American Stafford - Halterprofil?

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Vera212

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Hallo alle :)!

ich bin neu hier und habe mich eingetragen, weil ich seit längerem mit dem Gedanken spiele, einen Hund zu halten. Ich hab deswegen in letzter Zeit viel im Internet und auf Tierheimseiten recherchiert und dabei ists plötzlich passiert, dass ich mich in die Rasse "American Staffordshire" verliebt habe.. hätt ich nie gedacht (vor allem mit der "Kampfhund-thematik" rund um den Stafford), aber irgendwie fasziniert mich dieser "treue Blick" die viele dieser Hunde haben.

Ich bin mir aber der Polemik (Listenhund, Aggressivität) um den Stafford bewusst, habe mehrfach gelesen, er braucht "konsequente Führung" und "erfahrene Halter". Erfahren bin ich leider nicht. Meine Hundeerfahrung beruht darauf, dass ich mich, als ich noch studiert habe (hab das Studium jetzt seit einem Jahr beendet), um den Hund meiner Nachbarin (ein Setter-Jagdhund-Mix) gekümmert habe. Ich hab mit diesem Hund auch etwas trainieren müssen, da er einmal einen Nachbarn im Aufzug "gezwickt" hat (nicht als ich dabei war). Sitz, Platz, bei Fuß, Pfote, Männchen sind alles Dinge, die ich mit dem Hund geübt habe, und es hat auch immer gut geklappt. Mehr Hundeefahrung habe ich aber nicht und ich habe diesen Hund an 2 Tagen der Woche bei mir gehabt, da die Besitzerin ihn dann schlecht mit zur Arbeit nehmen konnte.

Ich würde übrigens auch unbedingt gerne einen Hund aus dem Tierheim haben. Züchter möchte ich nicht. Wenns kein Stafford werden würde, dann halt ein anderer Hund aus dem TH. Der Grund, wieso ich begonne habe, mich für den Stafford zu interessieren ist auch, dass das TH hier in Luxemburg mit Staffords überfüllt ist, da sie auch hier Listenhunde sind, und der Halter einen Hundeführerschein absolvieren muss, sowie mit dem Hund die Hundeschule besuchen muss. Auch wenn man mit einem Tierheim-Stafford Gassi gehen möchte, braucht man einen Hundeführerschein. Ich bin allerdings durchaus dazu bereit, diesen Führerschein zu machen und finde es sogar gut, dass es so Theoriestunden gibt. Und ich würde auch auf jeden Fall mit meinem Hund in die Hundeschule gehen.

Meine große Frage ist aber: Passt so ein Hund zu mir?
zeitlich:
- Ich bin Lehrerin und der Hund wäre maximal 4 Stunden am Tag allein, da ich in der Mittagspause immer nach Hause kann und ich zudem nicht jeden Tag 4 Stunden Unterricht am Stück habe.
- Ich stells mir so vor, dass ich morgens vor der Arbeit kurz mit dem Hund rausgehe, zum Pipi machen, mittags eine etwas größere Runde, minimum ne halbe Stunde und abends etwa eine Stunde joggen, am Wochenende auch gerne längere Spaziergänge.
- ansonsten würde ich dem Hund eine Hundeklappe einbauen (so dass der Hund sich während meiner Abwesenheit in der Küche oder im Garten aufhalten könnte) und meinen Garten hundesicher einzäunen.

vom Charakter her (jetzt mal so Selbsteinschätzung):
- ich bin ein grundsätzlich sehr ruhiger und gelassener Mensch (nervös oder gestresst bin ich selten) und ich denke, dass ich für den Hund schon Sicherheit und Ruhe ausstrahle
- konsequent: bin ich auf normale Art denke ich (nicht zu wenig, aber 100% korrekt muss es nicht die ganze Zeit sein, 80% genügen auch mal), von meinem Hund würde ich erwarten, dass er die Grundkommandos und vielleicht ein paar Tricks beherrscht, verlässlich, ausgeglichen, mal ruhig, aber auch mal aktiv ist, kuscheln auf der Couch mag, aber auch Joggen im Wald, dass ich viel mit ihm unternehmen kann, dass er aber auch mal alleine bleiben kann, ohne mir die Bude einzureißen.

