- An meinen Astor...lang ist's her Beitrag #1
Jakey
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Lieber Astor,
Du bist jetzt schon soooo lange im Regenbogenland, als Du damals zu mir kamst, war ich noch ein kleines Mädchen, gerade mal 12 Jahre alt,
inzwischen werde ich recht bald 50 Jahre alt.
Trozdem ist das immer noch präsent, ich habe damals meine Eltern lange "bearbeitet", bis sie mir einen Hund erlaubt haben. Der Sohn der
Freunde meiner Eltern war Polizist und hatte die Hunde, die nicht als Diensthund geeignet waren, privat vermittelt. Mir war es egal, ob Du
für die Polizeiarbeit geeignet warst oder nicht, Du kamst mit Deinem Bruder in einem Kombi an, ich durfte mir einen von Euch aussuchen, sah
in Deine Augen und wählte Dich.
Du bist herangewachsen und wir hatten eine wunderbare Zeit, mein Vater hat geholfen, Dich anzulernen und Du warst mein Freund...bis...ja
bis etwas ganz Schlimmes passiert ist. Du hast Spaß daran gefunden, die Hühner der Nachbarn zu jagen und wenn Du sie gestellt hattest,
hast Du Dich mit Deinem Gewicht auf sie geworfen, um zu zeigen, hab dich...
Ok, das erste Huhn konnten wir noch managen, aber dann hast Du auch die Flugente der Nachbarn auf diese Weise erledigt und ich weiß noch,
wie der Nachbar wutentbrannt ankam und verlangt hat, der Hund muß weg...
Ich habe gebettelt, geweint...doch nichts half, eines Morgens kam ein Auto und holte Dich weg...ich konnte nicht viel machen, außer mit meinen
Eltern nicht mehr zu reden, ich war doch erst 12 J...
Monate später, als meine Eltern dachten, ich sei darüber hinweg, bekam ich ein Foto von Dir...es hieß, Du seist jetzt auf einer Tankstelle als
Wachhund und ich war zutiefst erschrocken, denn Du warst fett ohne Ende und total überfüttert.
Ich habe ganz doll mit meinen Eltern gemeckert und diskutiert und gefleht, sie sollen Dich da wegholen, aber nichts ist passiert und so kam es,
wie es kommen mußte, Du bist in ganz jungen Jahren an Organverfettung usw gestorben...Du warst noch nicht mal 3 Jahre alt :roll:
Seitdem hatte ich eine Art Blackout zu Schäferhunden, ich habe sie toleriert, aber für mich...niemals wieder, hab in jedem von ihnen nur Dich gesehen.
So viele Jahre später lebt seit kurzem nun der Raiko bei uns, er ist sehr krank und wir wollen ihm eine Chance geben. Er hat ebenso wie Du ein ganz
wunderbares Wesen, ist ein großer, tappsiger Kuschelbär und ich kann ihn annehmen, obwohl er ein Schäferrüde ist und Dir sehr ähnlich sieht.
Vielleicht ist das ein Stück weit Befreiung nach all der unterdrückten Trauer nach so vielen Jahren....
Machs gut, lieber Astor, ich werde Dich nie vergessen und ich verspreche Dir, daß keiner den Raiko zu Tode füttern oder ihn mir wegnehmen wird.
In späteren Jahren wirst Du ihn auch kennen lernen und ich hoffe doch, daß Ihr beide dann echte Kumpel werdet, da Ihr beide dann ein und das
selbe Frauchen teilt, das Euch von ganzem Herzen geliebt hat :060:
Du bist jetzt schon soooo lange im Regenbogenland, als Du damals zu mir kamst, war ich noch ein kleines Mädchen, gerade mal 12 Jahre alt,
inzwischen werde ich recht bald 50 Jahre alt.
Trozdem ist das immer noch präsent, ich habe damals meine Eltern lange "bearbeitet", bis sie mir einen Hund erlaubt haben. Der Sohn der
Freunde meiner Eltern war Polizist und hatte die Hunde, die nicht als Diensthund geeignet waren, privat vermittelt. Mir war es egal, ob Du
für die Polizeiarbeit geeignet warst oder nicht, Du kamst mit Deinem Bruder in einem Kombi an, ich durfte mir einen von Euch aussuchen, sah
in Deine Augen und wählte Dich.
Du bist herangewachsen und wir hatten eine wunderbare Zeit, mein Vater hat geholfen, Dich anzulernen und Du warst mein Freund...bis...ja
bis etwas ganz Schlimmes passiert ist. Du hast Spaß daran gefunden, die Hühner der Nachbarn zu jagen und wenn Du sie gestellt hattest,
hast Du Dich mit Deinem Gewicht auf sie geworfen, um zu zeigen, hab dich...
Ok, das erste Huhn konnten wir noch managen, aber dann hast Du auch die Flugente der Nachbarn auf diese Weise erledigt und ich weiß noch,
wie der Nachbar wutentbrannt ankam und verlangt hat, der Hund muß weg...
Ich habe gebettelt, geweint...doch nichts half, eines Morgens kam ein Auto und holte Dich weg...ich konnte nicht viel machen, außer mit meinen
Eltern nicht mehr zu reden, ich war doch erst 12 J...
Monate später, als meine Eltern dachten, ich sei darüber hinweg, bekam ich ein Foto von Dir...es hieß, Du seist jetzt auf einer Tankstelle als
Wachhund und ich war zutiefst erschrocken, denn Du warst fett ohne Ende und total überfüttert.
Ich habe ganz doll mit meinen Eltern gemeckert und diskutiert und gefleht, sie sollen Dich da wegholen, aber nichts ist passiert und so kam es,
wie es kommen mußte, Du bist in ganz jungen Jahren an Organverfettung usw gestorben...Du warst noch nicht mal 3 Jahre alt :roll:
Seitdem hatte ich eine Art Blackout zu Schäferhunden, ich habe sie toleriert, aber für mich...niemals wieder, hab in jedem von ihnen nur Dich gesehen.
So viele Jahre später lebt seit kurzem nun der Raiko bei uns, er ist sehr krank und wir wollen ihm eine Chance geben. Er hat ebenso wie Du ein ganz
wunderbares Wesen, ist ein großer, tappsiger Kuschelbär und ich kann ihn annehmen, obwohl er ein Schäferrüde ist und Dir sehr ähnlich sieht.
Vielleicht ist das ein Stück weit Befreiung nach all der unterdrückten Trauer nach so vielen Jahren....
Machs gut, lieber Astor, ich werde Dich nie vergessen und ich verspreche Dir, daß keiner den Raiko zu Tode füttern oder ihn mir wegnehmen wird.
In späteren Jahren wirst Du ihn auch kennen lernen und ich hoffe doch, daß Ihr beide dann echte Kumpel werdet, da Ihr beide dann ein und das
selbe Frauchen teilt, das Euch von ganzem Herzen geliebt hat :060: