Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie?

Diskutiere Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich bin neu hier und hoffe mal, dass ich jetzt nicht unsinnigerweise einen neuen thread aufmache, habe aber nicht so richtig den passenden...
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #1
hilvi

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Hallo,
ich bin neu hier und hoffe mal, dass ich jetzt nicht unsinnigerweise einen neuen thread aufmache, habe aber nicht so richtig den passenden gefunden...:?

Mein Problem ist folgendes:

Ich habe einen 14 Monate alten Dänisch-schwedischen Bauernhund, der sich seit ca. 3 Wochen häufiger an den Pfoten leckt und knibbelt und beißt- auch insgesamt kratzt er sich für meine Begriffe etwas zu oft an den Lefzen oder am Hals, vielleicht bin ich da aber auch zu sensibel geworden. (Flohbefall kann ich ausschließen als Ursache) Vor ca. 3 Wochen hatte er eine leichte Ohrenentzündung, die aber ohne Probleme ausheilte. Kurz danach habe ich sein Futter von Platinum auf Markus Mühle umgestellt, da der kleine Mann leider kein besonders guter Esser ist und auch mal zwei Tage lang gar nichts isst. Danach fing es an, dass er sich öfter an den Pfoten geleckt hat, weswegen ich dann auf Lupovet sporty umstellte, um zu schauen, ob es besser wird. Dann ist es aber allmählich schlimmer geworden, sodass ich ihm die Pfoten abends mit Wasser gespült und ihm eine Socke gegen das Lecken und Knibbeln angezogen habe. Diese hat er sich dann gestern unbemerkt ausgezogen und das Ergebnis war, dass eine Pfote total wund und teilweise kahl war. Daher bin ich heute zum Arzt gegangen und das ist dann auch der eigentliche Grund meiner Frage :p

Die Ärztin hat sich das ganze mehr oder weniger angegeguckt und auf meine Info bzgl. der Futterumstellung hieß es dann gleich, es deute auf eine Futtermittelallergie hin. Daraufhin bekam er einen Entzündungshemmer gespritzt. Nur weil ich gefragt habe, ob es evtl. auch Milben sein könnten, gab sie dann noch eine Wurmkur, die gleichzeitig gegen Milben helfen soll und eine Salbe zum Auftragen auf die entzündeten Stellen. Weiterhin hat sie mir das wahnsinnig teure und natürlich Tierarzt-exklusive Royal Canin hypoallergenic empfohlen. Jetzt bin ich irgendwie total ratlos, was ich weiterhin füttern soll, ich kann nicht so ganz verstehen, dass ich meinen Hund jetzt auf so ein Futter umstellen soll, ohne dass ein Allergietest oder eine Ausschlussdiät gemacht wurden oder wenigstens auf Milben oder Pilze getestet wurde...:| Und selbst wenn die Beschwerden jetzt verschwinden, weiß ich ja trotzdem nicht, ob er eine Allergie oder Milben oder sonstwas hat...
Kann mir jemand dazu Tipps oder Erfahrungen geben??

Danke und sorry für den langen Bericht :lol:
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #2
Herzlich Willkommen Hilvi,

hmm, das ist natürlich ein eher unbefriedigender TA-Besuch gewesen.
Sicherlich ist Juckreiz an den Pfoten ein Symptom für eine Futtermittelallergie, aber allein darauf eine Diagnose zu stellen halte ich für nicht sehr fundiert.
Hier in Bayern hatten wir in den letzten Tagen bereits die ersten Fälle von Herbstgraßmilben.
Diese zeigen sich bei gaaanz genauen hinsehen als winzige Orange Pünktchen zwischen Zehen und gerne auch am Bauch und den wenig behaarten Innnenschenkeln.
Diese "Mistviecher" jucken wirklich sehr extrem und können schon bei einem Gang durch Graß eingefangen werden.
Zumindest das hätte die Ärztin untersuchen sollen, zumal man sie mit dem bloßen Auge sehen kann.

Jetzt musst du ein bisschen Lotterie spielen was denn nun die Ursache ist.
Weißt Du zufällig was die TA gespritzt hat?

Zum Futter, in welchem Zeitraum hast Du denn das Futter gewechselt, bzw. wie oft?
Wie lange hatte er das Ursprungsfutter vertragen bis das kam?
Und auch wichtig, über welchen Zeitraum hast du gewechselt? Also hast du das über mehrer Tage gezogen oder apruppt umgestellt?

