Neufundländer bekommen, was nun?

Diskutiere Neufundländer bekommen, was nun? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr lieben! Mein Mann, mein Sohn (3 Jahre) und ich sind seit gestern "stolze" Besitzer einer Neufundländers. Ich habe lange überlegt wo...
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #1
Lir

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Hallo ihr lieben!

Mein Mann, mein Sohn (3 Jahre) und ich sind seit gestern "stolze" Besitzer einer Neufundländers.

Ich habe lange überlegt wo ich denn meinen Beitrag mit meinem ganzen Fragen poste, daher nehmt es mir bitte nicht all zu übel, wenn ich einwenig im Falschen Bereich liege mit einigen Fragen.

Meine Schwiegereltern mussten leider ihr Haus und Gaten verkaufen so das sie sich nun in eine Wohnung ziehen mussten.
In der ausgesuchten Wohnung war es leider von der Vermieterseite nicht möglich den großen Neufundländer mit zu nehmen, sondern nur die kleine Katze :(

Da meine Schwiegereltern leider nur die Option Tierheim hatten, haben wir von uns aus gesagt, nein das kann man dem alten Tier nicht antuhen, wir nehmen ihn zu uns.
Die Tierheime sind ohnehin schon völlig überfüllt und für einen 10 1/2 Jahre alten Neufundländer Rüden ist das das schlimmste, was passieren kann.


Somit haben wir diese wirklich Treudoofeseele bei in unserem Mietshaus mit 1200qm Garten aufgenommen.

Mit erschreken haben wir dann festgestellt das das arme Tier in seinem leben sehr vernachlässigt wurde. Er stank, sein Fell ist verfilzt und ungepflegt und generell der letzte Tierarzt besuch ist gefühlte 5 Jahre her. (Das wird sich aber definitiv am Donnerstag ändern, dort wird er einen Grundcheck bekommen)


Sehr erschrocken waren wir, als wir erfahren haben, wie oft der Hund eine Wurmkur erhalten hat...
Wenn meine lieber Schwiegermutter sich die Packungsbeilage nie durch gelesen hat, ist es kein wunder, das sie dem Tier alle halbe Jahr eine halbe Tablette gegeben hat... Dummerweise braucht ein Tier dieser größe alle virtel Jahr (?) ca. 5 Tabletten, ist das soweit richtig?


Da ich halt wirklich recht wenig Hunde erfahrung habe (vorallem mit so großen Hunden) möchte ich auch gerne wissen, wieviel frisst ein solech Tier in etwa pro Tag?
Ich habe schon bei meiner Pflegemutter angerufen, da sie erfahrung mit einem Kuvasz hat, diese sagte man gibt einem solchen Tier am besten einmal pro Tag eine ordentliche Menge Futter.
Nun meine Frage, Nass oder Trocken Futter? Gibt es da bestimmte maßstäbe? Oder sollte ich einfach austesten was er besser verträgt?


Da der Hund leider kein wirklichen Umgang mit anderen Hunden kennt, und auch kein Gassi gehen als solches, da Schwiegereltern den hund stumpf in den 8000 qm großen Garten sein geschäft machen ließen, stellt sich mir noch die frage, ob ich ihn unter umstänen überfordern könnte, wenn ich nun regelmäßig zu bestimmten Zeiten mit ihm gehe, oder mach ich mir da unnötige Gedanken?

Wir haben ihn außerdem heute Gebadet. Ich muss gestehen, ich weis nicht wie gut das für einen Neufundländer ist, der gerade in eine "andere" familie und eine andere umgebung gekommen ist. aber so schlimm wie er gestunken hatte, wollte ich ihn schändlicher weise nicht im Haus haben. Das Baden in der Badewann hat demnach gut geklappt. er hat es ohne probleme mitgemacht und ich denke sogar genossen.
Nun dazu meine Fragen:
Gibt es ein bestimmtes Hundshampoo welches ich für ihn nehmen soll? (gerade weil das Fell momentan ja sehr ungepflegt ist) Meine Schwiegermutter hat mir zwar ein Schamoo von Vitakraft gegeben, aber... nunja sie ist bei mir ziemlich weit unten durch mittlerweile, daher denke ich hat sie halt nur das gekauft, was gut klang und günstg war.
Ich weis, man soll einen Hund nicht zu oft baden, wegen des unterfells, aber es blieb halt heute auf keinen fall aus :uups:
Zudem ist der Hund sehr am Schuppen. wir haben ihn heute nachdem er dor dem Ofen trocknen konnte angefangen zu bürsten, und es kamen halt sehr viele haut schuppen hoch. Ist das normal? oder nicht? wenn nicht, kann ich da etwas gegen machen?


Ich habe mich auch in einigen Foren und Seiten versucht zu belesen, was das mit dem "scheren" betrifft, aber da scheiden sich ja auch die geister.
Einige sagen "ja Fell ab ist das beste was meinem Hund wieder fahren konnte!" andere wiederum haben sagen das der hund sehr darunter gelitten hat.
Der Hund hat das Problem, das er an einigen stellen kein Fell hat, was laut meinen Schwiegereltern daran liegt, das dis Geschirr welches sie wegen blödheit dran gelassen haben irgendwann einfach gescheuert hat und das fell somit auch weggescheuert ist. Kann ich hoffen, das es mit der zeit wieder nach wächst? :(

Ich habe einfach mal zwei Bilder vom letzten Sommer mit geschickt, um euch einen "eindruck" zu verschaffen.


Wie gesagt, wir gehen demnächst eh zum Tierarzt, so... Donnerstag. aber ich möchte auch nicht völlig unvorbereitet da antanzen.

Demnach entschuldige ich mich schon einmal für meine ganzen Fragen und hoffe das ich hier nun nicht gesteinigt werde ala "noch nie nen Hund gehabt und nun einen solchen Hund!? Schäm dich etc" :( - Ich finde es schöner fürs Tier wenn er in Hände kommt, die er schon kennt als ins Tierheim.
Er ist halt schon 10 1/2 Jahre alt und ein reinrassiger Neufundi.


Ganz Liebe Grüße wünsche ich und einen super Rutsch ins Neue Jahr, auf das die wünsche und Träume in erfüllung gehen und, auf das die Leute, die sich vorgenommen haben mit dem Rauchen aufzuhören, es auch wirklich schaffen :mrgreen:.

