- Pflege des Muttertieres nach Geburt Beitrag #1
M
Micha1
- Beiträge
- 1
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo an alle,
ich habe vor ca. 4 Woche eine Katze aus einem katastrophalen Haushalt übernommen. Ich merkte schnell, dass die Katze trächtig sein musste.
Hier muss ich vielleicht anmerken, dass ich mich mit dem ganzen Thema "Katze" recht gut auskenne, da ich mir vor ca. 2 Jahren meinen ersten Kater holte und mich vorher mit Lektüre über das gesamte Thema eingedeckt habe. Allerdings habe ich das Thema "Trächtigkeit" immer ausgelassen, weil es für mich nie zur Debatte stand. Meinen 1. Kater (2 Jahre) habe ich mit 5 Monaten kastrieren lassen, meine 2. Katze (die mit 9 Monaten verstarb) ließ ich ebenfalls mit 5 Monaten kastrieren.
Nun habe ich die trächtige Katze aus dem Haushalt rausgeholt, alle anderen Katzen, die in einem schlechten Zustand waren, wurden ebenfalls erfolgreich vermittelt.
Ich war mir bei meinem Neuzugang nun ganz unsicher, ob sie trächtig ist oder krank. Mager war sie, aber der Bauchumfang war enorm. Ich bin direkt zum TA gefahren und habe sie von Kopf bis Fuß durchchecken lassen. Trächtig, ansonsten gesund.
Ich habe mich sofort an die Wurfkiste gemacht und einen großen Umzugskarton umgebaut, Bettlaken hineingelegt, das Zimmer warm gehalten und eine Rotlichtlampe bereit gestellt. Als Zimmer habe ich eines gewählt, das ich selten betrete, von dem ich aber wusste, dass sie gerne dort schläft.
Als ich abends von der Arbeit kam war es dann soweit. Das erste Kitten lag bereits in der Wurfkiste und meine Maus aß bereits die Nachgeburt. Ich blieb bis zum 4. Kitten bei ihr, weil ich das Gefühl hatte, dass es sie beruhigte. Sie drückte ihr Köpfchen immer gegen meine Hand, so dass ich glaubte, dass es ihr doch Kraft gibt. Danach ließ ich sie sich in Ruhe um die Kleinen kümmern.
Am nächsten Morgen zählte ich dann doch 6 Kitten. Eines von ihnen, das fiel mir sofort auf, war sehr viel kleiner als die Anderen. Ich half ihm die Zitze zu finden so oft ich konnte, hielt alle mit der Rotlichtlampe warm und redete beruhigend auf meine Katze ein. Jedoch schaffte es der kleine Nachzügler nicht und starb nach 1,5 Tagen. Ich kam morgens ins Zimmer und der Kleine lag in einer Ecke der Wurfkiste. Zu der Zeit lebte er noch und war so schwach, dass er nicht mal mehr schreien konnte.
Es war so schlimm, ich habe versucht ihn an die Zitze zu halten, doch er konnte nicht einmal mehr trinken. Ich habe ihn vorsichtig warm gerubbelt, denn er war kälter als die anderen Kleinen. Aber 10 Minuten später starb er ... Ich habe mich noch eine halbe Stunde lang davon überzeugt, dass er auch wirklich tot ist. Das klingt makaber, aber ich hätte ihn nicht von der Mutter wegnehmen können, wenn ich nicht wirklich sicher gewesen wäre, dass er nicht mehr atmet.
Armer Kleiner, schon nach 1,5 Tagen hat mich das so mitgenommen, was soll nur in 3-4 Monaten werden, wenn die Kleinen vermittelt werden ...
Alle anderen 5 geht es gut, ich wiege sie täglich und sie nehmen langsam aber stetig zu. Sie sind jetzt 4 Tage alt, der Mutter geht es auch gut. Sie bekommt von mir hochwertiges Futter, ich mische ihr ab und an ein Eigelb unter das Futter.
Nun zu meiner Frage:
Sie ist mager und sieht "zerrupft" aus, was ich auf das Stillen schiebe. Ansonsten ist sie munter, geht gerne auf den Balkon, ist fröhlich und geht in ihrer Rolle als Mutter liebevoll auf. Ich würde sie aber gerne mehr unterstützen.
Kann ich ihr etwas geben, damit sie sich schnell von den Strapatzen der Geburt und der Stillzeit erholt? Etwas, das sie während der Stillzeit unterstützt?
Wann muss ich für die Kleinen ein Katzenklo aufstellen? Und welches nicht-klumpende Streu würdet ihr empfehlen?
Ist es richtig, dass ich sie mit 4 Wochen an feste Nahrung gewöhnen sollte? Meine Katzen bekommen ausschließlich Nassfutter von Auenland, Fridolin, Animonda, Macs etc. Trockenfutter bekommen sie in ihr Fummelbrett von Orijen.
Kann ich den Kitten dieses Futter auch geben oder ist es besser, wenn ich mit anderem Futter einsteige?
Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich. Vor allem geht es mir um das Muttertier. Ich möchte, dass sie sich wohl fühlt und es ihr so leicht und angenehm wie möglich machen.
PS:
Ich bearbeite meinen Beitrag nochmal, weil sich der letzte Satz schrecklich anhört - ich möchte, dass es auch den Kitten gut geht. Im Moment denke ich nur, dass, wenn es der Mama gut geht und sie vernünftig gepflegt wird, es den Kitten auch gut geht. Da ich für die Kitten im Moment nicht viel machen kann und das meine Maus übernimmt, konzentriere ich mich pflegetechnisch erstmal auf sie.
