Futter immer zur verfügung

Diskutiere Futter immer zur verfügung im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ich habe seit gut einer Woche einen Welpen mit 9Wochen. Ich er frisst sein Trockenfutter mehr oder weniger ohne zu meckelen, ist aber eher...
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #1
Mogli123

Mogli123

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Hallo
Ich habe seit gut einer Woche einen Welpen mit 9Wochen. Ich er frisst sein Trockenfutter mehr oder weniger ohne zu meckelen, ist aber eher ein geniesser und langsam/wenigesser. Ich würde aber jetzt gerne wissen, ob es einen Nachteil hat, wenn ich ihm Morgens seine Tagesration gebe, und er es dann fressen kann, wann er es fressen will ? Irgendwie frisst er sehr unregelmässige Mengen, 3 mal am Tag...
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  • Futter immer zur verfügung Beitrag #2
Ich persönlich habe es so gehalten, dass Inka als Welpe mehrere Male am Tag kleine Portionen angeboten habe.
Wobei es sich bei Welpen/Junghunden auch anbietet, wenn der Hund sich sein Futter erarbeiten muss. Immer Kleinigkeiten direkt aus der Hand. Das ist auch eine Maßnahme um die Bindung zu fördern.
Also Anfangs - weg mit dem Futternapf - Futter in die Hand und bei jedem Kommando (hier/sitz) ein Stück Futter ins Mäulchen....
So sind die Portionen nicht zu groß und das "Mäkeln" hält sich so meist auch ins Grenzen.
 
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #3
Huhu,

ich lasse inzwischen einfach alles stehen – er wird schon fressen, wenn ihm danach ist. Das funktioniert für uns ganz gut, meiner hat manchmal ganz schlicht einfach keinen Hunger. Ich mag ihm da auch keinen Stress machen, soll er lieber langsam fressen oder nur, wenn er Hunger hat, anstatt zu schlingen.
Es wäre lediglich zu überlegen, ob ihm das Futter tatsächlich nicht zusagt, oder er nur etwas mäkelt. Wenn er allgemein etwas schwierig bei dem Thema ist wird er bei jedem Futter mäkeln, kann aber auch an dieser speziellen Sorte liegen.

Wobei es sich bei einem Welpen wirklich anbietet, so gut wie alles aus der Hand zu füttern. Der Kleine muss noch viel lernen und ihr müsst Bindung aufbauen – das geht wunderbar mit Handfütterung und man spart sich das abziehen der Leckerlis von der Futterration, wenn man gleich diese zur Belohnung nimmt ;).
 
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #4
Welpe wurde vorher mit pedigree und chappy und cesar gefüttert, mit diesen futter werde ich nicht dienen ;-)
 
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #5
Ich meinte ja auch nicht, dass du auf dergleichen umstellen sollst ;). Aber wenn der Hund z.B. konstant bei Wolfsblut schlecht frisst könntest du es mit Platinum versuchen, nur mal als Beispiel....
 
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #6
Unsere Hündin war anfangs sehr mäkelig und frass nicht, da sie beim Vorbesitzer sehr viel Essensreste bekommen hatte und kein Trockenfutter nahm - so nach dem Motto - ich warte mal obs noch was besseres gibt. Dazu kam noch, dass ich anfangs sehr herumprobieren musste, weil sie auch einige Futtersorten wohl einfach nicht mochte - drei Tage TroFu einigermaßen leidlich gefressen und dann in Hungerstreik getreten. Damals erhielt ich den Tipp, ich solle anbieten, und nach wenigen Minuten einfach wegstellen, wenn sie dann richtig hungrig sei würde sie schon fressen. Ich hab das nicht fertiggebracht und im Nachhinein denke ich auch, dass es gut war, dass ich es nicht so gemacht habe. Weil ich unsere Hündin und ihr Fressverhalten nun besser kenne, und ich mir ansonsten womöglich einen ängstlich-schnell-alles-verschling-Hund herangezüchtet hätte.

Besser wurde es, als ich zum einen ein TroFu gefúnden hatte, von dem ich den Eindruck hatte, dass es ihr auch nach mehr als drei Tagen noch schmeckt. Und ich dann anfangs alles aus der Hand gefüttert habe. Mittlerweile bekommt sie ihre Tagesration nachmittags in den Trog, und ich nehme Rücksicht auf ihre Fressgewohnheiten: Sie macht nämlich "Verdauungsspaziergänge" und geht durch die Küche und nimmt sich bei jedem Gang einen Brocken - das dauert seine Zeit und geht nicht in allgemeiner Aufbruchshektik - deshalb wird sie auch erst nachmittags gefüttert in Ruhe, und nicht morgens wenn alle - auch unsere Hündin! - hektisch zur Arbeit müssen. Und manchmal bleibt auch ein kleines Futter-Häufchen übrig, dass sie dann spätabends frisst.