Schreibfehler sind spezialeffekte meiner Tastatur und werden mit jedem Glas sekt besser ;)
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  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #2
[FONT=&quot] Hallo,

wie viel Futter der Hund bekommt hängt vom Gewicht ab. Den Hund auch beim TA wiegen lassen. Was in seinem Alter und Zustand das richtige Futter ist, kann der TA dir am besten sagen oder in guten Tierfachgeschäften ist man zum Futter auch gut beraten.

Was das Baden vom Hund an geht, nach dem was du beschreibst, kann es sogar sein, das der TA regelmäßiges baden verschreibt. Nur bis sich alles etwas normalisiert hat.

Wenn das Fell so stark verfilzt ist, das du mit keinem Entfilzehrkamm durchkommt, würde ich ihn scheren lassen.

Kahle Stellen im Fell können auch ein Hinweis auf eine Allergie oder Schilddrüsenprobleme sein. Unbedingt mit dem TA abklären.

Ansonsten, finde ich es klasse das ihr euch entschieden habt, dem Neufundi ein besseres Leben zu schenken.
Ich hoffe es wird alles gut und man hört bald was neues.

LG Katara

P.S. Der TA ist immer die beste Stelle für solche Fragen. Er hat die Möglichkeit sich das Tier anzusehen und alles zu berücksichtigen (Alter, Krankheit, Zustand....). [/FONT]
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #3
Hey!
Also erstmal toll dass ihr den Hund nicht nur zu euch geholt habt sondern euch gleich auch noch Gedanken macht! :clap:

Natürlich ist für viele deiner Fragen der TA die richtige Anlaufstelle. Aber bis dahin dauerts ja noch ein paar Tage.

Ob er überfordert ist wenn du mit ihm nun hinaus gehst wird sich schlicht und einfach in der Praxis herausstellen. Auf jeden Fall würde ich erst mit kleinen Runden beginnen und erstmal Begegnungen mit anderen Menschen und Hunden etwas aus dem Weg gehn. Also quasi sicherheitshalber nochmal von vorne wie mit nem Welpen beginnen.
Außerdem wärs gut wenn ihr euch nen Trainer/ eine HuSchu sucht. Alleine schon um hier wirklich regelmäßig Ansprechpersonen zu Erziehung und Co zu haben. Mit denen gemeinsam kannst du dir dann ansehen welche "Baustellen" für dich jetzt erstmal Priorität haben.

Bis du dir mit dem Futter im klaren bist würde ich einfach weiter geben was er bisher bekommen hat. Auf der Packung finden sich bestimmt Mengenhinweise für die jeweiligen Gewichtsklassen. ;)

Ich finde scheren auf jeden Fall besser als einen stundenlangen Kampf zum Entfilzen. Wenn das Fell tatsächlich so übel beinander ist wie du beschreibst. Wenn du dir unsicher bist denke ich ist ein verfilztes Fell bis zum Besuch beim TA aber ein erträgliches Übel. Zur not kannst du dich auch bei diversen Züchtern und/oder Vereinen für Neufis über die Fellpflege und eventuell Hilfe dabei erkundigen.

Wie verhält er sich Zuhause? Habt ihr da auch Probleme oder sind es wirklich nur die für ihn neuen Situationen die euch zu schaffen machen?


Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Geduld und Freude mit eurem neuen Familienmitglied.
Macht euch keinen Stress es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Lieber noch ein paar Tage in einer nur wenig verbesserten Situation als jetzt überstürzt alles ändern und dann auch noch überforderte neue Besis für den Hund.
Bin mir sicher du packst das ;)
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #4
Huhu,

ich hab mir ehrlich gesagt nicht alles durchgelesen.

Was das Gassi gehen betrifft: Ich würde mit relativ kleinen Runden, vll. 20 min, anfangen. Wenn du merkst, ihm gefällt das und er will noch nicht wieder heim, dann geh weiter.

Habt ihr schonmal einen Hund getroffen? Wie verhält er sich dann?

Wenn der Tierarzt bei dem Fell irgendwelche Untermieter ausschließt, würde ich frühstens im Sommer scheren, bzw. eig. nur scheren, wenn ihr merkt, dass im der Sommer zu schaffen macht. Einige Hunde haben mit viel Fell und Sommer keine Probleme, andere dagegen schon.

Aber mal was anderes: Er sieht so klein aus... Welches Stockmaß hat er denn?
Ich denke ihr werdet noch freude mit ihm haben. Sobald erstmal alles geklärt ist, was den Tierarzt und die Gesundheit angeht, wird das schon werden.

[VERSTECK]Bei euch wird das so sein, wie bei meinen Großeltern... Ein Hund hat aufzupassen und fertig. Hundeschule usw. sind überflüssig, die Hündin meiner Tante wird/wurde als tot. Bei der verstorbenen Berner Sennen-Mix Hündin hat das auch geklappt, als ich mit ihr Gassi durfte, war sie aber deutlich ausgeglichener (ich war da so 11 und sie 10). Bei dem Nachfolger, einem kl. Münsterländer, hat das nicht mehr geklappt und er wurde nach nem Jahr verkauft, leider nicht an uns, sondern ich hab ihm ein Zuhause gesucht.[/VERSTECK]
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #5
Der ist ja echt superhübsch!

Ich find es übrigens auch gut, dass ihr ihn aufgenommen habt! Man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben :)
Ich frage mich ehrlich gesagt nur, wie euch bis jetzt entgehen konnte, dass der Hund so vernachlässigt wurde?

Mit dem Baden hast du recht, eigentlich nicht so oft, aber manchmal geht es nunmal nicht anders ;) Man will ja schließlich doch zusammen wohnen :D Gerade wenn er so schuppt würde ich auch den TA fragen, was du da nehmen kannst. Ansonsten nehmen wir ein ganz normales Anti-Floh-Shampoo. Allerdings nur, wenn er wirklich stinkt. Ansonsten einfach nur klares Wasser, das hilft bei den "normalen" Problemen.

Beim TA gibt es eine Waage, auf die er ganz einfach drauf steigen kann. Demnach kann man dann die Futtermenge geben. Für die paar Tage kannst du ja einfach erstmal schätzen, aber einiges wird er schon brauchen. Ist ja doch ein großes Kerlchen :)

Beim TA würde ich aufgrund des Alters einfach mal nen richtigen Check machen lassen, also mit Blutwerten und Überprüfung von Herz, Leber, Nieren...
Wenn da nichts auffälliges ist kannst du eigentlich normales Futter nehmen. Ob Nass- oder Trockenfutter ist Glaubensfrage ;) Ich finde Nassfutter artgerechter, da eben mehr Fleisch drin ist. Allerdings braucht so ein großes Tier natürlich auch entsprechend viel. Und wenn du ein gutes Futter nimmst, ist das vielleicht etwas teurer.
Für gutes Trockenfutter gibt es hier einen Thread, je nachdem was man an Geld ausgeben kann/will findet man doch noch recht ansprechende Futtersorten.
Der Mythos, dass Trockenfutter gesünder für die Zähne ist weil man es kaut ist übrigens nicht wahr.
Kann auch sein, dass sich das mit Fell und Haut einfach wieder einpendelt, wenn er ein gutes Futter bekommt.

Mit den Gassirunden würde ich jetzt auch erstmal klein anfangen. Wenn er immer nur im Garten war wird er wahrscheinlich auch noch Muskeln aufbauen müssen und die ganzen neuen Eindrücke wollen auch verarbeitet werden :)
Wichtig ist jetzt aber auch: Ganz normal machen! Regeln, die für immer gelten sollen, direkt beachten und nicht erst später :) Struktur gibt Sicherheit!

Wünsche euch noch viel Glück!
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #6
@Lir

Ach, das ist ja ein ganz Süßer und Hübscher, der mit Sicherheit kein TH verdient hat. Ich finde Eure Entscheidung ganz TOP :023:, auch wenn es anfänglich Startschwierigkeiten gibt, aber das ist normal und nur halb so schlimm, als man glaubt. Wichtig ist, dass die große Maus gesund ist, alles andere wird sich finden. Er sieht ja schon wieder so richtig gut aus, wirklich.




Somit haben wir diese wirklich Treudoofeseele bei in unserem Mietshaus mit 1200qm Garten aufgenommen.

Wie muss man sich das vorstellen, ist das ein Haus mit mehreren Mietparteien, oder wohnt Ihr dort allein ?
Generell wäre es schön, wenn man bei dem übernommenen Tier nicht so viel ändern muss, auch in Anbetracht seines Alters, er muss die Trennung ja auch verkraften, das betrifft die Haltung allg. und auch die Fütterung, natürlich auch neu hinzu kommende Zuwendung, Ihr kennt Euch ja schon.



Sehr erschrocken waren wir, als wir erfahren haben, wie oft der Hund eine Wurmkur erhalten hat...
Wenn meine lieber Schwiegermutter sich die Packungsbeilage nie durch gelesen hat, ist es kein wunder, das sie dem Tier alle halbe Jahr eine halbe Tablette gegeben hat... Dummerweise braucht ein Tier dieser größe alle virtel Jahr (?) ca. 5 Tabletten, ist das soweit richtig

Es ist so, dass sich die Häufigkeit der Wurmkur nach dem mehr oder weniger belastenden Gebiet richtet. Wohnst Du in einer Stadt z.B., wo nicht viel los ist mit Wald und Wiese ect. genügen 2 mal im Jahr, wohnst Du auf dem Dorf, Bauernhof mit Wald, Wiese, Feld sind 4x pro Jahr angeraten. Wenn der Hund natürlich den ganzen Tag im Garten steht, sind 3-4 mal schon besser, durch die „Gartenbesucher“ die der Mensch so einfach nie wahrnimmt. Diese Sache aber, würde ich mit dem TA besprechen, denn er kennt sein Gebiet und hat die meisten Erfahrungen, er wird Dir sagen, was angemessen ist. Als Wurmtablette würde ich ein Breitbandmittel wie Drontal oder Milbemax/besser nehmen und hier richtet die Menge sich nach dem Gewicht des Hundes. Es gibt diese Tabletten für 10 kg, hat der Hund 50 kg, sind es dann 5 Tabletten usw.




Da ich halt wirklich recht wenig Hunde erfahrung habe (vorallem mit so großen Hunden) möchte ich auch gerne wissen, wieviel frisst ein solech Tier in etwa pro Tag?
Ich habe schon bei meiner Pflegemutter angerufen, da sie erfahrung mit einem Kuvasz hat, diese sagte man gibt einem solchen Tier am besten einmal pro Tag eine ordentliche Menge Futter.
Nun meine Frage, Nass oder Trocken Futter? Gibt es da bestimmte maßstäbe? Oder sollte ich einfach austesten was er besser verträgt?

Bei der Fütterung würde ich mich erst einmal danach richten, was er zuvor bekommen hat, es gibt Nass-und Trockenfutter, oder gänzlich roh/barfen.
Das Futter sollte ausgewogen und für einen Senior sein. Die Menge steht bei den Herstellerangaben mit dabei, für einen Senior sind so 2-2,5% seines Körpergewichtes OK.
Discounter-Futter würde ich vermeiden, willst Du noch ein paar, schöne Tage mehr mit ihm haben.




Da der Hund leider kein wirklichen Umgang mit anderen Hunden kennt, und auch kein Gassi gehen als solches, da Schwiegereltern den hund stumpf in den 8000 qm großen Garten sein geschäft machen ließen, stellt sich mir noch die frage, ob ich ihn unter umstänen überfordern könnte, wenn ich nun regelmäßig zu bestimmten Zeiten mit ihm gehe, oder mach ich mir da unnötige Gedanken?

Habe es oben schon bemerkt, ich würde ihn nicht unbedingt „rabiat“ umstellen, wenn Du die Möglichkeit hast, sollte er im Garten verbleiben und ich würde ihn nach und nach an Gassi gewöhnen und schauen, wie es ihm gefällt. Wenn Du keine Gartenmöglichkeit hast, bleibt Dir nichts weiter übrig als „Gassi mit Tüte“.





Gibt es ein bestimmtes Hundshampoo welches ich für ihn nehmen soll?

Du kannst ein Shampoo für schwarze Hunde nehmen, nur bei der Menge Hund ist das auch ein teurer Spaß und auch nicht nötig.

Hier:


mal ein mildes 1 l Neutral-Shampoo, was erst einmal ausreichend ist. Sollten die Schuppen bleiben, kannst Du immer noch ein spezielles Shampoo kaufen, nur bei der bisherigen, sicher mageren Pflege halte ich die Schuppen für zunächst für normal und wenn die bisherige Besitzerin normales Menschenshampoo genommen hat, damit muss man ja auch rechnen, sind Schuppen vorprogrammiert, da das Shampoo nicht rückfettend ist.



