- Es schmerzt noch immer so sehr... Beitrag #1
19Laura94
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Es ist schon etwas Zeit vergangen aber hier habe ich das Gefühl richtig verstanden zu werden....
Seit März bist du nicht mehr bei uns, aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke...
Ich war vier Jahre alt als wir dich bekommen haben und du selbst warst noch ein Welpe.
Ich weiß noch ganz genau, wie du im Kofferraum saßt, mich mit deinen großen Augen ansahst und ich dich unbedingt Krümel nennen wollte. Aber wir entschieden uns für Sam.
Du lebtest dich sehr schnell bei uns ein und warst der Liebling der Familie. Jeden Tag hab ich mir dir im Garten getobt. Wir wuchsen miteinander auf, die Zeit verging und wir beide wurden älter und größer.
Papa und ich gingen viel mit dir spazieren. Meist stundenlang. Durch den Wald, am Rhein entlang, über Wiesen... und schließlich auch ans Meer – als wir gemeinsam in der Urlaub fuhren.
Du hast dich pudelwohl gefühlt, bist am Stand entlang gerannt, hast Stöcke gesucht und ganz entsetzt geschaut, als du das erste mal Meerwasser getrunken hast
Du kanntest es bis dahin ja nicht.
Als ich acht Jahre alt war, trennten sich Mama und Papa und du durftest bei Papa im Haus bleiben.
Den schönen Garten konnten wir dir in der Wohnung natürlich auch nicht bieten.
Es war ungewohnt, so ganz ohne Hund und deshalb besuchte ich dich so oft wie möglich.
Jedes mal begrüßtest du mich freudestrahlend und schwanzwedelnd.
Als ich größer war, durfte ich auch alleine mit dir Gassi gehen. Zwar nur kleine Runden, aber ich war so stolz, einen so schönen Hund wie dich an meiner Seite zu haben.
Die Zeit verging rasend schnell, viel zu schnell und so kamst du in die Jahre. Zuerst der Verdacht auf Krebs, welchen du glücklicherweise doch nicht hattest. Dann die Kastration im doch recht hohen alter.
Aber du hast alles gut überstanden. Wir wurden gemeinsam älter und nach einiger Zeit merkte man dir dein Alter auch an. Die Spaziergänge wurden immer kürzer... meist konntest du nach 15 Minuten schon nicht mehr. Und irgendwann viel dir auch das Aufstehen sichtlich schwer. Du kamst die Treppen nicht mehr hoch, und auch in den Kofferraum musste Papa dir jedes mal helfen.
Aber du hattest solch ein Kämpferherz! Du nahmst es so hin und entschiedest dich irgendwann im Wohnzimmer zu schlafen. Sonst hast du immer in meinem Zimmer geschlafen, auf dem weichen Teppich... auch nachdem ich mit Mama ausgezogen war. Deine Kräfte verließen dich immer mehr, sodass du dich kaum noch auf den Beinen halten konntest. Du schwanktest immer so sehr
Die Zeit wird kommen... das wurde uns bewusst.
Dann war der Zeitpunkt gekommen. Ich rief meinen Vater an, gegen Abend am 14. März.
Meine Vater klang nicht wie immer... Irgendwas stimmte nicht.
Und so erzählte er mir von deinen letzten Stunden...
Du lagst im Garten bei der Freundin meines Vaters. Seit morgens. Du wolltest nicht fressen, und auch aufstehen war dir zuwider. Also ging mein Vater zur Arbeit.
Mein Stiefbruder hatte den ganzen Tag ein Auge auf dich und beobachtete dich immer wieder. Doch du wolltest und konntest nicht.
Und auch als mein Vater am Mittag wieder zurückkam, lagst du immer noch auf der Wiese.
In den Sonnenstrahlen die dich ein letztes mal wärmten
Er konnte dich nicht mehr leiden sehen, denn das tatst du sichtlich. Also fuhr er zum Tierarzt. Auch sie sagte, dass die Zeit gekommen sei.
Dein Herz war schwach, und auch du warst es. Du warst müde und erschöpft von den Strapazen der vergangenen Tage.
Und so erlösten wir dich, und du schliefst friedlich ein
Ich konnte nicht dabei sein, und das tut mir so unendlich Leid
Ich wünschte, ich hätte dich auf deinem letzten Gang begleiten können.
Du warst der tollste Hund den man sich nur wünschen kann und ich danke dir für die wunderschönen, bereichernden 14 Jahre die du mich begleitet hast.
Wir gingen durch dick und dünn und du fehlst an allen Ecken und Enden.
Du schleichst dich nicht mehr heimlich nachts in mein Bett zu mir unter die Bettdecke, du lehnst deinen Kopf nicht mehr auf meine Hand wenn dir nach Steicheleinheiten zumute ist,
du wirst nicht mehr neben dem Tisch sitzen und betteln und du wirst mich auch nie wieder freudestrahlend begrüßen wenn ich zu Papa gehe....
Du fehlst unheimlich mein Dicker!
„Wenn die Zeit endet, beginnt die Ewigkeit“ ziert nun meinen Oberarm und auch du hast einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mir das habe tattoowieren lassen.
Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen und dich noch ein einziges mal fest in den Arm nehmen.
Nun bleibt nichts mehr als eine Urne, dein Halsband und ein Bild von dir, welches das Wohnzimmer schmücken. Du bleibst für immer in all unseren Herzen.
Ich hoffe die geht es gut, da wo du jetzt bist. Der Himmel hat einen strahlenden Stern dazu gewonnen, da bin ich mir sicher.
Wir werden uns irgendwann wiedersehen. Bis dahin schmückt ein großes Bild von dir meine Wand.
Ich werde immer an dich denken und dich im Herzen behalten.
