Hallo! Ich habe eine OP Versicherung für mein Pony und musste letztes Jahr feststellen, dass ich sie besser nicht abgeschlossen hätte. Mein Pony musste wegen einer schweren Kolik in die Klinik. Nachmittags kam ich an, es wurden ein paar Untersuchungen gemacht. Es war aber ein Samstag, sodass der Arzt mir sagte, wenn es nichts Akutes sei, würden sie wenn am Montag operieren. Damit die Versicherung einspringt, hätte sie aber am Sonntag, also einen Tag nach Eintreffen operiert werden müssen. Also konnte ich nur warten und hoffen, dass sie nicht operiert werden muss. (musste sie dann zum Glück auch nicht). Trotzdem fand ich das echt doof. Sowohl von der Klinik, als auch von der Versicherung. Mein Großer hat ne Fehlstellung und wurde somit gar nicht erst in die OP Versicherung aufgenommen, obwohl es ja wirklich zig andere Erkrankungen gibt, bei denen Pferde operiert werden müssen, aber naja. Zu deiner ersten Frage: ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich in der Klinik Geld für nichts und wieder nichts bezahlen musste. Sie stand eine Woche da, es wurde außer am Ankunftstag nichts mit ihr gemacht und das hat mich 1000 Euro gekostet. Dann war die Klinik nicht einmal bereit, auf einen Teil des Geldes drei Tage zu warten (ich hatte 600 Euro, die ich sofort abgeben hätte können und drei Tage später wäre mein Lohn gekommen), die haben knallhart gesagt, an ihrer Stelle würde ich mir irgendwo Geld leihen, das Pferd bleibt hier stehen, bis die Rechnung bezahlt ist. Da das 150 Euro extra gewesen wären, hab ich mir den Rest geliiehen, um mein Pony "frei zu kaufen". Daher hab ich mir eigentlich geschworen, nicht mehr in eine Klinik zu fahren. Der TA soll vor Ort gucken, was er noch retten kann, aber meine Pferde bringe ich nicht mehr in eine Klinik.