Ich habe mich auch in einigen Foren und Seiten versucht zu belesen, was das mit dem "scheren" betrifft, aber da scheiden sich ja auch die geister.
Einige sagen "ja Fell ab ist das beste was meinem Hund wieder fahren konnte!" andere wiederum haben sagen das der hund sehr darunter gelitten hat.
Der Hund hat das Problem, das er an einigen stellen kein Fell hat, was laut meinen Schwiegereltern daran liegt, das dis Geschirr welches sie wegen blödheit dran gelassen haben irgendwann einfach gescheuert hat und das fell somit auch weggescheuert ist. Kann ich hoffen, das es mit der zeit wieder nach wächst?



Also bei einem ungepflegten, verfiltzen Hund wird erst mal grob vorgekämmt und starke Verfilzungen bearbeitet/angeschnitten, danach erfolgt ein Bad mit Shampoo und wichtig: Spülung !, da hast Du erst mal die halbe Miete rein. Dann trocken föhnen, mit Drahtbürste dabei bürsten, danach mit Zupfbürste über den Finger von unten nach oben bürsten und mit engen Kamm Restfilz entfernen, fertig. Die Haare an kahlen Stellen wachsen wieder nach, wenn die Ursache beseitigt wird. Manche empfehlen auch den Furminator, nur bei der Erstpflege und in Anbetracht des Alters und fehlenden Fell, sollte es sanft geschehen und man muss ja auch erst mal mit jedem Haar *geizen*.


Hat der Hübsche auch einen Namen ?

Nun lass ihn erst mal beim Doc checken, Wurmkur und Flohmittel mitgeben lassen und dann wünsche ich Euch ein gesundes, neues Jahr, das ja gleich mit einer guten Tat super anfängt.

Frag ruhig, wenn noch Fragen sind, hier ist immer jemand „zu Hause“. Alles Gute.
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #7
Hallo,

ich finde es klasse, dass Du dem Hund noch ein Zuhause gibst.

Zu dem Geruch und den Schuppen:
Was sehr riecht, ist altes, abgestorbenes Fell und Filz.
Dass darunter Schuppen sind, ist normal, weil die Haut nicht richtig atmen konnte.

Ich würde den Hund nicht so oft baden. Erstmal entfilzen und alle losen Haare entfernen.
Dann sollte der Geruch eigentlich ok sein.
Falls nicht, höchstens noch einmal baden. Dafür kannst Du irgendein Shampoo nehmen.
Möglichst ein geruchloses. Hunde mögen Parfüm nicht so gerne.

Das Fell hat immer auch eine selbstreinigende Kraft. Da braucht man eigentlich nur regelmässig bürsten. Dann gehen auch die Schuppen mit der Zeit weg.

Entwurmt werden sollte ein Hund auf keinen Fall!! regelmässig. Eine Wurmtablette tötet nicht nur die Würmer, sondern auch die gesamte Darmflora!!! Diese braucht aber jedes Lebewesen, sie gehört zum Immunsystem. Die Darmflora braucht nach einer Entwurmung fast 3 Monate, um sich wieder aufzubauen. Ich würde mal eine Kotprobe (gesammelt von 3 Tagen) abgeben.

Nur wenn Würmer nachgewiesen werden, dann entwurmen. Das geht natürlich nach Gewicht des Hundes. Das muss der Tierarzt aber wissen.

Das gleiche gilt für Flohmittel: Das ist ein Nervengift und sollte nur bei Ungezieferbefall angewendet werden.

Ich habe sehr viele alte Hunde, weil ich auch immer alte Hunde in Pflege nehme, die ihr Zuhause verlieren.

Ich kann auch nur dringend davon abraten, einen Hund in dem Alter noch impfen zu lassen.
Der Tierarzt wird wahrscheinlich dazu raten, aber entscheiden musst Du es selbst.
Alte Hunde vertragen eine Impfung nicht mehr so gut.

Alles Gute
Bubuka
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #8
Das mit dem regelmäßigen Entwurmen ist wohl glaubensfrage.
Einerseits kann es wohl auch sein, dass man auch mit einer mehrtägigen Kotsammlung nicht unbedingt Würmer nachweisen kann. Kann auch sein, dass der Hund sich am Tag nach der Entwurmung mit Würmern ansteckt. Dafür kannst du dich einfach mal hier durch´s Forum lesen, es gibt endlose Diskussionen dazu ;)
Richtig ist aber wirklich, dass man hier auch immer den Darmaufbau im Auge behält!

Was ich noch zum Futter sagen wollte: Bei einem Hund dieser Größe würde ich die Futterportion wohl auf mind. 2mal festlegen.
Wenn ihr noch etwas erziehen wollt oder für den Vertrauensaufbau kann ich aber auch das Handfüttern bzw das für das Futter arbeiten lassen empfehlen. (Natürlich nur, wenn ihr nicht barfen wollt :D DAs wird dann nämlich bissl kompliziert :D )
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #9
Das mit dem regelmäßigen Entwurmen ist wohl glaubensfrage.
Einerseits kann es wohl auch sein, dass man auch mit einer mehrtägigen Kotsammlung nicht unbedingt Würmer nachweisen kann. Kann auch sein, dass der Hund sich am Tag nach der Entwurmung mit Würmern ansteckt.

Nein, eine Glaubensfrage ist das nicht. Es ist eine Tatsache, dass Wurmkuren auch die Darmflora vergiften. Wurmeier können immer mal aufgenommen werden, aber ein Hund mit intaktem Immunsystem kommt damit klar. Ein regelmässig entwurmter Hund ist sehr anfällig für neuen Wurmbefall - wegen der geschwächten Darmflora.

Hier mal eine interessante Seite von Dr. Schrader, Leiter einer Tierklinik in Hamburg:
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #10
Ich finde es auch klasse, dass ihr ihn bei euch aufgenommen habt! :clap:
Ich entwurme meine Hunde höchstens 2 mal im Jahr. Wie viel Tabletten er davon braucht hängt vom Gewicht ab. Da kann dich dann der Tierarzt sicher besser beraten.
Ob du nun Trocken- oder Nassfutter fütterst hängt davon ab, was du lieber magst. ;) Schau dir doch mal und an.
Wenn er gehen kann und mag, dann würde ich das auf alle Fälle tun!
Das kann ich mir gut vorstellen, dass ihm das Baden Spass gemacht hat, Neufundländer sind richtige Wasserratten! Schwimmen ist auch gut für die Gelenke, also würde ich im Sommer mit ihm zu Gewässern spazieren, in denen er schwimmen kann.
Buddy wurde auch mal geschoren, war nicht schlimm, sein Fell sieht jetzt wieder aus wie früher. Vermutlich würde ich ihn scheren lassen, damit das Fell wieder schön und gleichmässig nachwachsen kann. Vorausgesetzt bei euch ist es nicht allzu kalt?
Ein sehr hübscher Hund ist er!
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #11
Der ist ja echt superhübsch!

