- Herpes beim Hund - meinen Hund hat es erwischt Beitrag #1
L
LabbiPower
- Beiträge
- 16
- Punkte Reaktionen
- 0
Hey liebe Leute, erstmal schön das ich hier sein darf, bin neu hier
Werde wohl in nächster Zeit in den Themen Hund, Katze, Pferd öfters zu sehen sein, den das sind meine treuen Begleiter in meinem Leben.
Nun möchte ich hier ein Thema ansprechen, welches wohl noch nicht so weit verbreitet zu sein scheint. Herpes beim Hund. Viele kennen es wohl nur unter dem
"infektiösen Welpensterben". Aber auch Erwachsene Hunde können dies bekommen und daran sterben. Mein Hund hatte diesen bösen Herpes. Und ja, er hat es gott sei dank überlebt, dies aber nur sehr knapp.
Ich habe meinen Labradorrüden mit süßen 8Monaten bekommen,da er eigentlich behalten werden sollte. Er stammt aus einer Familie mit viel Trubel und einer Hündin, seine Mutter. Man sagte mir sein Papa sei in der Zeit, der Trächtigkeit, verstorben, warum haben sie nicht gesagt(heute kann ich mir denken warum). Die anderen Geschwister wurden bereits mit 8 wochen abgegeben.
Bei mir ist er zu ruhe gekommen, hat eine völlig andere Lebensweise, was wohl der Auslöser gewesen sein kann.
Schon ca. 1 Monat nachdem mein Stinker bei mir war, ging es los, natürlich wussten wir nicht, das er so schwer Krank wird und es Herpes ist.
Er hatte eines morgens extrem dicke, angeschwollene Lymphknoten am Hals und wirkte so schlapp. Ich dachte erst, er hätte sich erkälter, Zug bekommen oder sonstiges Ungefährliches. Trotzdem habe ich den Besuch beim Tierarzt nicht lang abgewartet. Sie konnte mir natürlich noch nicht helfen, da nix weiter war. Dann ging es alles ziemlich schnell. Er bekam quaddeln und blässchen an den Augen, um die Nase herum, am Körper, an den Beinen, im Genitalbereich. Erst waren sie noch geschloßen. Die kamen quasi von einem Tag zum anderen. Ab zum Tierarzt meines Vertrauens. Sie kannte diese Symptome erst gar nicht, da sie sowas noch nie gesehen hat. Schließlich nach langem überlegen schoß ihr Herpes in den Kopf und erzählte mir nur, das Welpen die daran erkranken nahezu zu 100% sterben. Ich dachte ich höre nicht richtig, was bedeutet das nun für meinen Süßen? Tja, sie wusste es nicht aber es sieht nicht gut aus. Er bekam etliche Antibiotika Spritzen und Tabletten sowie Vitaminpräparate. Ihm ging es immer schlechter, die Blasen sind aufgegangen und er stank fürchterlich, als würde er verwesen. Letzendlich konnte er nicht mehr gehen, nichtmal mehr aufstehen. Gefressen hat er, wenn man ihn gefüttert hat, aber auch nur wenn er mal Appetit hatte. Ich musste ihn also auch täglich mehrmals zum Geschäft erledigen nach draußen tragen, aber auch dann war es für ihn äußerst schwierig überhaupt einen Tropfen abzulassen. In der Zeit hat mich meine Mutter sehr unterstützt, da ich ja nicht ständig zu Hause sein konnte. Die TÄ machte uns keine Hoffnungen, konnte ihm nicht mehr helfen, sie sagte, er muss nun allein kämpfen. wenn er stark genug ist...
Es hat lange gedauert, bis wir aufhören konnten um ihn zu zittern. Ich weiß schon gar nich mehr wie lang genau, aber ich denke nach ca. 2 Monaten war der Spuck vorbei. Es ging damit los, das er wieder mehr Hunger hatte, nach einer Zeit konnte er wieder aufstehen, er stank nicht mehr so extrem, die offenen Wunden/Blasen heilten und verschwanden. Er zeigte wieder Lebensfreude. Es hat lange Zeit gedauert bis er wieder aussah wie ein Hund.
Heute zeichnen ihn eine verfärbte Nase, um die Nase herum schwarze Haut, eine Narbe von Fell bedeckt am Bauch, 2-3 kleine narben an den Beinen und einen etwas Felllosen Genitalbereich. Bis vor 2 Monaten hatte er noch eine Blase, die einfach nicht zu gehen wollte, zwischen den Zehen an einer Vorderpfote.
Er ist mittlerweile 2 1/2 Jahre alt und spritzig, temperamentvoll und aktiv, strahlt lebensfreude pur aus. Eben ein ganz normaler Labrador.
Wenn ich mir seine Geschichte so ins Gedächtnis zurück rufe, kann ich es gar nicht glauben wie schlimm es doch um ihn stand..
Hiermit wollte ich euch einfach die Krankheit ein bisschen näher bringen, denjenigen Mut machen die zufällig gerade so einen Kanditaten haben. Nie die Hoffnung aufgeben, einfach für den Hund dasein und tun was man tun kann.
Um welche Herpes Art es sich bei ihm handelt, weiß keiner. Dieser Herpes ist nicht mit dem von einem Mensch zu vergleichen. Ein Mensch kann einen Hund damit nicht anstecken und anders rum gehts auch nicht. Ein wichtiger Hinweis meiner TÄ. Er ist kastriert, um bei eventuellen Deckakten den Virus nicht übertagen zu können, sein Trieb ist nämlich vollkommen dadurch ausgeschaltet. Mit Hunden Spielen darf er. Ob der Herpes jemals wieder ausbricht, keiner weiß es.
