New York will Schwäne ausrotten

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  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #1
Elkecita

Elkecita

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Habe grade eben mit Entsetzen gelesen, dass die Stadt New York die 2200 Schwäne, die in der Stadt leben, entweder abschiessen oder einfangen und vergasen will. Die Eier in den Brutstätten sollen mit Öl eingeschmiert werden, damit die Jungen nicht schlüpfen können.

Grund: die Schwäne sind Invasoren (sie wurden vor Jahrhunderten aus Europa eingeführt) und verdrängen nun die autoktonen Enten und Gänse. Ausserden seien sie oft aggressiv, Joggern und Kindern gegenüber.

Das alles hätte man sich vielleicht mal früher überlegen sollen und für eine rechtzeitige Kontrolle der Bestände sorgen sollen (Eier aus den Nestern entfernen, Sterilisierung, etc.). Aber jetzt hingehen und die Tieren über den Haufen knallen finde ich ungeheuerlich.

Der Mensch benimmt sich mal wieder wie die Axt im Walde.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #2
Passiert doch überall auf der Welt. In Japan werden Delfine abgeschlachtet, in Spanien zählt Stiere Foltern als Volkssport, in Deutschland stehen die Schweine hüfthoch in Dreck.
Da ist New York jetzt auch kein großer Schocker mehr.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #3
moment... hier ist der original artikel:



bislang sind diskussionen und Kommentare noch erwünscht. das ist alles noch nicht beschlossen, sondern ein "draft plan" (also ein Entwurf).

Hier gibt es eine petition, die man unterzeichenen kann, wenn man gegen den Plan stimmen möchte:



unter folgender url:

kann man seine gedanken und Argumente gegen die Maßnahme an das zuständige Ministerium schicken.
Bis zum 21. Februar werden dort anregungen aufgenommen und berücksichtigt.

Falls jemand hier Biologe ist oder Umweltwissenschaftler und fundiert etwas dazu beitragen kann, warum der Plan, die Schwäne zu dezimieren, keine Vorteile für die heimische Umwelt bringt oder warum man den eingewanderten Schwan derweil zu den heimischen Arten zählen kann, wäre es vielleicht wirklich nützlich, an das Ministerium zu schreiben.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #4
Lese das gerade hier. das ist ja wohl ne elende Schweinerei überhaupt sowas zu denken. Weiß jemand, ob es inzwischen was neues dazu gibt?
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #5
Kann mich - Smoothie - nur anschließen. Das gibt es und wird es wohl immer auf der Welt geben.
Und irgendwo kann ich es verstehen, nicht jede Tierart gehört überall hin. Es gibt einfach Probleme, weil sich immer nur die durchsätzungsfähigsten Durchsetzen werden und heimliche Arten verdrängen oder gar ausrotten.
Ganz krass kann ich das auch aus dem Bereich der Fische berichten. Wenn in einem See ein nicht heimischer Fisch entdeckt wird. Egal ob der Probleme macht oder ganz und gar nicht heimlische verdrängt - wird im See elektrisch gefischt und die Tiere geschlachtet. Elektrisch gefischt, bedeutet das Wasser wird unter Strom gesetzt, sodass alle Fische an die Wasseroberfläche kommen und quasi nur noch abgesammelt werden können.
Kann man sich das vorstellen? ist im Grund das selbe.
Einfach menschlich Abartig :(
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #6
Wenn die Schwäne dort nur halb so viel Ärger machen wie die nicht einheimischen Gänse hier, dann kann ich es voll verstehen. Das fremde Federvieh hätte man hier auch schon längst aus der Tür treten müssen.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #7
Wenn die Schwäne dort nur halb so viel Ärger machen wie die nicht einheimischen Gänse hier, dann kann ich es voll verstehen. Das fremde Federvieh hätte man hier auch schon längst aus der Tür treten müssen.
Tierische Einwanderer in fremde Ökosysteme waren schon immer ein Problem, aber hätte man jeden von ihnen einfach rausgeschmissen hätte sich kein Tier – inklusive Mensch – je verbreiten können.
Außerdem denkt man ja scheinbar erst jetzt an das Ökosystem, wo die Tiere für den Menschen lästig werden. Der Mensch ist aber nicht allein in seiner Blase, da gehören noch andere Lebewesen und Pflanzen dazu.

