Viele Probleme

Diskutiere Viele Probleme im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu, diesmal geht es nicht um Benni. Es geht um meinen Gassihund Luke, den ich seit gut 3 Wochen 3 mal die Woche für 2-4 Stunden habe. Ich habe...
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Huhu,

diesmal geht es nicht um Benni. Es geht um meinen Gassihund Luke, den ich seit gut 3 Wochen 3 mal die Woche für 2-4 Stunden habe.

Ich habe da ein paar Problemchen. Sind keine schlimmen, aber ich möchte trotzdem das die weg sind.

1. Immer wenn ich oder auch seine Menschen kommen, quietscht er und freut sich superdoll. Ist ja eigentlich ganz gut. Nur er ist schließlich nicht mehr der Jüngste und hat dabei richtig stress, was man auch daran erkennt, das er immer was im Maul hat. Das gleiche ist, wenn ich seine Leine hole... ich habe es schon mit ignorieren probiert, ihn nicht ansehen, erst wen er wieder still ist. Hat funktioniert, aber nun irgendwie seit Gestern nicht mehr.:eusa_think: Soll ich es weiter probieren, oder habt ihr noch andere vorschläge? Ich weiß, dass ich ihn noch nicht lange habe, aber vielleicht habt ihr noch anderen rat ;)

2. Er zieht ständig an der Leine. Ich probiere es schon mit immer stehen bleiben und wenn er kommt, weitergehen. Klappt auch, aber danach geht es wieder los:eusa_doh:Ich will ja eigentlich mit ihm Gassi gehen, er nicht mit mir...

3. Wenn er andere Rüden sieht rastet er aus. Will angreifen etc, aber ich hab ihn dann ja immer an der Leine, wenn ich einen Hund sehe, sonst ist er lieb. was kann ich dagegen machen? Ich mein, er braucht ja nicht spielen, aber ich kann ihn dann ja kaum halten und er ist ein Labbi... Die sind ja bei einer Trainerin nur von deren sachen(Mit wasser nass spritzen) halte ich nicht viel...

Sonst ist er lieb, klug und kuschelbedürftig ;)

Lieben Gruß
 
  • Viele Probleme Beitrag #2
Klappt auch, aber danach geht es wieder los:eusa_doh:

Richtung wechseln wäre noch die andere Variante. Ansonsten musst einfach dabei bleiben. Ich meinde du hast ihn nur ein paar Stunden und das noch nicht sehr lange, wenn es all die Jahre davor geduldet wurden ist, wieso sollte er sich jetzt so plötzlich ändern. Konsequent weiter machen ;)

Zu drittens, nunja das Pöbel Problem hab ich auch, wenn Larry merkt, das der gegenüber Hund Angst hat, da lässt er dann voll den Spacken raus -.-
Ich setze ihn ab und lass ihn sich auf mich fixieren oder gehe einfach zB hinter dem Block lang, anstatt davor um direkten Kontakt zu vermeiden. Nicht die beste Möglichkeit, aber morgens hab ich auf son Theater absolut kein Bock.
Mittlerweile bessert es sich, da lässt er sich schon leichter ablenken.

Und zu erstens, ja ich würde es weiter probieren, auf seinen platz schicken und erst dann "abholen" wenn er wieder runter gekommen ist
 
  • Viele Probleme Beitrag #3
Gut, danke für deinen rat :)

Also werde ich es mal probieren, ihn auch mich zu fixieren, wenn wir an einen Rüden langkommen. :)
 
  • Viele Probleme Beitrag #4
Huhu,

ich übernehm einfach mal deine Nummerierung:

1) Würde ich weiter probieren. Einfach ruhig bleiben, vielleicht den Hund auch absitzen oder abliegen lassen. Mein Max hat sich – keine Ahnung, ob ich das mal erwähnt habe? – auch immer extrem gefreut und sich infolge dessen dann den Schwanz so aufgeschlagen, dass er beinahe amputiert werden musste. Da ging mir ganz schön die Düse, also musste eine Lösung her. Ich habs dann so gemacht, dass ich, wenn ich heim kam, schnell die Schuhe ausgezogen habe, ihn an Ort und Stelle ins Platz geschickt habe und mich zu ihm gesetzt und ihn ganz ruhig gestreichelt habe. Er hat sich dann innerhalb kürzester Zeit beruhigt, dann sind wir wieder aufgestanden. Nach und nach hat er sich sogar schon von sich aus hingelegt. Ignorieren hat da leider nicht gereicht, weil ihn dann nichts und niemand aus seinem »Wahn« geholt hat, daher würde ich ihm eine Alternative bieten.
Was meinst du denn mit immer was im Maul haben?

2) Stehen bleiben und Richtungswechsel sind schon mal eine Möglichkeit, was ich aber in einem Seminar mal gelernt habe klappt auch ganz gut: Den Hund nerven. Das heißt nicht an der Leine rucken o.ä., sondern die Leine in die aufgerichtete Faust nehmen und wenn sie auf Spannung ist die Faust langsam nach innen und außen drehen, sodass ständig so eine leichte, wechselnde Zugbewegung auf der Leine ist. Das ruckt nicht und tut nicht weh, es soll den Hund nur stören. Meiner Erfahrung nach stören sich die wenigsten Hunde am dauerhaften Zug, den sie selbst verursachen, an diesem stetigen Generve und der Bewegung aber sehr wohl. Wenn er langsamer macht wird er natürlich sofort gelobt, allerdings nicht so überschwänglich, dass er wieder losstürmen will. Eine andere Möglichkeit wäre noch, sich vor den Hund zu drängeln, wenn er zieht, allerdings sehe ich da das Problem, dass er ja nachher auch neben oder vor mir an der Leine laufen soll, nicht hinter mir. Auf jeden Fall würde ich erst einmal bei einer Methode bleiben und nur wenn die nicht fruchtet wechseln, damit es nicht zu Verwirrungen kommt, wobei sich Stehen bleiben und Richtungswechsel gut in Abwechslung kombinieren lassen. Nur das Nerven geht nicht gleichzeitig, weil der Sinn des Stehen bleibens ja ist, dass du es sofort bei jedem Zug machst.

3) Vom Wasser halte ich auch nichts, das baut m.E. nur Frust auf in der Situation. Leo neigt ab und an auch dazu, wenn der andere Hund ihn provoziert. Ich gehe dann zügig weiter, damit er sich nicht reinsteigert, oder gehe so dazwischen, dass der Blickkontakt zwischen beiden abbricht, das reicht meist schon. Ansonsten weiche ich aber anderen Hunden, bei denen ich weiß, dass sie so reagieren, schon von vorne herein aus, weil ich es meinem nicht verdenken kann, dass er auf das Plüschi, das schon auf den Krallenspitzen läuft, die Haare stellt, den Kopf senkt und ihn fixiert gerne fressen würde *hust*.

Aber mal ab von den Tipps: Wie machen es denn die Halter? Und arbeiten die mit dem Trainer zusammen oder...? Wenn die Halter schon mit einer Methode daran arbeiten bringt es leider nicht viel, wenn du das dann anders machst. Da solltet ihr euch absprechen, u.a. auch deswegen, weil der Halter bei solchen Entscheidungen immer das letzte Wort haben sollte. Außerdem müssen da alle an einem Strang ziehen und die gleichen Methoden einsetzen, um den Hund nicht zu verwirren. Kann auch sein, dass er deshalb seit gestern wieder aufdreht, wenn du kommst, weil seine Halter ihn nicht ignoriert, sondern bestätigt haben.

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Viele Probleme Beitrag #5
1. Mit dem immer was im Maul haben meine ich, dass er immer seine Kissen, Decken, Quietschis oder so im Maul hat um stress abzubauen, sagen auch seine Menschen.