Ich find es übrigens auch gut, dass ihr ihn aufgenommen habt! Man wächst ja schließlich auch mit seinen Aufgaben :)
Ich frage mich ehrlich gesagt nur, wie euch bis jetzt entgehen konnte, dass der Hund so vernachlässigt wurde?
!

Das ist ja eigentlich das schlimme, es ist uns leider nicht entgangen, wir haben meinen Schwiegereltern immer gesagt sie sollen zum Tierarzt gehen... :(
Leider habe ich zu meiner Schwiegermutter ein ehr "gestörtes" verhältnis, da sie sich sehr stark in mein Privatleben eingemischt hatte, als meine Mutter vor 3 Jahren an einem Szuizid gestorben ist. Und somit habe ich den kontakt zu meinen Schwiegereltern sehr gering gehalten.
Als wir dann 2012 in umgezogen sind und einfach etwas entfernung zwischen ihr und mir auf kam, konnte man sich wieder "normal" unterhalten.

Ich habe auch damals zu meinem Mann gesagt, das man eigentlich mal den Tierschutz bescheit geben sollte und sich das mal anschauen.
Aber nunja.. :( Schwiegereltern sind halt doch irgendwie... Schwiegereltern und meine Schwiegermutter meinte immer "Wenn Balu weg ist, dann wird Papa (Also mein Schwiegervater) ein Seelisches Wrack".
Und irgendwie konnte man der Familie halt leider nicht so "in den Rückenfallen" - Mittlerweile würde ich es aber zu 100% anders machen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Die gute Seele heißt "Rufus Balu", wird aber eigentlich nur Balu genannt =)
Das genau Gewicht kann ich so noch garnicht sagen, das wird mir Morgen dann der Tierarzt erzählen :)
Eben so bei der größe. Allerdings zum kleinen vergleich. im Hintergrund auf dem ersten Bild ist mein Sohnemann mit seinen stolzen 102 cm zu finden.

@Lir

Wie muss man sich das vorstellen, ist das ein Haus mit mehreren Mietparteien, oder wohnt Ihr dort allein ?
Generell wäre es schön, wenn man bei dem übernommenen Tier nicht so viel ändern muss, auch in Anbetracht seines Alters, er muss die Trennung ja auch verkraften, das betrifft die Haltung allg. und auch die Fütterung, natürlich auch neu hinzu kommende Zuwendung, Ihr kennt Euch ja schon.

Das wo wir Wohnen ist ein Flachdach Bungalo, mit eingezäuntem Gelände, wo nur meine Familie und ich drin Wohnen. (es sind 1400 qm hab mich verschrieben :D)
Und das Haus liegt glücklicherweise auch direkt am Waldrand, sprich ein paar Meter Feldweg und man steht mittem im grünen. Eigentlich denke ich der Traum eines jeden "großen" Hundes irgendwie.

Mir fällt da gerade noch ein, wie seht ihr das mit Impfungen?
Er hat seine letzte Impfung 07 bekommen gegen Tollwut und Staupe:eusa_think:.

Ich bendanke mich auf jedanfall für eure ganzen Antworten und freue mich Tierisch, das ich nicht ganz blöd zum Tierarzt gehen muss.:060:

Ich denke er fühlt sich schon ziemlich wohl bei uns. Meine Schwiegereltern hatten angst, das er wegen Silvester evtl gestresst werden könnte (das hatten sie bei sich immer) glücklicherweise hat er das geböller und geknaller gekonnt im Wohnzimmer verschlafen :cool:
Und meine "anfangs Bedenken" wegen dem Wuff und dem Kind haben sich zum glück momentan egalisiert, da Gabriel (mein Sohn 3j.) sich richtig fürsorglich um den Senjoren kümmert.)
Heute früh: "Mama, mein Balu möchte Pipi machen. Mama mein Balu möchte fresschen haben. Mama mein Balu möchte wasser haben. Hab keine angst mein kleiner, mein Papa bringt gerade nur den Kompost raus." - Natürlich werde ich die beide nicht alleine in einem Raum lassen ;)
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #12
Zunächst mache ich ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die TE ein 3-jähriges Kind hat und Parasiten zu den Zoonosen/ansteckend gehören und:

Entwurmt werden sollte ein Hund auf keinen Fall!! regelmässig. Eine Wurmtablette tötet nicht nur die Würmer, sondern auch die gesamte Darmflora!!! Diese braucht aber jedes Lebewesen, sie gehört zum Immunsystem. Die Darmflora braucht nach einer Entwurmung fast 3 Monate, um sich wieder aufzubauen. Ich würde mal eine Kotprobe (gesammelt von 3 Tagen) abgeben.

Du weißt sicher, dass eine negative Kotprobe nicht aussagt, dass keine Würmer da sind sondern nur, dass der Wurm zum Zeitpunkt keine Eier ablegt, Würmer aber trotzdem da sind, da helfen auch die 3 Tage nicht. Der Hund birgt lebenslang Larven/Würmer in sich.


Nur wenn Würmer nachgewiesen werden, dann entwurmen. Das geht natürlich nach Gewicht des Hundes. Das muss der Tierarzt aber wissen.

Es werden keine Würmer nachgewiesen, sondern die Eier des Wurms, denn wenn es wackelt im Kot sieht man das, da brauchst Du keine Kotprobe mehr und dann kann man nur hoffen dass das Kleinkind die wackelnden Dinger nicht schmackhaft findet, denn der Mutter sind hinten und durch die Wand keine Augen gewachsen.

Ich entwurme nahezu 30 J. regelmäßig 2x im Jahr und habe noch nie eine Darmgeschichte nach der Wurmtablette gehabt, und bei den heutigen Wurmmitteln ohnehin nicht, Milbemax ist sehr gut verträglich. Erst seit dem Internet ist alles sehr gefährlich geworden und jede Seite berichtet etwas anderes. Im übrigen kostet eine Wurmtablette 5 Euro. die Kotprobe, so berichtete mal ein User 60 Euro mit unsicherer Diagnose.

