Nach-Galopp-Trab durchparieren willst. Und wenn Du's raus gefunden hast, kannst du die Hilfe ja einfach ganz oft üben und verfeinern. Dann wird er dir in brenzliegen Situationen mehr gehorchen.
Ich denke mal das war das ganze mit dem Kommandos und auf Wände zu laufen, Rückwärtsrichten, ect. mal zusammen gefasst! :D

Liebe Grüße und ruhig bleiben,
Eure Isi! :D :)
 
  • Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? Beitrag #24
An Machtnix:

Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was du sagen möchtest.
Konsequenz ist natürlich wichtig, aber hier geht es nicht um das Hoow oder um's Rückwärtsrichten.

Dein Text ist ziemlich verwirrend, aber ich glaube ich hab ihn teilweise verstanden! :D
Du erzählst was von "zwingen" . Bei dir kommt das so kalt und menschlich rüber, aber sollte man nicht eher wie das Pferd denken?
Wenn dich die Wortwahl stört, ersetze bitte 'zwingen' durch 'antrainierte Reaktion' oder 'antrainierter Reflex'.
ein Pferd kann sehr vohl auf ein bestimmtes Stimmkommando in eine bestimmte Richtung denken und bzw. reagieren.
Das klappt nicht nur beim Reiten, sondern auch in der Bodenarbeit. Z.B. Pferde, die seitwärts auf ihre Bezugsperson zugehen - auf kleinste Hilfen. Pferde, die rückwärts auf ihre Bezugsperson zugehen - auf kleinste Hilfen.
All das kann man natürlich in ein Pferd reinprügeln und bekommt ein spanniges Ergebnis und ein ängstlich, verwirrtes Pferd. Man kann aber auch durch Wiederholungen, Konsequenz und Lob das Pferd soweit trainieren, dass es bestimmte Dinge auf ein Codewort ausführt. Eine Evtl. Zügelzilfe kann dann zwar im Gelände - wenn das Pferd schlechter zuhört und abgelenkter ist - noch notwendig sein, ist aber nicht die Haupthilfe, sondern dient nur der Verstärkung.
Da das Pferd während des Trainings viel gelobt wird, wird es gelassener beim Training sein und schneller lernen. Die Übung geht sozusagen in Fleisch und Blut über (ist nur ne Redensweise, nicht, dass du mir jetzt unterstellst das Pferd zu dopen oder so etwas).
Streng genommen ist sogar das normale Treiben ein antrainiertes Verhalten. Kein Pferd auf dem das erste Mal ein Reiter sitzt, versteht, was dieser von ihm will. Was denkt das junge Pferd, wenn das erste Mal ein Reiter auf ihm sitzt und treibt? Warum werde ich getreten?
Das Pferd lernt aber durch Geduld, Lob und Wiederholungen, dass Schenkelklopfen vorwärts bedeutet und keinesfalls ein Tritt ist.

Ich finde diesen ganzen Quatsch von irgendwelchen übertriebenen Westerngehabe und allgemeiner "hoher" Dressur dumm.
Du solltest sicher deine eigene Meinung haben aber warum so beleidigend?
Übertriebenes Westerngehabe ist mit Sicherheit dumm, ein Pferd zu trainieren nicht.
Allgemeine hohe Dressur - was immer man darunter versteht, kann dumm sein, kann aber auch das Ergebnis konsequenter sehr guter Ausbildung nach Ausbildungsskala sein. Ein Ahlerich, der mit 21 Jahren leider aufgrund einer Kolik eingeschläfert werden musste, so gut wie nie mit dem Schweif schlug, immer freundlich und willig lief, nie die Rollkur kennenlernte, auch in seinen Hochleistungstagen auf die Wiese und ins Gelände durfte, wurde sicher nicht dumm ausgebildet.

Wirklich, ich meine: Was hat das Pferd davon, sich unterdrücken zu lassen?
Nichts

Was hat der Reiter davon, ein Pferd zu reiten, was überhaupt nicht versteht, was das ganze eigentlich soll?
Nichts, daher vernünftiges, aufbauendes Training und dem Pferd ein wenig 'Denken' zutrauen.

Glückliche Pferde, sind die, welche Spaß haben.
Den meisten Spaß hat das Pferd ohne den Menschen. Sonst wäre jede Rentnerwiese und jede artgerechte Aufzucht und Haltung Tierquälerei.

