Fibrosarkom

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SiebenZwerge

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Hallo zusammen,

bei meiner Maya (geb. 10.5.2012) habe ich vor kurzem einen Knubbel zw. den Schulterblättern bemerkt. Bin dann auch am nächsten Tag zum TA gegangen, der davon eine Gewebeprobe entnommen hat. Heute habe ich dann das Ergebnis bekommen, dass es ein Fibrosarkom ist.

Ich habe mich vor dem TA Besuch auch schon etwas informiert, deswegen habe ich mich dazu entschlossen, es operativ entfernen zu lassen. Danach soll auch noch eine genauere Biopsie von dem Gewebe gemacht werden.

Ja, jetzt lese ich schon die ganze Zeit im Internet darüber, dass es ein immer wiederkehrender Tumor ist, keine bis sehr wenig Chance auf komplette Heilung, lauter "Horrorstorys" von Katzenhaltern, und mögliche Therapien.

Ich möchte eig. keine Chemo- od. Strahlentherapie, sondern mehr Richtung Misteltherapie o.ä. .

Meine Frage an Euch, habt Ihr irgendwelche Erfahrungsberichte, Infos zur Therapie, allgemeines zum Impfsarkom und zur Misteltherapie (od. anderen Alternativtherapien) in dessen Zusammenhang?

Sonst ist Maya völlig normal, spielt, frisst, tobt Kratzbäume rauf und runter, einfach ganz normales Verhalten.

Verzweifelte Grüße
Laura
 
  • Fibrosarkom

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  • Fibrosarkom Beitrag #2
Ich möchte dir keine Horrorstory erzählen, eher Mut machen. Meine inzwischen an Alterskrankeit Nierenversagen verstorbene Katze hatte an gerade der gleichen Stelle auch so einen Knubbel. Der TA meinte, sofort raus, sonst könne es der Tod für die Katze sein. OP verlief gut, aber er meinte, alles hätte er nicht entfernen können. Ich habe es auch nicht untersuchen lassen, weil ich Chemo o.ä. sowieso abgelehnt hätte und eine weitere OP nicht möglich war. Nach ca. einem halben Jahr tastete ich eine Wiederkehr bis etwa Stecknadelkopf. Für mich der Tag, langsam Abschied zu nehmen. Das Ding wurde unwesentlich größer, nach einigen Wochen wieder kleiner und dann war es weg. Mein Kater lebte dann noch gute 2 Jahre, bis ich ihn mit 18 1/2 Jahren wegen totalem Nierenversagen einschläfern lassen musste. Der TA meinte, es hätte damals nicht gut ausgesehen, konnte eine medizinische Erklärung auch nicht geben, hatte das aber auch schon erlebt. Also- Kopf hoch, manchmal gibt es auch kleine Wunder.
 
  • Fibrosarkom Beitrag #3
Hallo Apfelblüte,
danke fürs Mut machen :) das mit deinem Kater tut mir trotzdem Leid..
Eine Frage hätte ich an Dich, hast du dich damals bewusst gegen eine (naturheilkundliche) Therapie entschieden aufgrund des Alters oder weil du es nicht wusstest, dass es andere Therapiemöglichkeiten gibt?
 
  • Fibrosarkom Beitrag #4
Du meinst sicher wegen des Einschläferns. Die Nieren hatten ja praktisch schon aufgehört zu arbeiten. Er fraß nicht mehr, trank nur Unmengen von Wasser und war dementsprechend knochig. Er hätte 3 mal in der Woche zu Infusionen gebracht werden müssen mit der einzigen Prognose, das Sterben zu verlangsamen. Ich denke, das musste ich ihm nicht zumuten, so schwer die Entscheidung auch fiel.
 
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