Das Bellen an sich haben wir ihm nicht abgewöhnt (es ist doch einfach zu hilfreich und man verpasst den Eiermann nicht :lol

, aber wir haben zumindest dieses Johlen eindämmen können. Meistens habe ich ihn aus der Situation geholt und auf die Decke gesetzt, ihm signalisiert, dass ich alles unter Kontrolle hab (bin selber zum Fenster, um zu gucken, während er sitzen bleiben musste und zwar so, dass er keine Chance hatte, aus dem Fenster zu gucken), hab ihn - wenn er dann still war - wieder von der Decke erlöst und dann gehts auch. Seitdem bellt er nur, wenn diese typische Klingel kommt und wird still bzw. brummelt sich in wenig in den Bart, wenn er merkt, dass ich es mitgekriegt hab.
Das schlimme war, dass diese Klingel verblüffend ähnlich ist mit den Schulklingeln aus Amerika. Wenn ich dann nachts solche Sendungen geschaut habe und diese Klingel ertönte, war echt Holland in Not. Das war wirklich schwer abzugewöhnen, denn er sollte ja nicht nur nicht hyänen, sondern auch nicht bellen. Da hab ich dann mit krasser Desensibiliserung gearbeitet. Die Klingel 20x pro Stunde läuten lassen und Jerry gezeigt, dass da wirklich absolut keiner im Haus reagiert und er da gar keinen Terz machen muss. Hat einige Wochen gekostet, aber mittlerweile kann er entspannt schlafen, wenn ich nachts noch Fernsehen gucke :lol:
Generell hats bei Jerry immer am besten geklappt, wenn ich ihn aus Situationen heraus hole und ihm zeige, dass das meine Angelegenheit ist. So konnte ich ihm so manche Sachen abgewöhnen (der DHL-Mann ist da auch so ein Paradebeispiel fürs Alarmschlagen gewesen :lol

. Aber als Wachhund neigt er auch sehr schnell dazu, sich mit in die Verantwortung zu nehmen, da muss man immer sehr gegenlenken.
Im Fernsehen oder so manchem Buch schlagen sie ja vor, dem Hund überhaupt dieses "geh auf deinen Platz"-Kommando beizubringen. Scheint recht gut zu helfen. Man müsste dann halt schauen, ob der Hund wirklich entspannt ist oder ob er weiter brodelt.