Aggression durch neurologische Erkrankung

Diskutiere Aggression durch neurologische Erkrankung im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Im Nachhinein warens auch keine neurologischen Probleme, sondern psychische. Ich sage hiermit nochmal asudrücklich, dass ich das TH nicht...
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #21
Im Nachhinein warens auch keine neurologischen Probleme, sondern psychische.
Ich sage hiermit nochmal asudrücklich, dass ich das TH nicht verurteile und nicht rufschädigend agiere, sondern dieses Thema einfach nur auf MEIN PERSÖNLICHES Unverständis stößt!

Das Thema ist abgeschlossen, der Hund wird nicht eingeschläfert! Er hat einen Platz in einem Therapiezentrum bekommen! :):):)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Danke für eure zahlreichen Antworten! Ist trotzdem ganz gut zu wissen, das wenige Erkrankungen zu Aggressionen führen!

Liebe Grüße und einen schönen Samstag Mittag! :054:
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #22
sondern dieses Thema einfach nur auf MEIN PERSÖNLICHES Unverständis stößt!

Darf ich dich - ernstgemeint - fragen, wieso?

Ich hab gelesen, dass der Drahthaar nicht euthanasiert wird - ich kann aber nur hoffen, dass dieser Hund dennoch nie vermittelt wird. Ich könnte nicht mit der Verantwortung leben einen Hund zu vermitteln, der schon mehrfach schwerwiegend zugebissen und Leute quasi somit ins Krankenhaus befördert hat.
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #23
Darf ich dich - ernstgemeint - fragen, wieso?

Ich hab gelesen, dass der Drahthaar nicht euthanasiert wird - ich kann aber nur hoffen, dass dieser Hund dennoch nie vermittelt wird. Ich könnte nicht mit der Verantwortung leben einen Hund zu vermitteln, der schon mehrfach schwerwiegend zugebissen und Leute quasi somit ins Krankenhaus befördert hat.

Ähm auch Hunde sind therapierbar! :evil: Nur weil der Trainer des TH nicht weiterkommt (was Grundsätzlich in Ordnung ist, da wir alle nur Menschen sind) heißt das noch lange nicht, dass der Hund euthanasiert werden muss! Wenn Trainer, die sich auf Aggressionen spezialisiert haben, gerne mit diesem Hund arbeiten- und helfen wollen, warum denn bitte nicht? :eusa_doh:Der Hund wird nicht vermittelt er kommt wie geschrieben in ein THERAPIEZENTRUM!!!!! Wenn das Training dort auch nicht helfen sollte kann man dem Hund die Todesspritze immernoch verpassen oder?
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #24
Du musst nicht gleich aggressiv reagieren. Das war ne normale Frage.

Hunde, die einen Menschen schwerwiegend verletzen, haben sicherlich ne Chance verdient. Aber nicht jeder hat die Mittel, das Geld und die Angebote dazu. Und wenn diese Hunde unberechenbar sind und keine Chance auf Vermittlung haben, halte ich die Spritze für angemessener als dass der Hund sein Leben lang hinter Gittern sitzt.
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #25
Ja, dass Angebot stand ja für ihn und es wurde zum Glück diesmal auch angenommen...für den Hund davor, gab es dieses Angebot ebenfalls und es wurde nicht wahrgenommen! Das ist es, was auf mein absolutes Unverständnis stößt! Entschuldige, das ich im vorherigen etwas - naja aggressiv nicht aber energischer war! Es hörte sich allerdings so an, als ob du wild mit der Spritze rumlaufen würdest, ohne Alternativen zu suchen!
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #26
Ansonsten gibt es - insbesondere bei den Staffs - sehr wohl eine neurologische Krankheit namens ATAXIE. Allerdings habe ich noch nie von einem Fall gelesen, wo der Hund davon aggressiv wurde.