Es ist so, das weder die Wurmtablette noch die Kotprobe eine endgültige Sicherheit bringt, nur erhöhe ich nicht zu Lasten des Menschen das Ansteckungsrisiko per Kotprobe extra, sondern ich beseitige gleich mit einer Entwurmung, vor allen Dingen auch wegen dem Fuchsbandwurm, der immer eine tödliche Diagnose ist, wenn man ihn dann findet.


Das gleiche gilt für Flohmittel: Das ist ein Nervengift und sollte nur bei Ungezieferbefall angewendet werden.

Unglaublich, also brauchst Du erst mal 90% der Flöhe die in der Wohnung rumspringen, um einzugreifen, dabei sind Flöhe auch Überträger von Virus- Krankheiten und Bandwurm.
Solche Aussagen sind schlicht unverantwortlich und ich bleibe bei der Variante der Entwurmung und Flohvorbeugung.


Ich kann auch nur dringend davon abraten, einen Hund in dem Alter noch impfen zu lassen.

Das kann ich auch so bestätigen, zumal Impfungen fast ein Leben lang halten, sollte man Aufwand und Nutzen abwägen, auch weil es in der Tat grausame Impfschäden gibt.
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #13
Zum Impfen ist vielleicht das hier ganz interessant:

Wie das aber bei älteren Hunden ist, weiß ich nicht, jedoch sollte euch bewusst sein, dass es für Auslandsreisen nötig ist, gültige Impfungen zu haben. Allzu lange Reisen sind in dem stattlichen Alter aber wohl eh nicht mehr so das Wahre, aber das müsst ihr dann einschätzen :)
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #14
Mir fällt da gerade noch ein, wie seht ihr das mit Impfungen?
Er hat seine letzte Impfung 07 bekommen gegen Tollwut und Staupe:eusa_think:.

Wie schon weiter oben geschrieben, bin ich mit Impfungen bei alten Hunden sehr vorsichtig geworden.

Tollwut braucht ihr im Grunde nur, wenn ihr ins Ausland verreisen wollt.
Deutschland ist offiziell tollwutfrei.

Zu den anderen Impfungen etwas zum Lesen:
Zitat:
Aus Langzeit-Impftitermessungen und aus Studien mit Belastungsinfektionen bei lange nicht mehr geimpften Hunden weiß man, daß bei diesen Impfungen der Schutz nicht nach drei Jahren abbricht.
Wichtige Impfungen für den Hund und ihre Schutzdauer:
1 Staupe (S): Lebendimpfstoff. Nach Grundimmunisierung (letzte Staupeimpfung beim etwa 14 bis 16 Wochen alten Welpen) hält der Schutz bis zu 15 Jahre, wahrscheinlich lebenslang.
2 Parvo (P): Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe.
3 Hepatitis (H): Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe und Parvo. Der Erreger kommt in Deutschland so gut wie nicht mehr vor, daher empfiehlt sogar der BPT nach der Grundimpfung der Welpen gar keine Hepatitis-Nachimpfungen mehr. Allerdings gibt es in Deutschland derzeit kaum Impfstoff-Kombinationen für Staupe und Parvo ohne Hepatitis-Komponente.

Quelle:
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #15
Zunächst mache ich ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die TE ein 3-jähriges Kind hat und Parasiten zu den Zoonosen/ansteckend gehören und:

Ich habe auch Kinder, die mit Hunden groß geworden sind. Ich habe da nicht solche Panik.

Du weißt sicher, dass eine negative Kotprobe nicht aussagt, dass keine Würmer da sind sondern nur, dass der Wurm zum Zeitpunkt keine Eier ablegt, Würmer aber trotzdem da sind, da helfen auch die 3 Tage nicht. Der Hund birgt lebenslang Larven/Würmer in sich.

Das ist mir bekannt.


Es werden keine Würmer nachgewiesen, sondern die Eier des Wurms, denn wenn es wackelt im Kot sieht man das, da brauchst Du keine Kotprobe mehr und dann kann man nur hoffen dass das Kleinkind die wackelnden Dinger nicht schmackhaft findet, denn der Mutter sind hinten und durch die Wand keine Augen gewachsen.

Wenn man Eier im Kot findet, ist das ein Nachweis für Würmer.

Ich entwurme nahezu 30 J. regelmäßig 2x im Jahr und habe noch nie eine Darmgeschichte nach der Wurmtablette gehabt, und bei den heutigen Wurmmitteln ohnehin nicht, Milbemax ist sehr gut verträglich. Erst seit dem Internet ist alles sehr gefährlich geworden und jede Seite berichtet etwas anderes. Im übrigen kostet eine Wurmtablette 5 Euro. die Kotprobe, so berichtete mal ein User 60 Euro mit unsicherer Diagnose.

Eine Wurmtablette tötet ja nur in dem Moment die Würmer, welche da sind.
Sie wirkt nicht vorbeugend. Also kann man nicht davon ausgehen, dass ein Hund keinen Wurm hat, wenn man 2 x im Jahr entwurmt.
Es gibt halt keine Sicherheit zu 100 %.

Es ist so, das weder die Wurmtablette noch die Kotprobe eine endgültige Sicherheit bringt, nur erhöhe ich nicht zu Lasten des Menschen das Ansteckungsrisiko per Kotprobe extra, sondern ich beseitige gleich mit einer Entwurmung, vor allen Dingen auch wegen dem Fuchsbandwurm, der immer eine tödliche Diagnose ist, wenn man ihn dann findet.

Eier vom Fuchsbandwurm kann man auch im Wald aufnehmen.


Unglaublich, also brauchst Du erst mal 90% der Flöhe die in der Wohnung rumspringen, um einzugreifen, dabei sind Flöhe auch Überträger von Virus- Krankheiten und Bandwurm.
Solche Aussagen sind schlicht unverantwortlich und ich bleibe bei der Variante der Entwurmung und Flohvorbeugung.

Flöhe kann man nun wirklich schnell erkennen. Ein Hund kratzt sich schon, wenn er nur einen Floh hat. Mit einem Flohkamm findet man ziemlich schnell Flohkot im Fell. Dann kann man immer noch handeln und ein Flohmittel geben.


