Unterordnung

Diskutiere Unterordnung im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Wie oft macht ihr Übungen zur Unterordnung? Was sind typische Übungen?
  • Unterordnung Beitrag #1
Seifenspenderin

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Wie oft macht ihr Übungen zur Unterordnung? Was sind typische Übungen?
 
  • Unterordnung

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  • Unterordnung Beitrag #2
Ist nicht so gut wie alles Unterordnung?
Also ich verstehe unter Unterordnung alle Kommandos die ich gebe. Demnach also ständig :D
 
  • Unterordnung Beitrag #3
Achso, ich dachte, da gäbs Spezielle... Z.B. Futter vor die Nase halten, aber nicht erlauben, es zu essen.. Oder so :)
 
  • Unterordnung Beitrag #4
Ich "unterordne" gar nicht:p
Finde den Begriff einfach ganz fies zum Schütteln...Klingt als würde man die ganze Zeit den Hund mit der Lederknute in der Hand herumkommandieren:shock:
Ja, ich bin pingelig:mrgreen:

Grundsätzlich üben wir alles immer.
Also egal wo wir sind lass´ich die Hunde immer mal wieder irgendwas machen. Sei es Sitz/Platz aus der Bewegung etc. etc. oder einfach nur mal ganz doof stehen bleiben, ablegen, weitergehen, ranrufen.

Mit Halsband/Geschirr,mit Leine und komplett ohne alles.
Mit Ablenkung auf 100% und mit Ablenkung 0%.
Wobei ich mit 100% den Ablenkungsgrad meine bei dem es für den Hund noch erträglich ist mitzuarbeiten- dreht er bereits ab brauch´ich nicht zu versuchen irgendwas abzuverlangen.

Grundgehorsam ist bei uns daher etwas, was nicht differenziert geübt wird, sondern im Alltag sowieso durchgehend gemacht wird:)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achso, ich dachte, da gäbs Spezielle... Z.B. Futter vor die Nase halten, aber nicht erlauben, es zu essen.. Oder so :)

Damit bringt man das "Nein" bei bzw. arbeitet an der Frustrationstoleranz des Hundes;)
Was ja auch wieder zum Grundgehorsam gehört- irgendwie:mrgreen:
 
  • Unterordnung Beitrag #5
ch "unterordne" gar nicht:p
Finde den Begriff einfach ganz fies zum Schütteln...

Da stimme ich dir vollkommen zu. Ich fühl mich da immer wie kleiner Mensch mit Minderwertigkeitskomplex der meint, an seinem Hund seine Macht rauslassen zu müssen :)
 
  • Unterordnung Beitrag #6
Ist eine einstellungssache wie man es sieht. Ich sehe Unterordnung einfach als Gehorsamtraining. Sitz Platz Fuss, eben das was man so übt auf dem Platz ohne hinter gedanken:lol:. Es heißt nun mal so, und ich sehe da nicht schlimmes dran, da ich es ja auch positib gestalte, von daher denk ich nicht weiter drüber nach:lol:.
Auf dem Platz bin ich zwei bis dreimal die Woche, sonst den rest immer mal zwischen durch. Fängt ja schon beim "warte" an der Treppe an bis zum ran an der Strasse.

Lg Yvi
 
  • Unterordnung Beitrag #7
Ich finde den Begriff auch super blöd und auch das System nur so zum Selbstzweck schwachsinnig. Alles was ich dem Hund beibringe ist ja im weitesten Sinne Unterordnung, aber ich finde Trotzdem die Befehle müssen einen Sinn haben. Die Futter Nein Übung macht Sinn, weil es für den Hund schädlich sein kann alles zu fressen, Sitz Fuß , Platz macht auch Sinn. Mein Hund soll ein höfliches Rudelmitglied sein, niemanden anspringen, nichts kaputtmachen, nicht klauen. Er soll niemanden aufdringlich belästigen, auf seinen Platz gehen.. Und dann mache ich auch Sachen, die der Hund nur zum Spass macht
 
  • Unterordnung Beitrag #8
Mein Hund macht so gut wie alles nur, wenn es ihm Spaß macht :D Wenn wir gerade eine gute Phase haben macht er auch 2-3 Sachen mal aus gutem Willen, mir zuliebe, an und für sich aber nicht :) Außer bei Kommandos die ihm sinnig erscheinen oder einfach 1000mal geübt wurden und schon normaler Bewegungsreflex sind (Stopp an den Gassenenden die wir jeden Tag gehen zum Beispiel).
Sturkopf halt :D Aber fordert mich auch immer wieder heraus, eben doch mal "neu" zu sein, nicht in Routine zu verharren und... ja, ich mag das :D
 