Sorry, viele Fragen, aber gerade bei solchen vermeintlichen Allergie-Geschichten braucht man leider das "Ausschluss-Verfahren" ;)

Grüße
Elstertier
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #3
huhu,
Pfotenlecken muss nicht immer mit Allergie zusammen hängen.
Es kann Langeweile oder Überforderung ein Grund sein.

Hat sich etwas gravierend geändert kurz bevor es angefangen hat? Umzug oä?

Obwohl mein erster Gedanke auch Herbstgrasmilben waren...
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #4
Hallo Willi79,

yep, Langweile, Stress, Unsicherheit etc. kann auch zum belecken von Gliedmaßen, Bauch, Schwanz oder sonstige erreichbaren Stellen führen.
Wobei sich Autoagression in der akuten Phasen meist auf ein bis zwei Stellen beschränkt.
Wenn alle vier Pfoten auf einmal bearbeitet werden lässt sich meist auf eine andere Ursache als Autoagression schließen.
Daher habe ich diese Möglichkeit erst mal aussen vor gelassen, aber es ist absolut richtig das du es als mögliche Ursache erwähnst. ;)

Grüße
Elstertier
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #5
Hey,

danke für die schnellen Antworten. Ja an die Herbstgrasmilben hatte ich auch schon gedacht, als es anfing- ich hab mich sogar mit einem weißen Tuch auf der Wiese auf die Lauer gelegt und geschaut, ob ich da was finden kann:shock: (Vinnie ist, wenn ich zuhause bin und das Wetter gut ist, eigentlich immer draußen im Garten, daher waren der Rasen und seine Bewohner auch schnell in Verdacht geraten) Ich hab allerdings weder im Gras bzw. auf dem Tuch noch an den Pfoten was derartiges gesehen, aber sicher kann ich das natürlich als Laie nicht ausschließen.

Bzgl. Langeweile hab ich auch schon dran gedacht, allerdings gab es keine derartige Veränderung (das einzig erwähnenswerte wäre vielleicht, dass mein Freund seit diesem Monat arbeitet und daher wenig zu hause ist. Allerdings bin ich beruflich nur max. 2 Tage die Woche für einige Stunden weg, sodass er ohnehin wenig allein ist. Und er leckt bspw. nachts in den frühen Morgenstunden oft und auch unabhängig davon, ob er am Tag sehr viel mit seinem Hundekumpel gespielt hat oder es eher ruhig war...Was vielleicht noch wichtig ist: er wurde vor zehn Wochen von einem Auto angefahren, dabei hatte er eine lange Platzwunde am rechten Hinerlauf (der, der jetzt beim Lecken am schlimmsten betroffen ist), die geklammert wurde und an der linken Hinterpfote ist eine Kralle gebrochen, die dann gezogen werden musste. Aus diesem Grund hat er sehr lange (eigentlich bis letzte Woche) an beiden oder einem Fuß Verbände und später Socken oder Schuhe gehabt...weiß nicht, ob es damit zusammenhängen kann. Zumindest hat er in der Heilungsphase nach dem Unfall natürlich wochenlang keinen oder nur geringen Auslauf gehabt und war trotzdem total ausgeglichen und lieb, da hat er auch noch nicht geleckt...

Ich habe das Futter nicht schleichend gewechselt bzw. habe ich das versucht, er hat allerdings ausschließlich das Neue gefressen und das Alte konsequent liegen gelassen- er rührt das nicht mehr an, nicht mal als Leckerli. Das Platinum hab ich ihm anfangs noch als Welpenfutter gegeben und dann das adult, ich hab die Geschmacksrichtungen immer mal gewechselt. Er hat das immer sehr gut vertragen und auch mit der Verdauung generell keine Probleme, daher hab ich anfangs, als er das Futter ab und an mal verweigerte, auch nicht sofort gewechselt, weil ich ihn nicht zu einem Mäkler erziehen wollte. Dann vor drei Wochen hab ich Markus Mühle probiert, was er eigentlich auch ganz gut gefressen hat. Das war eher eine spontan-Aktion. Nachdem er schon wieder zwei Tage gar nichts gefressen hat, bin ich losgefahren und hab das gekauft, weil ich mich bzgl. Futter ohnehin schon öffter informiert habe und mir MM generell zugesagt hatte und ich das nicht erst im Internet bestellen musste. Das hab ich dann ca. 2 Wochen gegeben und als die kleine Packung leer war, hab ich dann Lupovet bestellt, weil ich das doch noch etwas hochwertiger finde und mir die Leckerei an den Pfoten etc. doch schon etwas spanisch vorkam:p

Achso und was die Ärztin gespritzt hat, weiß ich nicht, sie meinte nur einen Entzündungshemmer, mehr steht auf der Rechnung auch nicht.