Beschäftigung für den Hund:
-spielen, kleinere Spaziergänge tagsüber und abends joggen: sehr gerne
- Hundeschule: unbedingt
-Agility und so was denk ich nicht, dass es mein Fall wäre.

Denkt ihr, damit würde ein Stafford glücklich sein? Oder soll ich mich lieber nach anderen Hunderassen umsehen?

Vielen Dank erstmal fürs Lesen und Antworten.

Ganz liebe Grüße!

Vera
 
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  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #2
Also ich kenne mich mit deiner Rasse null aus, deswegen gehe ich jetzt nicht drauf ein.

Was mir aber aufgefallen; ich fürchte in deiner Zeitplanung besteht ein Manko; das morgens kurz rausgehen. Du wirst dich darauf einstellen müssen das du, gerade bevor du weggehst den Hund ordentlich auslasten musst. Gelangweilte Hunde gehen raus und suchen sich beschäftigung; sei es durch verbellen von vorbeigehenden Menschen, buddeln im garten, ausbruchsversuche und zerstören von Einrichtungsgegenständen innen und außen.

Alle andere Sachen wie das beherrschen von Kommands usw. wirst du ihn beibringen müssen, wenn es kein älterer Hund ist der es schon kennt und auch dann ist es keine Garantie das der Hund auf dich hört.


Ansonsten, klingst an sich ja ganz ok, aber ich hab sicherlich noch was vergessen. :eusa_think:
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #3
gerade bevor du weggehst den Hund ordentlich auslasten musst.

Ich schilder mal wie ich es vor ner Frühschicht handhabe...
Mein Hund kommt 15 Minuten zum pinkeln vor die Tür ;)
Danach wird weiter gepennt und Nachmittags gibt es Aktion.
Ich finde die Zeitplanung ehrlich gesagt ziemlich gut
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #4
Ich schilder mal wie ich es vor ner Frühschicht handhabe...
Mein Hund kommt 15 Minuten zum pinkeln vor die Tür ;)
Danach wird weiter gepennt und Nachmittags gibt es Aktion.
Ich finde die Zeitplanung ehrlich gesagt ziemlich gut

Ja, aber dein Larry ist in der Hinsicht doch auch einfach ne coole Socke oder verwechsel ich da was? :eusa_think: Könnte mir schon vorstellen das es Hunde gibt die unter Umständen ordentlich müde gemacht werden müssen, bevor sie schadenfrei die Zeit verbringen. Könnte mich natürlich auch irren, Yuukan ist ja auch so ne coole Socke. ;)
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #5
Ihr seid echt schnell :)! Danke für die Antworten!

@Michse: Du hast einen Husky oder? Von denen wird doch auch immer gesagt, sie bräuchten sehr viel Bewegung. Wie sieht denn Dein Standardtag mit Larry aus, wenn ich fragen darf?

@Smoothie: Wie lange gehst Du denn morgens mit deinem Hund raus?
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #6
Ihr seid echt schnell :)! Danke für die Antworten!

@Michse: Du hast einen Husky oder? Von denen wird doch auch immer gesagt, sie bräuchten sehr viel Bewegung. Wie sieht denn Dein Standardtag mit Larry aus, wenn ich fragen darf?

@Smoothie: Wie lange gehst Du denn morgens mit deinem Hund raus?

Naja, ich bin zurzeit arbeitslos daher kann ich mir Zeit nehmen, je nachdem 30-40 Minuten. Dadurch das meine Mum Frührentnerin ist ist Yuukan höchstens 4 Stunden pro Woche alleine daher ist es bei uns nicht so notwenig ihn vorab auszulasten weil wir ja da sind. Also morgens so 30-40 Minute, Frisbee, Ballspiele, Impulskontrolle usw. Mittags dann was größer und Abends dann noch mal ne ähnliche Runde wie morgens. ;)
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #7
Jaaa fast ;)
Nen Alaskan Malamute hab ich hier zu sitzen.
Nunja, das wichtigste bei solchen Rassen wie Border Collie, Husky etc pp ist das sie auch lernen, abschalten zu können, Ruhe reinbringen
Ich fahr nicht jeden Tag 120km Fahrrad damit er ruhig ist. Wenn ich das mache, ist klar das er mehr will und dementsprechend reagiert.