2. Auch eine gute Idee. Werde ich dann mal probieren, falls es nicht klappt mit meiner jetzigen erprobung.

3. Also weichen alle aus. Gut, dann kann man wohl schlecht was machen, außer weiter gehen, schade, ich dachte dafür gibt es eine Lösung:mrgreen:

Ja die finden das mit dem stress nicht so schlimm, er hat ja seine Kissen.:roll: Das mit dem ziehen, macht er bei denen nicht, ich denke einfach mal, dass er es bei mir nur austestet wie weit er geht. Ansonsten halt nass spritzen, was ich aber nicht machen werde!

Danke für eure Antworten :)

Lieben Gruß
 
  • Viele Probleme Beitrag #6
Bei 3. scheiden sich echt die Geister. Manche scheinen das mit Unterordnung o.ä. in den Griff zu bekommen, das ist mit Ablenken nachhaltig und immer funktioniert halte ich für utopisch und mal ganz allgemein gesprochen: Es gibt immer einen Hund, den meiner nicht leiden kann. Wenn er recht souverän ist geht er am Kläffer einfach vorbei (was meiner zum Beispiel tut), dafür bringt ihn dann ein anderer zur Weißglut. Gibt durchaus Hunde, die an allem einfach vorbeilaufen, so einen haben wir hier auch, bei dem ist es aber wirklich angeboren, das gibt auch sein Halter zu.

Könnt ihr euch mal zusammen setzen und drüber reden wegen dem Wasser? Ich seh da zwei Probleme: 1. verwirrt es den Hund, wenn mit zwei Methoden gearbeitet wird, mal abgesehen davon, dass der Erfolg jeder davon ausbleibt, wenn sie manchmal angewandt wird und manchmal nicht. 2. sollte es wider erwartend dennoch anschlagen werden die Besitzer das dem Wasserspritzen zuschreiben, auch wenn es vielleicht gar nicht geholfen hat, und in Zukunft an alles so heran gehen :?.
 
  • Viele Probleme Beitrag #7
Ich kann es versuchen mit denen darüber zu reden. Ich bin morgen ja nochmal da.
 
  • Viele Probleme Beitrag #8
Wollte mal berichten :)

Zu 1. Er Quietscht zwar immer noch und so ganz raus wird man es wohl auch nicht bekommen, aber er beruhigt sich schneller :)
Zu 2. Ziehen tut er nur noch selten. Da er eh kaum an der Leine ist, geht es super, da er oft schon kaputt ist, sobald er an die Leine kommt :)
Zu 3. Er kläfft und wird immer noch aggressiv, aber da sagtet ihr ja, das man es auch nicht wegbekommt. Ich hab aber für uns die Lösung. Statt an der Leine, habe ich ihn am Halsband, da ich ihn dann besser im griff habe. Solangsam wird er auch entspannter :)

Lieben Gruß
 
  • Viele Probleme Beitrag #9
Zu 3. Er kläfft und wird immer noch aggressiv, aber da sagtet ihr ja, das man es auch nicht wegbekommt. Ich hab aber für uns die Lösung. Statt an der Leine, habe ich ihn am Halsband, da ich ihn dann besser im griff habe. Solangsam wird er auch entspannter :)

Naja, dran arbeiten sollte man aber trotzdem;)
Du könntest versuchen eine andere Verknüpfung zu schaffen: Sobald irgendwo ein Hund auftaucht gibt es ganz furchtbar tolle Leckerchen. Aber so richtig tolle.
Dabei wird nicht gelockt, sondern solange er sich "richtig" verhält wird er verbal und über Leckerchen belohnt.

Fängt er an zu pesten drehst du sofort wortlos um und gehst in die andere Richtung.
Dann gehst du wieder Richtung Hund- er verhält sich richtig? Super- immer men rin mit dem guten Kram!
Fängt er wieder an, drehste wieder ab.

Immer noch so gerade an der Grenze arbeiten an der er es noch ertragen kann den anderen Hund zu sehen:)

So schaffst du a) einfach für die Verbindung, dass andere Hunde toll sind, weil es dann was Leckeres gibt und b) zeigst du ihm auch ganz klar welches Verhalten du von ihm erwartest.

