- Vestibularsyndrom in schwerem Fall- wer weiß Rat? Beitrag #1
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DocDog
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Hallo liebe Vierbeinerfreunde,
ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich ziemlich verzweifelt bin.
Unsere Hundedame Sally (15 Jahre, geht mit großen Schritten auf die 16 zu) leidet seit Donnerstag unter dem Vestibularsyndrom. Es fing damit an, dass ihr Kopf schief zur Seite hing und sie beim Laufen ständig umgekippt ist. Wir natürlich sofort zum Tierarzt, der mit einem Blick das Vestibularsyndrom diagnostiziert hat. Dort bekam sie Cortison und eine Infusion mit durchblutungsfördernden Mitteln. Der Doktor meinte, wir sollten am nächsten Tag nochmal wiederkommen. Am Abend dann verweigerte sie entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit jede Nahrungsaufnahme. In der Nacht zu Freitag muss sich der Zustand weiter verschlechtert haben denn am nächsten Tag konnte Sally nicht mal mehr aufstehen, sondern nur noch mit Mühe und Not den Kopf anheben. Außerdem wirkte sie völlig apathisch. Wir sind dann nochmal zum Arzt, damit Sally erneut eine Infusion bekommt. Seitdem behandeln wir unterstützend auch mit Homöopathie (Arconitum).
Der Arzt meinte, bis Heiligabend müsste eine erhebliche Besserung eingetreten sein, vor allem müsste Sally in der Lage sein, ihr Geschäft selbständig zu verrichten und wieder zu fressen/ trinken (bisher mussten wir ihr das Wasser mit dem Löffel einflößen, damit sie überhaupt etwas zu trinken bekommt. Ein wenig Brei aus Fleischstückchen haben wir ihr auch gegeben, um ihrem Körper wenigstens ein paar Nährstoffe zuzuführen). Ansonsten sollten wir in Erwägung ziehen, Sally einschläfern zu lassen.
Eine Verbesserung ist leider bisher nur insofern eingetreten, als das sie wieder mehr in der Gegend rumschaut und auch mal ein paar (wenn auch leider erfolglose) Versuche unternommen hat, aufzustehen. Leider also keine Verbesserung in dem vom Tierarzt gewünschten Sinne.
Ich habe natürlich das Internet nach dem Vestibularsyndrom durchforstet und dort berichten einige, dass ihr Hund nach der Erkrankung wieder ganz gut auf die Beine gekommen ist. Allerdings scheinen die genesenen Hunde in den Berichten nicht so stark betroffen zu sein wie unsere Sally, die seit drei Tagen nur noch liegt gar nicht mehr in der Lage ist, sich aufzurichten und höchstens mal den Kopf hebt. Wir Ihr Euch sicher denken könnt, ist es verdammt hart, seinen Hund so sehen zu müssen.
Wir möchten auf jeden Fall eine Entscheidung treffen, die ganz in Sallys Sinne ist. Sally war bis ins höchste Alter immer fit, war nie auch nur eine Sekunde wirklich krank und war bis auf ein paar Altersgebrechen wie Schwerhörigkeit, Grauem Star und einer leichten Arthrose in den Hinterläufen fit wie ein Turnschuh. Bis Donnerstag hat sie mich sogar auf meinen gemütlichen Joggingtouren begleitet und im Park immer mit jüngeren Hunden getobt. Vor allem aber hatte sie nie Schmerzen oder musste irgendwie leiden und ich möchte,dies bis zum letzten Atemzug so bleibt. Dazu gehört denke ich auch, sie im entscheidenden Moment gehen zu lassen, um ihr unnötiges Leid zu ersparen - auch wenn es verdammt sein wird, eine derartige Entscheidung treffen zu müssen.