Kommt auf meine Schicht an, bei frühschicht morgens kurz pinkeln und nachmittags große Runde von 2 Stunden mit Kopfarbeit, Unterordnung toben und Hundekumpeln (oder auch 1-2 mal die Woche radeln oder skaten, wenn ich keine Lust hab dann eben nicht)
Bei spätschicht wird die große Runde auf Vormittags verlegt und Abends wird dann nochmal ne ausgibige Runde gedreht


@Smoothie, ja gechillt ist er wirklich, aber ich kenne eigentlich kaum Freunde die noch vor der Frühschicht (die meist so um 7 anfängt) noch Stunden umhertobt ;)
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #8
Als Anfänger, der sich einen Am Pit Bull geholt hat( vom "Züchter", der ihn mir als "Alauntbull" verkauft hat... Ich möchte hier ganz klar davon Abstand nehmen und dich warnen, nicht auf diesen Betrüger hereinzufallen,falls du den Alauntbull im Internet findest.), packe ich mal meinen Senf dazu.
Du siehst, in Deutschland ist es schwer, bei Staffs/ Pits zu finden, was man sucht. Oft werden die Rassen vermischt.
Was bedeutet, du kannst dich nicht so ganz auf den Charakterstandard verlassen:mrgreen:.
Du sagst aber nun, du willst einen Hund aus dem TH. Denkst du, der Hund wäre so dankbar, dass er die oftmals schwierige Vorgeschichte vergisst und plötzlich ein schwerwiegendes Problemverhalten sein lässt?
Die Pit Bull Typen sind oft unverträglich mit anderen Hunden. Das ist eine anspruchsvolle Eigenart und eine Kunst, den Hund immer ruhig durchzuführen.
HuSchus weigern sich manchmal, mit SoKas zu arbeiten. Hundehalter meiden dich, Fußgänger sagen dir "Assi" ins Gesicht. Und das ist ja noch erträglich, wenn der Hund ein Goldjunge ist und es Jedem anders beweist.
Aber was machst du, wenn er "zu viel Hund" ist? Viele Staffs sind in so manchen Gesichtspunkten triebstark, mal abgesehen von ihrer Willensstärke, die durch BulldogXTerrier schon mal in den Himmel ragt.
Das bedeutet, dass man millimetergenau Körpersprache lesen muss, hart durchgreifen können muss, auslasten muss...
Du glaubst nicht, wie viele Tränen bei mir geflossen sind, während ich darum gekämpft habe, meinen damals hochaggressiven Vermehrerhund ( trotz Sozialisierung, Konsequenz kann es passieren)behalten zu können. 4 Hundeschulen mussten dran glauben und erst, als ich mir den teuren Privattrainer gegönnt habe, hatte ich endlich genug Wissen, um meinen Hund anständig zu führen.
Kannst du das leisten? Bestimmt, wenn du dein Leben umkrempelst und auf den Hund einstellst.
Willst du das? Das wage ich zu bezweifeln, nur die Wenigsten sind so verrückt;)
Wahrscheinlicher wäre es, dass der Hund wieder dort landet, wo du ihn her hast. Aber das erst nach einem Vorfall.
Wieso dann sich und dem Tier das antun?
Staffs/ Pits sind ganz wunderbare Tiere, aber nur, wenn man ihnen gewachsen ist.
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #9
Was mir aber aufgefallen; ich fürchte in deiner Zeitplanung besteht ein Manko; das morgens kurz rausgehen. Du wirst dich darauf einstellen müssen das du, gerade bevor du weggehst den Hund ordentlich auslasten musst. Gelangweilte Hunde gehen raus und suchen sich beschäftigung; sei es durch verbellen von vorbeigehenden Menschen, buddeln im garten, ausbruchsversuche und zerstören von Einrichtungsgegenständen innen und außen.

Nur kurz dazu:

Takoda ist ein lebendiger Junghund und ich geh vor meiner Frühschicht (die um 6 anfängt) nur kurz zum Pipi-machen mit ihm raus.
Allerdings bereite ich für ihn ein wenig Beschäftigung vor, bevor ich gehe. Es gibt nen Kong, einen Futterball und es werden Leckerlis versteckt. Manchmal gibts auch was zum kauen. Bis er damit komplett fertig ist, vergeht ne gute Stunde und dann ist er so platt, dass er schläft, bis die Sitterin nach 3-4 Stunden dann kommt. Also es muss eigentlich kein langer Spaziergang am Morgen sein, selbst für einen Hibbel wie meinen. Und der ist kaum zu toppen, was Hibbeligkeit angeht. ;)

