- Urlaubshund schüchtert meinen Hund ein Beitrag #1
Jasmin_91
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Hallo!
Normalerweise muss ich mir keine Gedanken um Hundeerziehung machen, da mein inzwischen 6 jähriger Cockerspaniel (Carlos) sehr unkompliziert und ruhig ist und außerdem meistens zuverlässig auf mich hört.
Jetzt habe ich seit heute eine 3-Jährige Dackel-Maneto Mix Hündin (Winnie) von einer Freundin für 10 Tage übernommen, weil sie in den Urlaub geht.
Sie selbst betreut Winnie nur vorrübergehend und erst seit 4 Monaten, weil sie eine Straßenhündin aus Serbien ist und noch auf der Suche nach einem neuen Besitzer.
Kennengelernt haben Carlos und Winnie sich schon vor einer Woche bei einem Spaziergang und wir waren dann auch noch kurz bei ihr zu Hause.
Beim Spaizeren gehen war alles soweit recht unproblematisch. Am Anfang hat Carlos versucht Winnie zu beschnuppern, sie hat ihn allerdings verjagt woraufhin er sie auch in Ruhe gelassen hat und eigentlich haben sich beide weitestgehend ignoriert.
Bei ihr zu Hause war eigentlich auch alles ok, nur wenn er in die Nähe von "ihrem" Zimmer ging in dem ihr Körbchen steht hat sie ihn angeknurrt.
Drei Tage später dann hat Winnie uns besucht, auch deshalb, weil wir nicht wussten wie Carlos auf fremde Hunde in seinem Revier reagiert.
Wieder gab es zuerst einen kurzen gemeinsamen Spaziergang und danach sind wir wie selbstverständlich zusammen in das Haus gegangen.
War soweit auch kein Problem. Carlos war es ziemlich egal, dass ein anderer Hund ins Haus kommt und hat sich nicht dafür interessiert. Sie lag zwischen Tisch und Sofa relativ ruhig, doch sobald Carlos ihr zu nahe kam (1 - 1,5 m), weil er eben auch mal durchs Wohnzimmer läuft, hat sie ihn wieder angekläfft und ist sogar aufgesprungen. Meine Freundin hatte das relativ gut ihm Griff mit ihrer Methode, den Hund zu unterwerfen (Sie dreht ihn auf den Rücken und fixiert ihn am Hals - nicht meine Art der Hundeerziehung, aber darum geht es ja jetzt nicht....).
Wir hatten also beschlossen es zu versuchen und ihr eben ein Platz zum Rückzug zu geben.
Seit heute also ist Winnie da. Sie hat ihr Körbchen in einer relativ geschützten Ecke in meinem Zimmer stehen.
Nur leider hat sie nach wie vor ein Problem damit, wenn Carlos ihr zu Nahe kommt. Und manchmal ist das "zu Nahe" schon bei 3 Metern und sie fängt an ihn anzukläffen. Er lässt sich einschüchtern und dreht ab. Ich versuche sie zurecht zuweisen, doch meistens ist Carlos schneller im Umdrehen, so dass sie ja ohnehin wieder aufhört...
Meine Mutter und ich haben dann versucht die Situation künstlich zu erzwingen, indem wir ihn durch das Wohnzimmer schicken, wärend Winnie mit etwa 1 Meter Abstand sitzt und ich sie versuche zurück zu halten.
Erst nur mit Worten, hat einmal wunderbar funktioniert, nur ein leichtes Knurren. Beim Zurücklaufen dann überhaupt nicht, sie hat ihn verjagt und ich denke auch nach ihm geschnappt.
Seit dem hat er noch mehr Angst vor ihr und hat sich auch mit Aufforderung nichtmehr an ihr vorbei getraut, wir haben ihn dann erstmal in Ruhe gelassen als wir merkten, dass er partout nicht will.
Davor hatte es in meinem Zimmer ganz gut funktioniert, dass sie in ihrem Körbchen lag und Carlos eher am anderen Ende des Zimmers (3 m) war und zwischendurch auch mal nur 1,5m. Zwar hat sie wieder ein bisschen geknurrt, ließ sich aber gut zurecht weisen.
Meine Freundin hatte mir auch erzählt, dass Winnie dazu neigt, Besitzansprüche zu stellen und das gerne auf ganze Zimmer ausweitet.
Wie soll ich damit umgehen?
Ich möchte, das Carlos sich die 10 Tage ohne Angst durch sein Zuhause bewegen kann. Er geht ja nichtmal auf sie zu oder provoziert sie, er läuft ja nur manchmal unabsichtlich an ihr vorbei, was sie aber schon stört.
Denkt ihr, das sich das geben wird, wenn sie ein bisschen hier ist? (Sind ja jetzt erst 3 Stunden) Oder wie mache ich ihr am Besten klar, dass sie nicht der Chef im Haus ist?
Falls es noch Fragen gibt, beantworte ich die gerne.
