- Hashimoto - wird oft lange nicht erkannt Beitrag #1
Aquasteffi
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Hi,
das hier ist zwar eigentlich ein Tierforum, ich möchte dazu aber trotzdem mal etwas schreiben.
Vielleicht hilft das dem ein oder anderen ja weiter.
Bis vor 3 Monaten hab ich mit dem Wort Hashimoto noch gar nichts anfangen können.
Ich hatte aber schon sehr lange einigen Beschwerden die zu einer Unterfunktion der Schilddrüse passen.
Die Werte dazu waren aber ok. Ich war da auch schon leicht am Verzweifeln.
Die letzten 2 Jahre habe ich dann immer mehr zugenommen obwohl ich stark auf Ernährung geachtet habe,
meine Haut wurde immer trockenen und meine Haare gingen auch plötzlich immer mehr kaputt und wollten auch nicht mehr so recht wachsen so das ich da auch ein gutes Stück abschneiden musste.
Ich war nur noch am Frieren und mein Gesicht und Hände wirkten immer mehr geschwollen usw.
Anfang des Jahres wurde es dann immer schlimmer, ich war nur noch mies gelaunt, konnte mich überhaupt nicht mehr konzentrieren, war schlapp, antrieblos, alles war mir zuviel und konnte mich schon selbst nicht mehr leiden. Ich dachte da schon daran vielleicht mal zu einem Seelenklempner zu gehen.
Dazu kamen dann noch Schlafstörungen, zwischendurch war ich total nervös und schnell gereizt.
Zu meinem Glück kam da dann noch etwas was ich jetzt mal als Herzstolpern beschreiben würde dazu.
Dadurch hat der neue Arzt nach Umzug dann mal meine Schilddrüse im Ultraschall betrachtet weil ein heißer Knoten vermutet wurde.
Meine Schilddrüse sah dann wohl auch sehr merkwürdig "schwammig" aus und wurde dann zum Radiologen weitergeschickt.
Der hat dann einen größeren kalten Knoten festgestellt, da ich da vorher schon bisschen gemerkt habe das ich beim Schlucken Probleme habe und sowas ja auch in Krebs umschlagen kann habe ich mich da dann sofort zu einer OP entschieden, die Spezialistin meinte könnte ruhig noch was warten, aber muss auf jeden Fall raus.
Die OP war dann kurz nach Ostern, normal dauert sowas wohl ca 1h, bei mir wurden es 3,5 Stunden weil die halbe Schilddrüse total deformiert war.
Nach der OP hatte ich dann aber endlich die langersehnte Diagnose was mit mir los ist: ich hatte Hashimoto.
Leider musste dann doch noch in einer zweiten OP die gesamte Schilddrüse entfernt werden - aber das ist eine andere Geschichte.
Seit ich die Medikamente die die Schilddrüse ersetzen nehmen darf und auch vertrage fühle ich mich wie ein neuer Mensch.
Ich hab wieder gute Laune, bin nicht mehr müde und schlapp, habe wieder Lust unter Leute zu gehen, meine Haut wird wieder besser,
meine Haare wachsen plötzlich wieder,das Gewicht geht wieder nach und nach runter ohne das ich was geändert habe usw.
Und mein Gesicht sieht auch nicht mehr so geschwollen aus.
Mein kleiner Kater hatte mir im November auch ordentlich die Hand verkratzt (war mein Freund schuld), die Kratzer sahen bis vor kurzem noch richtig schlimm aus, da ist nix geheilt, jetzt heilt es plötzlich.
Ich hätte vorher nicht gedacht das so ein kleines Organ soviel steuern kann.
Meine Ärzte haben meine Beschwerden leider nicht ernst genommen und da dann auch nicht richtig geschaut, um Hashimoto festzustellen muss was bestimmtes geschaut werden und das machen die normal nicht.
Ich hab mich danach mal zu dem Thema etwas genauer eingelesen, bei den meisten wird es jahrelang nicht festgestellt, die Betroffenen sind am Ende teilweise soweit das sie selbst denken sie haben sie nicht mehr alle.
Bei vielen wurde die Ursache dann nur zufällig gefunden, da sehr oft durch Gespräch mit Bekannten wo dann zufällig auch einer davon betroffen ist und die Symtome einem bekannt vor kommen.
Heilen kann man das leider nicht, da man mir die ganze Schilddrüse entfernt hat bin ich davon auch nicht mehr betroffen.
Wenn man es noch im Körper hat kann man da aber einiges machen um die Beschwerden zu lindern. Man muss es dafür aber erstmal feststellen.
Betroffen ist davon wohl jeder 10. in Deutschland. Eine tolle Seite zu dem Thema ist die hier:
http://hashimoto-deutschland.de/
Vielleicht findet sich ja jemand in meiner Erzählung wieder.
Ich hab das jetzt mal verfasst, weil ich es schlimm finde das so viele davon betroffen sind, die meisten Ärtze davon aber nur sehr wenig Ahnung haben und es deshalb oft so lange nicht erkannt wird.
