Probleme beim alleine lassen

Diskutiere Probleme beim alleine lassen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich würde da wirklich auch nochmal an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten, aber das hab ich ja oben auch schon beschrieben. Ansonsten schließ ich...
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #21
Ich würde da wirklich auch nochmal an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten, aber das hab ich ja oben auch schon beschrieben.

Ansonsten schließ ich mich den anderen nur an: Eigentlich find ich´s supertoll dass mein Hund so sensibel ist.
Man muss sich halt drauf einstellen und ein bisschen an sich selbst arbeiten, gerade wenn man eben schnell ungeduldig wird :D Ich persönlich überlege mir dann in solchen Situationen, wie ich die Geschichte dann anderen Leuten am Besten erzähle und muss dann meistens schon wieder selbst schmunzeln. Hat uns sehr über unsere Hundeschul-Phase geholfen :D

Die Rangordnung machst du ja auch anders klar. Bzw genauso. Nur halt mit anderen Methoden. Es heißt ja nicht, dass mein Hund alles darf, nur weil er sensibel ist. Ich mache ihm die Grenzen eben nur anders klar ;)
Plus: Je ruhiger und gelassener du dann selbst wirst, desto mehr vertraut dir dein Hund auch. Du musst nicht der Lauteste im "Rudel" sein, um zu zählen :D
Nur ruhig, konsequent in der Durchsetzung und eben verlässlich in deinem Verhalten.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wo du das schreibst: Sie scheint da ja wirklich total angespannt zu sein.
Wie wär´s denn, wenn du solche Sachen dann erstmal ganz auf ein Minimum runterfährst und wirklich nur noch Sachen aus Spaß machst?
Man braucht ja nicht unbedingt einen Trickser-Hund, das macht meinem auch keinen Spaß :D Dummytraining auch nicht. Aber im Suchen ist er ganz groß!

Milkyway: Stupsen heißt einfach, dass er meine Hand mit der Nase anstupst :D Ganz simpel, war das erste was ich ihm so beigebracht hab und funktioniert einfach am längsten, weil es nicht wirklich viel vom Hund erfordert :) (also von meinem)
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #22
Moment... redest du da grade von Nicki oder von Jeanny? :lol:
Das klingt alles zu 100% nach meinem Wockel ^^

Ich bin auch teilweise wohl etwas zu streng. Aber da kommt eben die Schwierigkeit mit der Angst dazu. Wenn sie vor etwas Angst hat MUSS ich mich leider durchsetzen sonst bringt das alles nix. Haben an der Hundeschule eine Mühle. Sind dann zum Training mal irgendwann in den Hof, sollten "sitz-bleib" ausführen, in die Mühle ne Treppe hoch und den Hund abrufen. Ich hab sofort gesagt "Viel Spaß bei der Show" xD
Bin rein... Hund gerufen..eingezogener Schwanz und wie ein Häufchen Elend unten rumgetigert und hoch geguckt. (War eine etwas steilere Treppe und "dunkel")
Ja da musst ich mich natürlich durchsetzen. Die Mädels draußen hatten natürlich ihre Belustigung :lol: (alle ganz lieb und weiß von wem es kommt :) ) Hab dann forscher reagiert und sie wirklich streng hoch gerufen. Dann saß da dieses kleine geknickte Häufchen Hund vor mir und total unsicher. Hab sie gelobt wie eine Irre! Stimme hoch, gestreichelt und was nich all. Dann lag sie da auf dem Rücken und alles war gut. Herzchen zwar am tockern aber sie hats geschafft *stolz aufs Hundi ist*
Irgendeine andere Übung war auch von der Entfernung "Tisch" zu rufen für die Agilitygeräte. "Ach dein Hund kann das.. weiterer Abstand!" Ok.. Kann sie auch normal wirklich. Aber ich habe wohl etwas zu forsch "TISCH" gesagt und sie gleich OH GOTT *klatsch* aufn Rücken geschmissen und mich angeguckt. Immerhin: wir steuern mit sowas zur Belustigung der Gruppe bei :mrgreen:
Die Mädels sagen auch immer wir wären ja so Streber weil sie alles so toll und überhaupt macht. Hab darauf mal gemeint ich wär froh, wenn sie mal etwas mehr Fehler machen würde. Darauf kam nur vom Trainer: "Sei froh, dass du so einen tollen Hund hast!" Und das bin ich ja auch! Ich hatte vor ihr so einen Sturkopf und nun so ein Sensibelchen. Beides ist toll, beides ist auf seine Art schwierig und beide hätte ich für nichts auf der Welt wieder her gegeben!

