- Problem mit der Stubenreinheit, das alte Leid... Beitrag #1
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conradheinrich
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Hallo!
Es gibt hier ja schon einige Beiträge zu diesem Thema und dennoch ist unser Problem etwas spezieller:
wir haben uns vor zwei Wochen dazu entschlossen, unsere Familie etwas zu vergrößern. Hinzugekommen ist ein kleiner Mischlingsrüde, 5 Jahre alt. Die Besitzer wollten ihn nicht mehr, er ist ein Scheidungsopfer, das geschlagen und herum gereicht wurde. Da wir uns doch recht gut mit Hunden auskennen und noch etwas mehr 'Liebe' über hatten, woran es dem Kleinen echt mangelte, entschlossen wir uns dazu, in aufzunehmen.
Dies war jedoch keine Sache eines Tages; wir haben uns Zeit gelassen. Zuerst haben wir uns mal einen Nachmittag im Park getroffen, ihn dann mal einen Nachmittag zu uns genommen, dann auch mal über Nacht. Er sollte sich an uns gewöhnen und wir wollten ihn kennenlernen; sehen, ob er mit unserem jetzigen Hund klar kommt und es wirklich für alle Beteiligten die richtige Lösung ist.
Das alles ist nun einige Wochen her und wir sind soweit sehr zufrieden. Aus dem kleinen, fast schon verstörten und übergewichtigen Hund ist schon jetzt ein aufgeweckter, verschmuster und fitter Hund geworden. Kam er vorher kaum am Tag nach draussen (aus Zeitmangel der alten Besitzer), machen wir nun mehrere Gänge am Tag. Sein Stoffwechsel läuft, er fühlt sich wesentlich wohler und immer agiler.
Beziehungstechnisch ebenso. Wir, das sind meine Partnerin und ich, sind seine absoluten Bezugspersonen. Einmal war er auch schon einen Abend bei den Eltern meiner Partnerin. Keinerlei Probleme, keine Agressionen. Anfänglich erschrak er häufig (vor Gürteln, schnellen Handbewegungen etc.), aber auch das hat sich gelegt. Dazu sind beide Hund auf dem besten Weg, beste Freunde zu werden. Jetzt aber mal auf den Punkt...
Nur mit der Stubenreinheit hapert es gewaltig. Jeden Tag macht er mehrmals in die Wohnung, Stuhlgang selten, meistens Urin. Immer an dieselben drei Stellen. Wenn wir es mitbekommen bestrafen wir ihn nicht direkt, sprechen aber mit dunkler Stimme sodass er weiß (und er weiß genau, was dann gemeint ist), warum wir böse sind. Dann geht es sofort raus, wo wir ihn nach dem Pinkeln wie die Bekloppten loben und ihm auch ein Leckerchen geben. Zwei Wochen ist er bei uns, zwei Wochen hat sich nichts verbessert. Angeblich war er vorher stubenrein und es ist, bei so einem doch recht krassen Lebenseinschnitt mit neuen Besitzern und neuer Unterkunft, keine Seltenheit, dass ein Hund seine Reinheit verliert.
Wir haben jedoch das Gefühl, dass unsere Maßnahmen nichts bringen. Hat hier irgendjemand einen Tipp für uns, auf was wir achten können, was wir optimieren können?
Die beiden sind auch mal alleine in der Wohnung, da passiert nie etwas. Es scheint meistens unmittelbar nach dem Aufstehen zu passieren. Wir achten schon immer darauf, dass beide Hunde immer bei uns sind, bis wir angezogen und fertig sind, um raus zu gehen. Der Kleine pinkelt immer in die Räume, in denen wir uns gerade nicht befinden, deshalb achten wir schon darauf, dass er nach dem Aufstehen bis zum Rausgehen, was wir immer so schnell wie möglich machen, immer bei uns ist. Aber manchmal entwischt er halt..
Schonmal Danke für die Hilfe!
Es gibt hier ja schon einige Beiträge zu diesem Thema und dennoch ist unser Problem etwas spezieller:
wir haben uns vor zwei Wochen dazu entschlossen, unsere Familie etwas zu vergrößern. Hinzugekommen ist ein kleiner Mischlingsrüde, 5 Jahre alt. Die Besitzer wollten ihn nicht mehr, er ist ein Scheidungsopfer, das geschlagen und herum gereicht wurde. Da wir uns doch recht gut mit Hunden auskennen und noch etwas mehr 'Liebe' über hatten, woran es dem Kleinen echt mangelte, entschlossen wir uns dazu, in aufzunehmen.
Dies war jedoch keine Sache eines Tages; wir haben uns Zeit gelassen. Zuerst haben wir uns mal einen Nachmittag im Park getroffen, ihn dann mal einen Nachmittag zu uns genommen, dann auch mal über Nacht. Er sollte sich an uns gewöhnen und wir wollten ihn kennenlernen; sehen, ob er mit unserem jetzigen Hund klar kommt und es wirklich für alle Beteiligten die richtige Lösung ist.
Das alles ist nun einige Wochen her und wir sind soweit sehr zufrieden. Aus dem kleinen, fast schon verstörten und übergewichtigen Hund ist schon jetzt ein aufgeweckter, verschmuster und fitter Hund geworden. Kam er vorher kaum am Tag nach draussen (aus Zeitmangel der alten Besitzer), machen wir nun mehrere Gänge am Tag. Sein Stoffwechsel läuft, er fühlt sich wesentlich wohler und immer agiler.
Beziehungstechnisch ebenso. Wir, das sind meine Partnerin und ich, sind seine absoluten Bezugspersonen. Einmal war er auch schon einen Abend bei den Eltern meiner Partnerin. Keinerlei Probleme, keine Agressionen. Anfänglich erschrak er häufig (vor Gürteln, schnellen Handbewegungen etc.), aber auch das hat sich gelegt. Dazu sind beide Hund auf dem besten Weg, beste Freunde zu werden. Jetzt aber mal auf den Punkt...
Nur mit der Stubenreinheit hapert es gewaltig. Jeden Tag macht er mehrmals in die Wohnung, Stuhlgang selten, meistens Urin. Immer an dieselben drei Stellen. Wenn wir es mitbekommen bestrafen wir ihn nicht direkt, sprechen aber mit dunkler Stimme sodass er weiß (und er weiß genau, was dann gemeint ist), warum wir böse sind. Dann geht es sofort raus, wo wir ihn nach dem Pinkeln wie die Bekloppten loben und ihm auch ein Leckerchen geben. Zwei Wochen ist er bei uns, zwei Wochen hat sich nichts verbessert. Angeblich war er vorher stubenrein und es ist, bei so einem doch recht krassen Lebenseinschnitt mit neuen Besitzern und neuer Unterkunft, keine Seltenheit, dass ein Hund seine Reinheit verliert.
Wir haben jedoch das Gefühl, dass unsere Maßnahmen nichts bringen. Hat hier irgendjemand einen Tipp für uns, auf was wir achten können, was wir optimieren können?
Die beiden sind auch mal alleine in der Wohnung, da passiert nie etwas. Es scheint meistens unmittelbar nach dem Aufstehen zu passieren. Wir achten schon immer darauf, dass beide Hunde immer bei uns sind, bis wir angezogen und fertig sind, um raus zu gehen. Der Kleine pinkelt immer in die Räume, in denen wir uns gerade nicht befinden, deshalb achten wir schon darauf, dass er nach dem Aufstehen bis zum Rausgehen, was wir immer so schnell wie möglich machen, immer bei uns ist. Aber manchmal entwischt er halt..
Schonmal Danke für die Hilfe!