LG,
Hilvi.
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #6
Hallo,

ich war gerade auf der Suche nach Erfahrungsberichten bzgl. eines Nassfutters Lamm pur, als ich deinen Beitrag bzw. dein Thema zufällig gelesen habe.
Eigentlich lese ich immer nur in Foren und schreibe nie etwas, aber ich musste mich jetzt einfach registrieren, damit ich dir antworten und hoffentlich auch helfen kann (oder auch besser nicht...).

Also, das was du schilderst, hatte ich auch vor ca. 2 Jahren. Meine Hündin Fine (5 Jahre alt, weißes Fell und helle Haut) kratzte sich extrem, biss und leckte sich die Pfoten und war unheimlich gestresst. Eine befreundete Tier-Heilpraktikerin schickte uns zu einer Tierärztin, die auf Dermatologie spezialisiert ist. Nach Allergietests, dem Ausschluss von Parasiten etc., der Umstellung eines günstigen Trockenfutters auf ein hochwertigeres (auch lupovet, allerdings hypoderm ;)) usw. war klar, die Süße hat eine Hausstaubmilbenallergie. Grasmilben wurden somit ausgeschlossen. Das war erstmal eine Erleichterung, doch ist es ganz schön kompliziert mit einem Hausstaubmilbenallergiker. Herzlichen Glückwunsch, die nicht-haarende perfekt für Allergiker geeignete Hündin wurde selbst zu einem Allergiker. Entschuldigt meinen Sarkasmus, aber es ist echt doof.
Jetzt wird sie seit ca. 1,5 Jahren hyposensibilisiert, in der Hoffnung, dass sie irgendwann wieder ein unkomplizierteres Hundeleben führen kann.
Zudem wird sie mit einem speziellen Allergiker-Shampoo gewaschen bzw. gebadet, dass die Allergene aus dem Fell wäscht und gleichzeitig desinfiziert. Dies machen wir immer dann, wenn der Juckreiz wieder besonders schlimm ist.
Wir haben uns einen super Staubsauger für Hausstaubmilbenallergiker (dyson) gekauft und die Teppiche neben dem Bett entfernt (Ansonsten haben wir nur glatte Böden und kaum Polstermöbel). Zudem hat die Kleine zwei neue Körbchen bekommen, die man bei 95 Grad waschen kann, eins davon sündhaft teuer, soll angeblich die Milben abhalten.

In der letzten Zeit wird es mit dem Juckreiz immer besser, allerdings sind dafür die Pfoten innerhalb der letzten Monate ziemlich rot bwz. kupferfarben geworden, da sie viel daran "rumfummelt". Die Tierheilpraktikerin merkte an, dass sich evtl. eine Futtermittelallergie auf die Hausstaubmilbenallergie "draufgesetzt" haben könnte (passiert wohl auch öfter mal bei Menschen, dass eine andere Allergie plötzlich noch hinzukommt. Somit hat sie eine Umstellung auf ein anderes Futter empfohlen (vet-concept Rentier + Kartoffel). Endlich mal ein Nassfutter und siehe da, der Hund frisst ja doch gerne. Das tat er beim Trockenfutter nämlich nur bei sehr großem Hunger. Vet-Concept war super, allerdings riet die Tierärztin wiederum von der Kartoffel ab, sodass wir jetzt auf Lamm pur von select Gold umgeschwenkt sind (und noch schön einige teure Dosen vet-concept im Keller rumstehen haben). Auch Lammleckerchen schmeckt scheinbar prima :) Weil ich diese Zuckerstoffe im select-gold-Futter nicht gut finde, bin ich jetzt wieder mal auf der Suche nach einem neuen Futter. Naja, mal sehen, bei Nassfutter Lamm pur gibt es ja jetzt nicht sooo eine große Auswahl und ich habe nicht die Qual der Wahl ;)

