Katze und Hund vertragen sich nicht

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  • Katze und Hund vertragen sich nicht Beitrag #1
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Lollypop123

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Hallo!
Vor ca. 1 Woche kam unser 10 Wochen alte Australian Shephard Mini Rüde namens Spyro zu uns. Uns wurde immer gesagt, dass sich unsere Katze Nini (10 Jahre) schon an den Hund gewöhnen wird und ihn zeigen wird, wer Herrin im Haus ist ;).
Also machten wir uns keine Gedanken um sie. Am ersten Tag hat sie ihm gleich eine gescheuert. Er hat sie angeknurrt und angebellt (er kannte Katzen schon). Naja...wir haben nichts gemacht, weil uns immer gesagt wurde, dass sie das unter sich klären müssen. Als der Hund dann ins Haus kam, ist Nini nach oben abgehauen (er darf oben nicht hin, hat extra so ein Babygitter vor der Treppe). Und so ist die Situations jetzt bei uns. Nini ist meistens oben. Kommt nur ca. 2x pro Tag runter um was zu fressen meist frisst morgens was und abends ganz spät. Oder nur 1x pro Tag. Wenn sie runterkommt und Spyro das sieht, kommt er ihr immer näher, während sie schon am fauchen ist. Das stört ihn nicht ein Stück. Er kommt so lange näher bis sie ihm eine scheuert (und selbst dann kommt er immer weiter zu ihr) oder bis sie nach oben verschwindet, aber er bellt sie auch nicht an, sondern will an ihr schnuppern.:(
Ich bekomme sie nicht mehr sehr oft zu Gesicht, da ich meist unten bin. Ich gebe ihr auch jeden Tag Leckerlies. Und gestreichelt wird sie so oft wie früher. Und nun hat sie gerade in das Arbeitszimmer gemacht. Hab sie währenddessen erwischt und auch ganz laut nein gesagt :018:. Sowas hat sie noch nie gemacht. Ich bin echt am verzweifeln.
Achso...sie ist eine drinnen und draußen Katze. Übertag darf sie raus wenn sie an der Tür kratz und in der Nacht ist sie die ganze Zeit draußen. Sonst schläft sie drinnen. Aber auch raus geht sie nicht mehr.

Bitte helft mir und meiner Samtpfote :100:
 
  • Katze und Hund vertragen sich nicht Beitrag #2
Meiner Meinung nach solltet ihr dem Hund ganz klare Grenzen geben. Er kennt die Sprache der Katze nicht. Wenn die Katze schon schon faucht, ist das ein Zeichen, dass sie den Kontakt von dem stürmischen Welpen so nicht will. Jetzt ist es an euch, dem Hund das klar zu machen. Wenn überhaupt, müssen sie sich langsam aneinander gewöhnen. Die Katze ist ja nun auch kein Teenager mehr. Vielleicht hat sie draussen auch schon negative Hundeerfahrung gemacht.
Sie zeigt deutlich, dass sie die Situation nicht mag. Wenn ihr Pech habt, sucht sie sich ein neues zuhause.
 
  • Katze und Hund vertragen sich nicht Beitrag #3
Eine zweite Katze wäre vielleicht besser gewesen als ein Hund;)
 
  • Katze und Hund vertragen sich nicht Beitrag #4
Hallo ihr zwei. Danke für die schnellen antworten. Erstmal zu simone. Ja, dass sie die Situation nicht mag haben wir schon verstanden. Wenn Spyro ihr zu nahe kommt, sagen wir auch nein und schieben ihn weg. Doch meist versucht er es trotzdem. Er ist halt erst 10 Wochen und noch recht spielfreudig und neugierig. Das sie sich gleich ein neues zu Hause sucht kann ich mir nicht vorstellen. So schnell geht das nun auch nicht. Jetzt liegt sie z.B. neben mir und schnurrt mich an und mein Bein wird die ganze Zeit angestupst. Der Hund ist unten bei meinem Mann.
Zu Levana Rey: Ja, aber von einer Katze wurde uns hier strickt abgeraten, da Nini die anderen Katzen kaum mag. Bei einem Hund hieß es immer: Die verstehen sich schon, dass klappt schon!
Aber wie, wenn sie nur oben ist?
 
  • Katze und Hund vertragen sich nicht Beitrag #5
Hallo Lollypop und herzlich willkommen bei uns! :039:

Ich denke, eure beiden hatten einen schlechten Start, denn:

Er hat sie angeknurrt und angebellt (er kannte Katzen schon). Naja...wir haben nichts gemacht, weil ....
Hier hättet ihr eingreifen müssen. Euer Hund hat die Katze nicht anzuknurren und nicht anzubellen. Punkt.
Wenn ihm das niemand vermittelt, wird er nicht lernen, dass es falsch ist, was er tut. Ihm das verständlich zu machen, das ist eure Aufgabe. ;)

Ich würde Spyro nicht ungesichert auf die Katze "loslassen", weil die sonst keine Sicherheit hat und ihm quasi ausgeliefert ist. Ihr bleibt nur die Flucht, wenn es ihr zu viel wird. Spyro ist ein Welpe, kennt wahrscheinlich die Körpersprache der Katze nicht und demzufolge wird er, wie kleine "Kinder" das eben so machen, total unbedarft, ungestüm und wie ein Elefant im Porzellanladen mit ihr umgehen.