Ich habe meinen Beitrag in die falsche Abteilung geschrieben -Entschuldigung! Ich bin neu hier und fuchse mich noch ein
ich habe vor ca. 4 Woche eine Katze aus einem katastrophalen Haushalt übernommen. Ich merkte schnell, dass die Katze trächtig sein musste.
Hier muss ich vielleicht anmerken, dass ich mich mit dem ganzen Thema "Katze" recht gut auskenne, da ich mir vor ca. 2 Jahren meinen ersten Kater holte und mich vorher mit Lektüre über das gesamte Thema eingedeckt habe. Allerdings habe ich das Thema "Trächtigkeit" immer ausgelassen, weil es für mich nie zur Debatte stand. Meinen 1. Kater (2 Jahre) habe ich mit 5 Monaten kastrieren lassen, meine 2. Katze (die mit 9 Monaten verstarb) ließ ich ebenfalls mit 5 Monaten kastrieren.
Nun habe ich die trächtige Katze aus dem Haushalt rausgeholt, alle anderen Katzen, die in einem schlechten Zustand waren, wurden ebenfalls erfolgreich vermittelt.
Ich war mir bei meinem Neuzugang nun ganz unsicher, ob sie trächtig ist oder krank. Mager war sie, aber der Bauchumfang war enorm. Ich bin direkt zum TA gefahren und habe sie von Kopf bis Fuß durchchecken lassen. Trächtig, ansonsten gesund.
Ich habe mich sofort an die Wurfkiste gemacht und einen großen Umzugskarton umgebaut, Bettlaken hineingelegt, das Zimmer warm gehalten und eine Rotlichtlampe bereit gestellt. Als Zimmer habe ich eines gewählt, das ich selten betrete, von dem ich aber wusste, dass sie gerne dort schläft.
Als ich abends von der Arbeit kam war es dann soweit. Das erste Kitten lag bereits in der Wurfkiste und meine Maus aß bereits die Nachgeburt. Ich blieb bis zum 4. Kitten bei ihr, weil ich das Gefühl hatte, dass es sie beruhigte. Sie drückte ihr Köpfchen immer gegen meine Hand, so dass ich glaubte, dass es ihr doch Kraft gibt. Danach ließ ich sie sich in Ruhe um die Kleinen kümmern.
Am nächsten Morgen zählte ich dann doch 6 Kitten. Eines von ihnen, das fiel mir sofort auf, war sehr viel kleiner als die Anderen. Ich half ihm die Zitze zu finden so oft ich konnte, hielt alle mit der Rotlichtlampe warm und redete beruhigend auf meine Katze ein. Jedoch schaffte es der kleine Nachzügler nicht und starb nach 1,5 Tagen. Ich kam morgens ins Zimmer und der Kleine lag in einer Ecke der Wurfkiste. Zu der Zeit lebte er noch und war so schwach, dass er nicht mal mehr schreien konnte.
Es war so schlimm, ich habe versucht ihn an die Zitze zu halten, doch er konnte nicht einmal mehr trinken. Ich habe ihn vorsichtig warm gerubbelt, denn er war kälter als die anderen Kleinen. Aber 10 Minuten später starb er ... Ich habe mich noch eine halbe Stunde lang davon überzeugt, dass er auch wirklich tot ist. Das klingt makaber, aber ich hätte ihn nicht von der Mutter wegnehmen können, wenn ich nicht wirklich sicher gewesen wäre, dass er nicht mehr atmet.
Armer Kleiner, schon nach 1,5 Tagen hat mich das so mitgenommen, was soll nur in 3-4 Monaten werden, wenn die Kleinen vermittelt werden ...
Alle anderen 5 geht es gut, ich wiege sie täglich und sie nehmen langsam aber stetig zu. Sie sind jetzt 4 Tage alt, der Mutter geht es auch gut. Sie bekommt von mir hochwertiges Futter, ich mische ihr ab und an ein Eigelb unter das Futter.
Nun zu meiner Frage:
Sie ist mager und sieht "zerrupft" aus, was ich auf das Stillen schiebe. Ansonsten ist sie munter, geht gerne auf den Balkon, ist fröhlich und geht in ihrer Rolle als Mutter liebevoll auf. Ich würde sie aber gerne mehr unterstützen.
Kann ich ihr etwas geben, damit sie sich schnell von den Strapatzen der Geburt und der Stillzeit erholt? Etwas, das sie während der Stillzeit unterstützt?
Wann muss ich für die Kleinen ein Katzenklo aufstellen? Und welches nicht-klumpende Streu würdet ihr empfehlen?
Ist es richtig, dass ich sie mit 4 Wochen an feste Nahrung gewöhnen sollte? Meine Katzen bekommen ausschließlich Nassfutter von Auenland, Fridolin, Animonda, Macs etc. Trockenfutter bekommen sie in ihr Fummelbrett von Orijen.
Kann ich den Kitten dieses Futter auch geben oder ist es besser, wenn ich mit anderem Futter einsteige?
Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich. Vor allem geht es mir um das Muttertier. Ich möchte, dass sie sich wohl fühlt und es ihr so leicht und angenehm wie möglich machen.
PS:
Ich bearbeite meinen Beitrag nochmal, weil sich der letzte Satz schrecklich anhört - ich möchte, dass es auch den Kitten gut geht. Im Moment denke ich nur, dass, wenn es der Mama gut geht und sie vernünftig gepflegt wird, es den Kitten auch gut geht. Da ich für die Kitten im Moment nicht viel machen kann und das meine Maus übernimmt, konzentriere ich mich pflegetechnisch erstmal auf sie.
Ich habe meinen Beitrag in die falsche Abteilung geschrieben -Entschuldigung! Ich bin neu hier und fuchse mich noch ein
Zuletzt bearbeitet: