Kastration - ja, nein, vielleicht ?

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  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #1
Blacky95

Blacky95

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Hallo Liebe Foris :)

Ich war heute mit Pia beim TA, weil sie sich ständig die Pfote geleckt hat und mal wieder ne Wurmkur brauchte, aber vor allem war ich da weil ich bemerkt habe das ihre hinteren beiden Zitzen dicker geworden sind und mir die beiden auch etwas verhärtet vorkamen.
Nun hat sich (leider) heraus gestellt das sie wohl Scheinträchtig ist...
Ich hab mich mit meinem TA beraten und er meinte das es bei Hündinnen die öfter bzw. immer nach der Läufigkeit Scheinträchtig werden wahrscheinlicher ist das sie an einer Gebärmutterentzündung erkranken.
Er riet mir vorsichtshalber zu einer Kastration. Ich hab ihn darauf hin auf das Krebsrisiko angesprochen, welche er mir bestätigt hat.
Darüber mach ich mir natürlich jetzt so meine Gedanken.

Bei Pia äußert sich diese Scheinträchtigkeit halt nur darin das sie relativ viel pennt, aber immer zum spielen bereit ist. Sie ist halt ein wenig zickig zu manchen Hunden, das legt sich allerdings nach ner Zeit. Naja und halt die teilweise dicken Zitzen (sehen mit ein wenig Fantasie aus wie Euter ô.o).
Sie bunkert kein Spielzeug oder Kuscheltiere. Sie ist eben nur im Moment ziemlich Liebesbedürftig. Sie will immer nur kuscheln. Mein TA sagte wir sollen das einschränken.

Wir haben sie vor der ersten Läufigkeit nicht kastrieren lassen da wir ehrlich gesagt nicht damit gerechnet haben das sie wirklich mal Scheinträchtig wird :roll:

Also pro/ contra/ Tipps und Erfahrungen sind sehr willkommen :)
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #2
Ich hab mich mit meinem TA beraten und er meinte das es bei Hündinnen die öfter bzw. immer nach der Läufigkeit Scheinträchtig werden wahrscheinlicher ist das sie an einer Gebärmutterentzündung erkranken.

Dein Tierarzt hat sowas von keine Ahnung.
Jede Hündin wird nach der Läufigkeit scheinträchtig!!!!

Sie ist eben nur im Moment ziemlich Liebesbedürftig. Sie will immer nur kuscheln. Mein TA sagte wir sollen das einschränken.

Tierarzt hat keine Ahnung, lass Dir nichts einreden.

Das Krebsrisiko wird nicht durch eine Kastration vermindert!!

Kastrierte Hündinnen sind sogar anfälliger für einige Krebsarten.
Außerdem neigen kastrierte Hunde zu allen möglichen Störungen, die mit den Hormonen zu tun haben, z. B. Störungen der Schilddrüse, der Nebennierenrinde usw.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #3
Hallo du,

vorab: Scheinträchtigkeiten sind normal;)
Das ist kein Krankheitszustand oder ähnliches, sondern ein evolutionär absolut sinnvoller Prozess.
Wurde die Leitwölfin trächtig etc. unterstützen die anderen Hündinnen bei der Aufzucht der Welpen, dh sie säugen sie auch mit. Daher werden fast alle Hündinnen, die in einem Haushalt leben auch gleichzeitig läufig.
Scheinschwangerschaften gehören demnach fest zur Läufigkeit dazu.

Wenn deine Pia also bisher kein anormales Verhalten zeigt, sondern "nur" etwas liebesbedürftiger sehe ich absolut keinen Grund, der für eine Kastration spricht.
Denn, das sollte man bedenken, eig. ist es nicht erlaubt einen Hund zu kastrieren ohne med. Indikation, da es so oder so eine Amputation ist.

Das erhöhte Krebsrisiko mag den ein oder anderen dazu verleiten zu denken, dass man damit die Hündin schützen kann, aber dann müsste man auch alle anderen anfälligen Organe entnehmen damit der Hund auf keinen Fall mal Krebs bekommt.

Abgesehen davon kann eine Kastration auch das Verhalten/den Charakter eines Hundes ziemlich beeinflussen.
Unsere Dackelhündin wurde mit 12 Jahren krankheitsbedingt kastriert und hat sich in ein absolut giftiges Biest "verwandelt".
Der Hormonhaushalt wird damit einfach komplett auf den Kopf gestellt.
Besonders von sich aus schon sehr selbstbewusste Hündinnen werden dann bedingt durch den Mangel an Östrogen noch wesentlich selbstbewusster...Was nicht immer gut ist.

