- Biestiges Pony Beitrag #1
SoylentGreen
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Hey !
Ich möchte mich mal wieder nach Tips umhören
Ich möchte mich ein wenig eines Shetlandponys annehmen. Der Kleine ist seit längerer Zeit nicht mehr geritten worden, soll aber so langsam mal wieder in Schuss kommen.
Das Pony war immer schon ein wenig schwieriger zu händeln, aber im groben und ganzen kann man das einfach auf sein junges Alter schieben. Er war nie wirklich aggressiv.
Das hat sich nun aber ziemlich geändert, das Pony ist ein wahres Biest.
Wenn ich in den Stall gehe um diesen abzumisten begegnet er den Menschen mit Aggression. Es ereignete sich sogar, dass mir dieses Pony gezielt in den Arm biss und zwar richtig. Will ich ihn verscheuchen, dreht er mir drohend den Hintern zu, kommt rückwärts auf mich zu und will nicht nur treten, sondern tritt auch (ordentlich!), wenn ich mich groß mache und auf ihn zu komme. Ich will hier betonen, dass ich dem Pony nie zuvor in irgendeiner Weise Leid zugefügt habe, ich habe nichtmal mit ihm gearbeitet - ich gebe ihm nur Futter und miste den Stall. Ich kann mir das höchstens dadurch erklären, dass ich in irgendeiner Situation ihm suggeriert habe, er sei Chef. Oder es ist Langeweile ?
Ein kleiner Lichtblick ist der morgendliche Ausgang. Es gibt kein braver wartendes Pony als ihn, wenn morgens der Weidegang angesagt ist - leider gibt es aber auch kein bockigeres Pferd, wenn es wieder in den Stall gehen soll. Auch hier kommt die Hinterhand zum Einsatz - ich fürchtete wahrlich das ein oder andere Mal um meinen Kopf. Allerdings muss man hier sagen, dass sich das ganze durch Regelmäßigkeit gebessert hat. Man kann ihn inzwischen prima einfangen. Er ist sogar einer der Ersten, die sich dafür anbieten.
Auch beim Putzen verhält er sich biestig. Er legt die Ohren an, tritt und beißt. Unterm Sattel stellt er inzwischen auf komplett stur. Er bewegt sich keinen Meter und wenn der Reiter nachtreibt wird er zum Giftzwerg.
Ich habe ihn auch an der Longe gesehen, ähnliches Bild: Er bewegt sich nicht und treibt der Longenführer mit der Peitsche wird er bitterböse, droht mit seiner Hinterhand und legt den Rückwärtsgang ein auf die Person zu.
Prinzipiell ist es ein Glück der Natur, wenn er dann doch mal mitspielt.
Ich finde das alles sehr traurig. Das war wie gesagt nicht immer so. Er war auf dem Weg zu einem tollen jungen Reitpony als er zuletzt noch regelmäßig unterm Sattel unterwegs war.
Ich möchte ihn wieder genau da haben. Zumal er auch mit so einem Verhalten zwischen der übrigen Ponyherde eine Gefährdung für die Kinder ist.
Ich möchte auf jeden Fall an der Longe mit ihm arbeiten und Bodenarbeit mit ihm machen. Zudem will ich ihn wieder regelmäßig in den Reitunterricht schicken unter ein erfahrenes Kind, wenn ich ihn zumindestens auf ein erträgliches Maß gearbeitet habe.
Hat vielleicht Jemand Ratschläge, Erfahrungen in diesem Bereich zum Austausch ? Das wäre echt prima !
Ich möchte mich mal wieder nach Tips umhören
Ich möchte mich ein wenig eines Shetlandponys annehmen. Der Kleine ist seit längerer Zeit nicht mehr geritten worden, soll aber so langsam mal wieder in Schuss kommen.
Das Pony war immer schon ein wenig schwieriger zu händeln, aber im groben und ganzen kann man das einfach auf sein junges Alter schieben. Er war nie wirklich aggressiv.
Das hat sich nun aber ziemlich geändert, das Pony ist ein wahres Biest.
Wenn ich in den Stall gehe um diesen abzumisten begegnet er den Menschen mit Aggression. Es ereignete sich sogar, dass mir dieses Pony gezielt in den Arm biss und zwar richtig. Will ich ihn verscheuchen, dreht er mir drohend den Hintern zu, kommt rückwärts auf mich zu und will nicht nur treten, sondern tritt auch (ordentlich!), wenn ich mich groß mache und auf ihn zu komme. Ich will hier betonen, dass ich dem Pony nie zuvor in irgendeiner Weise Leid zugefügt habe, ich habe nichtmal mit ihm gearbeitet - ich gebe ihm nur Futter und miste den Stall. Ich kann mir das höchstens dadurch erklären, dass ich in irgendeiner Situation ihm suggeriert habe, er sei Chef. Oder es ist Langeweile ?
Ein kleiner Lichtblick ist der morgendliche Ausgang. Es gibt kein braver wartendes Pony als ihn, wenn morgens der Weidegang angesagt ist - leider gibt es aber auch kein bockigeres Pferd, wenn es wieder in den Stall gehen soll. Auch hier kommt die Hinterhand zum Einsatz - ich fürchtete wahrlich das ein oder andere Mal um meinen Kopf. Allerdings muss man hier sagen, dass sich das ganze durch Regelmäßigkeit gebessert hat. Man kann ihn inzwischen prima einfangen. Er ist sogar einer der Ersten, die sich dafür anbieten.
Auch beim Putzen verhält er sich biestig. Er legt die Ohren an, tritt und beißt. Unterm Sattel stellt er inzwischen auf komplett stur. Er bewegt sich keinen Meter und wenn der Reiter nachtreibt wird er zum Giftzwerg.
Ich habe ihn auch an der Longe gesehen, ähnliches Bild: Er bewegt sich nicht und treibt der Longenführer mit der Peitsche wird er bitterböse, droht mit seiner Hinterhand und legt den Rückwärtsgang ein auf die Person zu.
Prinzipiell ist es ein Glück der Natur, wenn er dann doch mal mitspielt.
Ich finde das alles sehr traurig. Das war wie gesagt nicht immer so. Er war auf dem Weg zu einem tollen jungen Reitpony als er zuletzt noch regelmäßig unterm Sattel unterwegs war.
Ich möchte ihn wieder genau da haben. Zumal er auch mit so einem Verhalten zwischen der übrigen Ponyherde eine Gefährdung für die Kinder ist.
Ich möchte auf jeden Fall an der Longe mit ihm arbeiten und Bodenarbeit mit ihm machen. Zudem will ich ihn wieder regelmäßig in den Reitunterricht schicken unter ein erfahrenes Kind, wenn ich ihn zumindestens auf ein erträgliches Maß gearbeitet habe.
Hat vielleicht Jemand Ratschläge, Erfahrungen in diesem Bereich zum Austausch ? Das wäre echt prima !