Zum Staff kann ich sonst nicht mehr sagen, außer dass ich auch ein wenig mit der Rasse liebäugel. :lol:
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #10
@Etoileza: Danke für deine Antwort und Einschätzung! Ja, das so Fälle auftreten können und anscheinend gerade die Unverträglichkeit bei Amstaffs sehr hoch ist, hab ich schon mehrfach gelesen. Deswegen würde ich mir auch nur ein Exemplar holen, wo das TH mir sagt, er sei verträglich mit anderen Hunden. Auf die Reinrassigkeit oder so kommts mir gar nicht an, aber ich verstehe, was Du damit in Bezug auf Charakter sagen möchtest. Um ehrlich zu sein, hat meine Schwäche für Amstaffs mit diesem Hund hier, "Ottawa" sie wird so beschrieben: "OTTAWA kam umständehalber ins Asyl. Sie ist eine ruhige, anschmiegsame Hündin, die gern mit Menschen zusammen ist. OTTAWA ist bereits gut erzogen und ausgesprochen lieb. Sie hat die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung bereits bestanden." Die Punkte: anschmeigsam, ruhig, lieb, gut erzogen, da hat mein Herz einfach höher geschlagen, aber ich dachte dann auch "oh je, "Kampfhund". Das mag jetzt blöd klingen, aber ich hab mir darauf hin sehr viele Folgen von "Dog whisperer" mit Cesar Milan angeschaut, in denen auch oft Amstaffs vorkommen, einfach um einen Eindruck zu kriegen, wie der Hund werden kann, wenn man was falsch macht. Und ich weiss, es sind sehr starke Tiere. Ich hab aber auch gelesen, dass es eine Studie gibt, laut der Golden Retrievers nicht weniger Aggressionspotential zeigen als Amstaffs. Es ist wohl einfach die Erziehung. Und nein: du hast recht, ich würde mir keinen Hund zulegen, der mir von vornerein extrem aggressiv auf andere Hunde reagiert, das mute ich mir nicht zu. Aber ein Amstaff, der so beschrieben wird, wie diese Ottawa klingt erstmal positiv. Hundeschule würde ich auf jeden Fall regelmäßig im ersten Jahr machen und dann von Jahr zu Jahr schauen, wie der Hund und ich dazugelernt haben, und bei Bedarf (meine Ansprüche wären halt schon höher, in dem Sinn, dass mein Hund auch keine Fremde anspringen und freundlich besabern soll, und dass er im Haus kein Formel 1-Rennen veranstaltet und mir bei jedem Grundkommando ohne Zögern gehorcht, ich also wirklich kein Problem mit seinem Benehmen habe) immer wieder hingehen und dran arbeiten. Finanziell kann ich mir Hundeschule und auch einen Privattrainer, wenns sein müsste, leisten. Mit Fußgängern die mich "Assi" nennen, hätte ich kein so großes Problem, aber nur falls mein Hund ein Goldjunge wäre ;) , ich würd dann einfach denken, dass derjeniger, der meint, mich anfeinden zu müssen, mal seine Vorurteile abbauen soll. Aber du hast recht, so "verrückt" ;) wie du dich beschreibst, wäre ich erstmal nicht. Ich hoffe halt darauf, dass die im TH ehrlich mit ihren Beschreibungen sind. Ich werde mir aber auch nicht in den nächsten 2 Monaten einen Hund zulegen. Ich will mich einfach mal informieren, dann diesen Hundeführerschein mal machen (den theoretischen Teil) und im Tierheim mir mal einen als unkompliziert beschriebenen Amstaff zum Gassigehen ausleihen. So Step by step, ne überstürzte, naive Aktion solls auf keinen Fall werden. Wie siehts denn jetzt bei euch aus? Also zeigt dein Hund noch Probleme und wie gestaltest Du so euren Tag? Wie schätzt du den Bewegungsdrang eines Amstaffs ein? Machst du auch Hundesport/Agility? Vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast um zu antworten!!
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #11
Hallo Vera,

ich schliesse mich den anderen an, zum Thema Staff kann ich dir nicht viel sagen.

