Bitte um Rat

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nikii

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Hallo zusammen,
dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, auch wenn ich schon länger angemeldet bin. Habe bisher nur immer mitgelesen.
Ich schreibe nun einfach mal drauf los, wenn noch Fragen sind, einfach fragen. Zur Info, meine Katze ist 10 Jahre alt, kastriert, Einzelkatze.

Letztens Samstag wurde meine Katze plötzlich sehr still und schlief viel. Sie fraß jedoch normal, trank ausreichend und ging auch normal aufs Katzenklo.
Allerdings kam mir dieses "still sein" schon sehr komisch vor. Da ich grad mitten im Umzug bin, schob ich es erstmal auf den Umzugstress. Sonntag morgens dann jedoch, erbrach sie ihr Futter. (Sie bekam um halb sieben Frühstück, um sieben war es wieder draussen). Ich stellte erstmal bis auf ihr Wassernapf alles weg. In Stresssituationen übergibt sich meine Katze öfters mal, will aber dann sofort wieder Futter haben. Gegen elf Uhr probierte ich es noch einmal mit dem Futter. Sie erbrach es wieder. Ich rief meinen Tierarzt an, der zum Glück Mo-So auf hat, und so konnte ich zum späten Nachmittag vorbei kommen. Bevor ich losfuhr, nahm ich noch ihren letzten Kot mit. (Dachte vielleicht auch an Würmer). Ich sagte, dass ich grad am umziehen bin, und dass ich vermute, dass sie wohl wieder was im Magen-Darm ausbrüte.
Der Tierarzt tastete den Bauch ab, der nun spürbar fest und hart war. Durch das anfassen natürlich noch verstärkt. Fieber hatte sie keins, und auch sonst keine Auffälligkeiten. Da wir nun davon ausgingen, es käme vom Stress, (war schon zwei mal der Fall, meine Katze ist sehr sensibel), bekam sie etwas entkrampfendes gespritzt, ein Antibiotikum falls etwas entzündet ist und ein Schmerzmittel. Ich sollte am nächsten Nachmittag/Abend wieder vorbei kommen. Das tat ich natürlich. Die Bauchdecke war immer noch gespannt, nur minimal besser. Die Kotprobe war in Ordnung - keine Würmer. Auch sonst keine Auffälligkeiten an meiner Katze selber, bezüglich Würmer. Auch kein Fieber. Sie bekam nochmal was entkrampfendes und das Antibiotika. Nochmals sollte ich wieder kommen am nächsten Tag (Dienstag). Am nun dritten Tag war die Bauchdecke etwas mehr entspannt, aber noch immer nicht richtig weich. Sie bekam nochmal Antibiotika, aber da sie nicht viel fressen wollte den letzten Tag, ließ der Arzt das entkrampfende Mittel weg, da dies den Magendarm-Trakt träge werden lassen kann. Und die Katze dann gar kein Hunger mehr verspürt. Mittwoch sollte ich dann wieder kommen, zur letzten Untersuchung und die letzte Antibiotika-Gabe. Der Bauch war zwar noch etwas verspannt, aber man merkte, dass es nun schon deutlich weniger war und auch fraß sie an dem Tag wieder mehr als die letzten Tage.
Die Behandlung war nun abgeschlossen, und ich sollte meiner Katze nun immer wieder kleine Portionen anbieten, damit sie wieder einen guten Appetit bekommt und normal frisst. Der Donnerstag verlief dann noch halbwegs gut, sie fraß hier mal etwas, da mal etwas. Trank normal allerdings, und setzte auch Urin ab. Leider keinen Kot. Da sie das ja aber schon mal hatte, und der Tierarzt mir damals sagte, dass es durchaus 1-2 Tage dauern kann, bis nach dem "kaum-fressen" wieder Kot abgesetzt wird, dachte ich mir erstmal nichts dabei.
Am Freitag ging es wieder langsam bergab. Sie wollte nun gar nichts mehr fressen, nur noch trinken und schlafen.
Der Arzt sagte mir aber schon vorher, dass ich sie immer wieder zum fressen anregen solle. Aber es brachte nichts. Ich war am Freitag abend dann so verzweifelt, dass ich beschloss am Samstag morgen wieder mit ihr zum Tierarzt zu fahren. Diesmal war nur die Tierärztin da, die meine Katze aber auch kennt. Sie wurde nochmals abgetastet, wobei diesmal eine dicke Stelle am Unterbauch gefunden worden ist. Und zwar nur dort. Es wurde nochmal in den Mund geschaut, wobei diesmal auch ein Zahn gefunden wurde, der meiner Katze schmerzt. Kein Fieber, sonst auch keine Auffälligkeiten. Die Tierärtzin sagte mir nun, dass diese dicke Stelle am Bauch eine Entzndung sein kann, oder aber ein Tumor. Da sie aber die 4 Tage Antibiotika gespritzt bekommen hat, und diese Entzündung (die meine Katze vermutlich mit dem verkrampften Bauch "geschützt" hat) nicht weggegangen ist, würde sie gern am Montag ein FIP-Test (soweit ich das noch richtig mitbekommen habe, sie hat es vermutlich nicht so genannt) machen, bzw. auch noch andere Werte testen. Im Allgemeinen sagte sie, dass meine Katze nicht gut aussehe, und sie etwas in die oben genannte Richtung befürchte.
Ich musste noch beim Tierarzt weinen, da ich schon viel darüber gelesen habe und nun mich schon sehe, wie ich meine Katze einschläfern lassen muss. Ich bin total fertig, weiß im Moment nicht wirklich was ich tun soll, ausser bis Montag zu warten.
Hinzu kommt, wie gesagt der Umzug, ich muss am 31. hier raus sein, aber ich trau mich grad einfach nichts mehr zu machen, da ich meiner Katze kein Stress machen möchte.
Sie macht einen schwachen Eindruck, möchte eigentlich nur liegen und schlafen.
Allerdings geht sie noch zu ihrem Wasser und trinkt gut. Verstecken tut sie sich auch nicht.