Ich möchte mir aber im Nachhinein auch nicht vorwerfen müssen, nicht alles getan zu haben, um unseren geliebten Vierbeiner wieder aufzupeppeln. Meine Frage daher: gibt es Hunde, die ähnlich stark betroffen waren wie unsere Sally und wenn ja wie ist es ihnen ergangen? Ich danke schon mal recht herzlich im Voraus!
Viele Grüße,
DocDog
ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich ziemlich verzweifelt bin.
Unsere Hundedame Sally (15 Jahre, geht mit großen Schritten auf die 16 zu) leidet seit Donnerstag unter dem Vestibularsyndrom. Es fing damit an, dass ihr Kopf schief zur Seite hing und sie beim Laufen ständig umgekippt ist. Wir natürlich sofort zum Tierarzt, der mit einem Blick das Vestibularsyndrom diagnostiziert hat. Dort bekam sie Cortison und eine Infusion mit durchblutungsfördernden Mitteln. Der Doktor meinte, wir sollten am nächsten Tag nochmal wiederkommen. Am Abend dann verweigerte sie entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit jede Nahrungsaufnahme. In der Nacht zu Freitag muss sich der Zustand weiter verschlechtert haben denn am nächsten Tag konnte Sally nicht mal mehr aufstehen, sondern nur noch mit Mühe und Not den Kopf anheben. Außerdem wirkte sie völlig apathisch. Wir sind dann nochmal zum Arzt, damit Sally erneut eine Infusion bekommt. Seitdem behandeln wir unterstützend auch mit Homöopathie (Arconitum).
Der Arzt meinte, bis Heiligabend müsste eine erhebliche Besserung eingetreten sein, vor allem müsste Sally in der Lage sein, ihr Geschäft selbständig zu verrichten und wieder zu fressen/ trinken (bisher mussten wir ihr das Wasser mit dem Löffel einflößen, damit sie überhaupt etwas zu trinken bekommt. Ein wenig Brei aus Fleischstückchen haben wir ihr auch gegeben, um ihrem Körper wenigstens ein paar Nährstoffe zuzuführen). Ansonsten sollten wir in Erwägung ziehen, Sally einschläfern zu lassen.
Ich habe natürlich das Internet nach dem Vestibularsyndrom durchforstet und dort berichten einige, dass ihr Hund nach der Erkrankung wieder ganz gut auf die Beine gekommen ist. Allerdings scheinen die genesenen Hunde in den Berichten nicht so stark betroffen zu sein wie unsere Sally, die seit drei Tagen nur noch liegt gar nicht mehr in der Lage ist, sich aufzurichten und höchstens mal den Kopf hebt. Wir Ihr Euch sicher denken könnt, ist es verdammt hart, seinen Hund so sehen zu müssen.
Wir möchten auf jeden Fall eine Entscheidung treffen, die ganz in Sallys Sinne ist. Sally war bis ins höchste Alter immer fit, war nie auch nur eine Sekunde wirklich krank und war bis auf ein paar Altersgebrechen wie Schwerhörigkeit, Grauem Star und einer leichten Arthrose in den Hinterläufen fit wie ein Turnschuh. Bis Donnerstag hat sie mich sogar auf meinen gemütlichen Joggingtouren begleitet und im Park immer mit jüngeren Hunden getobt. Vor allem aber hatte sie nie Schmerzen oder musste irgendwie leiden und ich möchte,dies bis zum letzten Atemzug so bleibt. Dazu gehört denke ich auch, sie im entscheidenden Moment gehen zu lassen, um ihr unnötiges Leid zu ersparen - auch wenn es verdammt sein wird, eine derartige Entscheidung treffen zu müssen.
Ich möchte mir aber im Nachhinein auch nicht vorwerfen müssen, nicht alles getan zu haben, um unseren geliebten Vierbeiner wieder aufzupeppeln. Meine Frage daher: gibt es Hunde, die ähnlich stark betroffen waren wie unsere Sally und wenn ja wie ist es ihnen ergangen? Ich danke schon mal recht herzlich im Voraus!
Viele Grüße,
DocDog
