- Frust über Vermittlungshunde / Pflegestellen Beitrag #1
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Hallo zusammen 
ich muss mir einfach mal den Frust von der Seele schreiben... wir hatten vor etwas längerer zeit einen Pflegehund bei uns der zur Vermittlung stand. Wir wollten einfach den Hunden helfen und ihnen vorübergehend ein Zuhause schenken, bis sie endlich in ihre eigenen Familien anziehen dürfen.
Dabei ist ein Pflegehund vermittelt worden zu einem Mann mit 3 anderen Hunden... wir standen mit ihm noch im Kontakt und schrieben regelmäßig, tauschten Fotos aus und wir dachten, er ist der richtige für den kleinen Hund.
Wie aus dem nichts schrieb er uns wieder an und meinte, er kann nicht mehr bleiben. Danach brach der Kontakt ab und wir wussten nicht mehr weiter. Aus Verzweiflung schrieben wir mit der Organisation und die Frau, die uns den Hund vermittelt hat meinte, er käme nicht mehr mit ihm klar. Da ich ihn am besten kannte (also den Hund) wusste ich, zu welchen Leuten er könnte und zu wem nicht. Ich schilderte ihr erneut die Infos über den Hund, dass er unsicher ist im dicht besiedelten Wohngebieten, viel Auslauf brauch und das er mit Kindern nicht gut kann.
Erneut fand sich eine Familie, mit, man kanns kaum glauben, zwei Kindern, so wurde es mir gesagt. Die Frau hatte einen Bandscheibenvorfall, war stark übergewichtig und konnte kaum noch rausgehen. Ihrem ersten Hund konnte sie kaum gerecht werden, geschweige denn einen Zweithund. Das wusste ich aber vorher alles nicht, die Orga meinte nur, es wäre eine super passende Familie gewesen.
Voller Freude über den endlich gefundenen Endplatz für ihn nahm ich Kontakt zu der Familie auf. Sie schrieb mir regelmäßig, ich schickte ihr Fotos aus seiner Welpenzeit als er zu uns kam und sie freute sich darüber. Dann, och Wunder, brach der Kontakt ebenfalls ab. Nach ca. einem Monat schrieb ich ihr noch einmal, sie antwortete das letzte mal... Sie könnte ihn nicht behalten, sie muss operiert werden und der Hund muss weg. Was mit dem Ersthund ist, weiß ich leider nicht, aber ich denke, er ist da noch geblieben.. da kann doch etwas nicht stimmen. Schließlich wohnte sie ja nicht alleine, was ist mit dem Mann und den Kindern? Sie können doch mit dem Hund was machen ?
Erneut schrieb ich der Orga, die mir gestern geantwortet hat.. ich war total frustriert und traurig, bin jetzt sogar noch den Tränen nahe.. :
plötzlich rückte die Orga mit der ganzen Geschichte raus und drückte auf die Tränendrüse. Der arme Hund, so hieß es, wurde zu einer Frau vermittelt die einen Bandscheibenvorfall hatte, stark übergewichtig ist und VIELE Kinder hatte. Sie hatte genau 6 Kinder. Außerdem wohnt sie in einem dicht besiedeltem Wohngebiet, ohne Natur und mit vielen Kindern als Nachbarn.
Beim Lesen brauch der ganze Zorn und die Trauer aus mir raus, wie kann man nur so fies sein und einfach irgendwohin vermitteln, bei der es überhaupt nicht passt?!
Die letzten Worte knallten so an meinen Kopf :
"Wir hatten so unsere Zweifel, aber sie hat uns überzeugt, das es passt. " Super... klasse..
Sie schrieb mir außerdem, das er eines der Kinder nicht leiden kann. Da fiel der Groschen und ich wusste, DAS und genau DAS ist der eigentliche Grund...
In der restlichen Mail stand, das er jetzt wieder eine neue Familie hat, die aber JETZT schon Zweifel an ihn hat. Er bricht und hat Durchfall, fasst kein Vertrauen... sie suchen wieder eine neue Familie.
