- Hund wird nicht stubenrein und wirkt ängstlich Beitrag #21
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Tapa
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Huhu, ich hab keine Dogge, sondern eine vierjährige mittelgroße Mischlingshündin, die seit Mai bei uns lebt. Stubenrein ist sie normalerweise natürlich, aber einige andere der beschriebenen Verhaltensweisen kenne ich auch. Ist ein absolutes Sensibelchen. Unterhält man sich z.B. relativ laut und mit tiefer Stimme, steht sie oft auf und verlässt den Raum, weil sie sich unwohl fühlt und das anscheinend als "Zurechtweisung" empfindet, auch wenn sie überhaupt nicht gemeint war. Ganz schlimm ist es natürlich, wenn in ihrem Beisein gestritten wird. Die von anderen Schreibern beschriebenen Verhaltensweisen bei zu schnellem frontalen Nähern, über den Hund beugen usw. zeigt sie auch, reagiert dann sehr ängstlich...
Wir haben anfangs darauf sehr viel Rücksicht genommen und uns entsprechend vorsichtig bzw. bewußt verhalten. Als sie sich eingelebt hatte, den Tagesablauf kannte und dadurch Sicherheit gewonnen hatte, haben wir recht bewußt und absichtlich dann nicht mehr so viel Rücksicht genommen, sondern sie immer wieder mit den angstauslösenden Verhaltensweisen (laut sprechen, bestimmte Bewegungen wie Arme hochreißen etc.) konfrontiert. Sie hat mit der Zeit begriffen, dass ihr nichts passiert, und ist wesentlich cooler geworden. Ein Sensibelchen ist sie gleichwohl geblieben, nur eben ein etwas cooleres Sensibelchen...
Kopf hoch! Das wird bestimmt, versucht möglichst entspannt zu bleiben! Manches gibt sich im Laufe der Zeit, und vier Wochen, die sie jetzt bei Euch ist, ist ja noch nicht lange. Erstmal Konzentration auf die Stubenreinheit, Rücksicht auf ihre Ängstlichkeit und mögliches Vermeiden der angstauslösenden Situationen, dann, wenn sie stubenrein ist, nach und nach an die angstauslösenden Sachen heranführen.
Was ich nicht ganz verstanden habe, ist die Sache mit dem Garten. Unsere Hündin geht auch nicht allein in den Garten, sondern nur wenn einer mitgeht, finde ich ehrlichgesagt auch normal. Was ist daran schlimm? Ich hab immer alte Gartenschlappen bereit stehen, damit ich spätabends gerade reinschlüpfen und sie ohne großes Schuheanziehen zum Pipimachen in den Garten begleiten kann (jetzt in der dunklen Jahreszeit würde ich nicht so gern abends um 10 Uhr noch mit in den Wald gehen, so dass ich dankbar bin, wenn sie in den Garten macht).
Was ich bei Dir rausgelesen habe, war eher Unsicherheit: Eigentlich soll eure Hündin dauerhaft nicht in den Garten machen, momentan wärest Du aber froh, wenn sie es täte...? Hab ich das richtig interpretiert? Da müsste Eure Familie jedenfalls eine klare Linie haben, was sie soll bzw. nicht soll, und dann entsprechend konsequent handeln.
Ich persönlich finde es recht praktisch, wenn ein Hund (auch) in den Garten macht, und ich lobe unsere Hündin dann auch immer. Wir haben eine Stallgabel aus Plastik mit ganz engen Zinken, wie sie zum Ausmisten für Pferdeställe verwendet wird (gibt's im Landhandel), und da wird der Hundehaufen mit hochgehoben und in der Biotonne entsorgt. Geht ganz prima und der Garten bleibt sauber.
Wir haben anfangs darauf sehr viel Rücksicht genommen und uns entsprechend vorsichtig bzw. bewußt verhalten. Als sie sich eingelebt hatte, den Tagesablauf kannte und dadurch Sicherheit gewonnen hatte, haben wir recht bewußt und absichtlich dann nicht mehr so viel Rücksicht genommen, sondern sie immer wieder mit den angstauslösenden Verhaltensweisen (laut sprechen, bestimmte Bewegungen wie Arme hochreißen etc.) konfrontiert. Sie hat mit der Zeit begriffen, dass ihr nichts passiert, und ist wesentlich cooler geworden. Ein Sensibelchen ist sie gleichwohl geblieben, nur eben ein etwas cooleres Sensibelchen...
Kopf hoch! Das wird bestimmt, versucht möglichst entspannt zu bleiben! Manches gibt sich im Laufe der Zeit, und vier Wochen, die sie jetzt bei Euch ist, ist ja noch nicht lange. Erstmal Konzentration auf die Stubenreinheit, Rücksicht auf ihre Ängstlichkeit und mögliches Vermeiden der angstauslösenden Situationen, dann, wenn sie stubenrein ist, nach und nach an die angstauslösenden Sachen heranführen.
Was ich nicht ganz verstanden habe, ist die Sache mit dem Garten. Unsere Hündin geht auch nicht allein in den Garten, sondern nur wenn einer mitgeht, finde ich ehrlichgesagt auch normal. Was ist daran schlimm? Ich hab immer alte Gartenschlappen bereit stehen, damit ich spätabends gerade reinschlüpfen und sie ohne großes Schuheanziehen zum Pipimachen in den Garten begleiten kann (jetzt in der dunklen Jahreszeit würde ich nicht so gern abends um 10 Uhr noch mit in den Wald gehen, so dass ich dankbar bin, wenn sie in den Garten macht).
Was ich bei Dir rausgelesen habe, war eher Unsicherheit: Eigentlich soll eure Hündin dauerhaft nicht in den Garten machen, momentan wärest Du aber froh, wenn sie es täte...? Hab ich das richtig interpretiert? Da müsste Eure Familie jedenfalls eine klare Linie haben, was sie soll bzw. nicht soll, und dann entsprechend konsequent handeln.
Ich persönlich finde es recht praktisch, wenn ein Hund (auch) in den Garten macht, und ich lobe unsere Hündin dann auch immer. Wir haben eine Stallgabel aus Plastik mit ganz engen Zinken, wie sie zum Ausmisten für Pferdeställe verwendet wird (gibt's im Landhandel), und da wird der Hundehaufen mit hochgehoben und in der Biotonne entsorgt. Geht ganz prima und der Garten bleibt sauber.