Wichtig: Nicht die Leine total kurz nehmen. Meist reagieren die Hunde erst dann aggro, wenn sie merken, dass Frauchen nervös wird, an der Leine rumzuppelt etc.
DU musst einfach die Ruhe selbst sein. Er pestet? Schön für ihn;)
Du musst dich ja nicht mit reinsteigern:)

Weitere Möglichkeit daran zu arbeiten wäre auch, dass er was zum Abreagieren bekommt sobald ein Hund auftaucht.
Bring ihm einfach bei, dass er auf irgendein Signal hin z.B. einen Dummy tragen soll.
Mit einer Aufgabe und einem Dummy in der Schnute wird es schwer zu zicken;)

UND es gibt ihm zusätzlich Sicherheit etwas zu tragen, da er dieses Verhalten ja auch von sich aus zeigt.
Manche Hunde brauchen das einfach um sich selbst zu beruhigen. Das ist ein bisschen wie das Daumenlutschen bei aufgeregten/ängstlichen Kleinkindern.
 
  • Viele Probleme Beitrag #10
Das Problem ist ja, dass ich nicht immer weiß, ob es rüde oder Hündin ist. Bei Hündinnen macht er ja nix.
Klar mach ich weiter ;)

Nein, dass geht nicht. Ich muss ihn schon am Halsband nehmen. Lass ihn aber immer absitzen. Auch bin ich ruhig und er trägt dauernd seinen Ball :)
aber meistens legt er seinen Ball dann neben sich und kläfft dann:eusa_doh:
Wenn ich ihn an der Leine habe, dann schaff ich es nicht immer ihn zu halten, da er einfach zu stark für mich ist. So hab ich ihn unter kontrolle und er merkt ja auch langsam das er nicht kläffen braucht.

Problem ist: Er darf nicht alles fressen und ich muss sein TroFu nehmen um ihn zu belohnen.

Danke für die Tipps nun seh ich ihn eh erst dienstag wieder.

Lieben Gruß
 
  • Viele Probleme Beitrag #11
Och, ich würd´s einfach bei beidem machen:mrgreen:
Schadet ja nicht:)

Dann sollte dir aber klar sein, dass er das auch recht bald verknüpfen wird. "Oh, sie nimmt das Halsband also ist da echt was im Busch und ich muss richtig Terz machen!"
Wenn er abgeht wie ein Zäpfchen sollte er sowieso nicht unbedingt ein Halsband tragen, sondern ein Geschirr:eusa_shhh:
Da kann man sich im Notfall dann auch einfach mal auf die Leine draufstellen, wenn er gar nicht mehr "haltbar" ist ohne, dass er sich direkt alles abwürgt.

[VERSTECK]Ist sowieso ein fieser Teufelskreis, wenn die Hunde bei sowas ein Halsband tragen. Blutzufuhr zum Gehirn wird abgedrückt, das löst Stress aus, Adrenalin etc. werden vermehrt frei gesetzt- der Hund regt sich noch mehr auf, legt sich noch mehr ins Halsband....usw. usw.[/VERSTECK]

Und Trockenfutter muss dann einfach reichen:p Wenn er sonst nichts anderes bekommt ist das wahrscheinlich eh schon interessant genug:mrgreen:
 
  • Viele Probleme Beitrag #12
Das problem ist ja, dass er kein Halsband hat. Aber ich könnte dienstag ja nochmal stöbern gehen.;)
Ja das ist mir auch klar, nur halt ich hab angst, dass ich die Leine mal loslasse, deshalb ist es einfach leichter für mich ihn am Halsband zu halten..
 
  • Viele Probleme Beitrag #13
Moment:D

Er hat kein Halsband, du hältst ihn aber daran fest? Oder er hat kein Geschirr?
 
  • Viele Probleme Beitrag #14
ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄh er hat kein Geschirr sorry:mrgreen:
 
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