Morgens laeuft das bei uns genau wie bei Michse und Lunai. Wenn ich Fruehschicht habe, kommen meine 5 min zum schnueffeln und pinkeln raus. Das grosse Programm kommt am Nachmittag. Wenn du in der Mittagspause nach Hause kannst, ist das ja sogar noch besser. Viele Leute bekommen Job UND Hund unter einen Hut.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Noch ein Nachtrag: Ich glaube ich koennte nicht mit den Kommentaren meiner Mitmenschen umgehen. Ich hab da schon so schlimme Storys gehoert. Man wird beschimpft, einige sogar angespuckt:shock:.

Es stimmt auch nicht, dass nun jeder Hund der morgens allein ist, dir die Einrichtung auseinander nimmt. Weiss gar nicht, wie manche staendig auf so Verallgemeinerungen kommen:roll:.
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #12
Hallo :), ich hatte eigentlich schon vor 2 Stunden noch was reingeschrieben, aber das ist wegen einem Link, den ich euch zeigen wollte, wohl nicht aufgetaucht.
Hier ist die Beschreibung vom Hund, wo bei mir das Liebäugeln mit dem Amstaff angefangen hat: "OTTAWA kam umständehalber ins Asyl. Sie ist eine ruhige, anschmiegsame Hündin, die gern mit Menschen zusammen ist. OTTAWA ist bereits gut erzogen und ausgesprochen lieb. Sie hat die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung bereits bestanden.", die Hündin ist 4 Jahre alt und im Tierheim Luxemburg Stadt (deierenasyl.lu) heißt die Seite, mag den Link nicht einfügen, weil der Beitrag sonst erst freigeschaltet werden muss glaub ich. Ich hab mir, als ich angefangen hab, den Hund toll zu finden, aber gleich auch Infos zur Rasse geholt und gemerkt, dass es leider ein Listenhund ist. Hab mir dann auch ziemlich viele Folgen mit Amstaffs oder Pitbulls von der Serie "Dog Whisperer" mit Cesar Milan angeschaut, , und hab dort gesehen, was passieren kann, wenn diese Hunde austicken, und dass sie oft ziemlich stark sind. Und natürlich gibt mir das zu denken. Auf der anderen Seite, denke ich aber auch, dass jeder Hund bei falscher Erziehung oder Haltung zum gefährlichen Beißer werden kann, auch wenn ein Dackel nicht so gefährlich werden kann wie ein Amstaff oder ein ähnlich großer Hund.

@Etoileza: Vielen Dank für Deine Antwort :)! Du sprichst genau die Punkte an, die mich auch verunsichern, was die Rasse angeht. Unverträglichkeit mit anderen Hunden in Bezug auf den Amstaff hab ich auch schon öfters gelesen und ich würde von demher auch nur einen Hund nehmen, der normal verträglich mit anderen Hunden ist (mein Hund muss nicht jeden Hund lieben, mein ich damit, aber er sollte sich doch problemlos gegenüber anderen Hunden benehmen). Ob der Amstaff jetzt reinrassig ist oder nicht ist mir egal, aber ich verstehe dein Argument in Bezug auf Charaktereigenschaften. Ich will auch keinen "Problemhund" aus dem Tierheim, das trau ich mir nicht zu. Ein netter Amstaff sollts sein, oder ne andere Rasse. Hinzukommt, dass mir die Amstaffs hier im TH auch leid tun, weil sies hier echt schwer haben, vermittelt zu werden, wegen Listenhundthematik, Hundeführerschein usw. Dieser Hund, wo ich oben die Beschreibung reingetan hab, hatts aber echt nicht verdient, wie ein "Listenhund" behandelt zu werden, so wie die Beschreibung klingt. Was super ist, das TH hat auch eine Hundeschule, und wenn man einen Listenhund von dort adoptiert, dann kann man deren Hundeschule kostenlos besuchen und da kann da auch alle Prüfungen ablegen, man muss nicht mal die Schutzgebühr zahlen, so dringend ist es mit dem Amstaffs. Ich müsste nur die 250 Euro für die theoretische Prüfung zahlen. Aber ums Geld gehts mir nicht primär. Ich fänds allein schon toll, eine Hundeschule zu besuchen, die meinen Hund wegen langem Aufenthalt im TH sehr gut kennt und mir gleich helfen kann, falls es Probleme gibt.
Wie sieht denn Dein Alltag mit Deinem Amstaff aus? Welche Probleme gabs oder gibts noch? Machst Du Hundesport/Agility? Wie schätzt Du den Bewegungsdrang deines Hundes ein? Vielen Dank für Deine Antwort :)!
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #13
Bei uns in der Wohngegend gibt es einige AmStaffs. Aber bisher ist mir noch keiner davon unangenehm aufgefallen. Einer davon ist sogar total "verknallt" in unsere Luna und das bedrohlichste an ihm ist, dass er sie von oben bis unten abschlabbert. Letztens trafen wir einen hinten im Feld, Luna lief frei und der Staff ebenfalls. Zunächst gabs eine Verfolgungsjagd und ich befürchtete schon das schlimmste, aber als wir beide Besitzer bei unseren Hunden ankamen, war schon alles in Butter und sie waren sich am Beschnüffeln. Ich denke, ein Hund, auch ein Listenhund, ist ein ABbild seines Besitzers. Wenn natürlich ein ausgemachter Prolli sich einen Listenhund anschafft, um damit anzugeben und andere Leute und Hunde einzuschüchtern, wird der Hund meistens nicht besser als sein BEsitzer werden.

