Ausbildung mach keinen Spass

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  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #21
Ich finde auch, dass du es durchziehen solltest. Wenn du abbrichst muss das im Lebenslauf eingetragen werden, trägst du das nicht ein ist da eben eine Lücke. Beides ist doof und reduziert deine Chance noch mal genommen zu werden.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #22
Off-Topic
@Pewee: Zu deinem verschwenden von Zeit: Wenn man eine Ausbildung macht, wobei man da später nicht arbeiten will, ist das nicht auch auf eine art dann verschwendete zeit? Ich denke ja. ;)


:)

Ich denke das gar nicht, es ist keine verschwendete Zeit. Es kommt ihm viell. so vor, aber ist es nicht. Eine abgeschlossene Ausbildung, EGAL welche, macht sich IMMER gut im Lebenslauf, und ausserdem ist das der GRUNDbaustein, falls er später in einer anderen Ausbildung/Studium etc abrutscht, kann er immer noch darauf zurückgreifen. Er findet schneller Arbeit.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #23
Schließe mich MediCora an. Man lernt immer etwas. Auch in Ausbildungen/Bereichen, die man nicht mag. Und wenn es nur das Beherrschen eines bestimmtes Programmes ist, oder social Skills, die man für den Wunschberuf später braucht. Das darf man nicht unterschätzen. Eine enge Freundin hatte eine Ausbildung zur OTA angefangen, obwohl sie lieber Medizin studieren wollte. Für manche verschwendete Zeit, aber so konnte sie schonmal Wissen und Ideen ansammeln, die ihr das Studium wissenstechnisch arg erleichtern.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #24
Ich hätte letztes Jahr auch am liebsten alles hingeworfen, hab nichts mehr für die Schule gemacht und durfte nochmal von vorn anfangen...

Spass macht es mir immer noch nicht, aber ich verdiene Geld, kann mir meine Tiere finanzieren und habe im Hinterkopf "Wenn du fertig bist, kannst noch was anderes machen, ne Kaufmännische Ausbildung kann man immer gebrauchen und selbst wenn ich im Betrieb bleibe, könnte ich meinen Chef fragen, ob evtl. ein Hund (da er Hunde mag, nicht undenkbar) mit könnte und somit hätte ich auch noch einen Hund".
Inzwischen kann ich mir den Bürokram so ganz gut vorstellen und dadurch, dass das was kaufmännisches ist, kann man es vielleicht später mal mit dem Hobby (Tiere) verbinden. Z.B: nen Mann finden, der Schreiner ist und dann Tiergehege bauen ;)
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #25
Ich kann mich gern nochmal wiederholen ;)
Ich finde auch, dass eine Ausbildung einem enorm was bringt. Wie schon gesagt, die Banklehre hat mir zum Teil richtig gut gefallen, zum Teil war sie aber auch todlangweilig und ich habe wirklich die Minuten gezählt.
Aber ich habe eine ganze Menge daraus mitgenommen - ich war immer ein schüchternes graues Mäuschen - in der Bank habe ich gelernt, auf Kunden zuzugehen, Selbstbewusstsein zu entwickeln...
Ich habe eine Menge Lebenserfahrung gewonnen und das hat sich, wie gesagt, auch auf mein Studium hinterher positiv ausgewirkt, weil ich da viel gelassener und selbstbewusster rangehen konnte, Strategien entwickelt hatte, wie ich was auch auf eigene Faust lernen kann bzw. differenzieren kann, was brauche ich und was brauche ich nicht...
Ich bin sehr dankbar für diese 2 Jahre, die andere vielleicht als 2 vergeudete Jahre ansehen mögen... ich möchte sie nicht missen und bin stolz auf mich, dass ich sie erfolgreich hinter mich gebracht habe und auch die Prüfung mit einer glatten 2,0 abgeschlossen habe - sogar die Mündliche, die für mich immer ein absoluter Horror war...