Warum ich das hier schreibe?
Ich habe einfach wahnsinnige Angst was nun passiert mit meiner Katze. Vielleicht hat hier ja jemand änliches erlebt und hat vielleicht einen Rat für mich. Auch wie ich vielleicht meine Katze doch noch zum fressen motivieren kann.
 
  • Bitte um Rat Beitrag #2
Das tut mir sehr leid für dich :(.

Allerdings würde ich an deiner Stelle versuchen erst einmal positiv zu bleiben.
Noch steht keine Diagnose, noch kann es etwas weniger schlimmes und einfach zu behandelndes sein und genau darauf würde ich mich konzentrieren.
Deine Katze braucht dich jetzt, du musst für sie stark und optimistisch bleiben und das geht nicht, wenn du ständig an das schlimmste denkst.
Versuch dich etwas zu entspannen, lass die entsprechenden Tests machen und warte die Ergebnisse ab - nicht immer tritt gleich der schlimmste Fall ein und genau daran solltest du denken ;).

Sind denn inzwischen schon Ergebnisse da?
 
  • Bitte um Rat Beitrag #3
Hallo Mischling,
erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort. :) Vorab schonmal, meine Katze muss nicht eingeschläfert werden.

Am Montag war wie oben geschrieben die Blutabnahme. Da dort wohl direkt ein Labor ist, sollte ich eine halbe Stunde dort eben warten,
so dass wir direkt besprechen könnten, wie es weiter geht. Ich wartete jedenfalls im Auto, da meine Katze nach der Blutabnahme nur noch ein
Häufchen Elend war.
Ich kann jetzt zwar keine Fachbegriffe hier rein schreiben, da ich mir dort kaum was merken konnte von den Ergebnissen,
aber das wichtigste ist, sie hat keinen Tumor und auch kein Fip.
Ihre Bauchspeicheldrüse ist entzündet gewesen. Das war auch die dicke Stelle am Bauch.
Sie bekam direkt ein Antibiotika, was gezielt bei dieser Art Entzündung hilft. Und ein Schmerzmittel.
Die Tierärztin erklärte mir dann auch, dass meine Katze nun Tabletten nehmen muss.
Ich weiß leider nicht wie die Tabletten heißen, da ich erstmal 20 Stück in einer Papschachtel bekommen habe.
Wie ich das nun verstanden habe, kann man nicht sagen, in wie weit die Bauchspeicheldrüse noch arbeitet,
und ob sie noch Enzyme ausscheidet, die die Nahrung dann spalten, so dass sie verdaut werden kann.
In den Tabletten sind demnach Enzyme. Ich soll ihr nun Morgens und Abends jeweils eine halbe Tablette ins Futter geben (pulverisiert).
Soweit erstmal alles in Ordnung.

Allerdings hab ich da noch einige Dinge, die mir irgendwie noch unklar sind;

Seit dem dass Futter meiner Katze mit dem Tabletten-Pulver angemischt wird, hab ich das Gefühl, sie kaum noch satt zu bekommen.
Klar, sie hat stark abgenommen, da sie ja ca. eine Woche fast nichts gefressen hat. Und ich bin froh, dass sie wieder frisst.
Aber es kommt mir doch etwas komisch vor, da sie vorher grundsätzlich ihren Napf nicht leer gemacht hat.
Auch war sie immer total wählerisch was ihr Futter anging. Die Sorte, auf die sie gestern nocht total stand, konnte am nächsten oder übernächsten Tag schon wieder "out" sein.
Heute wird jede Portion bis aufs letzte aufgefressen, und auch wenn der Napf offensichtlich schon leer ist, noch weiter drin rumgeleckt.
Ich muss die Tablette nun schon vier-teilen, da ich mit zwei Malzeiten am Tag nicht auskomme. Und es sollen ja in jedes Futter diese Enzyme.
Liegt das vielleicht an der anderen Verdauung nun? Geb ich ihr zu wenig? Sind die Tabletten vielleicht die falschen?

