- Bin verzweifelt: Freundin will decken lassen Beitrag #1
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Catnip
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Hey ihr lieben,
eine Freundin von mir will ihre Katze (wohl nächstes Jahr) unbedingt "mal Kinder kriegen lassen". Ich hab jetzt drei mal mit ihr gesprochen, bei ersten mal, als ich davon erfahren habe, hab ich gleich ganz viele vorsichtige Andeutungen gemacht, dass das ja gar nicht so toll wär, dass ich die Kleine lieber gleich kastrieren lassen würde, dass ich das für keine so gute Idee halte. Ich war wirklich erstmal vorsichtig, denn sie kümmert sich schon wirklich gut um die Kleine und sie bedeutet ihr wirklich viel.
[VERSTECK]Sie hatte bis vor kurzen auch eine gleichaltrige Partnerin, diesen Rat hatte sie wirklich angenommen - allerdings ist ihr Typ, mit dem sie zusammenwohnte, kurzfristig in eine andere Stadt gezogen und hat "seine" Katze mitgenommen. Sie will auch schnell wieder eine Katze dazuholen, soviel weiß ich.[/VERSTECK]
Das zweite mal, als ich mit ihr darüber gesprochen habe, hab ich etwas direkter von den möglichen Folgen und den Kosten erzählt und wieso ich eine schnelle Kastration empfehlen würde. Sie hat diesmal auch mehr nachgefragt, sich meinen Standpunkt angehört und sich das alles durch den Kopf gehen lassen. Wirkte zumindest so, es hieß auch ständig "hmm, okay" und "das hätte ich nicht gedacht" - aber dennoch "meine Freundin wird auf jeden Fall ein oder zwei Katzen nehmen" und dass sie selbst gern mal den Nachwuchs sehen wolle. Ich hatte da schon gesagt "lies einfach mal ein bischen rum, im Tierforum zum Beispiel, da findest du alles was du wissen musst".
Heute hab ich erfahren, dass die Kleine (wohl das erste mal?) rollig sei und es sah schon so aus, als ob es ihr irgendwo für die Katze leid täte. Ich hab diesmal ganz direkt aber freundlich (!) gesagt, "dass ich davon ehrlich gesagt gar kein Freund bin und sie lieber kastrieren lassen würde". Sie sagte, sie würde das auch machen, aber erst nach dem Nachwuchs. Auf ihre Fragen hin, wieso und weshalb und was denn passieren könnte, hab ich ihr mal sämtliche Details aufgezählt, einfach um es mal wirklich alles loszuwerden. Ihre Augen weiteten sich schon etwas, sie sagte auch, dass sie vieles nicht wusste oder gedacht hätte, ich hab auch fast mit einem Erfolg gerechnet. Aber auch wenn sie z.B. die hohen Kosten bei der Aufzucht, die Schmerzen und den Stress der Kätzin und die möglichen Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt nachvollziehen kann, schein ich sie immernoch nicht ganz überzeugen zu können. Ich hab ihr dann auch einen schönen Text aus dem Tierforum per Handy zu lesen gegeben, wo eigentlich alles drin stand, aber irgendwie... "das passiert doch aber auch nicht immer, oder?" Ich hab ihr erzählt, dass ich das schon von mehreren ehemaligen Freundinen mitbekommen habe, dass deren Katzen oder der Nachwuchs oder sogar bis auf ein Kitten alle gestorben sind und die Menschen dann am Boden zerstört waren, weil ihre Lieblinge weg sind.
Aber trotzdem schien sie nicht so überzeugt.
Ich komme langsam an dem Punkt an, an dem ich dann sage "mach, was du für sinnvoll hälst" aber damit helf ich auch niemandem
Was soll ich denn noch sagen?