Ich denke, der Beschreibung nach scheint Ottawa eine wirklich gutmütige Dame zu sein. Gewissheit kriegst Du wohl erst, wenn Du sie kennenlernst. In vielen Tierheimen kann man vorher testen, ob der Hund zu einem passt, bzw. man kann erstmal eine Patenschaft eingehen, mit dem Hund regelmässig mal spazieren gehen, und wenn man sieht, dass der Hund zu einem passt, dann vollzieht man die Adoption.
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #14
Ich hab mir dein Wunschkind mal angeguckt, sieht von der Beschreibung her ganz gut aus und auch auf dem Bild ist die Körperhaltung sehr ausgeglichen:mrgreen:
Es ist, denke ich, auch passender für dich, ein ausgewachsenes Tier zu holen, denn die Pit Bull Typen sind als Welpen und Junghunde die Satansbraten der Hundewelt, distanzlos und jeden Tag aufs Neue ihre Grenzen testend.
Erst, wenn sie ca. 2 sind, merkt man, wie sich die guten Seiten durchsetzen:lol:
Gute Seiten sind zum Beispiel, dass der Hund "mitdenkt". Wenn es einen vorher in den Wahnsinn getrieben hat, dass Hund immerzu seine eigene Entscheidung treffen will, so ist man jetzt manchmal positiv überrascht, dass man in bekannten Situationen nichts mehr sagen muss, Hund setzt sich von alleine, bleibt von alleine, oder kommt, wenn man ihm beigebracht hat, zu kommen, wenn er Hunde sieht, auch von alleine.
Schön ist auch, dass es die liebevollsten Rassen sind, die man in der Familie und im Freundeskreis haben kann, da sie nicht nur passiv sind, sondern (auch aufgrund der Eigenständigkeit) aktiv mit dem Halter kommunizieren wollen, sich immer etwas Neues ausdenken, um dich zum Lachen zu bringen, oft Augenkontakt aufnehmen und wirklich "mit dir reden" wollen.
Sie sind außerdem zwar körperlich nicht besonders schmerzempfindlich( was aber bei Kindern sogar gut ist!), aber psychisch sehr sensibel, wenn sie eine gute Bindung zum Halter haben.
Du siehst also, wenn ein Staff/ Pit gut gehalten wird, ist es eine der schönsten Freuden, diesen Hund zu führen.
Ich erzähle dir jetzt kurz von Dschins Welpenalter und Pubertät- du willst ja immerhin keinen Welpen- und, wie er geworden ist.
Er hat sehr schlecht auf Korrekturen angesprochen, hat jeden Schwäche schamlos ausgenutzt und war stur und unsicher zugleich.
Er war von Anfang an aggressiv gegenüber fremden Menschen, schmiss sich also bei jedem Passant in die Leine und als er in die Pubertät kam, war es das Gleiche gegenüber Hunden, mir gegenüber war er rotzfrech, obwohl ich mit ihm in 4 verschiedenen Hundeschulen war, kam kein Hundetrainer mit ihm zurecht.
Als er 10 Monate als war, habe ich mich für einen Problemhundetrainer entschieden, da meine Familie mich dazu gedrängt hat, über eine Abgabe nachzudenken und jetzt, über ein Jahr später, sieht es folgendermaßen aus: er geht an fast allen Hunden vorbei, obwohl er einen sehr großen Sexualtrieb hat und deswegen eigentlich mit Rüden konkurrieren und Hündinnen bejuckeln will.
Er geht an allen Passanten vorbei, bellt, wenn Jemand ihn plötzlich anfassen will, aber schließt nach ein paar Minuten Freundschaft.
Das einzige Problem, was er noch hat, ist halt die Triebstärke hinsichtlich der Sexualität- er reagiert halt sehr schnell auf Provokationen von Rüden und läufige Hündinnen und dreht rassebedingt dann schnell voll auf- was sich aber erziehungsmäßig gut kontrollieren lässt.
Sein Bewegungsdrang ist normal- er ist halt ein Sprinter und kein Marathonläufer.
Er kann, wenn ich viel zu tun habe, einen Tag lang faul sein, und am nächsten Tag wieder aktiv. Und er ist sehr knuddelbedürftig:mrgreen:
Ich mache mit ihm keinen Vereins- Hundesport, aber jeden zweiten Tag gezielte Apportierarbeit, die ihm auch geistig mehr abverlangt, als ein Spiel.
Außerdem zieht er ab und zu ein Skateboard, sonst wandern wir lieber lange Strecken im Schritttempo und ich sorge geistig immer für ein bisschen Abwechslung, da ihm Routine immer schnell langweilig wird.
Der Alltag ist für den Hund so:
6:30h: Pinkelrunde und Frühstück.
8:00h: 1 Stunde spazieren mit Training
13:00h: 1- 1,5 Stunden spazieren mit Apportieren
16:00h: Spielen im Garten/ Skateboard/ Training- immer etwas anderes
19:00h: 45 min spazieren und Abendessen
22:00h: Pinkelrunde