Lastet sie vom Kopf her richtig aus, dann habt ihr diese paar Wochen ganz schnell überstanden;)

Persönlich würde ich das Kuscheln übrigens nicht einschränken.
Solange sie jetzt nicht anfängt alles zu bunkern und aggressiv zu verteidigen, würde ich das Kuscheln einfach zulassen solange es nicht extrem wird.

Kleine Anmerkung zur Empfehlung von TÄ: Die wollen Geld verdienen und Kastrationen sind da eine prima Möglichkeit.
Einfach, schnell zu machen und gibt gut Geld.
Wir haben hier 2 TÄ, die sogar Werbefilme im Wartezimmer für Kastras laufen lassen und sogar schon vor dem 4. Monat kastrieren.
Sollte man definitiv bedenken;)
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #4
Noch mal eine Info:

Nachteile der Kastration:
- wenn vor einem alter von 1 Jahr durchgeführt, steigt das Risiko für Osteosarkom (Knochenkrebs) erheblich an; dies ist ein häufiger Krebs bei mittelgroßen bis großen Rassen mit schlechter Prognose.
- sie erhöht das Risiko für Hämangiosarkom (Blutgefäßkrebs) in der Milz um das 2,2-fache und im Herz um das über 5-fache; dies ist ein häufiger Krebs und Haupttodesursache bei einigen Rassen
- verdreifacht das Risiko für Schilddrüsenunterfunktion
- erhöht das Risiko für Fettleibigkeit um das 1,6-2 -fache, ein häufiges Gesundheitsproblem bei Hunden, mit vielen damit zusammenhängenden anderen Gesundheitsproblemen (z.B. HD, aus einer anderen Studie)
- sie verursacht Inkontinenz bei 4-20% der Hündinnen
- sie erhöht das Risiko für ständige oder chronische Harnwegsinfekte um das 3-4 - fache
- sie erhöht das Risiko für eine nach innen Wölbung der Vulva, vaginaler Dermatitis und Vaginitis, besonders für Hündinnen, die vor der Pubertät kastriert werden
- sie verdoppelt das geringe Risiko (< 1%) für Blasenkrebs
- sie erhöht das Risiko für orthopädische Erkrankungen
- sie erhöht das Risiko für Impfnebenwirkungen (um 30%)

 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #5
Oh man ich lass mich immer so wahnsinnig machen ^^'
Ich persönlich finde "meinen" TA auch nicht so toll, aber er ist ein Bekannter meines Vaters.. daher geht's immer nur dahin :roll:
Ich hab Tropfen für sie mitbekommen die gegen diese Scheinträchtigkeit helfen sollen, soll ich die jetzt einfach weiter geben oder es lassen ?
Sind diese Verhärtungen normal ? Ich hab i.wie Angst vor nem Milcheinschuss oder ist das schon passiert ?
^^ Sorry, sie ist halt mein erster richtiger Hund und ich will ja nur das es ihr gut geht.
Sie scheint sich ja nicht zu quälen oder so :eusa_think: mir machen halt nur diese Verhärtungen ein wenig Sorgen.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #6
Tut ihr das Gesäuge weh, ist es heiss und entzündet??

Wenn nicht, dann schmeiss die Tropfen in den Müll.

Ich würde mir, wenn sie wirklich Probleme hat, etwas sanftes homöopathisches von einer Tierheilpraktikerin geben lassen.

Einfach nur dicke Zitzen sind normal in der Scheinschwangerschaft.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #7
Lieber einmal zuviel wahnsinnig machen lassen als zu wenig;)

Was sind das denn für Tropfen?

Selbst wenn da Milch sein sollte wäre das kein Drama. Nicht anfassen oder ausdrücken o.ä., weil dadurch das Ganze nur noch mehr angeregt wird. Einfach drauf achten, ob das Ganze sich eventuell entzündet.
Das kann manchmal passieren, daher sollte man da immer mit drauf achten.
Ansonsten ist das aber wirklich nicht weiter dramatisch.

Die Verhärtungen würde ich ebenfalls weiter beobachten und wenn sie Schmerzen hat oder Fieber oder sonst irgendwie komisch wirkte (abgesehen von der Schmusebedürftigkeit) würde ich nochmal zum TA fahren. Dann kann es eine Entzündung sein.
Kann aber auch einfach nur eben angeschwollen sein;)
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #8
Galastop oder andere Prolaktinhemmer haben reichlich Nebenwirkungen.

Sollte wirklich das Gesäuge etwas entzündet sein, hilft einfach ein Quarkwickel.