Und dieses Hinsetzen und am liebsten in einen Reinkrabbeln wollen muss ich sagen genieße ich auch irgendwo für mich ein bisschen :mrgreen:
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #23
Bei mir zu Hause sitzen auch zwei total unterschiedliche Hunde was den Charakter betrifft. Jakko ist immer bemüht alles richtig zu machen und klebt total an seinem Menschen, Fame hingegen schaltet eher mal auf Durchzug und dann kann ich auch noch alles versuchen, sei es ganz lieb und freundlich oder streng es läuft dann nicht mehr weil ich mich dann auch über meinen Hund aufrege teilweise und das trägt natürlich nicht zum positiven bei. Gibt es jedoch Streit unter den Familienmitgliedern hat sie einen unglaublichen Stress da zittert sie und hylerventiliert und versucht auszubrechen. Jakko hingegen nimmt solche Streitsituationen sehr gelassen, jedoch reagiert er auf neue Dinge oftmals sehr skeptisch. So hat er nie ein Problem mit der Garage gehabt, als jedoch einmal etwas geräuschvoll umgefallen ist als er drin war hat er richtig Bammel davor in dke Garage zu gehn.
Ich denke es kommt bei dir einfach total viel drauf an wie deine Stimmung ist, das heißt wenn du merkst dass du angespannt bist z.B nach einem langen Arbeitstag dann geh doch einfach mal 10 Minuten an die frische Luft oder mit hilft dann auch Sport. Und erst wenn du wieder ausgeglichen bist mit dem Hund arbeiten.
Und wie Infano schon sagt am Besten arbeitest du an ihrem Selbstbewusstsein mithilfe von Übungen die sie selbst bewältigen muss aber ganz wichtig auch bewältigen KANN.
Und ich denke jeder Hund ist ein individuell und deine süße ist einfach ein kleines sensibelchen was noch lange keinen Nachteil bedeuten muss;)
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #24
kljfspfüsspfofüäewöymckhsaidweodkewlwe

:091:

Waah ich werde nicht schlau aus dieser Pi**nelke!
Seit ich dieses Thema gestartet habe war hier im Haus Ruhe angesagt. Draußen habe ich sooo viel mit ihr gemacht. Immer abwechselnd alleine gassi und in der Gruppe. Spaß, Action, Auslastung, Kopfarbeit, Rennen. Alles was den Hund glücklich machen sollte.

Aber ich kann machen was ich will, es kommen immer wieder diese Pinkelzeiten, und die haben wir grade wieder. MORGENS, morgens hat sie gar nicht mehr rein gemacht. Abends nochmal raus zwischen 9 und 10, morgens dann so zwischen halb 7 und 7 raus. Das sollte nichts für den Hund sein, nichts. Und es hat eigentlich immer geklappt.
Gerade waren wir noch eine Stunde im Biergarten. Meine Schwester war heut schon zwei mal gassi. Als wir heim gekommen sind wieder ne riesen Lache. Ich tick echt noch aus.
Warum zum Henker klappt das Tage/Wochen gut und dann wieder nicht? Zwischendurch denk ich mir immer ich weiß endlich wieso, warum und weshalb. Aber sie macht das so unterschiedlich oft, in den unterschiedlichsten Situationen..ich werd nicht mehr schlau draus.

Vor allem denke ich mir, wenn sie nicht alleine bleiben kann, warum klappt es dann zeitenweise so super? Ich würde mir echt gern im Sommerurlaub die Zeit nehmen und nochmal ganz von vorne anfangen. Schaffe ich das irgendwie in zwei Wochen, dass sie dann für höchstens zwei Stunden alleine bleiben kann?
Manchmal geh ich gaaaanz lange vorher gassi, oder allgemein bin ich lange gegangen in letzter Zeit. Aber sobald ich dann mal einen Tag nur noch 1 - 1,5 Stunden gehe, ohne andere Hunde, hibbelt sie daheim wieder rum.
Ist es bei ihr überhaupt ratsam so viel zu machen? Hab nämlich echt das Gefühl, dass sie dann mit bisschen weniger gar nicht mehr zufrieden ist. :(

Aber ganz egal ob lange gassi oder kurz, lange alleine bleiben oder kurz, vorher nochmal raus oder nicht. Es passiert immer wieder in jeder Situation. Ich kann nicht analysieren warum genau dann.
Ach menno... alles funktioniert super, in der HuSchu sind wir die einzigen, denen man im Oktober schon die Begleithundeprüfung zutraut. Sie kommt mit jedem Hund aus, sie bellt nicht..alles super. Aber so langsam verliere ich die Hoffnung, dass die Pfützen mal ein Ende nehmen.

