Hohes Bellen

Diskutiere Hohes Bellen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ihr, wie würdet ihr sehr hohes fast schrilles Bellen deuten? Was drückt ein Hund damit aus?
  • Hohes Bellen Beitrag #1
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Ivy

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Hallo Ihr,

wie würdet ihr sehr hohes fast schrilles Bellen deuten? Was drückt ein Hund damit aus?
 
  • Hohes Bellen

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  • Hohes Bellen Beitrag #2
Huhu,

also ich kenne das von meinem Rüden als Alarmgeben. Also nicht nur zeigen, dass wer kommt, sondern dass es jemand wichtiges ist, mit dem wir dann auch in Aktion treten (bei uns ausgelöst durch die schrille Klingel vom Eiermann, der 1x die Woche kommt und zu dem wir dann eben auch gehen, um Eier zu kaufen).

Macht dein Hund das bzw. in welchen Situationen?
 
  • Hohes Bellen Beitrag #3
Bei meiner Hündin habe ich so ein Bellen nur am Anfang des Alleinsein übens gehört. Eben dieses Rückruf Bellen. Unser Familienhund früher hatte solche Töne manchmal auch drauf, wenn es an der Tür klingelte. Da hieß es wohl soviel wie "ich bin aufgeregt und will wissen wer da neues kommt":)
 
  • Hohes Bellen Beitrag #4
Ich habe bei meinen auch auf Aufregung und alarmgeben getippt. Er macht es wenn es klingelt und wenn Leute bei uns in den Laden kommen. Da haben wir wohl noch ne Menge arbeit dass er das läßt. Wenn er normal bellen würde wäre das ja nicht so schlimm. Aber das Bellen tut echt in den Ohren weh. Er ist auch noch dazu ein kleiner Hund. Die bellen ja eh nicht so tief.
Danke für eure Antworten.
 
  • Hohes Bellen Beitrag #5
Ja, das kenne ich. Bei Jerry war das früher so ein Schrei wie bei einer Hyäne. Das hat man noch ein paar Häuser weiter gehört.
 
  • Hohes Bellen Beitrag #6
Dann weißt du ja wie das in den Ohren weh tut. :)
Macht deiner das noch? Weil du schreibst früher war das bei Jerry so. Wie habt ihr das denn abtrainiert?
 
  • Hohes Bellen Beitrag #7
Meine Schäferhündin macht es wenn sie zu aufgeregt ist, sich freut, zum spielen auffordert oder aber wenn sie auf der Fläche Anzeigen soll. Wenn sie tief bellt ist sie meist richtig sauer oder mal richtig gefrustet.

Lg Yvi
 
  • Hohes Bellen Beitrag #8
Das Bellen an sich haben wir ihm nicht abgewöhnt (es ist doch einfach zu hilfreich und man verpasst den Eiermann nicht :lol:), aber wir haben zumindest dieses Johlen eindämmen können. Meistens habe ich ihn aus der Situation geholt und auf die Decke gesetzt, ihm signalisiert, dass ich alles unter Kontrolle hab (bin selber zum Fenster, um zu gucken, während er sitzen bleiben musste und zwar so, dass er keine Chance hatte, aus dem Fenster zu gucken), hab ihn - wenn er dann still war - wieder von der Decke erlöst und dann gehts auch. Seitdem bellt er nur, wenn diese typische Klingel kommt und wird still bzw. brummelt sich in wenig in den Bart, wenn er merkt, dass ich es mitgekriegt hab.

Das schlimme war, dass diese Klingel verblüffend ähnlich ist mit den Schulklingeln aus Amerika. Wenn ich dann nachts solche Sendungen geschaut habe und diese Klingel ertönte, war echt Holland in Not. Das war wirklich schwer abzugewöhnen, denn er sollte ja nicht nur nicht hyänen, sondern auch nicht bellen. Da hab ich dann mit krasser Desensibiliserung gearbeitet. Die Klingel 20x pro Stunde läuten lassen und Jerry gezeigt, dass da wirklich absolut keiner im Haus reagiert und er da gar keinen Terz machen muss. Hat einige Wochen gekostet, aber mittlerweile kann er entspannt schlafen, wenn ich nachts noch Fernsehen gucke :lol:

Generell hats bei Jerry immer am besten geklappt, wenn ich ihn aus Situationen heraus hole und ihm zeige, dass das meine Angelegenheit ist. So konnte ich ihm so manche Sachen abgewöhnen (der DHL-Mann ist da auch so ein Paradebeispiel fürs Alarmschlagen gewesen :lol:). Aber als Wachhund neigt er auch sehr schnell dazu, sich mit in die Verantwortung zu nehmen, da muss man immer sehr gegenlenken.

Im Fernsehen oder so manchem Buch schlagen sie ja vor, dem Hund überhaupt dieses "geh auf deinen Platz"-Kommando beizubringen. Scheint recht gut zu helfen. Man müsste dann halt schauen, ob der Hund wirklich entspannt ist oder ob er weiter brodelt.
 