Klar - Gymnastisieren; Fitness; bla bla bla. Natürlich sollen die Pferde nicht fett und ungesund rumlaufen und kaum Muskeln haben, doch ist der ganze Stress, der bei solchem Training entsteht (und das tut er ganz einfach: meist Überforderung.) wirklich Wert?
Nein. Daher ja vernünftiges, aufbauendes und motivierendes Training mit entsprechend häufigen Wiederholungen an mehreren Tagen in kleinen Trainingseinheiten.
Ein Pferd das glücklich daherläuft und dann vom Reiter quasi mit Panikhilfen überrascht wird, tut mir da eher leid.
Das Pferd als Herdentier schließt sich bei entsprechender Erziehung sehr gern dem Menschen an und will gefallen. Auch das muss ein Pferd erstmal lernen, denn es braucht den Menschen eigentlich nicht.
Der Mensch muss nur immer genau wissen, was er will und gezielt aufbauend und motivierend daraufhin arbeiten, so dass dem Pferd der Sinn klar wird.

(Und noch eine Frage: (ich möchte nicht beleidigend sein) aber das mit dem auf die Wand zu reiten und das es dem Pferd irgendwann Spaß macht??? Hast du schon mal ein Pferd gesehen, was auf eine Wand zu läuft, ruckartig abbremst, rückwärts läuft und daran Spaß hat? :D)...
Ja - außer das Rückwärts, was oft ohne Sinn und Verstand erfolgt (je nachdem was korrigiert werden muss).
Pferde, die frei laufen stehen normalerweise rum. Ab und zu wollen die Pferde dann einfach laufen, oder spielen. Manchmal trennt sich auch ein Pferd und rennt ein paar Runden - einfach so, auch bei Pferden, die Tag und Nacht draußen sind. Das Pferd rennt zum Zaun, brenst dort, wendet ab und düst zum nächsten Zaun. Sollte der Besitzer das sehen, bekommt er oft einen halben Herzinfakt und meint sein Pferd sofort retten zu müssen.
Bei Pferden mit einer entsprechenden Ausbildung, sieht man sogar, wie sie diese frei laufend entweder zum Spaß oder um ihren Platz in der Herde zu festigen, abspulen.
Ausbildung ist Bildung.
Bei Jungpferden ist das besonders deutlich. Kommen sie aus ihrer gewohnten Umgebung und werden eingestallt, fühlen sie sich oft wie in einer Parallelwelt. Wenn sie in einer altersmäßig gemischten Herde aufwachsen durften, ordnen sie sich den älteren Pferden automatisch unter. Das ändert sich dann im Laufe ihrer Ausbildung. Sie werden lockerer, kräftiger, schneller, sind besser im Gleichgewicht und lernen ihren Körper besser zu kontrollieren. Dieses Können setzten sie dann auch ein.
Begleite doch mal Jungpferde von Anfang an und beobachte.

Hast du noch nie darüber nach gedacht, das ein riiiesen grooßes Wunder ist, das so ein Tier, so anmutig, stark und groß wie es ist, uns überhaupt auf seinem Rücken sitzen lässt? Wir sollten sie wie Könige behandeln, dafür, was sie alles mit sich machen lassen.
Ich lese zwar nicht Wendy aber so ungefähr ja. Daher ja auch aufbauende, motivierende Ausbildung und Training. Damit ich meine Pferde eben nicht über den Zügel anhalten muss, sondern selbst die Deckhengste gebisslos im Gelände gondeln lassen kann.

Deswegen meine Frage: Was bringt ihr das? Sie möchte nur, das er nach dem Galopp und dann Trab durchpariert. Das Kommando "hoo" ist da, sie möchte ihm das ja nur für den Trab verklickern.
Tut mir wirklich Leid, aber bei dir kam das so kalt und herzlos rüber, da kann konnte ich nicht anders. :?
Warum so beleidigend? Warum unterstellst du mir meine Pferde sinnfrei zu knechten? Daher kann ich deine Frage nicht beantworten.

