Auszug und was dann?

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  • Auszug und was dann? Beitrag #1
flocke92

flocke92

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Hallo,
ich plane aufgrund großer familiärer Probleme nächstes Jahr von zu Hause auszuziehen.
Meine Tiere würde ich am liebsten natürlich mitnehmen. Das sind 4 Meeris, 2 Chinchillas und einen Pekinese ;).
Nun bin ich aktuell alleine und bin schon ständig am überlegen wie man das natürlich unter einen Hut bekommt. Den Hund während der Arbeits ständig allein zu Hause ist doof - vll wenn man nicht weit von der Arbeit weg wohnt und dann lange Mittagspause macht, - damit der Hund nicht zu lange allein ist?...
Oder gibt es tierische WG`s ? ... hat jemand Erfahrung in diesem Thema oder Tipps ;)?
Habe schon gemerkt, bei den meisten angebotenen Wohnungen ist Tierhaltung verboten :(.
Gruß
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #2
Hallo,

Ich denke die Kleintiere sind weniger das Problem, das sehe ich dafür eher bei dem Hund....
Der kann einfach nicht den ganzen Tag allein zu Hause bleiben und muss zumindest mittags raus. Es gibt da ja mehrere Optionen:
1. Du gehst in der Mittagspause...weiß nur nicht ob das machbar ist...
2. Du nimmst dir einen Sitter, der mittags einmal mit dem Wuf rausgeht
3. Hund geht in die Huta
4. Er bleibt bei deinen Eltern

Hat er es den schlecht da? Machst du eine Ausbildung oder bist du fertig?

LG
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #3
Wenn wir ehrlich sind gibt es genug Hundehalter die es schaffen arbeiten zu gehen und nicht in der Mittagspause nachhause zu fahren und dem Hund geht es trotzdem wunderbar.
Man muss halt vor und nach der Arbeit dann ordentlich den Hund auspowern damit das ueberhaupt geht, aber es ist durchaus machbar.
Ansonsten gibt es, soweit ich weiß, auch WGs in denen Tiere gehalten werden
Schau doch einfach mal bei FB, es gibt eigentlich für jede groeßere Stadt Gruppen wie "Tiermarkt StadtXY" und dort kannst du sicherlich mal nachfragen oder ggf ja sogar eine WG gründen.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #4
Naja es kommt ja auch drauf an, wie man arbeitet.
Ein Halbtagsjob ist sicher eher weniger das Problem. Wenn man dann aber von einer Vollzeitstelle ausgeht, evtl auch noch etwas Fahrtweg hat und so weiter kommt man auf mind. 8-10h.
Das find ich schon ziemlich lang für fünfmal die Woche.
Nur weil es andere Hundehalter so machen heißt das ja noch lange nicht, dass das gut für den Hund wäre.

Ich persönlich kenne einige WG´s, in denen Hunde gehalten werden - gerade in der "Alternativen" Szene ist das weit verbreitet. Da hast du also schon Chancen. Ansonsten einfach sehr arbeitsnah wohnen und die Mittagspause nicht zum Essen nutzen oder nach Hundesittern schauen.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #5
Okay schon einmal Vielen Dank für die Tipps =).
Naja wir haben zu Hause zwei Hunde. Das eine ist eben mein Pekinese und meine Eltern haben einen Schäferhund. Aber da ich aufgrund Probleme ausziehen möchte, will ich meinen kleinen Begleiter natürlich mitnehmen ;).
Ich bin fertig mit der Ausbildung und arbeite als Verwaltungsfachangestellte im öffentlichen Dienst - daher wenigstens Gleitzeit und regelbare Arbeitszeiten.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #6
@Nephilim mag sein das es die gibt aber das ist für mich kein Idealzustand....wenigstens Mittags einmal pinkeln und schnüffeln können...

Könntest du den Hund nicht mitnehmen zur Arbeit?
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #7
Ideal ist es natuerlich nicht, aber man muss auch sehen, dass es manchmal eben nicht anders geht.
Der Hund wird dadrunter mMn nicht sonderlich leiden, solang man ihm genug Moeglichkeiten bietet sich davor und danach zu beschaeftigen, und im besten Fall auch noch für Zuhause in Petto hat, die der Hund nutzen kann wenn er allein ist. Sprich Kauknochen, einen Kong, Leckerchen die versteckt sind etc.

Außerdem gibt es immernoch die Moeglichkeit sich mit anderen Hundebesitzern kurz zuschließen und eine kleine Zweckgemeinschaft zu bilden, die sich gegenseitig aushilft (wenn man sich laenger kennt).
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #8
Zur Arbeit mitnehmen ist wohl fast unmöglich, da ich auf dem Rathaus arbeite. Habe ich mir auch kurz überlegt und wäre auch mein Traum - aber im öffentlichen Dienst ist das leider nicht durchsetzbar :|.
Bin nun etwas opptimistischer, Dank euren Tipps. Denke wenn ich ihn morgens und abends richtig fordern kann und mittags kurz versorgen/laufen kann - müsste das doch klappen. Hoffe nur, dass er nicht bei jedem fremden Geräusch gleich anschlägt oder ahnliches.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #9
Das hört sich nicht schlecht an...:)
Mir wäre wichtig das der Hund mittags einmal laufen und Pipi machen kann, richtig beschäftigen gebe ich Nephilim recht kann man auch nach der Arbeit aber dann nicht schludern lassen.....