  • Hohes Bellen Beitrag #9
es ist doch einfach zu hilfreich und man verpasst den Eiermann nicht
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)
Das finde ich gut:lol:

Meistens habe ich ihn aus der Situation geholt und auf die Decke gesetzt, ihm signalisiert, dass ich alles unter Kontrolle hab (bin selber zum Fenster, um zu gucken, während er sitzen bleiben musste und zwar so, dass er keine Chance hatte, aus dem Fenster zu gucken), hab ihn - wenn er dann still war - wieder von der Decke erlöst und dann gehts auch.
Das ist bei uns nicht so einfach.
Ich habe jetzt schon viele Dinge ausprobiert. Und um die Situation trainieren zu können, muss man nun mal wissen was das bellen zu beteuten hat. War gar nicht so einfach das rauszufinden. Den Hund beobachten und gleichzeitig stehen Leute im Laden und fragen was. Oh man ich war so manchnal richtig gestresst. Mein ganz großer Fehler war dann das auch mein Hund das gemerkt hat. Das nächste Problem war, dass mein Hund nicht entspannt. Ich musste da worklich ganz konsepuent durch greifen. Und wie gesagt nicht einfach, wenn man dabei noch ein Beratungsgesprech führen muss.
Habe auch ausprobiert zu gucken wenn er bellt. Also er hört was, ich gehe gucken und signalisiere ihn das da nichts wichtiges ist. Das Problem ist nur, dass das halt nicht immer möglich ist.
Ich denke bei meinen Hund sind das mehrere verschiedene Situationen.
1. Ein Auto fährt vor. Hund ist im Eingangsbereich. Er sieht das jemand kommt. Das hohe Bellen geht los. Ich muss alles stehn und liegen lassen. Kunde kommt rein. Wenn mein Hund den Kunde schon kennt, wird er begrüßt. Habe schon versucht den Leuten klar zu machen, dass sie ihn erstmal wenn er so aufgeregt ist nicht beachten sollen. Aber keiner hält sich an meine Anweisungen. Er bekommt jedesmal seine Bestätigung für´s Bellen.
2. Wenn ein Kunde reinkommt und mein Hund kennt diesen nicht gibt es auch wieder mehrere Abstufungen in seinen Verhalten.
Wenn ein Kunde reinkommt und ich stehe gerade so passend, dass ich meinen Hund abblocken kann und er nicht bellend zur Tür rennen kann ist er, weil er dann nicht sehen kann wer da ist, total angespannt. Ich kann ihn aber nicht immer so lange bis er wirklich richtig runtergekommen ist im Auge behalten. Wenn er dann nicht gucken gehen darf ist es eigentlich noch schlimmer. Wenn er dann einmal geguckt hat begrüßt er Kunden die er kennt und geht dann wieder. Bei Fremden ist die Situation etwas anders.
Den Hund in diesen verschiedenen Situation zu beobachten und darauf zu reagieren ist nicht immer einfach. Wobei es etwas besser geworden ist, seit dem ich noch konsequenter und gelassener geworden bin.
 
  • Hohes Bellen Beitrag #10
Das ist natürlich wirklich schwierig das dann auch noch richtig einzuschätzen. Aber meine erste Maßnahme in so einer Situation wäre wohl, dass ich den Eingangsbereich zur Tabuzone erkläre. Ich würde dem Hund an einer geeigneten Stelle ein Körbchen oder auch Kennel hinstellen - müsste man ausprobieren ob es besser ist, wenn er den Eingangsbereich dann noch sehen kann oder nicht. Und dann würde ich ihn einfach in jeder Situation wieder auf seinen Platz schicken. Den Platz würde ich vorher natürlich nochmal sehr positiv belegen entweder mit gezieltem Körbchentraining oder einfach ein paar Kauartikel;) Ist ja für den Hund auch Stress, wenn er jedesmal aufspringt und Theater macht.
 
  • Hohes Bellen Beitrag #11
Und dann würde ich ihn einfach in jeder Situation wieder auf seinen Platz schicken.
Ja und genau das gestalltet sich schwierig im normalen Arbeitsalltag. Wenn ich ihn vorher abpassen kann, bellt er noch. Aber ich warte dann bis er sich beruhigt hat und dann darf er hallo sagen. Das Problem ist aber erstens, dass ich ihn nicht immer abpassen kann und zweitens habe ich nicht immer die Möglichkeit/zeit so lange zu warten bis er sich völlig entspannt hat. Dann kommt noch dazu, dass die Leute ihn halt nicht ignorieren und ihn noch bestättigen für´s bellen. Manchmal muss ich ihn sogar aus der Situation raus nehmen, wenn Leute nicht kappieren, dass er, wenn er nur schnüffeln will es noch lange keine Aufforderung von ihn zum streicheln ist. Er wird dann unsicher.

Ist ja für den Hund auch Stress, wenn er jedesmal aufspringt und Theater macht.
Ja das sehe ich genau so. Manchmal, wenn wir dann zu Hause sind, ist er total müde.
 
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