Da alles insgesamt noch weiter besser geworden ist, jedoch die Pfoten immer noch von der Kleinen bearbeitet werden, haben wir uns einen Aufsatz für unsere Schermaschine gekauft, um die Haare zwischen den Pfotenballen zu scheren bzw. stutzen. Mit der Schere fand ich das immer schwierig.
Nach langem Kampf und viel Stress haben wir es geschafft, die Haare der vorderen Pfoten einigermaßen zu stutzen (die hinteren Pfoten sind nicht so sehr rot und werden auch kaum abgelutscht). Nun sahen wir entzündete, wunde und teilweise rohe Hautstellen...super! Diese betupfe ich seit ca. anderthalb Wochen mit einer Calendula-Tinktur (von der Heilpraktikerin) und es wird immer besser. Es juckt scheinbar auch kaum noch, denn Fine beißt kaum noch darauf rum. Trotz des Absaugens und der 95 Grad-Wäsche des super-teuren (180 €) Körbchens scheint es ziemlich staubbefallen zu sein, denn besonders in der Nacht und am Morgen kratzt Fine sich sehr häufig und leckt die Pfoten hingebungsvoll. Somit haben wir letzte Woche einen maßgeschneiderten Encasing-Bezug für das Körbchen gekauft. Dieser soll feucht abwischbar und auch 95 Grad waschbar sein und wird von einem Hersteller produziert, der auch für menschliche Hausstaubmilbenallergiker alles mögliche herstellt, sodass ich hoffe, dass es jetzt endlich mal wirklich funktioniert und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Es ist bisher aber noch nicht geliefert worden, deshalb kann ich noch nichts dazu sagen.

So, ich dachte, ich schreibe einfach mal unsere ganze Geschichte auf.
Es hört sich schlimm an, doch mittlerweile kommen wir gut zurecht. Wenn alles gut gesaugt ist, die Körbchen gewaschen sind und Fine auch frei von Staub ist, ist alles gut. Ich weiß mittlerweile, woran es liegt bzw. liegen könnte, wenn sie wieder einen Kratzanfall hat.
Z.B. wenn andere Reize wie eine frische gemähte Wiese, Pollen im Frühjahr, ein nicht kurz vorher gesaugter Boden bei einem Besuch bei Freunden etc. hinzukommen, fängt Fine sich an zu kratzen.
Ich hoffe, dass die Hyposensibilisierung weiterhin so gut anschlägt und Fine irgendwann vielleicht sogar Symptom-frei ist, das wäre wundervoll! :)

Hilvi, ich hoffe sehr, dass es bei dir nicht auch eine Hausstaubmilbenallergie ist! Denn abgesehen vom Leid des Hundes ist ein Hausstaubmilbenallergikerhund sehr sehr kostspielig und aufwändig, denn man muss so viele Sachen beachten, genauso wie wenn ein Kind mit Hausstaubmilbenallergie in die Familie kommt bzw. geboren wird. :(
Doch habe ich leider sofort einige Parallelen zu Fine gesehen und musste deshalb einfach mal alles aufschreiben. Ich dachte, du kannst dann selber mal schauen und evtl. einige Sachen wie z.B. das Waschen des Körbchens oder häufigeres Saugen (ich will dir keinen schmutzigen Boden unterstellen, meine es nur nett) ausprobieren, vielleicht wird es dann etwas besser mit dem Kratzen. Ganz am Anfang als ich noch kein spezielles Shampoo hatte, hat auch ein Abduschen nur mit Wasser ein wenig Linderung gebracht. Wichtig sind hierbei die Pfoten und der Bauch bzw. die Brust.

Achso, Fine ist hellhäutig und hat fast weißes Fell, zu schlimmen Juckreiz-Zeiten war ihre rosa bzw. helle Haut am Bauch fast komplett schwarz. Das ist normal bei einer Allergie, die Haut reagiert dann so. Das kann man aber wohl eher nur bei helleren Hunden gut erkennen.

Da ich schon häufig nicht so nette Forenbeiträge in anderen Foren gelesen habe und dieses Forum bisher nicht kenne, entschuldige ich mich schonmal vorab für eventuelle Rechtschreibfehler, irgendwelche negativen Worte oder sonstiges und hoffe auf verständnisvolle Forenmitglieder, die einen Frischling nach seinem ersten Beitrag nicht steinigen, weil der sich irgendwelche Fehler etc. geleistet hat. Wenn ja, war das keine Absicht. :shock:
Ich meine es nur nett und möchte ein bisschen helfen bzw. an meinen Erfahrungen teilhaben.

Es tut mir leid, dass das jetzt so lang geworden ist....

Ganz liebe Grüße und alles Gute,
LiFi
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #7
Huhu,

vielen Dank für deine Antwort, du hast recht, da sind (leider) einige Parallelen erkennbar...wie stark waren denn die "Kratzanfälle" bei deinem Hund?
Bei uns ist das Problem eben auch, dass mir die Aussagen der Tierärztin so wenig nützen, dass ich erstmal selber herausfinden muss, was ich evtl. ausschließen kann. Ich habe jetzt auch Lupovet hypoderm bestellt, welches ich ihm geben werde, falls sich die Symptome nach dieser Wurmkur, die auch gegen Milben hilft, nicht bessern. So kann ich wenigstens versuchen, eins nach dem anderen auszuschließen. Das mit dem Staub werde ich auf jeden Fall beobachten bzw. probieren, inwiefern sich die Symptome verändern.