LG
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #10
Ja mir wäre es auch wichtig, dass man mittags kurz was machen kann ;).
Habe eher auch die Angst, dass er es nicht schaffen könnte sich während ich länger weg bin ruhig zu verhalten. Also er ist schon mal ruhig, aber wenn er manchmal irgendetwas hört ist das gleich ein grund zu bellen. Also ist völlig unterschiedlich. Manche Tage benimmt er sich super ruhig und andere Phasen ist er etwas hibbelig und bellt beim kleinsten Grund :(.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #11
Also, ich denke die Klein Tiere warden kein problem sein, aber der Hund? Der Hund soll ja nicht den ganzen tag zuhause sein...:? Ich weurde mich an den Vermieter wenden wenn du eine Wohnung gefunden hast. Denke aber immer zuerst an das wohlbefinden der Tiere!
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #12
Also auch wenn jetzt Mancheiner schreit "Wie kannst du nur?!?!?" ... mein Hund ist tagsüber auch allein während ich arbeite. Und das waren ihre "Vorgänger" auch. Du kannst natürlich nicht vom jetzt auf gleich einfach umstellen und sagen "jetzt bist allein!" Da musst den kleinen langsam dran gewöhnen. Ich hab damals einfach mal ausgetestet, wie lange meine kleine kann indem ich morgens ausgiebig spazieren war und den Tag über dann nicht zur gewohnten Zeit los bin sondern hab einfach mal gewartet, bis sie sich von selbst gemeldet hat. Und das hat laaaaange gedauert :)
Wichtig ist halt wirklich morgens ein Stündchen früher hoch, ausgiebig spazieren und wenn du heim kommst Leine nehmen und sofort wieder weiter zur großen Runde.
Das ist auch keine Quälerei oder sonstiges. Wird einfach zuviel vermenschlicht. Es ist eine übungssache und du musst dich dann eben so mit ihm beschäftigen, dass er nebenher auch ausgelastet ist. Wenn du in der Pause natürlich vorbei fahren kannst ist auch optimal aber kein Muss.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #13
Okay,... Ja ich kenne die Diskussionen oder Meinungen - wenn man Vollzeit arbeitet, könne man kein Hund halten - es wäre für das Tier Quälerei solange alleine zu sein.
Jetzt wo ich mich immer wieder damit beschäftige, muss ich echt sagen: Wo ist dann der Unterschied zur Hauskatze? Die ist bestimmt den ganzen Tag zu Hause und es kräht kein Hahn danach ob ihr langweilig ist. Katzen bellen ja nicht :|. Klar muss man das Tier - in dem Fall, den Hund - auslasten, das werde ich auch tun.
Bei meinem Hund besteht nur die Gefahr, dass er bei Geräuschen ständig anschlägt - aber das muss ich dann langsam antrainieren, das auch mal alleine zu Hause sein :).

Zum anderen, denke ich oft aus Sicht meines Hundes. Klar etwas eingeschränkter, wenn er dann auch mal länger alleine sein müsste. Aber ich glaube, wenn er reden könnte, wäre es ihm das wichtigste mich nicht zu verlieren. Das wäre glaub das schlimmste für ihn :(.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #14
Wo ist dann der Unterschied zur Hauskatze?

Nunja, da Katzen keine Einzeltiere sind haben sie ihre Gesellschaft in der Wohnung, können jederzeit auf Klo gehen wie sie wollen und verpennen eh meist die ganze Zeit, bzw toben mit ihren Artgenossen
Nen Hund kann nicht immer aufs Klo wann er will, sondern ist dabei auf dich angewiesen!