Wie viel Leid muss ein Hund denn ertragen? Ich bin so traurig und wütend, bin jetzt schon wieder am weinen...oh man :022:
Bin aber froh, mir das mal von der Seele geredet zu haben
ich muss mir einfach mal den Frust von der Seele schreiben... wir hatten vor etwas längerer zeit einen Pflegehund bei uns der zur Vermittlung stand. Wir wollten einfach den Hunden helfen und ihnen vorübergehend ein Zuhause schenken, bis sie endlich in ihre eigenen Familien anziehen dürfen.
Dabei ist ein Pflegehund vermittelt worden zu einem Mann mit 3 anderen Hunden... wir standen mit ihm noch im Kontakt und schrieben regelmäßig, tauschten Fotos aus und wir dachten, er ist der richtige für den kleinen Hund.
Wie aus dem nichts schrieb er uns wieder an und meinte, er kann nicht mehr bleiben. Danach brach der Kontakt ab und wir wussten nicht mehr weiter. Aus Verzweiflung schrieben wir mit der Organisation und die Frau, die uns den Hund vermittelt hat meinte, er käme nicht mehr mit ihm klar. Da ich ihn am besten kannte (also den Hund) wusste ich, zu welchen Leuten er könnte und zu wem nicht. Ich schilderte ihr erneut die Infos über den Hund, dass er unsicher ist im dicht besiedelten Wohngebieten, viel Auslauf brauch und das er mit Kindern nicht gut kann.
Erneut fand sich eine Familie, mit, man kanns kaum glauben, zwei Kindern, so wurde es mir gesagt. Die Frau hatte einen Bandscheibenvorfall, war stark übergewichtig und konnte kaum noch rausgehen. Ihrem ersten Hund konnte sie kaum gerecht werden, geschweige denn einen Zweithund. Das wusste ich aber vorher alles nicht, die Orga meinte nur, es wäre eine super passende Familie gewesen.
Voller Freude über den endlich gefundenen Endplatz für ihn nahm ich Kontakt zu der Familie auf. Sie schrieb mir regelmäßig, ich schickte ihr Fotos aus seiner Welpenzeit als er zu uns kam und sie freute sich darüber. Dann, och Wunder, brach der Kontakt ebenfalls ab. Nach ca. einem Monat schrieb ich ihr noch einmal, sie antwortete das letzte mal... Sie könnte ihn nicht behalten, sie muss operiert werden und der Hund muss weg. Was mit dem Ersthund ist, weiß ich leider nicht, aber ich denke, er ist da noch geblieben.. da kann doch etwas nicht stimmen. Schließlich wohnte sie ja nicht alleine, was ist mit dem Mann und den Kindern? Sie können doch mit dem Hund was machen ?
Erneut schrieb ich der Orga, die mir gestern geantwortet hat.. ich war total frustriert und traurig, bin jetzt sogar noch den Tränen nahe.. :
plötzlich rückte die Orga mit der ganzen Geschichte raus und drückte auf die Tränendrüse. Der arme Hund, so hieß es, wurde zu einer Frau vermittelt die einen Bandscheibenvorfall hatte, stark übergewichtig ist und VIELE Kinder hatte. Sie hatte genau 6 Kinder. Außerdem wohnt sie in einem dicht besiedeltem Wohngebiet, ohne Natur und mit vielen Kindern als Nachbarn.
Beim Lesen brauch der ganze Zorn und die Trauer aus mir raus, wie kann man nur so fies sein und einfach irgendwohin vermitteln, bei der es überhaupt nicht passt?!
Die letzten Worte knallten so an meinen Kopf :
"Wir hatten so unsere Zweifel, aber sie hat uns überzeugt, das es passt. " Super... klasse..
Sie schrieb mir außerdem, das er eines der Kinder nicht leiden kann. Da fiel der Groschen und ich wusste, DAS und genau DAS ist der eigentliche Grund...
In der restlichen Mail stand, das er jetzt wieder eine neue Familie hat, die aber JETZT schon Zweifel an ihn hat. Er bricht und hat Durchfall, fasst kein Vertrauen... sie suchen wieder eine neue Familie.
Wie viel Leid muss ein Hund denn ertragen? Ich bin so traurig und wütend, bin jetzt schon wieder am weinen...oh man :022:
Bin aber froh, mir das mal von der Seele geredet zu haben