- Verhalten abtrainieren Beitrag #1
V
Verji
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Habe seit letzter Woche einen 13jährigen Kater (er kam als Kitten zu meinen Eltern; wir kennen uns also schon ein Weilchen.
) & seit ein paar Tagen ein kleines Problemchen.
Bei meinen Eltern war Sammy es gewöhnt, morgens zwischen 5 & 6 Uhr gefüttert zu werden. Deshalb fordert er es jetzt bei mir auch so ein.
Das nervtötende Miauen konnten wir ihm durch ignorieren schnell wieder abgewöhnen - nun hat er aber ne effektivere Methode gefunden.
Da ich auch noch 4 afrikanische Weißbauchigel habe, die nachts im Freilauf herumflitzen setzt er sich morgens zu ihnen dazu & nervt sie so lange, bis sie anfangen zu nuffen (fauchen & knurren). Ich steh dann natürlich sofort auf & füttere diese alte Nervensäge, bzw pack die Igel wieder zurück ins Terra.
Sammy beobachtet die Igel total gerne & hält normalerweise immer Sicherheitsabstand. Beim Beobachten ist er total entspannt & ruhig - er sieht sie also nicht als Beutetiere, die man unbedingt jagen muss.
Auch wenn er sie nervt, verletzt er sie nicht & sieht auch zu, dass er ihnen nicht allzunahe kommt - wenn sie zB unter ner Decke im Freilauf liegen, haut er mit der Pfote leicht drauf, dass die halt nuffen.
Die Igel sind auch nicht sonderlich gestresst oder verängstigt durch seine morgendlichen Besuche.
Allerdings leiden meine Nerven etwas darunter, da ich nach diesen Aktionen nicht mehr gut einschlafen kann & den restlichen Tag dementsprechend geschlaucht bin.
Habt ihr ne Idee, wie ich ihm das abgewöhnen kann?
Noch ne kurze Erklärung / Rechtfertigung zum Thema "Einzelhaltung":
Nachdem ich vor 2 Jahren in meine erste eigene Wohnung gezogen bin sind letzten Herbst meine Eltern in eine Wohnung ins selbe Haus gezogen. Sie wohnen nun einen Stock unter mir mit ihren anderen 2 Katzen (1 Kater & 1 Katze) & dem Hund.
Bei meinen Eltern hat Sammy immer in der Wohnung markiert & sich absolut nicht mit dem anderen Kater verstanden.
Sammy saß vorher schon wochenlang immer miauend vor meiner Wohnungstüre, war dann ein paar Stunden bei mir & ging dann wieder - bis letzte Woche.
Nun geht er nur noch ganz selten aus der Wohnung & wenn, dann fordert er mich auf dass ich mitkomme bzw kommt nach wenigen Minuten sofort wieder zurück.
Wenn ich zuhause bin, lass ich oft die Wohnungstüre offen, dass er auch zu den anderen Katzen kann - dieses Angebot nimmt er nur sehr selten in Anspruch bzw kommt sofort wieder zurück, sobald er den anderen Kater sieht.
Seit er bei mir ist, markiert er auch nicht mehr & fühlt sich sichtlich wohl in seinem Reich.
Also bitte nicht steinigen, weil ich ihn als Einzelkatze halte - ich gebe mein bestes, ihm soziale Kontakte zu Artgenossen zu ermöglichen, überlasse es aber ihm, ob er diese annehmen will.
Bei meinen Eltern war Sammy es gewöhnt, morgens zwischen 5 & 6 Uhr gefüttert zu werden. Deshalb fordert er es jetzt bei mir auch so ein.
Das nervtötende Miauen konnten wir ihm durch ignorieren schnell wieder abgewöhnen - nun hat er aber ne effektivere Methode gefunden.
Da ich auch noch 4 afrikanische Weißbauchigel habe, die nachts im Freilauf herumflitzen setzt er sich morgens zu ihnen dazu & nervt sie so lange, bis sie anfangen zu nuffen (fauchen & knurren). Ich steh dann natürlich sofort auf & füttere diese alte Nervensäge, bzw pack die Igel wieder zurück ins Terra.
Sammy beobachtet die Igel total gerne & hält normalerweise immer Sicherheitsabstand. Beim Beobachten ist er total entspannt & ruhig - er sieht sie also nicht als Beutetiere, die man unbedingt jagen muss.
Auch wenn er sie nervt, verletzt er sie nicht & sieht auch zu, dass er ihnen nicht allzunahe kommt - wenn sie zB unter ner Decke im Freilauf liegen, haut er mit der Pfote leicht drauf, dass die halt nuffen.
Die Igel sind auch nicht sonderlich gestresst oder verängstigt durch seine morgendlichen Besuche.
Allerdings leiden meine Nerven etwas darunter, da ich nach diesen Aktionen nicht mehr gut einschlafen kann & den restlichen Tag dementsprechend geschlaucht bin.
Habt ihr ne Idee, wie ich ihm das abgewöhnen kann?
Noch ne kurze Erklärung / Rechtfertigung zum Thema "Einzelhaltung":
Nachdem ich vor 2 Jahren in meine erste eigene Wohnung gezogen bin sind letzten Herbst meine Eltern in eine Wohnung ins selbe Haus gezogen. Sie wohnen nun einen Stock unter mir mit ihren anderen 2 Katzen (1 Kater & 1 Katze) & dem Hund.
Bei meinen Eltern hat Sammy immer in der Wohnung markiert & sich absolut nicht mit dem anderen Kater verstanden.
Sammy saß vorher schon wochenlang immer miauend vor meiner Wohnungstüre, war dann ein paar Stunden bei mir & ging dann wieder - bis letzte Woche.
Nun geht er nur noch ganz selten aus der Wohnung & wenn, dann fordert er mich auf dass ich mitkomme bzw kommt nach wenigen Minuten sofort wieder zurück.
Wenn ich zuhause bin, lass ich oft die Wohnungstüre offen, dass er auch zu den anderen Katzen kann - dieses Angebot nimmt er nur sehr selten in Anspruch bzw kommt sofort wieder zurück, sobald er den anderen Kater sieht.
Seit er bei mir ist, markiert er auch nicht mehr & fühlt sich sichtlich wohl in seinem Reich.
Also bitte nicht steinigen, weil ich ihn als Einzelkatze halte - ich gebe mein bestes, ihm soziale Kontakte zu Artgenossen zu ermöglichen, überlasse es aber ihm, ob er diese annehmen will.