LG, seven
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #26
Naja, aber es gibt auch Ausbildungen, die für die nächste unwichtig sind, in allen Bereichen. Klar lernt man was, aber was bringt es einem denn? Ich finde, dass dann auch verschwendete Zeit. Ja gut, wenn man es brauchen kann, geht es, aber sonst nicht. ;)
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #27
Also wenn eine abgebrochene Ausbildung dabei ist, bei der man nach 1 Jahr aufgehört hat, weil es einem einfach keinen Spaß gemacht hat, dann finde ich, dass das voll in Ordnung ist.
In einer anderen Ausbildung lernt man die Sachen doch auch, die man in der ersten Ausbildung auch lernen würde, würde man sie zu Ende machen (zB social skills und was hier noch erwähnt wurde).

Eher suboptimal ist es, wenn mehrere abgebrochene Ausbildungen im Lebenslauf stehen (wie auch schon erwähnt). Deshalb würde ich erstmal Praktikas machen oder zu Informationsabenden etc gehen, um eine Ausbildung (oder einen Studium) zu finden, dass Dir Spaß macht!
lg
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #28
Ich denke, noch schlimmer als eine abgebrochene Ausbildung ist nach wie vor der "Leerlauf" im Lebenslauf.
Also egal was ist - mach irgendwas, für dass du eine Bescheinigung, bestenfalls ein Zeugnis bekommst.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #29
Wichtig ist allerdings das, solltest du die Ausbildung abrechen, es im positiven machst. Sprich: mit dem Chef reden, die letzten Tage absitzen etc.
Auf keinen fall einfach nicht mehr kommen! ( hatten wir auch schon)
Mein Vater hat selber einen betrieb und von daher weiß ich folgendes: viele Chefs und Geschäftsleiter aus verschiedenen Branchen kennen sich. Die scheuen sich da ich nicht v or einem kurzen Anruf. Da wird dann schon gefragt, warum der Azubi die Ausbildung ( aus Sicht des Chefs) abgebrochen hat.

vor kurzem hat sich bei meinem dad ein Mädchen beworben das die Ausbildung zur Frisörin abgebrochen hat. Als Begründung gab sie eine farbenallergie an.
Mein dad hat daraufhin die Chefin der Firma angerufen und nachgefragt. Von einer Allergie wusste die Chefin auch nichts- anscheinend hat das betreffende Mädchen auch noch gar nicht selber gefärbt.
Mein Vater erfuhr des weiteren, dass das Mädchen gefeuert worden war, da sie des Öfteren nicht arbeiten gekommen ist, oder oft unbegründet viel zu spät kam.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #30
Ich denke nach wie vor, dass auch eine kleine Lücke im Lebenslauf "ok" sein KANN, wenn man sie entsprechend vernünftig erklärt. Und zu sagen, dass etwas absolut nicht den eigenen Vorstellungen entsprach und man sich dann lieber frühzeitig in eine andere Richtung orientieren wollte, muss ein anderer Arbeitgeber einem nicht zwangsweise zur Last legen (auch wenn das manche vielleicht machen). Man muss halt entsprechend die Kurve kriegen und Dinge als "wollte ich lieber machen" hervorheben, die dann für die nächste Ausbildung wichtig sind, um sich dann wieder positiv hervorzuheben. Was nicht geht ist eben, nichts mehr zu machen. Sprich "ich breche mal ab und warte, bis dann ein Jahr später wieder Ausbildungsplätze vergeben werden und in der Zeit mache ich mir einen Lauen". Sowas geht nicht. Die "freie" Zeit, die man hat, sollte mann dann mit Praktika o.ä. nutzen. Einfach um den guten Willen zu zeigen.

Ich bin nach wie vor auch der Typ, der durchzieht, aber wenn man am Anfang einer Ausbildung steht, finde ich es noch noch so verwerflich, wie kurz vor Abschluss o.ä.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #31
Was nicht geht ist eben, nichts mehr zu machen. Sprich "ich breche mal ab und warte, bis dann ein Jahr später wieder Ausbildungsplätze vergeben werden und in der Zeit mache ich mir einen Lauen". Sowas geht nicht. Die "freie" Zeit, die man hat, sollte mann dann mit Praktika o.ä. nutzen. Einfach um den guten Willen zu zeigen.