Dopaminagonisten sind Arzneimittel, die im Organismus ähnliche Effekte ausüben wie der körpereigene Botenstoff Dopamin. Sie werden bei der Parkinson-Erkrankung, zum Abstillen in der Stillzeit, als Brechmittel, bei Störungen im Hormonsystem und als Potenzmittel verwendet. Als unerwünschte Wirkungen treten unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Blutdruckabfall, Müdigkeit, Verhaltensänderungen, Halluzinationen und Verwirrung auf.

 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #9
Ich kann leider gar nicht genau sagen was das für Tropfen sind. Es steht nur drauf "gegen Scheinträchtigkeit 2x pro Tag 0,14ml. Nach Besserung 1x tägl.)
Nein Schmerzen scheint sie nicht zu haben, heiß ist es auch nicht und dran lecken tut sie auch nicht.

Ich hab's mit Sicherheit schon mal i.wo gelesen, aber wie lange dauert denn so eine Scheinträchtigkeit nochmal ?
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #10
Kurze Anmerkung meinerseits:
Ich hab Tropfen für sie mitbekommen die gegen diese Scheinträchtigkeit helfen sollen, soll ich die jetzt einfach weiter geben oder es lassen ?
Der TA hat die Tropfen nicht umsonst mitgegeben. Wenn du unsicher bist, frag einen zweiten TA, aber bitte nicht hier über das Forum einfach mal dazu raten, ein Medikament abzusetzen. Wir wissen nicht einmal, was es für Tropfen sind.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #11
Wirf bloss die Tropfen weg, egal, wie die heissen.

Wann war die Läufigkeit?

Die Scheinschwangerschaft beginnt direkt nach dem letzten Tag der Läufigkeit.
Sie dauert circa 2 Monate. Man bemerkt sie eigentlich erst, wenn die 2 Monate vorbei sind, weil die Hündin dann in die Scheinmutterschaft kommt. Die dauert circa 4-6 Wochen.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #12
Wirf bloss die Tropfen weg, egal, wie die heissen.
Also bitte. Ich bete ja auch nicht alles nach, was ein TA sagt und halte alles für gold, aber du kannst hier nicht dazu raten, ein Medikament wegzuwerfen, das du nicht kennst, bei einem Hund, den du noch nie gesehen hast.
Homöopathie als Ersatz hin oder her - bei sowas ist Vorsicht geboten. Darum wiederhole ich es nochmal: Bei Unsicherheit einen zweiten TA anrufen.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #13
Huhu,

es gibt Vor- und Nachteile der Kastration. Natürlich wird jeder Befürworter und Gegner nur seine Argumente vorbringen, wie du hier an den ersten Antworten schon siehst. ;) Ich rate daher, mal in der Suchfunktion unter "Kastration Hündin" zu stöbern. Dort wirst du auch neutrale Meinungen mit Vor- und Nachteilen bekommen. Bei der Kastration werden gewisse Krebsrisiken gemindert, andere wiederum können dafür erhöht sein. Statistiken bringen für den Einzelfall auch nichts. Was die grundsätzlichen Pro-Contra-Diskussionen angeht, wirst du vielfach Themen im Forum finden.

Solltest du dich für die Kastra entscheiden, solltest du dich auch über die Methoden schlau machen. Da gibt es mehrere Möglichkeiten (von der Entnahme der Eierstöcke bishin zur Total-OP). Wenn du kastrieren lassen solltest, würde ich die Eierstock-OP bevorzugen, da es keinen nennenswerten Vorteil gibt, die Gebärmutter auch mit rauszunehmen. Im Gegenteil, es macht die OP nur unnötigerweise größer.

Meine persönliche Meinung: Ich bin nicht gegen Kastras. Auch nicht gegen vorbeugende. Wenn es dir aber nur darum geht, dass Pia jetzt einmal m.E. recht unauffällig scheinträchtig war, würde ich die Kastration erstmal nicht in Betracht ziehen. Was sie derzeit hat, ist völlig normales Verhalten. Wir sind ja bei unserer Regel auch nicht so einfach ;) Zumal ich nicht sehen kann, dass gesundheitliche Probleme vorliegen oder sie ganz argen Stress hat, der sie aphatisch macht. Ich kann dir allerdings noch Faktoren aufzählen, die man ggf. bedenken kann/sollte bzw. was in meine Überlegungen eingeflossen ist: Wie stark leidet die Hündin unter den Läufigkeiten? Wie stark interessiert mich das Risiko (ist allerdings nur dann bedenkenswert, bis die dritte Läufigkeit stattfindet, ab dann ist das Risiko für Gebärmutterhalskrebs und Mammatumore gleichbleibend zu nicht kastrierten Hündinnen)? Kann ich gewährleisten, dass der Hund niemals gedeckt wird (auch in Bezug auf fremde Hunde, die vielleicht nicht unter Kontrolle sind)? Welcher Zeitpunkt ist "optimal" (in Bezug auf andere Risiken wie Inkontinenz)? Lebt sie mit einem Rüden zusammen und kann ich diese adäquat für den Zeitraum trennen?
Solche Dinge eben. Finde ich persönlich wesentlich wichtiger als die ganzen Statistiken und Schauermärchen, die von beiden Seiten genannt werden, denn letztlich ist es immer eine individuelle Sache mit individuellen Umständen. Da kann man einfach nicht pauschalisieren.