Bei mir hat es jetzt "nur" 2 Jahre gedauert bis die Ursache gefunden wurde.
das hier ist zwar eigentlich ein Tierforum, ich möchte dazu aber trotzdem mal etwas schreiben.
Vielleicht hilft das dem ein oder anderen ja weiter.
Bis vor 3 Monaten hab ich mit dem Wort Hashimoto noch gar nichts anfangen können.
Ich hatte aber schon sehr lange einigen Beschwerden die zu einer Unterfunktion der Schilddrüse passen.
Die Werte dazu waren aber ok. Ich war da auch schon leicht am Verzweifeln.
Die letzten 2 Jahre habe ich dann immer mehr zugenommen obwohl ich stark auf Ernährung geachtet habe,
meine Haut wurde immer trockenen und meine Haare gingen auch plötzlich immer mehr kaputt und wollten auch nicht mehr so recht wachsen so das ich da auch ein gutes Stück abschneiden musste.
Ich war nur noch am Frieren und mein Gesicht und Hände wirkten immer mehr geschwollen usw.
Anfang des Jahres wurde es dann immer schlimmer, ich war nur noch mies gelaunt, konnte mich überhaupt nicht mehr konzentrieren, war schlapp, antrieblos, alles war mir zuviel und konnte mich schon selbst nicht mehr leiden. Ich dachte da schon daran vielleicht mal zu einem Seelenklempner zu gehen.
Dazu kamen dann noch Schlafstörungen, zwischendurch war ich total nervös und schnell gereizt.
Zu meinem Glück kam da dann noch etwas was ich jetzt mal als Herzstolpern beschreiben würde dazu.
Dadurch hat der neue Arzt nach Umzug dann mal meine Schilddrüse im Ultraschall betrachtet weil ein heißer Knoten vermutet wurde.
Meine Schilddrüse sah dann wohl auch sehr merkwürdig "schwammig" aus und wurde dann zum Radiologen weitergeschickt.
Der hat dann einen größeren kalten Knoten festgestellt, da ich da vorher schon bisschen gemerkt habe das ich beim Schlucken Probleme habe und sowas ja auch in Krebs umschlagen kann habe ich mich da dann sofort zu einer OP entschieden, die Spezialistin meinte könnte ruhig noch was warten, aber muss auf jeden Fall raus.
Die OP war dann kurz nach Ostern, normal dauert sowas wohl ca 1h, bei mir wurden es 3,5 Stunden weil die halbe Schilddrüse total deformiert war.
Nach der OP hatte ich dann aber endlich die langersehnte Diagnose was mit mir los ist: ich hatte Hashimoto.
Leider musste dann doch noch in einer zweiten OP die gesamte Schilddrüse entfernt werden - aber das ist eine andere Geschichte.
Seit ich die Medikamente die die Schilddrüse ersetzen nehmen darf und auch vertrage fühle ich mich wie ein neuer Mensch.
Ich hab wieder gute Laune, bin nicht mehr müde und schlapp, habe wieder Lust unter Leute zu gehen, meine Haut wird wieder besser,
meine Haare wachsen plötzlich wieder,das Gewicht geht wieder nach und nach runter ohne das ich was geändert habe usw.
Und mein Gesicht sieht auch nicht mehr so geschwollen aus.
Mein kleiner Kater hatte mir im November auch ordentlich die Hand verkratzt (war mein Freund schuld), die Kratzer sahen bis vor kurzem noch richtig schlimm aus, da ist nix geheilt, jetzt heilt es plötzlich.
Ich hätte vorher nicht gedacht das so ein kleines Organ soviel steuern kann.
Meine Ärzte haben meine Beschwerden leider nicht ernst genommen und da dann auch nicht richtig geschaut, um Hashimoto festzustellen muss was bestimmtes geschaut werden und das machen die normal nicht.
Ich hab mich danach mal zu dem Thema etwas genauer eingelesen, bei den meisten wird es jahrelang nicht festgestellt, die Betroffenen sind am Ende teilweise soweit das sie selbst denken sie haben sie nicht mehr alle.
Bei vielen wurde die Ursache dann nur zufällig gefunden, da sehr oft durch Gespräch mit Bekannten wo dann zufällig auch einer davon betroffen ist und die Symtome einem bekannt vor kommen.
Heilen kann man das leider nicht, da man mir die ganze Schilddrüse entfernt hat bin ich davon auch nicht mehr betroffen.
Wenn man es noch im Körper hat kann man da aber einiges machen um die Beschwerden zu lindern. Man muss es dafür aber erstmal feststellen.
Betroffen ist davon wohl jeder 10. in Deutschland. Eine tolle Seite zu dem Thema ist die hier:
http://hashimoto-deutschland.de/
Vielleicht findet sich ja jemand in meiner Erzählung wieder.
Ich hab das jetzt mal verfasst, weil ich es schlimm finde das so viele davon betroffen sind, die meisten Ärtze davon aber nur sehr wenig Ahnung haben und es deshalb oft so lange nicht erkannt wird.
Bei mir hat es jetzt "nur" 2 Jahre gedauert bis die Ursache gefunden wurde.