Edit: Vor allem möchte ich ihr keine Standpauke halten oder sonstwas, ich möchte das wirklich alles freundlich klären. Erstens weil ich einfach nicht mehr Mensch bin, der andere so lange "angeht", bis die eigene Meinung übernommen wird, zweitens weil ich ja sehe, dass sie sich für ihre Katze Mühe gibt und sonst auch Tipps und sowas annimmt und weil ich sie einfach gut leiden kann..
eine Freundin von mir will ihre Katze (wohl nächstes Jahr) unbedingt "mal Kinder kriegen lassen". Ich hab jetzt drei mal mit ihr gesprochen, bei ersten mal, als ich davon erfahren habe, hab ich gleich ganz viele vorsichtige Andeutungen gemacht, dass das ja gar nicht so toll wär, dass ich die Kleine lieber gleich kastrieren lassen würde, dass ich das für keine so gute Idee halte. Ich war wirklich erstmal vorsichtig, denn sie kümmert sich schon wirklich gut um die Kleine und sie bedeutet ihr wirklich viel.
[VERSTECK]Sie hatte bis vor kurzen auch eine gleichaltrige Partnerin, diesen Rat hatte sie wirklich angenommen - allerdings ist ihr Typ, mit dem sie zusammenwohnte, kurzfristig in eine andere Stadt gezogen und hat "seine" Katze mitgenommen. Sie will auch schnell wieder eine Katze dazuholen, soviel weiß ich.[/VERSTECK]
Das zweite mal, als ich mit ihr darüber gesprochen habe, hab ich etwas direkter von den möglichen Folgen und den Kosten erzählt und wieso ich eine schnelle Kastration empfehlen würde. Sie hat diesmal auch mehr nachgefragt, sich meinen Standpunkt angehört und sich das alles durch den Kopf gehen lassen. Wirkte zumindest so, es hieß auch ständig "hmm, okay" und "das hätte ich nicht gedacht" - aber dennoch "meine Freundin wird auf jeden Fall ein oder zwei Katzen nehmen" und dass sie selbst gern mal den Nachwuchs sehen wolle. Ich hatte da schon gesagt "lies einfach mal ein bischen rum, im Tierforum zum Beispiel, da findest du alles was du wissen musst".
Heute hab ich erfahren, dass die Kleine (wohl das erste mal?) rollig sei und es sah schon so aus, als ob es ihr irgendwo für die Katze leid täte. Ich hab diesmal ganz direkt aber freundlich (!) gesagt, "dass ich davon ehrlich gesagt gar kein Freund bin und sie lieber kastrieren lassen würde". Sie sagte, sie würde das auch machen, aber erst nach dem Nachwuchs. Auf ihre Fragen hin, wieso und weshalb und was denn passieren könnte, hab ich ihr mal sämtliche Details aufgezählt, einfach um es mal wirklich alles loszuwerden. Ihre Augen weiteten sich schon etwas, sie sagte auch, dass sie vieles nicht wusste oder gedacht hätte, ich hab auch fast mit einem Erfolg gerechnet. Aber auch wenn sie z.B. die hohen Kosten bei der Aufzucht, die Schmerzen und den Stress der Kätzin und die möglichen Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt nachvollziehen kann, schein ich sie immernoch nicht ganz überzeugen zu können. Ich hab ihr dann auch einen schönen Text aus dem Tierforum per Handy zu lesen gegeben, wo eigentlich alles drin stand, aber irgendwie... "das passiert doch aber auch nicht immer, oder?" Ich hab ihr erzählt, dass ich das schon von mehreren ehemaligen Freundinen mitbekommen habe, dass deren Katzen oder der Nachwuchs oder sogar bis auf ein Kitten alle gestorben sind und die Menschen dann am Boden zerstört waren, weil ihre Lieblinge weg sind.
Aber trotzdem schien sie nicht so überzeugt.
Ich komme langsam an dem Punkt an, an dem ich dann sage "mach, was du für sinnvoll hälst" aber damit helf ich auch niemandem
Edit: Vor allem möchte ich ihr keine Standpauke halten oder sonstwas, ich möchte das wirklich alles freundlich klären. Erstens weil ich einfach nicht mehr Mensch bin, der andere so lange "angeht", bis die eigene Meinung übernommen wird, zweitens weil ich ja sehe, dass sie sich für ihre Katze Mühe gibt und sonst auch Tipps und sowas annimmt und weil ich sie einfach gut leiden kann..