  • Unterordnung Beitrag #9
Ich finde den Begriff auch super blöd und auch das System nur so zum Selbstzweck schwachsinnig. Alles was ich dem Hund beibringe ist ja im weitesten Sinne Unterordnung, aber ich finde Trotzdem die Befehle müssen einen Sinn haben. Die Futter Nein Übung macht Sinn, weil es für den Hund schädlich sein kann alles zu fressen, Sitz Fuß , Platz macht auch Sinn. Mein Hund soll ein höfliches Rudelmitglied sein, niemanden anspringen, nichts kaputtmachen, nicht klauen. Er soll niemanden aufdringlich belästigen, auf seinen Platz gehen.. Und dann mache ich auch Sachen, die der Hund nur zum Spass macht


Naja meiner geht nach 5 Stunden nicht ans Futter wenn ich es ihm nicht erlaube, aber glaub nicht dran das er es draussen auch so macht:lol:

Lg
 
  • Unterordnung Beitrag #10
Hallo yvi, da bemühe ich mich eben in Dingen konsequent zu sein, die mir wichtig sind. Er soll nicht 5 Stunden warten müssen, aber er soll nichts von Fremden ohne meine Erlaubnis annehmen und nichts vom Boden fressen. Das klappt auch nicht immer aber meisten und ich übe die Situationen auch draußen . Was ich auch noch wichtig finde, ich gebe nie Befehle, wenn ich nicht die Zeit oder Lust habe sie konsequent durchzusetzen. Bei der kleinen Pipirunde morgens vor der Arbeit also Befehle nur im Notfall.
 
  • Unterordnung Beitrag #11
Ok, wieder was Neues dazu gelernt :lol: Dann werd ich das Basistraining einfach etwas mehr ausweiten
 
  • Unterordnung Beitrag #12
In gewissen Rahmen ist es schon eine Unterordnung. Die Hunde arbeiten mit uns zusammen, auch wenn man mit viel Spaß und Belohnung das ganze macht. In Verbindung mit Gehorsam machen sie es mit. Wenn sie nicht springen dürfen, andere anbellen usw. dann halten die sich ja an diese Regeln und ordnen sich unter. Ich sehe das nicht so negativ ehrlich gesagt. Man soll ja nicht jedes Wort so auseinander nehmen ;) wir Menschen machen uns manchmal zu viele Gedanken. Der Hund akzeptiert es einfach, und kennt den Begriff gar nicht.
 
  • Unterordnung Beitrag #13
Wie oft macht ihr Übungen zur Unterordnung? Was sind typische Übungen?
Unterordnung? Sportlich oder "Rudelführer"-Mäßig?

Sportlich sind die Übungen ganz klar vorgeben und man findet sie in dem BH-Schema, sowie in der Abteilung B des IPO-Sports. ;)
 
  • Unterordnung Beitrag #14
Huhu,

bestimmte Sachen mache ich jeden Tag ein bisschen. Hanna tendiert beispielsweise sehr zum Besitzwahn und neigt vor allem bei Jerry dazu, Dinge zu bunkern, selbst wenn er sie nicht haben will. Deswegen üben wir wöchentlich mehrmals, dass eh alles meins ist^^ Das sind bei mir allerdings alles nebenbei-Übungen, indem ich ihr durch verschiedene Situationen zeige, dass sie keine Angst haben braucht, dass sie hier verhungert, aber auch wissen muss, dass alles mit gehört und ich eingreife, wenn ich sehe, dass sie größenwahnsinnig wird.
Ansonsten übe ich nur regelmäßig den Abruf und das Absitzen, weil das einfach sitzen muss und die Hunde auch wissen, dass sie genau dann zu hören haben. Das mache ich täglich bei jedem Spaziergang.

Dinge, wie nahes Fuß gehen und mich dabei anschauen (also kein "normales Fußgehen", wie man es sonst kennt), mache ich eher zum Spaß, das hat keinen tieferen Sinn, da ich mit meinen Hunden keine Prüfungen ablege und auch sonst nichts habe, wo sie diese Fähigkeiten zeigen müssen.
Ansonsten mache ich nicht viel, was mit dieser "klassischen Unterordnung" zu tun hat, da meine Hunde an sich sehr gut hören und wir ein gutes Verhältnis zueinander haben. Die Übungen, die ich mache, mache ich, um das Verhältnis gut zu erhalten. Sonst sehe ich es wie Infano, irgendwie zählt ja alles als Unterordnung, aber das Wenigste mache ich, um meinem Hund zu signalisieren "ich Chef - du Wurm".

Unterordnung in Form von Obedience mache ich nicht.
 
  • Unterordnung Beitrag #15
Hallo yvi, da bemühe ich mich eben in Dingen konsequent zu sein, die mir wichtig sind. Er soll nicht 5 Stunden warten müssen, aber er soll nichts von Fremden ohne meine Erlaubnis annehmen und nichts vom Boden fressen. Das klappt auch nicht immer aber meisten und ich übe die Situationen auch draußen . Was ich auch noch wichtig finde, ich gebe nie Befehle, wenn ich nicht die Zeit oder Lust habe sie konsequent durchzusetzen. Bei der kleinen Pipirunde morgens vor der Arbeit also Befehle nur im Notfall.