Ich bin für jede Hilfe dankbar
Normalerweise muss ich mir keine Gedanken um Hundeerziehung machen, da mein inzwischen 6 jähriger Cockerspaniel (Carlos) sehr unkompliziert und ruhig ist und außerdem meistens zuverlässig auf mich hört.
Jetzt habe ich seit heute eine 3-Jährige Dackel-Maneto Mix Hündin (Winnie) von einer Freundin für 10 Tage übernommen, weil sie in den Urlaub geht.
Sie selbst betreut Winnie nur vorrübergehend und erst seit 4 Monaten, weil sie eine Straßenhündin aus Serbien ist und noch auf der Suche nach einem neuen Besitzer.
Kennengelernt haben Carlos und Winnie sich schon vor einer Woche bei einem Spaziergang und wir waren dann auch noch kurz bei ihr zu Hause.
Beim Spaizeren gehen war alles soweit recht unproblematisch. Am Anfang hat Carlos versucht Winnie zu beschnuppern, sie hat ihn allerdings verjagt woraufhin er sie auch in Ruhe gelassen hat und eigentlich haben sich beide weitestgehend ignoriert.
Bei ihr zu Hause war eigentlich auch alles ok, nur wenn er in die Nähe von "ihrem" Zimmer ging in dem ihr Körbchen steht hat sie ihn angeknurrt.
Drei Tage später dann hat Winnie uns besucht, auch deshalb, weil wir nicht wussten wie Carlos auf fremde Hunde in seinem Revier reagiert.
Wieder gab es zuerst einen kurzen gemeinsamen Spaziergang und danach sind wir wie selbstverständlich zusammen in das Haus gegangen.
War soweit auch kein Problem. Carlos war es ziemlich egal, dass ein anderer Hund ins Haus kommt und hat sich nicht dafür interessiert. Sie lag zwischen Tisch und Sofa relativ ruhig, doch sobald Carlos ihr zu nahe kam (1 - 1,5 m), weil er eben auch mal durchs Wohnzimmer läuft, hat sie ihn wieder angekläfft und ist sogar aufgesprungen. Meine Freundin hatte das relativ gut ihm Griff mit ihrer Methode, den Hund zu unterwerfen (Sie dreht ihn auf den Rücken und fixiert ihn am Hals - nicht meine Art der Hundeerziehung, aber darum geht es ja jetzt nicht....).
Wir hatten also beschlossen es zu versuchen und ihr eben ein Platz zum Rückzug zu geben.
Seit heute also ist Winnie da. Sie hat ihr Körbchen in einer relativ geschützten Ecke in meinem Zimmer stehen.
Nur leider hat sie nach wie vor ein Problem damit, wenn Carlos ihr zu Nahe kommt. Und manchmal ist das "zu Nahe" schon bei 3 Metern und sie fängt an ihn anzukläffen. Er lässt sich einschüchtern und dreht ab. Ich versuche sie zurecht zuweisen, doch meistens ist Carlos schneller im Umdrehen, so dass sie ja ohnehin wieder aufhört...
Meine Mutter und ich haben dann versucht die Situation künstlich zu erzwingen, indem wir ihn durch das Wohnzimmer schicken, wärend Winnie mit etwa 1 Meter Abstand sitzt und ich sie versuche zurück zu halten.
Erst nur mit Worten, hat einmal wunderbar funktioniert, nur ein leichtes Knurren. Beim Zurücklaufen dann überhaupt nicht, sie hat ihn verjagt und ich denke auch nach ihm geschnappt.
Seit dem hat er noch mehr Angst vor ihr und hat sich auch mit Aufforderung nichtmehr an ihr vorbei getraut, wir haben ihn dann erstmal in Ruhe gelassen als wir merkten, dass er partout nicht will.
Davor hatte es in meinem Zimmer ganz gut funktioniert, dass sie in ihrem Körbchen lag und Carlos eher am anderen Ende des Zimmers (3 m) war und zwischendurch auch mal nur 1,5m. Zwar hat sie wieder ein bisschen geknurrt, ließ sich aber gut zurecht weisen.
Meine Freundin hatte mir auch erzählt, dass Winnie dazu neigt, Besitzansprüche zu stellen und das gerne auf ganze Zimmer ausweitet.
Wie soll ich damit umgehen?
Ich möchte, das Carlos sich die 10 Tage ohne Angst durch sein Zuhause bewegen kann. Er geht ja nichtmal auf sie zu oder provoziert sie, er läuft ja nur manchmal unabsichtlich an ihr vorbei, was sie aber schon stört.
Denkt ihr, das sich das geben wird, wenn sie ein bisschen hier ist? (Sind ja jetzt erst 3 Stunden) Oder wie mache ich ihr am Besten klar, dass sie nicht der Chef im Haus ist?
Falls es noch Fragen gibt, beantworte ich die gerne.
Ich bin für jede Hilfe dankbar