Vielleicht mögen uns Hundehalter bei dieser Einschätzung noch helfen, ich persönlich würde Spyro vorerst an die Hausleine nehmen, damit er nicht ungehindert auf Nini lostoben kann und ihm gezielt beibringen, dass die Katze zur Familie gehört. Also wird sich in ihrer Nähe ruhig verhalten, nicht geknurrt und nicht aufgeregt herumgekläfft oder durch die Gegend gefetzt. Das könnt ihr fördern, indem ihr ihn gezielt belohnt (mit ruhiger Stimme und/oder ein paar Leckerchen), wenn er sich "vernünftig" benimmt und ihm signalisiert, wenn er sich falsch verhält. Wichtig ist, dass ihr ihn zu lesen lernt und bereits eingreift, bevor es eskaliert und er geistig auf einem Erregungslevel von 180 ist. Also bereits abbrechen, wenn er Nini fixiert, großartig zu fiepen anfängt, sich zu ihr hin aufrichten will, um loszulaufen oder andere Anstalten macht, die euch zeigen, dass er gleich in Aktion gerät.

Wichtig ist, dass Nini sich zurückziehen kann, wenn sie ihre Ruhe will, aber dafür habt ihr mit dem abgetrennten oberen Bereich ja schon gesorgt. Auch mit ihr könnt ihr üben, wenn sie mal unten ist, damit sie lernt, dass von Spyro keine Gefahr ausgeht. Aber dazu muss er natürlich entspannt sein. Es ist auch für Spyro ganz wichtig, dass ihr ihm Ruhe beibringt. Dass es okay ist, wenn einfach mal nichts los ist. Gerade einen Hütehund erzieht man sich sonst zu einem nervösen Hibbelsack, der "Sendepausen" nicht aushält und darauf nervös, quietschig und aufgedreht reagiert.

Einer könnte Spyro an einem Ende des Zimmers an die Leine nehmen und sich ruhig (leise, keine hektischen Bewegungen) mit ihm beschäftigen, der andere Nini am anderen Ende des Zimmers streicheln und mit Leckerlis füttern, während sie Spyro anguckt. Wahrscheinlich werdet ihr viel Geduld brauchen, mit ihm und auch mit Nini. Keiner kann euch garantieren, ob das mit den beiden klappt. Das muss sich zeigen. Wichtig sind Ruhe und möglichst viel Gelassenheit, damit ihr nicht unabsichtlich selber dafür sorgt, dass die Situationen angespannt werden.

Ich drücke euch die Daumen und hoffe, dass noch andere User Tipps für euch haben. :001:

Off-Topic
Das Thema Zweitkatze würde ich hier bitte gerne erst einmal verschoben wissen.

Die Katze ist bereits 10 Jahre alt (was nicht gegen einen kätzischen Partner sprechen würde, aber gerade ältere Tiere können bei Veränderungen heikel sein, wie man sieht) und zumindest keine reine Wohnungskatze, die ohne Kontakt zu Artgenossen sozial verkommt. Natürlich ist auch für einen Freigänger ein Kumpel im eigenen Zuhause schön, aber in diesem Fall geht es nun einmal um den Welpen und die ersten Anlaufschwierigkeiten mit ihm. Jetzt ohne Rücksicht auf Verluste mit einer zweiten Katze "dazwischenzubrettern", würde wahrscheinlich nur noch größere Spannungen mit sich bringen und "Hätte... Wäre... Wenn..." hilft uns ja gerade auch nicht weiter. Danke schön. ;)
 
  • Katze und Hund vertragen sich nicht Beitrag #6
Ich hab ja nicht gesagt, dass sie sich sofort ein neues zuhause sucht ;). Nur eben, dass es passieren kann. Genauso können sich Hund und Katze aneinander gewöhnen, müssen aber nicht. Gerade weil euer Hund noch so jung ist, stehen die Chancen gut, dass er lernt, die Katze in Ruhe zu lassen. Schwierig finde ich eher die Situation für die Katze. Sie ist 10 Jahre gut ohne Hund im Haus ausgekommen. Wer weiss schon, was sie draussen für Erfahrungen gemacht hat.
Unsere Hündin wurde draussen gefunden. Sie würde bis heute draussen jeder Katze nachjagen. Hier lebt sie mit 4 Katzen super zusammen. Aber eben vermutlich auch nur, weil sie hier von Anfang an klare Regeln bekommen hat.
 
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