Das kann ich auch so bestätigen, zumal Impfungen fast ein Leben lang halten, sollte man Aufwand und Nutzen abwägen, auch weil es in der Tat grausame Impfschäden gibt.


Hunde haben sehr viel seltener Würmer als Katzen. Meine Erfahrung.
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #16
@Lir

Balu, sehr schöööön und passt auch, find ich.


Das wo wir Wohnen ist ein Flachdach Bungalo, mit eingezäuntem Gelände, wo nur meine Familie und ich drin Wohnen. (es sind 1400 qm hab mich verschrieben )
Und das Haus liegt glücklicherweise auch direkt am Waldrand, sprich ein paar Meter Feldweg und man steht mittem im grünen. Eigentlich denke ich der Traum eines jeden "großen" Hundes irgendwie.

Oh, in der Tat ein Traum für jeden Hund, aber durch die Lage auch ein entsprechend, belastetes Gebiet, wo ich auf jeden Fall auf regelmäßige Entwurmung setzen würde, schon meinem Kind zuliebe.
Lass Dich vom TA beraten, er kennt sich aus, aber bei Gifhorn haben wir sehr viel, schöööne Natur, wunderbar, hier weiter vorn, Hannover ja nicht so.


Mir fällt da gerade noch ein, wie seht ihr das mit Impfungen?
Er hat seine letzte Impfung 07 bekommen gegen Tollwut und Staupe


Ich hatte zwar geschrieben: hält ein Leben lang, aber auf Grund Deiner Ortslage, würde ich für Balu eine Titer-Bestimmung empfehlen und dann mit Hilfe vom TA entscheiden.
Wenn, dann nimm die Nobivac SHP (Staupe, Hepatitis, Parvovirose) plus Tollwut, alle Komponenten haben 3 Jahre Gültigkeit, lt. Hersteller.



@Bubuka


Wenn man Eier im Kot findet, ist das ein Nachweis für Würmer.

Ja, nur wenn man keine Eier im Kot findet, können Würmer lustig und ohne Ende trotzdem das sein, darin eben besteht ja das Risiko, und bei kleinen Kindern, hier 3 Jahre, würde ich mich auf das Abenteuer „Kotprobe“ nicht einlassen. Merkwürdig, Du hattest doch im Vorsatz bestätigt, das Du es verstanden hast ?



Eine Wurmtablette tötet ja nur in dem Moment die Würmer, welche da sind.
Sie wirkt nicht vorbeugend. Also kann man nicht davon ausgehen, dass ein Hund keinen Wurm hat, wenn man 2 x im Jahr entwurmt.
Es gibt halt keine Sicherheit zu 100 %.

Das ist ja nun ein alter Hut und hat wohl jeder verstanden, es geht um die Risikoerhöhung bei negativen Kotproben, wenn keine Eier da sind und dennoch Würmer ohne Ende.


Eier vom Fuchsbandwurm kann man auch im Wald aufnehmen.

Sicher, nur das entbindet nicht den Menschen von seiner Verantwortung, wenn er schon einen Hund hat und in einem stark belasteten Gebiet wohnt, das Risiko zu minimieren und nicht noch unsichere Kotproben zu machen, denn wenn 3mal im Kot nichts zu finden ist, ist ein ¾ Jahr vergangen und der Hund und das Kind u.U. randvoll mit Würmern, entwurme ich gleich, erwische ich alle Würmer beim ersten Mal und minimiere wenigstens das Risiko.

Flöhe kann man nun wirklich schnell erkennen. Ein Hund kratzt sich schon, wenn er nur einen Floh hat. Mit einem Flohkamm findet man ziemlich schnell Flohkot im Fell. Dann kann man immer noch handeln und ein Flohmittel geben.

Wenn der Hund sich einmal kratzt, hast Du schon die Wohnung voll, verfährst Du immer so wird das schnell zu einem „Ganzjahresproblem“ und auf Flohkamm und Flohmittel kann ich verzichten, ich brauche saubere Hunde und warte nicht auf Parasiten. Dieses Jahr haben wir eine sehr warmen Winter, da behandle ich extra, 100 pro.


Hunde haben sehr viel seltener Würmer als Katzen. Meine Erfahrung.

Mag sein, nur dieser Hund kommt in eine neue Umgebung, das löst für Würmer im Hund neue Perspektiven aus, ich dachte ja wirklich Du kennst den Wurmkreislauf.
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #17
@Fiesta1
Ich will hier jetzt keine ellenlangen Diskussionen veranstalten.
Darum schreibe ich jetzt nicht mehr viel.
Nur hierzu:
"Wenn der Hund sich einmal kratzt, hast Du schon die Wohnung voll, verfährst Du immer so wird das schnell zu einem „Ganzjahresproblem“ und auf Flohkamm und Flohmittel kann ich verzichten, ich brauche saubere Hunde und warte nicht auf Parasiten. Dieses Jahr haben wir eine sehr warmen Winter, da behandle ich extra, 100 pro."

Meine Hund sind auch "sauber". Ich habe in über 40 Jahren Hundehaltung vielleicht 2 mal Flöhe gehabt. Meine Hunden werden vorsorglich nie behandelt.
Wenn man darauf achtet und sofort behandelt, hat man auch nicht gleich die Wohnung voll.
Flöhe brauchen schon ein paar Tage, um sich zu vermehren.
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #18
Kurz zu den hüpfenden Monstern:
Flohmittel wirken nicht vorbeugend, sprich sie sind nutzlos, wenn sie ohne Befall angewendet werden.
Die meisten Spot-Ons (zumindest jene, die ich kenne), die man gegen Zecken verwendet, wirken auch gegen Flöhe, was eine extra Flohbehandlung ohne Befall noch überflüssiger macht.
Wenn ihr direkt am Wald wohnt würde ich aber zwei Mal im Jahr, einmal im Frühjahr und einmal im Sommer, ein Zeckenmittel auftragen, ihr werdet es brauchen ;).
Speziell gegen Flöhe würde ich nichts auftragen, hat ohne Befall ja wie gesagt keinen Sinn. Bei uns gab es nie Flöhe trotz Hund und Katze und wir wohnen auch ländlich.