Vielleicht interessiert es ja jemanden, hat schon Erfahrungen damit gemacht, hatte selbst so einen Hund. Ich würde mich freuen auf Interesse und Neugierige zu stoßen oder sogar Erfahrungsaustausche betreiben zu können.
Bis dahin liebe Grüße
Nun möchte ich hier ein Thema ansprechen, welches wohl noch nicht so weit verbreitet zu sein scheint. Herpes beim Hund. Viele kennen es wohl nur unter dem
"infektiösen Welpensterben". Aber auch Erwachsene Hunde können dies bekommen und daran sterben. Mein Hund hatte diesen bösen Herpes. Und ja, er hat es gott sei dank überlebt, dies aber nur sehr knapp.
Ich habe meinen Labradorrüden mit süßen 8Monaten bekommen,da er eigentlich behalten werden sollte. Er stammt aus einer Familie mit viel Trubel und einer Hündin, seine Mutter. Man sagte mir sein Papa sei in der Zeit, der Trächtigkeit, verstorben, warum haben sie nicht gesagt(heute kann ich mir denken warum). Die anderen Geschwister wurden bereits mit 8 wochen abgegeben.
Bei mir ist er zu ruhe gekommen, hat eine völlig andere Lebensweise, was wohl der Auslöser gewesen sein kann.
Schon ca. 1 Monat nachdem mein Stinker bei mir war, ging es los, natürlich wussten wir nicht, das er so schwer Krank wird und es Herpes ist.
Er hatte eines morgens extrem dicke, angeschwollene Lymphknoten am Hals und wirkte so schlapp. Ich dachte erst, er hätte sich erkälter, Zug bekommen oder sonstiges Ungefährliches. Trotzdem habe ich den Besuch beim Tierarzt nicht lang abgewartet. Sie konnte mir natürlich noch nicht helfen, da nix weiter war. Dann ging es alles ziemlich schnell. Er bekam quaddeln und blässchen an den Augen, um die Nase herum, am Körper, an den Beinen, im Genitalbereich. Erst waren sie noch geschloßen. Die kamen quasi von einem Tag zum anderen. Ab zum Tierarzt meines Vertrauens. Sie kannte diese Symptome erst gar nicht, da sie sowas noch nie gesehen hat. Schließlich nach langem überlegen schoß ihr Herpes in den Kopf und erzählte mir nur, das Welpen die daran erkranken nahezu zu 100% sterben. Ich dachte ich höre nicht richtig, was bedeutet das nun für meinen Süßen? Tja, sie wusste es nicht aber es sieht nicht gut aus. Er bekam etliche Antibiotika Spritzen und Tabletten sowie Vitaminpräparate. Ihm ging es immer schlechter, die Blasen sind aufgegangen und er stank fürchterlich, als würde er verwesen. Letzendlich konnte er nicht mehr gehen, nichtmal mehr aufstehen. Gefressen hat er, wenn man ihn gefüttert hat, aber auch nur wenn er mal Appetit hatte. Ich musste ihn also auch täglich mehrmals zum Geschäft erledigen nach draußen tragen, aber auch dann war es für ihn äußerst schwierig überhaupt einen Tropfen abzulassen. In der Zeit hat mich meine Mutter sehr unterstützt, da ich ja nicht ständig zu Hause sein konnte. Die TÄ machte uns keine Hoffnungen, konnte ihm nicht mehr helfen, sie sagte, er muss nun allein kämpfen. wenn er stark genug ist...
Es hat lange gedauert, bis wir aufhören konnten um ihn zu zittern. Ich weiß schon gar nich mehr wie lang genau, aber ich denke nach ca. 2 Monaten war der Spuck vorbei. Es ging damit los, das er wieder mehr Hunger hatte, nach einer Zeit konnte er wieder aufstehen, er stank nicht mehr so extrem, die offenen Wunden/Blasen heilten und verschwanden. Er zeigte wieder Lebensfreude. Es hat lange Zeit gedauert bis er wieder aussah wie ein Hund.
Heute zeichnen ihn eine verfärbte Nase, um die Nase herum schwarze Haut, eine Narbe von Fell bedeckt am Bauch, 2-3 kleine narben an den Beinen und einen etwas Felllosen Genitalbereich. Bis vor 2 Monaten hatte er noch eine Blase, die einfach nicht zu gehen wollte, zwischen den Zehen an einer Vorderpfote.
Er ist mittlerweile 2 1/2 Jahre alt und spritzig, temperamentvoll und aktiv, strahlt lebensfreude pur aus. Eben ein ganz normaler Labrador.
Wenn ich mir seine Geschichte so ins Gedächtnis zurück rufe, kann ich es gar nicht glauben wie schlimm es doch um ihn stand..
Hiermit wollte ich euch einfach die Krankheit ein bisschen näher bringen, denjenigen Mut machen die zufällig gerade so einen Kanditaten haben. Nie die Hoffnung aufgeben, einfach für den Hund dasein und tun was man tun kann.
Um welche Herpes Art es sich bei ihm handelt, weiß keiner. Dieser Herpes ist nicht mit dem von einem Mensch zu vergleichen. Ein Mensch kann einen Hund damit nicht anstecken und anders rum gehts auch nicht. Ein wichtiger Hinweis meiner TÄ. Er ist kastriert, um bei eventuellen Deckakten den Virus nicht übertagen zu können, sein Trieb ist nämlich vollkommen dadurch ausgeschaltet. Mit Hunden Spielen darf er. Ob der Herpes jemals wieder ausbricht, keiner weiß es.
Vielleicht interessiert es ja jemanden, hat schon Erfahrungen damit gemacht, hatte selbst so einen Hund. Ich würde mich freuen auf Interesse und Neugierige zu stoßen oder sogar Erfahrungsaustausche betreiben zu können.
Bis dahin liebe Grüße