Genau das meinte ich :D

Ich denke eben, am Schlimmsten ist es, nichts zu machen. Und wenn ich zur Not im Supermarkt oder einer FAstFood-Kette jobbe... zeigt ja auch, dass ich im Notfall mal bereit bin, auch nicht so schöne Arbeit zu machen und eben nicht Arbeitsscheu bin.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #32
Das ist echt eine schwierige Frage.
Ich kann definitiv nachvollziehen, wies dir geht. Ich mochte meine Ausbildung auch ueberhaupt nicht. Ich habe jeden Tag die Minuten gezaehlt und weiss bis heute nicht, wie ich die Zeit ueberstanden habe:eusa_think:. Das Einzige was Spass gemacht hat, war die Schule. Die Klasse und die Leute waren toll.
Ich kann nicht mal sagen, ob ich die Zeit bereue oder nicht. Es waren auf alle Faelle keinen produktiven Jahren, aber ich haette ehrlich gesagt auch nicht recht gewusst, was ich anstatt machen soll.
Erkundige dich, was dir wirklich gefaellt, was man danach machen koennte oder vielleicht waere auch ein Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum eine Option. Aber ich denke wirklich, wenns nur noch unertraeglich ist, dann halt Ausschau nach was anderem.
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #33
Hey, ich bin es nochmal. Ich habe mich jetzt dazu durchgerungen die Ausbildung weiterzumachen bis ich weiss was ich will, auch wenn das nicht ganz einfach ist. Ich denke immer noch jeden morgen "Hätte ich das und das anders gemacht, oder mich so und so entschieden", aber das legt sich bis zum Mittag komischerweise :D.
Jedenfalls möchte ich am Schluss der Ausbildung nicht den gleichen Fehler machen wie nach dem Abi und nun wollte ich wissen wie ihr es geschafft habt euren Traumberuf zu finden, oder einen Job der euch Spass macht.
Was mir ins Auge gestochen ist war Zoologie, aber da sollen die Job Chancen schlecht sein, kann mir jemand etwas dazu sagen, oder kennt jemand ähnliches?

Tut mir leid wenn ich euch jetzt mit solchen Fragen nerve, aber wenn ich mal motiviert bin etwas für die Zukunft zu tun muss das asugenutzt werden ;)
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #34
Hey, Scratchy,
erstmal finde ich es supertoll, dass Du eben nicht die Flinte ins Korn geworfen hast, sondern Dich weiter durchkämpfst - wer weiß, wofür es am Ende gut ist :D
Ich hab´ ja nach der Banklehre dann doch noch meinen "Traumberuf" Grundschullehrerin gestartet - im Nachhinein weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee war.... Ich weiß aber nicht, ob ich heute in der Bank noch glücklich wäre...
Das Problem ist heutzutage einfach: Man macht eine Ausbildung oder studiert, man beginnt in seinem vermeintlichen Traumjob - und dann wird plötzlich alles Mögliche über den Haufen geworfen, und alles, wovon man dachte, dass es einem Spaß und Freude bereiten würde, wird auf ein Minimalmaß zurückgestutzt, dafür gibt es haufenweise neue Aufgaben, auf die einen niemals jemand vorbereitet hat und die mit dem eigentlichen Job nix zu tun haben... Von daher kann man seine Zukunft heutzutage wohl wirklich nicht mehr so richtig dauerhaft planen, sondern muss einfach in alle möglichen Richtungen flexibel sein....

(Als ich Grundschullehramt studiert habe, bin ich davon ausgegangen, dass ich 6-10jährige Kinder unterrichten werde, und zwar im Lesen, Schreiben, Rechnen, Religion, Kunst, Musik, Sachunterricht... Und was mache ich heute? Ok, ich unterrichte nebenbei 6-10jährige Kinder in all diesen Fächern, dazu noch (unausgebildet und daher eigentlich verboten trotz Englisch-LK) Englisch... ansonsten räume ich die Schule auf und um und ein, führe permanente Gespräche mit Jugendämtern und Sozialpädagogen, unterrichte Kinder mit massivem sonderpädagogischem Förderbedarf, wo dann für 2-4 Stunden pro Woche mal ein Sonderpädagoge vorbeischaut, bereite irgendwelche dämlichen Entenrennen vor, Schulspiel und was nicht alles für ein Gedöns... Der Unterricht ist das allergeringste meiner Probleme.... und in anderen Jobs sieht das nicht wirklich anders aus....)

