Soweit ich weiß, wurde da bis zu 7 Jahren Antikörper nachgewiesen, aber nicht bei allen Tieren. Meine TÄ sagt, rein theoretisch, müsste man es bei jeder Katze einzeln prüfen, ob noch genügend Antikörper da sind oder nicht, weil jede Katze anders ist. Sie sagt mehr als 2 Jahren lässt sich aus tierärztlicher Sicht nicht vertreten, weil es dann einfach bei manchen Tieren bereits nicht mehr sicher ist und nur eine geimpfte Population kann helfen, diese Krankheiten weiter so zurückzuhalten wie es in Deutschland momentan der Fall ist. Meine TÄ rät mir dass sicher nicht, wegen der Kosten, sie hat mir schon öfters von Untersuchungen die ich wollte, aber in ihren Augen nicht notwendig waren, abgeraten und die wären teurer gewesen als die Impfung für 25,00 € gegen Katzenseuche und -schnupfen, außerdem hält sie sich gerade was Impfungen betrifft, über Seminare auf den neuesten Stand, daher weiß sie auch, dass es nicht nachgewiesen konnte, dass die Leukoseimpfung tatsächlich öfters Impfsarkome verursacht als andere Impfungen.
Hier werden die Wohnungskatzen trotz Hunden nicht mehr geimpft. Alle sind Grundimmunisiert. Dazu gehört für mich auch eine Impfung nach einem Jahr. Das war's dann. Aber letzten Endes muss eh jeder für sich entscheiden.
So sieht es meine TÄ auch, die erste Jahresimpfung gehört bei ihr noch zur Grundimmunisierung dazu, deswegen sollte da der Impftermin auch eingehalten und nicht überschritten werden, bei späteren Impfungen ist es dann nicht mehr so wichtig, da kann man auch mal später impfen.