Was die Aussagen des TA angeht, kann ich eigentlich auch nur zustimmen. Ein TA sollte wissen, dass Hündinnen immer scheinträchtig werden. Das ist im Zuge des eigentlichen Rudelzusammenlebens auch absolut wichtig, damit die Welpen versorgt werden. Da hat die Evolution sich noch nicht ausreichend entwickelt, dass sowas mal nachlässt ;)
Das Kuscheln würde ich auch nicht einschränken. Was soll daran schlimmer werden? Eingreifen würde ich, wenn sie Spielzeug bunkert. Wenn sie sich dort hineinsteigert, kann es wirklich ein wenig problematisch werden. Aber solange das nicht passiert, würde ich mir keine Gedanken machen.

@Bubuka, ich muss auch sagen, dass ich deiner grundsätzlichen Abneigung gegenüber TÄ sehr skeptisch gegenübertrete. Du kannst es bei deinen Tieren ja halten, wie du möchtest. Aber bitte geb den Usern nicht solche fahrlässigen Tipps. Nicht alles vom TA muss furchtbar sein und nicht jegliche Homöopathie muss das Wundermittel schlechthin sein. :|
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #14
Ok dann werde ich die mal vorsichtshalber weiter geben und morgen nochmal nachfragen was das genau ist.
Ich glaube so ca. vor ner Woche hat sie aufgehört zu bluten.


Wie stark leidet die Hündin unter den Läufigkeiten?
Bis lang hab ich nicht den Eindruck das sie in irgendeiner Form darunter leidet.


Wie stark interessiert mich das Risiko (ist allerdings nur dann bedenkenswert, bis die dritte Läufigkeit stattfindet, ab dann ist das Risiko für Gebärmutterhalskrebs und Mammatumore gleichbleibend zu nicht kastrierten Hündinnen)?
Natürlich bin ich interessiert daran das meine Hündin nicht an Krebs erkrankt. Allerdings bekommt auch nicht jede Hündin diese Krebsarten, ich glaube so sehr kann man das gar nicht beeinflussen.

Kann ich gewährleisten, dass der Hund niemals gedeckt wird (auch in Bezug auf fremde Hunde, die vielleicht nicht unter Kontrolle sind)?
Ich geb mir alle Mühe. Wenn sie läufig ist laste ich viel im eingezäunten Garten aus, da kommt definitiv kein anderer Hund rein. Während dieser Zeit ist sie bei Spaziergängen permanent an der Leine. Wir sind nicht an Nachwuchs interessiert. Mal abgesehen von den Risiken einer Schwangerschaft gibt es schon genug kleine Würmer auf dieser Welt die auf der Suche nach nem Zuhause sind. Uns würde es an Erfahrung, Geld und Zeit fehlen für sowas.

Welcher Zeitpunkt ist "optimal" (in Bezug auf andere Risiken wie Inkontinenz)?
Inkontinenz wäre natürlich sehr unoptimal. Ich möchte eigentlich nicht das meine Kleine den Rest ihres Lebens mit ner Windel rumlaufen muss. Vor allem wenn dieses Risiko vermeidbar gewesen wäre.

Lebt sie mit einem Rüden zusammen und kann ich diese adäquat für den Zeitraum trennen?
Nach meiner Ausbildung würden wir uns evtl. einen Zweithund anschaffen. Ich hätte gern einen Rüden, aber das alles ist noch ein open end. ^^ Das ganze wird noch gründlich überdacht und Infos werden da natürlich auch noch bezogen.

