Morgen Lina.
Ich stimme
Amber komplett zu. Ich bin selber erst Anfang 20 und kann dir sagen, dass ich super glücklich bin mir den Hund erst im Januar geholt zu haben.
Ich habe nach der Schule 3Jahre eine Ausbildung gemacht, dann am Flughafen gearbeitet und bin jetzt seit 2 Jahren festeingestellt bei einem Emissionshaus. Ich hätte wärend der Ausbildung überhaupt keine Zeit und Lust gehabt mich noch um einen Hund zu kümmern. Du kommst aus der Schule und Arbeiten ist "Neuland" für dich. Du musst viel lernen und willst auch noch Zeit für deine Freunde haben.
Als mein Freund und ich uns den Hund geholt haben, haben wir unseren gesamten Arbeitsablauf geändert. Mein Freund hat nur noch im Spätdienst gearbeitet und ich Früh. Der Hund war die ersten Monate nie alleine und er hat auch direkt meinen kleinen Bruder (20J) kennengelernt. Wenn ich mal zum Sport wollte oder zu einem Geburtstag ist er immer eingesprungen. Unser kleiner ist letzte Woche 1 geworden und kann gut 7Std ohne Probleme alleine bleiben(Noch nie am Stück ausprobiert

) . Da mein Freund und ich jetzt seit kurzem wieder beide Früh arbeiten, ist unser Hund von Mo-Do 10-17Uhr alleine. Allerdings komme ich in meiner Pause 1Std nach Hause oder mein Bruder (wohnt 10Min entfernt)schaut für 1-2Std vorbei... dann 15Min Pipirunde und dann 30Min Dummy dann gibts "Mittag" für ihn und ich zisch wieder ab zur Arbeit. Wir haben uns das gaaaanz langsam mit dem alleine sein aufgebaut und wie schon einige hier schreiben... manche Hunde lernen/können es nie.
Und zum Thema Welpe... ich bin die ersten 2Wochen durchgedreht, weil er überall hingemacht hat. Jeder Teppich wurde systhematisch vernichtet!

Er hat unten Pipi gemacht, kaum waren wir oben direkt nochmal...


Und unser kleiner hat 1600€ gekostet und hat direkt alles im kalten Januar mitgenommen was ging. Fieber, schleimiger Hals, Augenentzündung und und und... die ersten Tierarztrechnungen lagen insgesamt gut bei 350€. Dann die komplette Erstausstattung auch nochmal ca. 200€ (Leine, Halsband, Hundebett, 2 Näpfe, Spielzeug, Schleppleine, Futter, Leckerlies ORDENTLICH KAUSTANGEN damit uns der Labbi nicht die schönen Möbel zerlegt... Etc.)
Ich glaube auch nicht, dass 6Wochen ausreichen. Unser Hund hat ganz viel Aufmerksamkeit gebraucht und wir sind extra viel und auch abwechslungsreich mit ihm unterwegs gewesen. Restaurants, Reiterhof, Wälder, bei Freunden, viel Autogefahren etc.
Bekannte von uns mussten Ihren Hund jetzt nach Spanien transportieren (dort wohnen deren Eltern), weil Sie umziehen müssen und der Hund in die vorläufige Wohnung nicht mitdurfte. Es dauert bis man eine Wohnung findet, in der Hunde gestattet sind... Es gibt so viele Aspekte, die bei dir einfach momentan dagegen sprechen. Das ist garnicht Böse gemeint, aber wenn ich mir immer wieder anschaue wie viele Tiere im Tierheim landen nur weil die Besitzer oftmals einfach nicht richtig überlegen und planen... Verstehst du was ich meine? LG