Zur Zoologie kann ich Dir nicht wirklich was sagen, außer dass ich öfter mal gelesen habe, dass die Jobchancen da ebenso wie die Verdienstmöglichkeiten relativ bescheiden sind....

LG, seven
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #35
Hey, ich bin es nochmal. Ich habe mich jetzt dazu durchgerungen die Ausbildung weiterzumachen bis ich weiss was ich will, auch wenn das nicht ganz einfach ist. Ich denke immer noch jeden morgen "Hätte ich das und das anders gemacht, oder mich so und so entschieden", aber das legt sich bis zum Mittag komischerweise :D.
Jedenfalls möchte ich am Schluss der Ausbildung nicht den gleichen Fehler machen wie nach dem Abi und nun wollte ich wissen wie ihr es geschafft habt euren Traumberuf zu finden, oder einen Job der euch Spass macht.
Was mir ins Auge gestochen ist war Zoologie, aber da sollen die Job Chancen schlecht sein, kann mir jemand etwas dazu sagen, oder kennt jemand ähnliches?

Tut mir leid wenn ich euch jetzt mit solchen Fragen nerve, aber wenn ich mal motiviert bin etwas für die Zukunft zu tun muss das asugenutzt werden ;)

Ich kann dir ja mal von mir erzählen...
Ich habe nach meinem Realschulabschluss eigentlich Zootierpfleger oder Tierarzthelferin werden wollen und gelandet bin ich dann in der Zahnmedizin, weil das Praktikum mir gut gefallen hat und ich einfach nicht ohne was dastehen wollte nach der Schule...tja ehrlich das war ein Fehler...die Ausbildung war nicht schlecht, allerdings wurde ich gemobbt und das Einzige was mir Spaß machte war die Schule...ich habe es trotzdem durchgezogen, weil ich auch dachte dass man nicht einfach so abbrechen kann....
Danach habe ich zum Glück ein Platz an der Schule bekommen und erstmal mein Abi gemacht.
Während dieser Zeit habe ich mich hingesetzt und ernsthaft überlegt was ich jetzt möchte...und bin wieder in der Zootierpflege kleben geblieben....
Zum Glück habe ich einen Ausbildungsplatz bekommen und bin super zufrieden und glücklich...

Nun aber zu meinem Rat: Ich habe durch die abgeschlossene Erstausbildung nur Ärger. Ich bekomme keine Hilfe und Unterstüzung, lebe teilweise an der Armutsgrenze und muss sehen wie ich über die Runden komme....Lapidare Ausrede von den Arbeitsamtsfuzzis: Hätten sie die erste Ausbildung abgebrochen, würden sie jetzt was bekommen...
Eigentlich hat mir die erste Ausbildung nichts eingebracht außer Ärger....

Seitdem bin ich der Meinung: Lieber breche ich eine Ausbildung ab, wenn ich mich quäle und es absolut nichts für mich ist, als das ich mich da durchquäle und dann noch nen Arschtritt dafür bekomme...

Was aber keine Ausrede ist eine Ausbildung nach der anderen anzufangen. Aber ich bin halt nicht mehr so verbissen und denke es gibt Gründe für einen Abbruch ;)

Achso zu den Berufsaussichten: Schlecht bis sehr schlecht....man muss sich durchbeißen und anstrengen...

LG
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #36
hast du eigentlich mal mit den anderen azubis gesprochen, in der schule die in einem anderem unternehmen ihre ausbildung machen?
vielleicht liegt es auch mit an den leuten die da arbeiten das alles so öde und schnöde ist...

selbst langweilige arbeiten können spass machen wenn man die richtigen leute um sich hat. leute mit denen man mag zusammen zu arbeiten.

und ich schliese mich den anderen an und würde ebenso durchziehen.

und über mich selber, ich hatte damals im 3ten ausbidlungsjahr abgebrochen weil ich mit den leuten an meinem ausbildundsplatz nicht klar kam und hab dem AA den Arsch warm gelaufen und mir nach 1em monat einen neuen platz organisiert und dort meine ausbildung abgeschlossen.