Würden wir alles ausrotten, was uns stört, wären wir verdammt alleine auf dem Planeten und würden uns vermutlich gerade gegenseitig die Kehle durchschneiden.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #8
Ich sage ja nicht, dass man auf alles gleich losgehen muss. Aber wenn man hier die Kanadagänse und vor allem diese verdammten Nilgänse ausrotten würde, gäbs von meiner Seite aus Beifall. Und dabei denke ich nicht ans menschliche Wohl. Diese Tiere machen hier einen Haufen Ärger, woher genau soll man wissen, dass "unsere" Gänse woanders keinen machen?
Deshalb ist für mich die Frage, inwiefern die Tiere wirklich Probleme machen.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #9
Ich verstehe es, da sie nunmal ihre "einheimischen" Tiere schützen wollen. Was allerdings nicht geht, sie auszurotten, weil sie Nachteile für den Menschen bringen. Wäre es aber nicht einfacher die Bestände und Brutplätze zu dokumentieren und die Eier auszutauschen? So macht man das zum Teil ja auch in der Stadt mit den Tauben. Oder stelle ich mir das zu einfach vor?...
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #10
Retic, was für einen Ärger machen die Gänse denn hier? Würde mich ja mal interessieren, da du dich nur in allgemeinen Beschimpfungen ergehst.

Außerdem möchte ich dich bitten, auf deine Wortwahl zu achten. In unserem Tierforum bezeichnen wir keine Tierart als "verdammt". Wenn eine Tierart an einem bestimmt Ort, an den sie nicht gehört, irgendwelche Probleme bereitet, sind diese meistens von uns Menschen verursacht.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #11
Darf man jetzt nicht mehr verdammt sagen? Sind wir hier in der Kirche oder was?

Die netten Wildgänse fressen den Bauern die Felder ab, verunreinigen diese, etc. und die Bauern bleiben auf den Kosten sitzen!

Wenn ein Schäfer davon ausgeht, dass er seine Schäfchen über den Sommer nicht zufüttern muss, weil genug Wiese da ist... und dann alles weg ist, weil ein paar Vögelchen sich den Bauch damit vollgeschlagen haben, hat er ein Problem.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #12
Die netten Wildgänse fressen den Bauern die Felder ab, verunreinigen diese, etc. und die Bauern bleiben auf den Kosten sitzen!
Da sind aber denke ich Wildschweine ein viel größeres Problem ;). Bei uns gibt es keine Wildgänse, wie ist das denn in anderen Gebieten? Gibt es da derart viele und lösen die wirklich solche Probleme aus? Gab es dazu mal irgendwelche Studien?
Ich finde es immer schwierig, eine Art als »Schädling« hinzustellen, wenn man nicht einmal weiß, wie viel Schaden sie genau anrichtet.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #13
Darüber gibt es einige Dokus, was braucht man Studien, wenn das Ergebnis von den Gänsen auf der Hand liegt? Die Bauern, die auf ihre großen Wiesen angewiesen sind, haben riesigen finanziellen Schaden.

Wildschweine gehen nicht auf die Koppel und fressen das Gras weg. Die Gänse schon. Da ist nichts, aber wirklich nichts mehr da, hinterher!

Google doch mal, da dürftest du einige anschauliche Berichte finden...
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #14
Darüber gibt es einige Dokus, was braucht man Studien, wenn das Ergebnis von den Gänsen auf der Hand liegt?
Das ist für mich aber keine Herangehensweise. Wenn ich auf eine Wiese gehe und den Schaden von Gänsen dort filme und anschließend behaupte, dass das immer und überall der Fall ist, ist das noch lange kein Beweis. Wenn sowas wirklich Schaden anrichtet wird normaler Weise sogar der jährliche Verlust für Bauern und Co. berechnet und in Relation gesetzt.
Die Wildsau frisst kein Gras, aber Mais. Unsere Maisfelder haben ausgesehen wie Schlachtfelder, nachdem die Wildschweine dort Quartier bezogen hatten. Übrigens zahlt diesen Verlust nicht der Bauer, sondern der Jagdpächter. Ich nehme mal an, mit Gänsen verhält es sich ähnlich?
Wie viele Gänse gibt es denn bei uns und wie viel Gras fressen die und wie viel davon ist Futterweide? Das würde mich interessieren, denn in unserer Region gibt es keine einzige Gans.
Und da du die Behauptung aufgestellt hast wäre es nett, wenn auch du sie mittels Googlen beweisen würdest. Irgendwo musst du dein Wissen ja her haben ;).
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #15
Kriegst Du gern später, wenn du es selbst nicht findest. Wenn es dich interessiert, gibt es dazu aber einiges.

