hallo,
da muß ich jetzt doch mal einmischen, also wenn ich meinem wirklich super sensiblen Henry irgendwas klapperndes oder sonstwas nachwerfen würde, dann wäre er noch schreckhafter als so schon. Kann ich in keinem Fall befürworten, zumal du in dem Alter noch nicht wirklich wissen kannst, wie sensibel dein Hund ist. Bei meinem hat sich das auch erst mit der Zeit und nach einer schlimmen Krankheit so richtig ausgebildet.
Ich habe ja nach ewig nervigem Nichtgehorchen und erfolglosem Training (wirklich alles mögliche ausprobiert) zur Schleppleine gegriffen, seine Sturheit akzeptiert und sein absolutes Lieblingsspiel Ball werfen bis zum Erbrechen gespielt. Immer unterbrochen mit
ein paar Trainingseinheiten, Rumtoben, Frisbee, Fußball als Treibball. So habe ich ihn dazu bekommen, daß ich das absolut Interessanteste auf diesem Planeten für ihn bin (außer einem wegrennenden Kanninchen). Ich bin jetzt soweit, daß er gehorcht und wenns doch mal nicht klappt, ist er neugierig genug, um sofort zu gucken, wenn ich sage "guck mal" :mrgreen: und dann zeig ich ihm nen Ball und alles andere ist vergessen:lol:. Allerdings sichere ich ihn immer noch durch ne 2 m Schleppi:004:. Das Ganze findet immer auf unserer Spielwiese statt, das ist für mich "safe" :uups:.
Neulich habe ich ihn dann mal von der Leine gelassen und nur die kurze Schleppi dran. Bin dann mit einer Nachbarin mit ihrem älteren
Goldie spazierengegangen, Goldie vorweg, der will nicht mehr spielen und Henry zwischen Nachbarin und mir und guckt ständig zu mir hoch. Selbst auf Aufforderung "lauf" bleibt er dabei, er ist absolut auf Ball spielen konditioniert und alles andere interessiert ihn nicht.
Will damit sagen, selbst ein total sturer und eigenständiger Hund kann so ganz anhänglich trainiert werden, hat zwar viel Nerven, Tränen und Selbstzweifel gekostet, aber ich bin jetzt mit dem Ergebnis zufrieden und kann damit super leben.
Also nicht auf Verschrecken setzen sondern auf Spaß

lg mara