Ich danke dir und wünsche dir auf jeden Fall, dass dein Hundi irgendwann ein symptom-freies Leben führen kann,

LG Hilvi.
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #8
Hey,

ich soll bei der Tierärztin regelmäßig auf einer Art Skala angeben wie schlimm der Juckreiz ist. 0 wäre gar kein Juckreiz, 1-2 wäre normaler Juckreiz (wie bei gesunden und normal entwickelten Hunden), und dann geht es hoch bis 10 (kratzt sich permanent ohne Pause). Zu ganz schlimmen Zeiten bzw. als der ganze Driss anfing waren wir auf der Skala manchmal teilweise bei 8-9, momentan sind wir durchschnittlich bei 4 würde ich sagen.

Vielleicht könntest du für dich auch so eine Skala anlegen und notieren, wann der Juckreiz besonders schlimm ist. Das hilft einem selbst und macht die ganze Sache etwas transparenter (auch für den TA).

Wohnst du in NRW?
Wenn du möchtest, kann ich dir meine Tierärztin empfehlen, sie hat sich für den Bereich Dermatologie spezialisiert. Meine THP hat sie mir empfohlen bzw. mich überwiesen. Vor der Allergie waren wir bei einem "normalen" TA, ich gehe jedoch jetzt auch für andere Sachen zu der Dermatologie-TÄ, weil sie wirklich sehr nett ist und Fine kaum Angst hat bei ihr. Ich weiß nicht, ob ich hier den Link zu ihrer Praxis einfügen kann....
Du kannst aber auch mal googeln, es gibt noch andere TÄ, die im Bereich Dermatologie spezialisiert sind.

Ich drücke dir die Daumen, dass ihr schnell die Ursache des Juckreizes findet und dass es nichts schlimmes bzw. aufwändiges ist!

Dankeschön, ein symptom-freies Leben wäre ein Traum! :)

LG, LiFi

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achso, ich schreib dir einfach mal den Namen des Shampoos auf, das wir benutzen:
Virbac Allermyl. Ist ein dermatologisches Shampoo, das uns echt gut hilft, weil es die Allergene aus dem Shampoo wäscht und gleichzeitig die Haut pflegt und desinfiziert. Die TÄ hat uns empfohlen, den Hund erst komplett nass zu machen, dann komplett und flächendeckend das Shampoo einmassieren (besonders Pfoten und Bauch) und dann kommt das schlimme 10-Minuten-Einwirken-lassen. Fine mag das gar nicht und steht fiepend in der Badewanne :roll: Nach den 10 Minuten muss es gründlich ausgespült werden.
Ich schreibe das extra hin, weil auf der Packung steht, dass man den Vorgang direkt noch einmal wiederholen soll. Laut der TÄ sei das aber unnötig. Das Shampoo ist schon teuer genug, muss man nicht schneller verbrauchen als es nötig ist ;)

Falls nichts hilft, kannst du es ja zwischendurch mal probieren, schaden kann es wohl auf keinen Fall.

Ich kaufe das immer bei der TÄ, ist genauso teuer wie bei einer Bestellung im Internet (kostet leider ca. 16 Euro, die Flasche ist aber ziemlich ergiebig).
 
  • Hund leckt sich Pfoten wund- Nahrungsmittelallergie? Beitrag #9
Hallo,

vielen Dank, diese Skala werd ich mir auf jeden Fall mal machen, so langsam verliert man eben auch das Gefühl, wieviel Kratzen denn noch normal ist bzw. ob sich schon was verbessert hat. Dieses Shampoo werd ich bestimmt auch kaufen- kann man das auch anwenden, wenn teilweise noch wunde Stellen vorhanden sind?

Nein ich wohne in Sachsen, habe gestern schonmal gegoogelt, ob es hier in meiner Nähe TÄe gibt, die auf Dermatologie spezialisiert sind, bin aber nicht so richtig fündig geworden. Allerdings sind in unserer TA-Prais auch drei Ärzte und die, bei der wir am Montag waren, kommt mir ohnehin nicht sonderlich kompetent vor, daher müsste ich beim nächsten Besuch mal zusehen, dass diese Ärztin nicht gerade Dienst hat :roll:

Vielen Dank nochmal und LG
 
Thema:

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