Übrigens werden auch Wildschweine bejagt. Meines Wissens nach kommt eben keiner für die Schäden auf.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #16
Übrigens werden auch Wildschweine bejagt. Meines Wissens nach kommt eben keiner für die Schäden auf.
Das schon, aber auch die haben Schonzeit und einfach alle abknallen ist auch nicht ;). Dass das bezahlt werden muss weiß ich dank dem Gefluche unseres Jagdpächters, wenn er die Maisfelder sieht. Der darf nämlich ordentlich für Wildschaden in die Tasche langen und theoretisch müssten die Gänse ja auch unter »Wildschaden« fallen?
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #17
Wer sprach von einfach abknallen? Ich nicht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So, Thema Wildgänse auf heimischen Flächen:

Immerhin werden in NRW wohl Entschädigungsbeträge ausgezahlt (was ich selbst nicht wusste, ob diese angebracht hoch sind, sei erstmal dahingestellt). Siehe auch:
Seit 1986 gibt es zwischen dem Land NRW und dem Rheinischen Landwirtschaftsverband eine Vereinbarung, in der sich die Landwirte verpflichten, die Wildgänse nicht zu beunruhigen. Im Gegenzug verpflichtet sich das Land NRW die Schäden, die an landwirtschaftlichen Kulturen entstehen können, auszugleichen.
Quelle:

Im Jahre 2001/2002 beliefen sich diese Auszahlungen an die Landwirte auf rund 1,4 Millionen Euro. Im Winter 2011/12 sind die Gänseausgleichszahlungen auf 4 Millionen € angestiegen. Ob dieser Wert den tatsächlich entstandenen Schäden entspricht, ist sehr umstritten. Die größten Posten in der Entschädigung der Fraßschäden sind Zahlungen für Wintergetreide und Dauergrünland.
Gänse können nicht nur Fraßschäden anrichten. Frisch gekeimtes Wintergetreide leidet unter den vielen Gänsefüßen, vor allem bei nasser Witterung. Die kleinen Pflänzchen werden oft zertrampelt oder verschlämmen. Dass Gänse durch ihr Getrampel den Boden verdichten, ist nicht bewiesen. Eine Bodenverdichtung wird aber häufig als Schaden angegeben.
Quelle:

Hier ein Pressebericht:
Laut Kleinwort kämpft die Landwirtschaft inzwischen mit einem "erheblichen finanziellen Schaden" von mehr als 100.000 Euro pro Jahr, den die Zugvögel verursachten. "Wir haben immens viele Gänse in der Region. Die Population ist inzwischen so stark, dass eingegriffen werden muss", sagt Kleinwort. Das Vergrämen, also ein gezieltes Vertreiben der Tiere reiche nicht mehr aus. Das Land sei gefordert und müsse die Landwirte besser schützen.
[...]
Der Agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Heiner Rickers, sagt, das das Problem bekannt sein, eine Lösung aber schwer zu finden. "Wir haben in den vergangenen Jahren eine Zunahme der Wildgänsepopulation von rund 30.000 auf eine Million Tiere erlebt", sagt er. Das bedeute, dass auf gleicher Fläche mehr Gänse nach Futter suchen würden. Und das würde die Landwirtschaft zunehmend zu spüren bekommen, insbesondere deshalb, weil die Wildgänse auch keine unbedeutenden Kotmengen produzierten. "Das Problem ist, dass auf den Kotflächen kaum etwas wächst", sagt Rickers.
[...]
Der Agrarexperte sieht auch noch eine weitere Gefahr auf die Landwirtschaft zukommen. Da die Wildgänse viel resistenter als Hausgänse gegen Erkrankungen seien, steige mit einer wachsenden Wildganspopulation die Gefahr vor dem erneuten Ausbruch einer Vogelgrippe. Der Schaden bei den Geflügelhaltern in Norddeutschland könne im Falle einer erneuten Vogelgrippeepidemie bei rund einer Milliarde Euro liegen
Quelle:

Die Gänse verursachen in der Landwirtschaft zunehmend untragbare Schäden. Dies sind vor allem Fraßschäden an den landwirtschaftlichen Saaten und Kulturen, sowohl im Grünland, als auch auf Ackerflächen. Fraßschäden durch Abweiden können bis zum nahezu völligen Ausfall des Aufwuchses führen. So wurden beispielsweise im Jahr 2011 allein im Bereich des Altmühlsees Schäden von über 53.000 € gemeldet. Ein monetär nur schwer zu erfassender Schaden ist die Verunreinigung von Grünland, das als Viehfutter genutzt werden soll, durch den Kot der Gänse. Die bestehenden rechtlichen Vorschriften zur Futtermittel- und Lebensmittelhygiene sehen weitreichende negative Folgen für einen Landwirt bei deren Nichtbeachtung vor.
Quelle:

In 41 von 71 bayerischen Landkreisen traten im Jahr 2010 bereits Probleme mit Wildgänsen auf, und es werden weiter neue Gebiete besiedelt. Aber auch Erholungssuchende beklagen sich zu-nehmend über verkotete Liegewiesen von Badeseen oder Ökologen über Schäden an wertvollen Schilfbeständen und über die Verdrängung anderer seltener Tierarten. Bisher gehen vor allem Graugänse und Kanadagänse zu Schaden, aber auch Neozoen wie die Nil-, Rothals- oder die Nonnengänse breiten sich flächendeckend aus. Zudem nehmen Schäden durch Schwäne (v.a. Höckerschwäne) inzwischen örtlich untragbare Ausmaße an.
Quelle:

Noch ein paar Artikel zum schmökern:





Selbstredend gibt es auch genauso viele Berichte, die sagen, dass die bösen Jäger nur schießwütig sind und die Gänschen gar nicht stören. Muss man selbst wissen, wem man glauben schenkt. Und für mich ist es mit Entschädigungszahlungen auch irgendwie nicht getan...
Dann muss ja noch mehr importiert werden, noch mehr auf industrielles Futter zurückgegriffen werden, noch mehr gedüngt werden (wenn man die Felder dann mal irgendwann wieder nutzen will, usw.). Das kann es doch nicht sein?

Die Gänse dürfen übrigens bejagt werden. Nicht das ganze Jahr über, aber sie dürfen bejagt werden - im Rahmen der Verordnungen, Gesetze, blablubb. SO genau habe ich nun auch nicht nachgeforscht. ;)

Ich habe allerdings auch grundsätzlich kein Problem damit, wenn eine Tierart bejagt wird, weil sie Überhand nimmt/anderen Tieren schadet/etc. wird bei vielen anderen Wildtieren ach gemacht, wieso nicht auch bei Gänsen?
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #18
Hey exe,

danke für die ganzen Artikel, ich hatte bis heute leider gar keine Zeit, da in Ruhe reinzuschauen :uups:.

Ich finde es interessant, dass zumindest doch erfasst, gezählt und auch entschädigt wird. Dass eine Entschädigung das Problem aber auf Dauer nicht behebt sehe ich ebenso.
Mit der Bejagung habe ich auch kein Problem, solange das sinnvoll betrieben wird.

Was mir aber auch auffällt, ist dass dasselbe über anderes Wild auch geschrieben/beklagt wird. Die Gänse sind sicher ein Problem, andere Tiere aber auch. Ausgangspunkt war ja mal, dass die Tiere ausgerottet gehören, weil sie das Ökosystem schädigen und hier »nicht hin gehören«. Da frage ich mich halt, wo man die Grenze zur Wildsau zieht. Woher die genau kommt weiß ich zugegebener Maßen nicht, aber einfach von einem deutschen Baum gepurzelt sein wird sie nicht. Maßnahmen ergreifen, Anzahl dezimieren usw. sehe ich alles ein, aber die komplette Ausrottung einer Tierart in einem großflächigen Gebiet – der man bei anderen Tierarten sogar versucht entgegen zu wirken – kann eben auch nicht die Lösung sein. Kein Tier ist ja ausschließlich Schädling. Ich hoffe, man versteht, was ich meine.^^
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #19
Retic, was für einen Ärger machen die Gänse denn hier? Würde mich ja mal interessieren, da du dich nur in allgemeinen Beschimpfungen ergehst.

Außerdem möchte ich dich bitten, auf deine Wortwahl zu achten. In unserem Tierforum bezeichnen wir keine Tierart als "verdammt". Wenn eine Tierart an einem bestimmt Ort, an den sie nicht gehört, irgendwelche Probleme bereitet, sind diese meistens von uns Menschen verursacht.

Also gerade die Nilgänse sind sehr aggressiv gegenüber anderen Gänsen und Entenvögel und drängen unsere einheimischen Tiere zurück. Und ob das irgendwo der Mensch verursacht hat, ist mir auch Schnuppe. Das heißt ja nicht, dass wir das heute hinnehmen müssen und Neozoen nicht zurückdrängen dürfen, wenn wir es für nötig erachten.
 
  • New York will Schwäne ausrotten Beitrag #20
Aber was WIR für nötig erachten ist nicht immer der Maßstab ;). Ich halte es für äußerst schwierig, die Folgen einer Einwanderung oder eines Rückgangs auf wirklich lange Sicht (und in Bezug auf die Umwelt reden wir da von wirklich lange, nicht von ein paar Jährchen) abzuschätzen. Ab davon – wie soll das von statten gehen? Alles abknallen, was Federn und die richtige Farbe hat? Der Mensch schafft es unbeabsichtigt relativ zuverlässig, Tierarten auszurotten, aber absichtlich sieht das schon anders aus. Wieso wäre es außerdem keine Lösung, die Tiere zu versetzen?
 
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