@Lir: Was die Impfung anbelangt kann ich dir auch nur zu einer Titerbestimmung von SHP und T raten, dann kannst du entsprechend nachimpfen (auf drei Jahre eintragen lassen).
Wieweit seit ihr denn mit dem Filz? Wenn es so schlimm ist wie du schreibst wirst du kaum um die Schere herum kommen, wobei es erstmal reicht, die stark betroffenen Stellen heraus zu schneiden.
Man kann es vor dem Schnippeln aber auch erstmal mit Babyöl versuchen,das hilft manchmal, ein paar Haare zu retten ;).
Das Problem ist, dass man den Hund ja nicht verstören will, er aber zügig den Filz los werden muss - Dreck, Hautprobleme und Ungeziefer fühlen sich da nämlich sehr wohl drin, mal ganz abgesehen davon,wie unangenehm das für den Hund ist. Ich würde wohl an den beweglichen Stellen an den Beinen und am Bauch anfangen, wenn ihr es in Schichten machen müsst.

Shampoo kannst du übrigens vergessen.^^ Ich hatte hier auch so eine Stinkmorchel, der von der Orga noch gebadet wurde, bevor er herkam -keine Veränderung. Wenn mal der Filz raus ist, die Schuppen besser sind (etwas Hefe und Öl (nicht Sonnenblume, sondern Raps, Leinsamen,Oliven o.ä.) übers Futter helfen da sicher), er ein anständiges Futter bekommt (würde ich mich wie die anderen schon sagten an dem orientieren, was er verträgt. Wenn er mit Nassfutter klar kommt würde ich das bevorzugen) und vier Mal am Tag "gelüftet"wird geht das in zwei oder drei Wochen von ganz alleine weg ;).

Kleiner Tipp für den TA-Besuch (vielleicht hatte es schon jemand geschrieben und ich habe es überlesen - Verzeihung): Lass ein Blutbild machen und vor allem auch Leber und Niere, aber in seinem Fall vielleicht auch gleich die Schilddrüse anschauen, das Herz sollte auf jeden Fall gut abgehört werden, ebenfalls die Lunge. Achte auch mal auf seine Bewegungen, in dem Alter könnte durchaus schon Arthrose vorliegen.
Nach "Kleinigkeiten" wie der Länge der Krallen und besonders Zahnstein würde ich auch im Speziellen schauen lassen, eventuell muss man gleich welchen entfernen.

Viel Glück beim TA und halte uns auf dem Laufenden :D.
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #19
Hallo Lir,

ersteinmal durchatmen, ihr bekommt das schon geschaukelt.
Bis Oktober 2011 war ich ebenfalls Neufihalter, unsere Große wurde 12 Jahre alt.

Zum Scheren:
Wir haben unsere Große jeden Juli/August scheren lassen, weil hier dann die Temperaturen über die 30°C-Marke klettern.
Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass ihr Winterfell seit dem jährlichen Scheren dichter war als bei ihrem ungeschorenen Wurfbruder.

Zum Baden:
Wirklich "Baden" also mit einschamponieren, musst du den Hund eigentlich nur, wenn er sich in Unrat der Kategorie "mega ekelig" wie Tierhinterlassenschaften, Altöl und co., gewälzt hat ; bei normalem Matsch, also nasser Erde reicht abspülen mit klarem Wasser.
Solange du kein vom Tierarzt verordnetes Shampoo mit klaren Anweisungen seinerseits verwendest, beispielsweise eines gegen Flöhe/Milben/etc. oder Schuppen/Pollenausschlag reicht es, wenn du die eingesauten Stellen einseifst, der Rest kann "verschont" bleiben.
Wir nehmen die 1 Liter-Version des , weil unser Hundesalon in der Nähe es sehr empfehlen konnte und wir es als praktisch empfinden, dass man die "Pumpfunktion" wie beim handelsüblichen Seifenspender nutzen kann, was bei nassen 64kg Neufi und glitschigen einschamponier-Händen, erheblichen Stress ersparen kann, weil einem ständig die offene Shampooflasche aus der Hand flutscht und im Wasser landet (Nach dem x-ten Mal Shampooflasche rausfischen in Folge kommt man sich vor wie bei einem billigen Slapstickfilm).
Solange dein Hund keine speziellen Bedürfnisse hat oder du ihn ausstellen möchtest, reicht ein rückfettendes Basisshampoo völlig aus.

Wir haben auch ein Schild mit der Aufschrift "Warnung vor dem Hund" am Hoftor und am Gartentürchen angebracht.
Nicht, weil unsere Hunde in irgend einer Weise "böse" wären, sondern weil wir hier schon öfter den Fall hatten, dass Leute mit Hundebesitzern Zwitracht pflegten und auf Schmerzensgeld hofften/ihm eins auswischen wollten und sich dann vor dem Hund beim kleinsten (Sicht-)Kontakt auf dem Grundstück "erschreckten und stürzten".
Die "Geschädigten" bekamen vor Gericht auch Recht zugesprochen.
Warum? Begründung des Gerichts: Weil an der Grundstücksgrenze nicht vor dem Hund gewarnt wurde und somit nicht davon ausgegangen werden könnte, dort einen Hund anzutreffen, wodurch der Sturz als Pflichtverletzung des hundehaltenden Hausbewohners anzusehen ist.:eusa_doh:
Sicher ist sicher.
 
  • Neufundländer bekommen, was nun? Beitrag #20
Kurz zu den hüpfenden Monstern:
Flohmittel wirken nicht vorbeugend, sprich sie sind nutzlos, wenn sie ohne Befall angewendet werden.

Das ist falsch, Flohmittel wirken vorbeugend.
Nehme ich heute ein Flohmittel, meine bekommen Frontline Combo für Flöhe, Zecken, Haarlinge., dann ist das vorbeugend und zur Behandlung.

Hier mal wahllos ein Link:




Die meisten Spot-Ons (zumindest jene, die ich kenne), die man gegen Zecken verwendet, wirken auch gegen Flöhe, was eine extra Flohbehandlung ohne Befall noch überflüssiger macht.

Ja, max. 4 Wochen, Flohmittel 8-12 Wochen schon vorbeugend. Eine Zecke kann ich notfalls ziehen und desinfizieren, außerdem ist in allen Flohmitteln automatisch die Zeckenkomponente mit drin.


Speziell gegen Flöhe würde ich nichts auftragen, hat ohne Befall ja wie gesagt keinen Sinn. Bei uns gab es nie Flöhe trotz Hund und Katze und wir wohnen auch ländlich.

Kannst Du mal eine Quelle für Deine Behauptung nennen ?
 
Thema:

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