LG und viel glück
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #37
Mein Traumberuf? Try and error, würd ich sagen, gemischt mit etwas glücklicher Fügung :D

Nach der mittleren Reife überall im Büro beworben, als Restaurantfachfrau... eben alles, wo ich dachte, das könnte Spaß machen. Hab dann nichts gekriegt (zum Glück!) und noch mein Fachabi rangehängt. Wirtschaftszweig, etwas anderes gab es nicht und ich sah mich ja immer noch im Büro sitzen.
Musste dann ein halbes Jahr Praktikum in der Krankenkasse machen und hätte einfach nur kotz*n können. Furchtbar. Also Planänderung.

Mir ist absolut nichts eingefallen. Ich hab im Arbeitsamt diese Ordner mit Berufsbeschreibungen gewälzt, auch ein paar halbherzige Bewerbungen verschickt, aber so wirklich war nichts dabei. Also FSJ gemacht.
Gemerkt, dass ich dann doch recht gerne mit Menschen arbeite.
Nach einem weiteren Jahr dann nur arbeiten wo ich FSJ gemacht hatte kam die Vernunft. Als ungelernte Kraft ist man eben sehr viel in der Pflege und auf ewig macht das einfach kein Rücken mit. Also hab ich mich für das Studium der Sozialen Arbeit entschieden.
Dann raus gefunden, dass die Behindertenarbeit nichts für mich dauerhaft ist. Zum Glück muss man ja auch so viele Praktika machen. So konnte ich in die Soziale Arbeit in einer Klinik schnuppern, als Streetworker und im Gefängnis. Mein langes Praktikum hab ich dann in der Jugendlichenarbeit gemacht.
Und jetzt, tja. Jetzt arbeite ich mit wohnungslosen Männern :D Wer weiß, ob das etwas für ewig ist. Das Gute an der Sozialen Arbeit ist aber, dass ich auch später noch mein Arbeitsfeld wechseln kann. Quasi überall, wo Menschen Probleme haben und eine Anlaufstelle brauchen.


Wichtig fände ich, sich tatsächlich die Arbeit anzuschauen, die man sich halbwegs vorstellen kann. Also am besten mal einen Tag hospitieren, sich von anderen Azubis erzählen lassen wie´s läuft (wenn der Chef nicht da ist), auch von ausgelernten Kräften Informationen einsammeln... und immer auch nach den negativen Seiten des Jobs fragen. Was ist die Hauptaufgabe, wie sind die Arbeitszeiten, was gehört alles dazu...
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #38
Meinst du Zoologie als Studium? Falls sich das inzwischen nicht geändert hat, kann man das nur als Teil des Biostudiums machen. In Zoologie hatte ich neben den Grundkursen auch die angebotenen Erweiterungsmodule gemacht - mit lebenden Tieren hatte das übrigens nichts zu tun. Zoologie bestand bei uns darin, jeden Tag ein anderes Tier zu zerlegen, um das Innenleben zu zeichnen, und die Stammbäume auf und ab zu lernen. War natürlich auch sehr interessant (sonst hätte ich das nicht gemacht), aber im Prinzip häuft man nur eine Menge unbrauchbares Wissen an, denn was kann man damit später machen? Die Jobaussichten kannst du dir sicher selbst ausrechnen;).
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #39
Das ist blöd. Warum kann man mit den Sachen die Spass machen nie Geld verdienen ;). Kennt ihr vllt irgendwelche Internet Seiten wo man anhand seiner Interessen den richtigen Beruf oder Studium ermitteln kann, also ungefähr damit ich einen Anhalts Punkt habe :D
 
  • Ausbildung mach keinen Spass Beitrag #40
Da kann man beim Arbeitsamt/Jobcenter? so nen Test machen.
Aber sag doch einfach mal: Was macht dir Spaß? Bist du eher der handwerkliche Typ, magst du Bastelarbeiten?
Oder würdest du lieber einen Bürojob machen? 8h auf so nem Bürostuhl sind nicht Jedermanns Sache.
Möchtest du Menschenkontakt oder lieber nicht?
 
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