Das sollte jezt nicht heißen das ich meinen Hund 5 Stunden da mit Absicht vor stehen lasse natürlich nicht. Mir ist es mal passiert das ich ihn nicht frei gegeben habe.
Und draussen klappt es nicht da er eben richtig verfressen ist. Zudem ist er blitzschnell dabei. Da kann ich noch so üben, er weiss genau wann geübt wird und wann nicht :?.

Lg Yvi
 
  • Unterordnung Beitrag #16
Ich mach für gewöhnlich zwei Mal täglich für etwa 5-10 Minuten Unterordnung, also Prüfungskonformes, zwischendurch beim normalen Gassi. Momentan hab ich mich allerdings mehr auf die Ablage konzentriert und das wird statt einmal Fußarbeit für etwa 10 Minuten gemacht. Seit ich das mache (seit ungefähr einem Jahr), funktioniert auch der Alltag wesentlich besser, v.a. ihr Jagdtrieb. Davon abgesehen, da ich Prüfungen laufe, komm ich eh nicht drum rum zu üben ;)
 
  • Unterordnung Beitrag #17
Wir machen immer regelmäßig jeden Tag Unterordnung. Ich finde den Begriff mittlerweile auch nicht mehr "schlimm" (hört sich ja manchmal echt fies an, wie Midoriyuki schon gesagt hat). Eigentlich ist es bei Hunden bzw. Wölfen ja üblich, sich unterzordnen. Jeder macht das, außer der Alphawolf. Ganz normales Verhalten also, den Satz sag ich mir immer wieder und dann ist es auch nicht mehr so schlimm. :)
Zur Unterordnung gehört bei uns jedes Kommando, es ist ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben, da ich auch viel "Kommando"-Kopfarbeit mit ihm mache, sprich, ihm immer einen neuen Tricks beibringen möchte, wenn eins gefestigt ist. Wir sind im Sportverein und sind dabei agility zu machen, dort ist vor dem Sport Unterordnung auch sehr wichtig. Bei der Unterordnung muss der Hund kurz Fuß laufen, sitz machen, bleiben, wir gehen weg und er wird gerufen. Das alles ist noch sehr spielerisch gehalten, gehört aber trotzdem zu dem (knallharten) Begriff "Unterordnung". Wir machen die Sachen, damit der Hund erst mal runterfährt und nicht wie irre über die Sachen springt. Er muss erst mal vorher ausgelastet werden (Unterordnung), kopfmäßig also, um empfänglich zu werden für den Sport. Er bekommt dadurch seinen Kopf frei und ist offen für "Disziplin" - was nichts anderes heißt, als auf den Hundeführer zu hören. Auch wieder so ein knallhartes Wort, ist es aber in der Ausführung nicht. Disziplin ist bei dem Sport nichts anderes als auf den Hundeführer zu hören, mit ihm über die Hürden zu springen (je nachdem auch nebenan) und für seine Kommandos empfänglich zu sein.

Wenn wir dies nicht machen würden, würde er voller Energie sein und sein eigenes Ding durchziehen, ohne Hündeführer, was ja nicht der Sinn ist. Sprich er wäre nicht empfänglich für "Disziplin" weil er nicht ausgelastet ist, zu hibbelig für die Sachen wäre. Das könnte vorallem für den Hund schlimm enden, sie könnten ohne Aufsicht auf die GHeräte springen und sich u.a. auch verletzen.

Unterordnung zu Hause machen wir auch wenn es Futter gibt. Am Anfang hat uns unser Hund als kleiner Welpe immer umgerast, heute muss er vorher sitzen bleiben und warten, bis wir das "ok" geben. ;) Sonst gibts nichts bei euch, außer halt die Kommandos. Abrufen drußen gehört j auch dazu, wie an der Leine Fuß laufen usw.
 
  • Unterordnung Beitrag #18
Wir machen die Sachen, damit der Hund erst mal runterfährt und nicht wie irre über die Sachen springt. Er muss erst mal vorher ausgelastet werden (Unterordnung), kopfmäßig also, um empfänglich zu werden für den Sport. Er bekommt dadurch seinen Kopf frei und ist offen für "Disziplin" - was nichts anderes heißt, als auf den Hundeführer zu hören

Würde bei meinem Hund niemals funktionieren! Im Gegenteil baut er in so einer Situation einen Frust auf, den er hinterher in der Bewegung rauslassen muss. Auf mich wird dann auch nur noch ungern gehört. Der braucht definitiv zuerst die körperliche Auslastung, bevor man an´s geistige überhaupt denken kann...
 
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