Ataxie ist keine stafftypische Erkrankung, sondern ein Symptom, dass bei mehreren neurologischen Erkrankungen und unabhängig von der Rasse auftreten kann. Z.B auch bei einem Schlaganfall oder Parkinson oder sonstigen zentralen Störungen! Es bezeichnet auch lediglich eine Koordinationsstörung im Bewegungsapparat und kann demnach mit Aggressivität nichts zu tun haben. ;)

Ansonsten finde ich es schön, dass der Hund doch nicht eingeschläfert wurde. Ich persönlich halte es nicht für verantwortungslos, wenn ein solcher Hund vermittelt wird. Vorrausgesetzt, es handelt sich um wirklich fachkundige Hände, die die Vorgeschichte und den richtigen Umgang mit diesen Tieren kennen. Immerhin gibt es auch in den allermeisten Fällen einen Grund, warum der Hund so reagiert wie er es getan hat. Dadurch wird das Verhalten sicher nicht legitim oder in Ordnung, aber er ist ja nicht grundlegend böse, weil er so einen Spaß daran hat, Menschen zu beissen.

Ich geb dir allerdings recht, dass es verdammt schwierig sein wird, einen solchen Hund unterzubekommen. Und das ist wohl das eigentliche Problem. Ob eine Euthanasie aber deshalb zum Mittel der Wahl werden muss, finde ich moralisch etwas fragwürdig...

Liebe Grüße
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #27
Es hörte sich allerdings so an, als ob du wild mit der Spritze rumlaufen würdest, ohne Alternativen zu suchen!

Mit Sicherheit nicht. Es ist allerdings alles andere als leicht so eine Alternative zu finden, das weiß ich aus persönlicher Erfahrung. Aus diesem Grunde finde ich eine Euthanasie manchmal als Erlösung, bevor der Hund sein Leben lang in einem Zwinger vergammelt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ataxie ist keine stafftypische Erkrankung, sondern ein Symptom, dass bei mehreren neurologischen Erkrankungen und unabhängig von der Rasse auftreten kann. Z.B auch bei einem Schlaganfall oder Parkinson oder sonstigen zentralen Störungen! Es bezeichnet auch lediglich eine Koordinationsstörung im Bewegungsapparat und kann demnach mit Aggressivität nichts zu tun haben. ;)

Ist mir schon klar, wenn du dich aber mit der Gesundheit der Staffs auseinandersetzen würdest, wüsstest du, dass ATAXIE bei dieser Rasse sehr häufig vorkommt. Es wird sogar laut Zuchtvorschrift getestet, ob die Elterntiere ataxiefrei sind.
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #28
Zufallsprodukt, mal ganz abgesehen davon, dass du sicherlich nicht beurteilen kannst, wo oft und intensiv ich mich mit Stafferkrankungen auseinandergesetzt habe, bleibt der Sachverhalt der Selbe. ;) Du sprachst von einer stafftypischen Erkrankung und das habe ich ganz wertfrei kommentiert, bzw. berichtigt. Ich schrieb ja nie, dass es nicht vorkommen kann, ich schrieb nur, dass es keine Erkrankung ist und defakto bei jedem Tier/ Mensch vorkommen kann.

Aber du scheinst dich ja ganz gut mit der Thematik auseinander gesetzt zu haben. Magst du mir erklären, wie man diese Ataxie bei Staffs testet? Bzw. vielleicht hast du ja genauere Informationen, wieso diese Problematik bei Staffs öfter vorkommen soll und wie genau da jetzt ein Zusammenhang zur angeblichen Aggression besteht. Denn du brachtest ja weiter oben den Begriff ins Thema, daher vermute ich, du weißt etwas, was wir noch nicht wissen.

Liebe Grüße
 
  • Aggression durch neurologische Erkrankung Beitrag #29
Nein, ich habe weiter oben geschrieben, dass mir nicht bekannt ist, dass es durch Ataxie zu Aggressionen kommt. Das hast du falsch verstanden.

Und nein, ich kann dir nicht beantworten, wie ZÜCHTER das testen, weil ich kein Züchter bin. Ich weiß nur, dass es laut Zuchtverordnung vorgeschrieben ist und weiß, dass in den Papieren dabei steht "ataxie-frei" - kann auch einfach nur sein, dass die Hunde, die verpaart wurden, schlichtweg keine Ataxie haben.
In Wien (als Beispiel) sitzen enorm viele Staffs mit Ataxie und in meinem Umfeld kenne ich einige, deren Staffs Ataxie haben. Kann kein Zufall sein, dass gerade bei der Rasse das so häufig ist.
 
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