Umgang mit sehr dominantem, kastrierten Weibchen
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hat jemand von euch ein sehr dominantes, kastriertes Weibchen?
Wir haben solch eine und sie beißt seit kurzem ihrem ebenfalls...
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Umgang mit sehr dominantem, kastrierten Weibchen Beitrag #1
Hallo zusammen,
hat jemand von euch ein sehr dominantes, kastriertes Weibchen?
Wir haben solch eine und sie beißt seit kurzem ihrem ebenfalls kastrierten Partner (männlich) ins Genick bzw. Rücken und fügt ihm Wunden zu.
Wir waren heute beim Tierarzt und er hat uns entsprechende Salbe für den kleinen Mann mitgegeben, aber wie können wir solche Situationen zukünftig aus dem Weg gehen? Sonst verstehen sie sich eigentlich ganz gut und seitdem sie kastriert ist, haben wir auch keinen "Übergriff" von ihr mehr festgestellt. Die Kastration hat wirklich einiges geändert. Davor hat sie ihn ohne Ende gejagt. Es blieb keine andere Wahl.
Was können wir nun tun? Noch einen Kastraten dazusetzen, damit die Gruppe größer ist? Hat jemand Erfahrung mit solch einer Situation.
Danke vorab!
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Umgang mit sehr dominantem, kastrierten Weibchen
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Umgang mit sehr dominantem, kastrierten Weibchen Beitrag #2
Huhu,
unsere Puschel ist zwar nicht kastriert, aber auch seeeehr dominant.
Sie beißt ihre anderen Partner auch, aber das ist immoment nur wieder die Rangordnung, die klären die öfters mal.
Unseren neuen hat sie immer und immer wieder gebissen, der hat einen seeehr großen abzess, wo wir nicht wissen ob er es schafft!
Ich gehe dem nicht aus dem Weg(Außer bei dem neuen). Das ist meistens Rangordnung und ja, da müssen die durch.
Wenn es bei deinem aber ZU doll wird, dann würde ich mal über eine Räumliche Trennung von 2-3 Wochen nachdenken um sie neu zu vergesellschaften. ABer solange nichts Blutet, würde ich sie einfach zusammenlassen und mal weiter beobachten.
Lieben Gruß
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Umgang mit sehr dominantem, kastrierten Weibchen Beitrag #3
ja, Loretta ist ebenfalls kastriert und zwickt die anderen ins Popöchen und jagt sie

seit sie doppelt so viel Platz haben (jetzt 30m²) und nochmal 2 Nins mehr in der Gruppe ist sie ruhiger geworden und der Stress verteilt sich auch auf die 3 und nicht nur auf einen.
ein weiteres Nin in der Gruppe kann gut helfen damit der Rammler entlastet wird

bei mir sind es 2 Kastraten und 2 Mädls. aber die Oberzicke versteht sich komischerweise am besten mit der anderen (nicht kastrierten) Dame, die ca 3 Jahr jünger ist als sie ^.^'
ob bei euch besser ein weiterer Kastrat oder ein Mädl passt kommt wohl auf den Charakter an...
wenn ihr den Platz, die Zeit und das Geld habt - tut es. es kann nur eine Bereicherung sein
übrigends haben meine Freundin und ich 4 Nins zur Vermittlung :064:
1 Kastrat und 3 Damen

[VERSTECK]die Dame die noch bei mir ist und schon am längsten ein Zuhause sucht (wird vermutlich Anfang Januar kastriert)
https://www.tierforum.de/t161121-plz-94-vermittlung-deutschlandweit-eine-kaninchendame-sucht.html
und die 3 bei meiner Freundin:
https://www.tierforum.de/t164951-94-drei-bayrische-kaninchen-suchen-ein-zuhause-2x-w-1x-mk.html[/VERSTECK]
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Umgang mit sehr dominantem, kastrierten Weibchen Beitrag #4
Hey,
Danke für die schnellen Antworten.
Ich werde nun mal noch ein paar Tage abwarten, ob sich Madame wieder einkriegt. Ansonsten werde ich mir ernsthaft die zeitweise, räumliche Trennung überlegen und nächstes Jahr evtl. "Familienzuwachs" - da wir umziehen werden, stehen die Chancen für eine Vergrößerung nicht schlecht - und Dank der Salbe vom Tierarzt scheint die Wunde auch relativ schnell abzuheilen
Grüße
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