Es bringt auch nichts, wenn ich mal kurz vor die Tür gehe. Sie jammert erst nach einer gewissen Zeit und auch das pinkeln passiert nicht gleich sofort. Drum weiß ich einfach nicht, wie ich das anstellen soll. Fühl mich doof :roll:

Bin schon bald soweit dass ich sie da anleine, aber das ist wieder nur so eine dumme Übergangslösung und kein Dauerzustand. Bah mein Kopf explodiert bald.

Zum Schluss noch eine Frage, nehmt die mir nicht böse aber habe da lange drüber nachgedacht. Wenn ich heim komme und sie von unten hole, sehe ich also eine Pfütze. Mein Hund merkt, ohhh, die ist komisch drauf und nimmt sofort die Beschwichtigungshaltung an. Ihr kennt das ja mit den Sensibelchen. Trotz allem verbindet sie meinen Ärger oder meinen Stress nicht mit der Pfütze. Schimpfen ist also total sinnlos, wahrscheinlich denkt sie sich dann nur *oh gott, alleine sein ist wirklich nicht gut, da krieg ich sogar noch Ärger*

Das man Hunde oder auch Katzen eigentlich auch nicht in ihre Fäkalien drückt ist mir bekannt, ABER:
Hunde haben doch einen super guten Geruchssinn. Drücke ich sie also im Nachhinein da rein, müsste sie doch genau wissen, was das ist und das es anscheinend nicht toll war, dahin zu machen, sonst würde Frauchen doch nicht so reagieren. Wenn das natürlich nicht so ist, einfach belehren.
Leider ist meine Mutter jetzt soweit, dass das ihr nächster Schritt wäre. Habe ihr dringend und oft davon abgeraten, aber naja...der Fiffi von Gerlinde und der Waldi von Inge, die haben das auch so gelernt.

Ich hoffe nur, sollte es soweit kommen, dass es keine allzu negativen Auswirkungen hat und ich dann denn Kampf nicht komplett verliere. Sollte es keine Wirkung zeigen oder sogar nach hinten losgehen, wird sie es nicht wiederholen. Aber so langsam kann ich sie nicht mehr davon abhalten.

*Verzweifelt bin*
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #25
Sie pinkelt nur wenn sie alleine ist?
Habt ihr schonmal versucht, das über länger zu filmen?

Immer und immer den Hund bespaßen würde ich nicht ;) Sicher will sie dann immer und immer mehr. Ab und an mal den ein oder anderen Ruhetag einzulegen schadet auf keinen Fall. Am Ende habt ihr mal alle die Grippe, da muss sie schließlich auch durch.

Was soll sie denn lernen, wenn die Nase in die Pfütze gedrückt wird? Wenn überhaupt dann doch nur, dass sie DA nicht hinmachen soll. Daraus kann sie ja nicht lernen, dass sie draußen machen soll.
Und wenn sie nur reinmacht wenn sie alleine ist würde ich genau da ansetzen. Da muss halt aber deine ganze Familie mitspielen und sich in der nächsten Zeit auf eine Routine einigen, die ihr auch alle durchhalten könnt.
Mein Hund tut sich auch immer noch schwer damit, allein zu bleiben, wenn mein Freund und ich gemeinsam gehen. Oder er einen von uns gehen hört (kommt öfter vor wenn mein Freund mit dem Skateboard fährt zum Beispiel). Das macht ihn fertig und er fängt wieder an zu heulen.

Wenn ihr sie auf unterschiedliche Arten allein lasst empfindet sie das einfach anders, manchmal ist das Stress und sie wird vielleicht einfach in ihrer Aufregung allein gelassen...
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #26
Ja, sie pinkelt nur wenn sie alleine ist. Sonst hält sie stuuuundenlang aus, eigentlich auch nachts. Aber seit ich mal wieder über nacht weg war pinkelt sie auch morgens wieder rein. Gestern z. B. bin ich um halb 6 zur Arbeit. Um halb 7 wird sie immer hoch geholt und raus gelassen, wenn die anderen aufstehen. Und diesmal hat sie wieder in der einen Stunde, seit ich gegangen bin, reingepinkelt. Obwohl nichts anders war als sonst :(