Wichtig ist mir, dass ich eine vernünftig bemessene Tages-Futterration in den Trog tue und kontrollieren kann, dass es innerhalb einer gewissen Zeitspanne auch gefressen ist (um Abweichungen vom üblichen Fressverhalten zu bemerken), wann sie es frisst, ist ihre Sache. Nicht gut finde ich es (machen leider auch manche) die einfach randvoll TroFu in den Napf füllen und überhaupt keinen Überblick haben, ob, wann und wieviel der Hund frisst. Aber ich denke, dass war sowieso nicht deine Ansinnen.
 
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #7
Hallo,
ich weiß nicht ob es da eine "wissenschaftliche" Abhandlung drüber gibt: Futter zur freien Verfügung oder nicht". Es wird wohl jedem selbst, bzw. seinen Lebensgewohnheiten entsprechend überlassen sein.
Auffallend ist, daß alle Hundetrainer die ich kenne - sobald es zu einem Verhaltensproblem beim Hund kommt, von Frei zur Verfügung stehendem Futter, abrät. Wohl zum Einen um grundsätzlich bessere Kontrolle über Fress und Löseverhalten zu haben - und zum anderen um weil mein das Tier sehr gut über Futter konditionieren bzw. trainieren kann.Ob nun die Verhaltensauffälligkeit wegen des Frei zur Verfügung stehenden Futters anfing, oder aber einfach über das andere Fütterungsverhalten besser in den Griff zu bekommen ist, sei dahin gestellt.

Kontrolle
Ich persönlich habe 2 feste Fütterungszeiten, für die Erwachsenen (gesunden) Hunde. Wobei ich diese hinstelle und nach 15 Minuten Desinteresse wieder weg nehme.
Da meine gute (Fr-) Esser sind, weiß ich dann schon mal, daß etwas ganz und gar nicht stimmt. Spätestens bei der 2ten offensichtlichen Futterverweigerung, kommt das Themometer, der Schleimhautcheck und der super Leckerlie Test, wird auch dieses nicht angenommen - stehen wir vorm TA.

Auch die Menge kann ich so ganz klar eingrenzen....z.B. an Tagen besonders aktiven Trainings / gibts bisschen mehr, ausser es wurden Leckerlies zum Training eingesetzt. So kann ich ihr Gewicht ganz einfach halten.

Bindung
Bei Welpen oder Neuzugängen halte ich , wie die anderen hier, Handfütterung für super wichtig und sehr effektiv - von Bindung bis hin zu Clickertraining der anderes Training. Selbst bei meinen großen, "pimpe" ich unsere Bindung immer wieder dadurch auf. Besonders weil Hanfütterung bei uns mit Clickertraining einher geht. Füttern und Entertainment (Training) sind meiner Erfahrung und Meinung nach die Grundlagen tiefer Bindung.


Liebe Grüße Suno
 
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #8
Hey,

bei uns ists wie bei Tapa. Abbey frisst an sich schon, und eigentlich auch mehr oder weniger alles problemlos, aber eben nicht "auf befehl". Und so wenig ich gesagt bekomme wann ich zu essen habe so wenig möchte ich das bei meinem Hund tun (was hab ich das gehasst wenn ich früher aus der Schule heimkam und essen MUSSTE obwohl ich keinen Hunger hatte "weil jetzt gegessen wird").

Die Menge kontrolliere ich auch so da es erst Abends futter gibt (unter tags frisst sie nicht bzw die Reste vom Abend zuvor) d.h ich weiß eh was sie gefressen hat. Sie dackelt dann Abends immer wieder zum Napf genauso wie dann noch Morgens bis Mittags.

Allerdings gibts nur was wenn sie mir nicht schon den ganzen Tag "zickt" weil sie weiß es gibt abends eh was. Dann fällt das Abendessen auch schon mal aus und sie muss noch dafür "schuften".
 
  • Futter immer zur verfügung Beitrag #9
Huhu,

wenn ich könnte, würde ich das Futter frei stehen lassen, damit sich jeder bedienen kann, wann er will. Leider ist das durch meinen Rüden nicht möglich, da er dann nicht nur seine, sondern auch Hannas Portion frisst. Also gibts bei uns auch zu festen Tageszeiten. Als meine Hündin kam, habe ich gleich zu Beginn oft (aber nicht immer) aus der Hand und während des Trainings gefüttert, um die Bindung zu stärken. Das führte allerdings dazu, dass sie entsprechend auch lieber draußen bzw. beim Training frisst als aus dem Napf. Ich bin noch nicht sicher, ob ich das bereue oder nicht, denn an manchen Tagen wäre es natürlich zeitlich schon besser, wenn sie mal aus dem Napf frisst und nicht immer gleich erwartet, etwas für ihr Futter tun zu müssen. Zwar ist das ein Luxusproblem, da sie entsprechend gut mitmacht und sehr auf mich fixiert ist draußen. Auf der anderen Seite ist man immer gezwungen, so viel zu machen, dass sie ihre tägliche Ration bekommt und ich damit immer etwas kalkulieren muss. Ist kein Drama, aber blöd, wenn man mal Tage hat, an denen man nicht so viel draußen machen kann oder nichts findet, bei dem sie sich mit Futter locken lässt (da sie sich lieber mit Spiel und Spaß belohnen lässt).
 
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