Mein Hund stört es nicht wenn ich mal nen 8 Stunden Tag habe, aber ich habe meist immer nur Halbtags Zeiten und würde ihm auch nicht mehr zumuten, weil er ansonsten ziemlich gestresst wirkt.
Damals als ich jeden Tag 8 Stunden geackert habe, habe ich Larry freiwillig abgegeben weil ich ihm das nicht angetan hätte.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #15
Das kommt aber aucht glaub ich auf das Tier an :) wenn ich heim komme nach der Arbeit ist mein Wockelchen maximal entspannt und hat beim Begrüßen noch die Augen halb zu vom pennen :D
Es gibt ja aber auch Katzen, die allein gehalten werden.
Aber wenn z.B. ein Hund und eine Katze da sind (ja ja ich weiß, Katzen sollte man zu zweit halten...bla bla ;)) sie sprechen zwar nicht die gleiche Sprache, aber können sich dennoch verständigen und sind jeweils nicht allein. Was nicht heißen soll: kauf dir ne Katze! War nur nen Gedanke, den ich mal reinwerfen wollt :) Gibt viele Möglichkeiten und nicht jede ist die ultimative top Lösung. Das kommt ganz auf jedes Tier an :)
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #16
Ja. Im Prinzip ist es ja so: selbst wenn ich es dem Hund nicht zumuten wollte oder es ihm anders wünschen würde - wollte er, dass ich ihn abgebe :eusa_think:? Ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde Ihn am liebsten selbst fragen. Das liebste wäre es mir - er könnte mir sagen, wie wir das am besten machen oder was ich genau machen soll :?.
Momentan glaube ich halt, er würde auf keinen Fall wollen, dass ich ihn abgebe ;). Wir kennen uns blind und sind voll auf einander eingespielt. Werde halt schauen, dass er genug ausgelastet ist, damit die Zeit alleine nicht langweilig ist.

Das Katzen ein Klo haben und Hunde nicht, weiß ich.
Aber das war im ersten Moment nicht meine Hauptsorge beim Thema Hund allein lassen.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #17
Ich würd sagen hör auf deinen Bauch. Du kennst dich und deinen Hund am besten und das kann niemand anders besser einschätzen als du, ob dein Hund da mega Probleme mit haben wird oder ob ihn das kalt lässt. Und du wirst den Unterchied wohl auch ziemlich bald merken. Ich hatte in der Zeit als Renovierung und Umzug anstanden logischerweise bisschen wenig Zeit für meinen Hund. Tat mir auch tierisch leid, aber konnte es nunmal nicht ändern. Hab es sofort gemerkt, als sie dann wenn ich heim kam im Dreieck getitscht ist, da sie nicht ausgelastet war. Oder wenn ich sie dabei hatte kam sie in der Wohnung nicht zur Ruhe. Das ist jetzt aber auch wieder eingespielt und sie ist wieder "normal" im Kopf :mrgreen:.
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #18
Der wesentliche Unterschied ist auch nochmal das Hunde Rudeltiere sind , ein Hund gehört dementsprechend zu seinem Rudel (Mensch..).
In der freien Natur wäre der Hund zum Tode verurteilt wenn das Rudel ihn verlässt, weshalb es oft lange dauert bis ein Hund wenige Stunden alleine sein kann.

Bei Katzen ist dies nicht der Fall , die leben in einem lockeren Verbund , sind Einzeljäger und geniessen nur die Gesellschafft anderer Gruppenmitgliedern zum kuscheln , putzen und spielen.
Eine Art Zwecksgemeinschafft, aber zum Überleben nicht wichtig.

Was nun nicht heisst das Katzen in Wohnungshaltung alleine gehalten werden sollte , es ist wichtig das ihnen ein Artgenosse gegönnt wird, damit die Bedürfnisse gestillt werden , die der Mensch nun mal nicht übernehmen kann.

Und nein , Hunde und Katzen verstehen sich nicht , und können auch nicht miteinander kommunizieren , das einigste was oft mal gelingt ist das sie sich akzeptieren
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #19
Wenn du sagst, dass du ausziehen möchtest ist es ja aktuell noch nicht spruchreif.
Ich würde mich da ggf. nach einem Hundesitter umsehen (kostenfaktor) oder evtl. nach einer
Tier- bzw. Tierfreundlichen WG.

Ich habe-logisch-auch einen Job, tzrotz Hund, Kater und Katze und in meiner Wohnung lebt "noch"
eine Mitbewohnerin. Diese geht jedoch nicht mit meinem Lütten raus-will ich nicht-aber er ist dadurch
recht wenig "alleine".

Kann ich nur empfehlen :mrgreen:
 
  • Auszug und was dann? Beitrag #20
Und nein , Hunde und Katzen verstehen sich nicht , und können auch nicht miteinander kommunizieren , das einigste was oft mal gelingt ist das sie sich akzeptieren

Dass sie nicht die selbe Sprache sprechen heißt soviel wie "nicht miteinander kommunizieren können". Was aber nicht automatisch heißt, dass sie sich nicht verstehen. Klar gibt es einige Hunde und Katzen die sich akzeptieren und maximal tollerieren. Aber es gibt auch genügend die sich sehr gut untereinander verstehen. Und nicht im Sinne von "wissen was der andere mir jetzt damit sagen möchte."
Sonst würde es sicher nicht soviele geben, die auch zusammen Kuscheln, spielen etc.. Nur weil ich jemanden in meiner Umgebung akzeptiere heißt es doch auch nicht, dass er gleich neben mir eng auf der Couch sitzen muss und den Arm um mich legen soll :shock:

*Klugscheißermodus an*
Das Einzige und nicht das EinzigSTE! (Tot.. töter.. am tötesten :mrgreen:)
*Klugscheißermodus aus* :cool:
 
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