Du hast schon recht, am schlimmsten scheint sie es zu empfinden wenn die ganze Familie nachmittags mal geht, oder ein großer Teil von uns. Morgens wenn die Kinder weggebracht werden, das kennt sie schon. Das dauert ungefähr 20 min, da passt auch meistens alles. Das Gleiche gilt, wenn die Kinder wieder geholt werden so um 1 und meine Mutter oder ihr Freund Schichtwechsel haben (Es ist immer einer von beiden daheim, jede Woche anders)

Alle an einem Strang ziehen werde ich nicht hinbekommen. Ich habe nur die Möglichkeit, das alleine in meinem Urlaub zu korrigieren und neu aufzubauen. Da werden dann zwar auch ständig alle kommen und gehen, aber es gibt oft Zeiten wo niemand Zuhause ist außer ich. Das passiert jetzt halt nicht, weil ich den ganzen Tag arbeiten bin...

Filmen wäre der nächste Schritt, dazu fehlt mir einfach die Kamera. Aber ich geb mein bestes und stell dann mal einen Teil hier rein, soweit das auch erlaubt ist.
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #27
Ich glaube nicht, dass du das alleine in deinem Urlaub hin bekommst. Höchstens, dass sie dann halt nicht mehr so nervös ist wenn du alleine gehst.
Das hilft aber auch nicht weiter, wenn die anderen vorher mit dem Hund spielen, sie aufregen oder einfach eben nur Lärm machen und sie dann vom einen Moment zum nächsten alleine dasitzt.

Es sollte schon für alle zumindest ähnliche Routinen sein.

Und wenn deine Mutter sie in ihre Fäkalien drücken will, dann lass sie. Sag ihr aber bitte vorher auch, dass ihr eben einen sensiblen Hund habt.
Für mich klingt das auch nicht so, als wäre euer Hund nicht stubenrein, sondern einfach nur ängstlich/nervös/aufgeregt wenn ihr weg seid. Mit dieser Drückerei erreicht sie höchstens, dass euer Hund noch unsicherer wird. Und sich eben einen anderen Kanal sucht, um damit umzugehen.
Und ob ich mir lieber einen verhaltensgestörten Hund ranerziehe anstatt einfach mal 2 Wochen engagiert daran zu arbeiten... naja :?
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #28
So, hallo ihr Lieben!

Wollte mal kurz berichten, wie es bei uns so läuft.

Nach langer Zeit, in der wir nicht wussten, weshalb Nicki immer wieder unter Stress steht wenn sie alleine gelassen wird, haben wir nun endlich die Lösung!
So simpel sie auch ist, ich wäre niemals darauf gekommen. Es liegt einzig und allein an mir :roll:

Nicki arbeitet mit mir, Nicki hat Monate bei mir im Bett und dann neben meinem Bett geschlafen, nur ich gehe mit ihr regelmäßig und lange spazieren, sie geht mit mir zu den Pferden usw. Kurz gesagt: Sie liebt mich abgöttisch.
Die Kleine hat nur dann enormen Stress, wenn sie mich offensiv gehen sieht. Mittlerweile verschwinde ich einfach, wenn wir das Haus verlassen. Ich bin ungefähr genau so sensibel wie mein Hund...wahrscheinlich ist er auch nur durch mich so geworden. Wenn ich sie auf ihren Platz bringe, stehe ich meistens schon unter Strom. Meine mam ist da ganz gelassen und sie ist für Nicki einfach nur ein Familienmitglied. Rudelchef bin dann sozusagen ich.

Also übernimmt das jetzt meine Mutter. Ab dem Zeitpunkt, wo es darum geht, das Haus zu verlassen, sieht Nicki mich nicht mehr und hört mich auch nicht mehr. Seitdem gab es keinerlei Probleme mehr. Einmal habe ich noch einen Augenblick gewartet und gelauscht. Wisst ihr was sie gemacht hat? Nachdem ihr bewusst war, es ist niemand mehr im Haus, ist sie aufgestanden und zu meiner Türe gelaufen. Dann hab ich einen lauten Rums gehört, sie ist an meiner Türe hochgesprungen, die sie aber nicht mehr öffnen kann. Mittlerweile sind alle Türklinken nach oben gestellt. Dann hat sie einmal kurz gejammert, ist zurück auf den Platz und es war Ruhe.