[VERSTECK]By the way : Angenommen ich habe einen Welpen (Rüde), also würden er und Pia sich praktisch von Anfang an kennen. Würde er sie trotzdem besteigen auch wenn er kastriert ist ? Das interessiert mich schon die ganze Zeit :D[/VERSTECK]
 
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  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #15
Steht auf den Tropfen echt gar nichts drauf? Hat er das in ein Fläschchen abgefüllt?:eusa_think:
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #16
@Bubuka, ich muss auch sagen, dass ich deiner grundsätzlichen Abneigung gegenüber TÄ sehr skeptisch gegenübertrete. Du kannst es bei deinen Tieren ja halten, wie du möchtest. Aber bitte geb den Usern nicht solche fahrlässigen Tipps. Nicht alles vom TA muss furchtbar sein und nicht jegliche Homöopathie muss das Wundermittel schlechthin sein.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Tierärzte. Ich gehe selbst auch sehr viel zu Tierärzten und in Tierkliniken.

Ich hasse nur Tierärzte, die solch einen Schwachsinn erzählen.

Galastop und sonstige Prolaktinhemmer haben so massive Nebenwirkungen.

Ein einfacher Quarkwickel hilft auch.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #17
Vielleicht hab ichs überlesen, aber woher weißt du, was das für Tropfen sind? Ich konnte nicht herauslesen, welche Tropfen Blacky bekommen hat. Entsprechend empfehle ich auch nicht, Medis in den Müll zu schmeißen. Quarkwickel können natürlich für die Zitzen helfen, aber Blacky sagte ja, dass die Tropfen für die Scheinträchtigkeit generell gedacht sind und nicht ausschließlich für die Zitzen. Vielleicht haben die Tropfen ja ihren Sinn, wo Quarkwickel nicht mehr helfen ;)
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #18
Also erstmal Bubuka... du scheinst wirklich die Weisheit mit Loeffeln gefressen zu haben.

Ich selber habe 2 Huendinnen und beide sind kastriert.
Hazel, Zwergdackel, haben wir sofort nach der ersten Laeufigkeit kastrieren lassen. Sie hatte diese sogenannte "Total-Op", also quasi alles raus;). Sie hat das wunderbar ueberstanden und sich in ihrem Wesen nicht veraendert. Wir haben sie morgens hingebracht und am naechsten Tag wieder abgeholt.
Ich habe mich dafuer entschieden, da ioch das Gefuehl hatte/habe, dass sie in vielen Dingen eingeschraenkt waere. Ich koennte nicht mehr mit ihr in den Hundepark gehen, indem eigentlich vorgeschrieben ist, nur kastrierte Hunde mitzubringen. Leider halten sich nicht alle dran:roll:.
Unsere Wanderungen muessten unterbrochen werden, da alle Hunde ohne Leine laufen. Das wichtigste Kriterium war aber, dass es hier eine Menge streunender Hunde gibt und ich keine Lust habe, dass diese heulend vor dem Haus sitzen.
Coco, unsere Mischlingshuendin wurde vom Tierheim kastriert. Sie hat auch alles wunderbar weggesteckt.
Ob du deine Pia kastrieren moechtest musst du selber entscheiden, aber ich wuede mich eher fuer die pro Seite aussprechen.
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #19
Sollte das jetzt so rübergekommen sein kurz als Klarstellung: Ich bin nicht vehement gegen Kastrationen, da sie ja auch durchaus Sinn machen können:)
Von Blackys Beschreibung her hört Pia sich aber nach einer recht umgänglichen scheinschwangeren Hündin an:) Da kann man sich und dem Hund eine OP wahrscheinlich ersparen - unter der Berücksichtigung der von Pewee aufgeführten Fragen (besonders was das Verhindern von Trächtigkeiten betrifft).

Davon abraten die Tropfen zu geben würde ich aber auch nicht.
Bin bei TÄ zwar auch durchaus skeptisch, aber irgendeinen Sinn werden die Dinger wohl haben:)
Zur Not kann man ja auch einfach nochmal nachfragen.

Scheinschwangerschaften können unterschiedlich lang dauern. Mitbekommen habe ich die Dauer von knapp 2 Wochen, aber auch mal von 4 Wochen.
Konkrete Zahlen kann man aber bestimmt auch ergooglen, hab ich nur leider gerade keine Zeit für:)
 
  • Kastration - ja, nein, vielleicht ? Beitrag #20
Steht auf den Tropfen echt gar nichts drauf? Hat er das in ein Fläschchen abgefüllt?:eusa_think:
Ne das ist in so nem dursichtigen Fläschchen. Ich meine es wurde abgefüllt :eusa_think: Wäre es so als Medikament heraus gegeben worden dann wäre wahrscheinlich ein Beipackzettel dabei oder ?

Ich bin auch ein Freund der Homöopathie, lieber was "natürliches" als Chemie. Aber so die Kenne hab ich davon auch nicht.

Naja wie gesagt, Garten ist komplett eingezäunt und Gassi wird in der Zeit nur mit Leine gegangen. Streuner Probleme haben wir hier nicht.
 
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