Dann das trinken. Meine Katze hat immer gut getrunken, und ich musste sie auch nie zum Wasser trinken in irgendeiner weise animieren.
Seit dem sie krank wurde allerdings, fing sie an sehr viel zu trinken. Ich dachte erst, okay, vielleicht wegen der ganzen Sache mit ihrem Magen.
Nahrung wollte sie ja keine mehr. Nur viel Wasser. Jetzt trinkt sie auch noch gut, ich hab aber irgendwie weniger Urin im Katzenklo als vorher. :eusa_eh:
Sehr viel dicker ist sie auch noch nicht geworden, und eine Art Wasserbauch hat sie auch nicht. Ich frag mich, wo das Wasser hin geht?
Hängt das vielleicht auch mit den Tabletten zusammen, dass das Wasser nun irgendwie besser "genutzt" wird im Körper?
Könnte sie etwas an den Nieren haben? Am Blutbild war (noch?) nichts zu erkennen.

Zu guter letzt noch etwas anderes bezüglich des Tierarztes. In der Praxis wo ich mit meiner Katze seit gut 9 (?) Jahren hingehe,
gibt es einmal einen Tierarzt und eine Tierärztin (und natürlich noch Helferinnen). Bisher war ich immer mit beiden sehr zufrieden.
Jetzt jedoch, überlege ich den Tierarzt zu wechseln. Vielleicht übertreibe ich auch, keine Ahnung. Ich schreib einfach mal.
Wie ich im ersten Beitrag schon schrieb, war die ersten Tage nur der Tierarzt da. Er hat aber einfach nur verdachtsmässig gespritzt.
Das mit der dicken Stelle am Bauch, der schmerzende Zahn und die Blutabnahme, hat alles die Tierärztin gemacht bzw. herausgefunden.
Am Tag nach der Blutabnahme sollte ich nochmal vorbei kommen zur Kontrolle. Da war aber wieder der Tierarzt da.
Er tastete gar nicht mehr den Bauch ab, sondern machte gleich Spritzen fertig. Ich fragte ob er nochmal dieses spezielle Antibiotika spritzt.
Er sagte so etwas wie; jaja, das selbe wie beim letzten Mal. Und zack war die Spritze schon drin. :roll:
Nun weiß ich nicht, welches er denn nun gespritzt hat. Meiner Katze gings dann zuhause wieder etwas schlechter. Deshalb gehe ich davon aus,
dass er "sein" letztes Antibiotika meint, und nicht das spezielle, welches die Tieräztin gespritzt hat.
Auch wollte ich, dass er bitte nochmal im Mund nachsieht, da meine Katze am Vortag bei den ersten Fressversuchen Teile des Futters wieder ausspuckte und ihrern Kopf komisch schütelte. (Dies lag aber vermutlich daran, dass sie ja gar nicht mehr gekaut hatte ein paar Tage, und kein Druck auf den Zähnen war. Heute frisst sie ja wieder alles, besser wie früher sogar).
Jedenfalls sagte er, sie habe etwas Zahnstein, und das können wir ja nächste Woche dann weg machen, am Mittwoch.
Ich solle ihn dann anrufen am Sonntag. Sie bekommt dann eine Narkose, und dann wirds schon wieder.
Das geht mir aber alles viel zu schnell. Ich hab aufgehört zu zählen, wie viele Spritzen meine Katze nun in den letzten Tagen bekommen hat.
Und Schmerzmittel. Und irgendwie glaub ich nicht mehr, dass sie Zahnschmerzen hat, denn sie frisst und kaut wieder ganz normal.
Der eine schmerzende Zahn, den die Tierärztin gefunden hat, der wird wohl bald rausfallen, denn er war schon locker.
Muss man dafür eine Narkose machen? Gehört das nicht zur Natur dazu, dass man irgendwann Zähne verliert?
(Sie ist ja nun schon zehn).
Naja, das Problem ist, dass ich vorher nicht sehe oder erfahre ob nun Tierarzt oder Tierärztin da ist, wenn ich mit meiner Katze zum Tierarzt muss.
Die Tierärztin ist wirklich super. Aber immer diese 50/50 Chance eingehen, dass sie da ist?

Ja das wars erstmal. Bin wirklich um jeden Rat dankbar.
Egal zu welchem Problem nun.

Lg
 
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