Egal ob 15 Minuten oder 2 - 3 Stunden, es gab keine Probleme mehr. Bis meine Mutter heute vergessen hat, meine Türe zu schließen. Als ich grade nach Hause gekommen bin, musste ich sie von unten holen (auch das macht eig. nur noch meine mam, weil nicki bei mir komplett ausflippt, zittert und mich nicht in Ruhe lässt bis ich sie begrüßt habe) Jedenfalls hat es schon auf dem Weg nach unten mörderisch gestunken. Sie hatte Durchfall, wohl von dem Nassfutter das ich ihr gegeben hatte. Ich war ihr nicht böse, aber als ich gesehen hatte, dass meine Türe offen steht, war mir klar was mich erwartet. Eine kleine Pfütze vor meinem Bett. :eusa_doh:

Zum Einen könnte ich grade meine Mutter verfluchen, weil sie weiß dass die Türen immer zu sein müssen. Zum Anderen soll es doch echt keine Dauerlösung sein, immer alles geschlossen zu halten, immer das Gitter an der Treppe und den Hund immer im Keller...aber nur so läuft alles gut. Man sieht es ja, erst alles super und sobald eine Türe offen steht der gleiche Mist wieder.

Bin so stolz gewesen, ich hoffe sie pinkelt jetzt nicht wieder regelmäßig rein...:(
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #29
Na, aber immerhin habt ihr das Problem erkannt, gratuliere dazu! :D
Wobei du natürlich auch dringend daran arbeiten musst, selbst ruhiger zu werden - so ist das wahrscheinlich auch kein Dauerzustand.
Da könnt ihr jetzt weiter dran arbeiten. Und glaub mir, mit dem Alter werden die Hunde auch von selbst -etwas- ruhiger.
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #30
Tadaa, es war 'nur' ein Ausrutscher :)
Läuft alles wieder super!
Du hast schon Recht, ein Dauerzustand ist das nicht, aber ganz ehrlich? So faul meine Eltern in Sachen Hundeerziehung sind, bin ich einfach nur froh wenigstens irgendeine Lösung gefunden zu haben, die auch auf Dauer klappt.

Dann bleibt das halt für die Zukunft ihr Platz im Keller wenn wir gehen und das Kindergitter stört soweit auch niemanden.
Was die und Spannung zwischen uns im Haus betrifft, probiere ich gerade die komplett andere Richtung aus.
Schon sehr lange ziehe ich ja das Prodezer durch und ignoriere sie erst einmal wenn ich nach Hause komme, selbst wenn sie (wie immer) vor Freude und Nervosität zu platzen scheint.
Aber das macht die Sache nicht besser. Dadurch ist sie verunsichert und beobachtet mich von ihrem Platz aus die ganze Zeit. Sie bibbert und viebriert, manchmal jammert sie auch ( z. B. wenn sie alleine war und ich so von unten hoch hole)
Ich gehe dann meinen Dingen nach und erst wenn sie sich einigermaßen beruhigt hat, begrüße ich sie. Aber dann freut sie sich eigentlich noch viel mehr als eh schon, dass ich sie nicht vergessen hab.
Kurz gesagt: Sie versteht mein Verhalten einfach nicht und ist dadurch noch mehr eingeschüchtert.

Also habe ich beschlossen, mich kurz und schmerzlos eine Runde mit ihr zu freuen wenn ich nach Hause komme. So einen glücklichen Hund erlebt man dann selten :lol: Man könnte meinen, sie möchte in mich rein schlüpfen :shock:
Auch Abends setze ich mich jetzt oft zu ihr, einfach zum knuddeln oder mal zum ausgiebig spielen. Da darf sie dann mal wild sein, auch mal spielerisch knurren usw. Das traut sie sich nämlich gar nicht..

Manchmal weiß ich nicht ob ich vielleicht früher doch zu hart mit ihr war. Wenn ich an ihrem Platz vorbei gehe, duckt sie sich automatisch, wedelt aber gleichzeitig und will zu mir.. Unsicherheit?

Ich glaube, ich muss viel mehr Spaß mit ihr haben. Gestern lag ich ihm Bett, sie war alleine oben im Wohnzimmer.
Hab sie einfach mal spontan ins Zimmer gerufen. Die kam so überglücklich angerannt, ist schon eher aufs Bett geflogen als gesprungen und dann hat sie mich 15 Minuten belagert, lag auf meinem Kopf, auch meinem Bauch und überall. Küsschen hier, Küsschen da. Hat sich gar nicht mehr eingekriegt.

Für ihre Sensibilität ist meine Maßregelung wohl doch zu viel. Der Hund braucht wohl eher ein wenig mehr Freiheiten...gar nicht so leicht das alles anzupassen :roll:
 
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