Naja, wie auch immer, ich hoffe das kommt nicht zu abwertend rüber! :D

Trz. Liebe Grüße und viel Glück mit deinem Pferdi! :)
Wohl so abwertend wie es gemeint ist.
Aber danke, ich habe Freude an und mit meinen Pferden. Sonst würden sie nicht das für mich tun, was sie tun - gerade die, die als angeblich bösartig, unreitbar oder psychisch fertig und krank kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? Beitrag #25
Machtnix:

Viele User die hier Probleme posten, sind meistens noch jung, gerade bei Pferdeproblemen.
Ich bin auch gerader erst 15 geworden. :D
Nur ein Tipp, wenn du möchtest, dass das, was du schreibst, auch wirklich verstanden werden soll, solltest du nicht so viele (ich sag mal grob) "unnötige" Informationen hier einbringen, das verwirrt nur unnötig. :?
Ich glaube, was du sagen möchtest, ist einfach nur, das sie ihm ein Kommando, für das durchparieren nach dem Galopp-Trab, beibringen soll.
Aber dafür muss sie es ja überhaupt erst mal können! :D
Und jetzt möchte sie wissen, wie sie DAS hinkriegt und nicht wie sie ihm am besten ein Kommando bei bringt...
Vilt. hast du das ja falsch verstanden, oder ich irre mich gerade total, aber ich denke mal so ist es richtig. :mrgreen:

(Wie kommst du jetzt auf dopen? :mrgreen::mrgreen:)

Liebe Grüße, Isi! :)
 
  • Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? Beitrag #26
Machtnix:

Viele User die hier Probleme posten, sind meistens noch jung, gerade bei Pferdeproblemen.
Ich bin auch gerader erst 15 geworden. :D
Nur ein Tipp, wenn du möchtest, dass das, was du schreibst, auch wirklich verstanden werden soll, solltest du nicht so viele (ich sag mal grob) "unnötige" Informationen hier einbringen, das verwirrt nur unnötig. :?
Ich glaube, was du sagen möchtest, ist einfach nur, das sie ihm ein Kommando, für das durchparieren nach dem Galopp-Trab, beibringen soll.
Aber dafür muss sie es ja überhaupt erst mal können! :D
Und jetzt möchte sie wissen, wie sie DAS hinkriegt und nicht wie sie ihm am besten ein Kommando bei bringt...
Vilt. hast du das ja falsch verstanden, oder ich irre mich gerade total, aber ich denke mal so ist es richtig. :mrgreen:

(Wie kommst du jetzt auf dopen? :mrgreen::mrgreen:)

Liebe Grüße, Isi! :)

Leider ist es nicht so einfach ein Pferd zu korrigieren. Es ist ein langer Weg. Diesen Weg zu beschreiben ist schwierig, wenns einfach wäre, könnte man sich ein Buch kaufen und daraus lernen.
Als Reiter muss man sich eben davon verabschieden, dass es einen ultimativen Trick gibt und das dann funktioniert.
Es gibt nicht die Standardübung für jedes Pferd, ganz viel rosa Rauch und bum nach dem 2. Mal ist das Pferd korrigiert.
Wenn man überhaupt übers Internet Tipps zur Korrektur geben kann, so endet das meist in einem längeren hin und her der Kommunikation. Der Schreiber begleitet den Fragenden dann über einen längeren Zeitraum.
Das hat nichts mit dem Alter zu tun. Bei uns am Stall sind mehrere Jugendliche die besser und vernünftiger ihre Pferde trainieren als so mancher Erwachsener.

Man muss sich nur mal davon verabschieden, dass Reiten einfach ist.
Ein fundiertes Wissen über Anatomie, Physiologie, Reitlehre und Psyche des Pferdes ist der Grundstein für jeden Reiter. Sonst gerät das Reiten schnell in die Bahn 'denn sie wissen nicht was sie tun'.
Ein Englischreiter der nichtmal weiß, welche Übungen lösend (für welchen Bereich) und welche versammelnd sind, welche Übungen nur in Versammlung geritten werden und mit welcher Übung man welchen Fehler des Pferdes korrigieren kann, KANN kein Pferd artgerecht ausbilden.

Wer keinen Trainer hat, der sollte Kurse besuchen. Es gibt beispielsweise überall ganz tolle Kurse in funktioneller Anatomie. Die sind ohne Pferd -kein Verladen etc. notwendig und auch für RB's möglich- und bringen sehr viel Verständnis dafür, was man überhaupt im Pferd bewirkt.
 
  • Pferd "lädt" sich selber auf. Was tun? Beitrag #27
Du meinst es sicherlich lieb, doch deine Denkweise stört mich ganz einfach.
Deswegen würde ich sagen, das wir das ab hier am besten lassen...
Nicht, dass das noch in Streit ausartet.
 
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