Mit all den wunderschönen Erinnerungen.
Ich vermisse dich so sehr
Ruhe in Frieden, Sam!
Seit März bist du nicht mehr bei uns, aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke...
Ich war vier Jahre alt als wir dich bekommen haben und du selbst warst noch ein Welpe.
Ich weiß noch ganz genau, wie du im Kofferraum saßt, mich mit deinen großen Augen ansahst und ich dich unbedingt Krümel nennen wollte. Aber wir entschieden uns für Sam.
Du lebtest dich sehr schnell bei uns ein und warst der Liebling der Familie. Jeden Tag hab ich mir dir im Garten getobt. Wir wuchsen miteinander auf, die Zeit verging und wir beide wurden älter und größer.
Papa und ich gingen viel mit dir spazieren. Meist stundenlang. Durch den Wald, am Rhein entlang, über Wiesen... und schließlich auch ans Meer – als wir gemeinsam in der Urlaub fuhren.
Du hast dich pudelwohl gefühlt, bist am Stand entlang gerannt, hast Stöcke gesucht und ganz entsetzt geschaut, als du das erste mal Meerwasser getrunken hast
Als ich acht Jahre alt war, trennten sich Mama und Papa und du durftest bei Papa im Haus bleiben.
Den schönen Garten konnten wir dir in der Wohnung natürlich auch nicht bieten.
Es war ungewohnt, so ganz ohne Hund und deshalb besuchte ich dich so oft wie möglich.
Jedes mal begrüßtest du mich freudestrahlend und schwanzwedelnd.
Als ich größer war, durfte ich auch alleine mit dir Gassi gehen. Zwar nur kleine Runden, aber ich war so stolz, einen so schönen Hund wie dich an meiner Seite zu haben.
Die Zeit verging rasend schnell, viel zu schnell und so kamst du in die Jahre. Zuerst der Verdacht auf Krebs, welchen du glücklicherweise doch nicht hattest. Dann die Kastration im doch recht hohen alter.
Aber du hast alles gut überstanden. Wir wurden gemeinsam älter und nach einiger Zeit merkte man dir dein Alter auch an. Die Spaziergänge wurden immer kürzer... meist konntest du nach 15 Minuten schon nicht mehr. Und irgendwann viel dir auch das Aufstehen sichtlich schwer. Du kamst die Treppen nicht mehr hoch, und auch in den Kofferraum musste Papa dir jedes mal helfen.
Aber du hattest solch ein Kämpferherz! Du nahmst es so hin und entschiedest dich irgendwann im Wohnzimmer zu schlafen. Sonst hast du immer in meinem Zimmer geschlafen, auf dem weichen Teppich... auch nachdem ich mit Mama ausgezogen war. Deine Kräfte verließen dich immer mehr, sodass du dich kaum noch auf den Beinen halten konntest. Du schwanktest immer so sehr
Die Zeit wird kommen... das wurde uns bewusst.
Dann war der Zeitpunkt gekommen. Ich rief meinen Vater an, gegen Abend am 14. März.
Meine Vater klang nicht wie immer... Irgendwas stimmte nicht.
Und so erzählte er mir von deinen letzten Stunden...
Du lagst im Garten bei der Freundin meines Vaters. Seit morgens. Du wolltest nicht fressen, und auch aufstehen war dir zuwider. Also ging mein Vater zur Arbeit.
Mein Stiefbruder hatte den ganzen Tag ein Auge auf dich und beobachtete dich immer wieder. Doch du wolltest und konntest nicht.
Und auch als mein Vater am Mittag wieder zurückkam, lagst du immer noch auf der Wiese.
In den Sonnenstrahlen die dich ein letztes mal wärmten
Er konnte dich nicht mehr leiden sehen, denn das tatst du sichtlich. Also fuhr er zum Tierarzt. Auch sie sagte, dass die Zeit gekommen sei.
Dein Herz war schwach, und auch du warst es. Du warst müde und erschöpft von den Strapazen der vergangenen Tage.
Und so erlösten wir dich, und du schliefst friedlich ein
Ich konnte nicht dabei sein, und das tut mir so unendlich Leid
Ich wünschte, ich hätte dich auf deinem letzten Gang begleiten können.
Du warst der tollste Hund den man sich nur wünschen kann und ich danke dir für die wunderschönen, bereichernden 14 Jahre die du mich begleitet hast.
Wir gingen durch dick und dünn und du fehlst an allen Ecken und Enden.
Du schleichst dich nicht mehr heimlich nachts in mein Bett zu mir unter die Bettdecke, du lehnst deinen Kopf nicht mehr auf meine Hand wenn dir nach Steicheleinheiten zumute ist,
du wirst nicht mehr neben dem Tisch sitzen und betteln und du wirst mich auch nie wieder freudestrahlend begrüßen wenn ich zu Papa gehe....
Du fehlst unheimlich mein Dicker!
„Wenn die Zeit endet, beginnt die Ewigkeit“ ziert nun meinen Oberarm und auch du hast einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mir das habe tattoowieren lassen.
Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen und dich noch ein einziges mal fest in den Arm nehmen.
Nun bleibt nichts mehr als eine Urne, dein Halsband und ein Bild von dir, welches das Wohnzimmer schmücken. Du bleibst für immer in all unseren Herzen.
Ich hoffe die geht es gut, da wo du jetzt bist. Der Himmel hat einen strahlenden Stern dazu gewonnen, da bin ich mir sicher.
Wir werden uns irgendwann wiedersehen. Bis dahin schmückt ein großes Bild von dir meine Wand.
Ich werde immer an dich denken und dich im Herzen behalten.
Mit all den wunderschönen Erinnerungen.
Ich vermisse dich so sehr
Ruhe in Frieden, Sam!