Ich hoffe, das konnte helfen, aber vergiss nicht, dass meine Geschichte sozusagen das Horrorszenario mit gutem Ende ist.
Bei Ottawa darfst du dich wahrscheinlich darauf einstellen, dass sie von Anfang an mal bocken wird, dir aber keine ernsthaften Schwierigkeiten bereiten wird.
Ich würde aber trotzdem nicht in eine 08/15 Hundeschule gehen, sondern einen guten Ausbilder suchen, damit du deinen Hund nicht nur mit "Fuß" und "Hier" führen kannst, sondern lernst, sein Wesen zu verstehen;)
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #15
6:30h: Pinkelrunde und Frühstück.
8:00h: 1 Stunde spazieren mit Training
13:00h: 1- 1,5 Stunden spazieren mit Apportieren
16:00h: Spielen im Garten/ Skateboard/ Training- immer etwas anderes
19:00h: 45 min spazieren und Abendessen
22:00h: Pinkelrunde

Das ja mal nen Tagesablauf xD
Sowas würde sich Larry wünschen... aber bei uns definitiv nicht umsetzbar weil ich arbeiten bin
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #16
Hallo,

kurz zum Tierheim: kenne ich persönlich, habe mir dort mal eine Hündin angesehen: du solltest dort vorab als Gassigeher tätig sein und die Hunde richtig kennenlernen - die kurzen Texte dort sagen nicht viel aus. Dabei lernst du gleichzeitig auch den Umgang mit diesen Sturrköpfen. Das finde ich persönlich sehr wichtig, wenn du nen Staff als Ersthund willst.
Übrigens: mit der Unverträglichkeit musst du leben können, wenn du nen Staff oder nen Pit Bull haben möchtest. Die werden im Umgang mit Artgenossen niemals so sein wie ein Labrador oder Mops. Ist einfach so.
Von einer Gartenklappe halte ich übrigens gar nichts. Dein Hund könnte im Garten auf blöde Gedanken kommen, aus Langeweile bellen oder Hundehasser könnten Gift oder ähnliches über den Zaun werfen. Lass ihn während deiner Abwesenheit besser im Haus und laste ihn genügend aus. Nicht nur körperlich, Staffs und Pittis brauchen auch vom Kopf her genügend Auslastung.

Achso, bevor ich es vergesse: das Tierheim bietet auch Hundeschule an, aber bitte suche dir eine, die OHNE Stachelhalsband arbeitet!!! In diesem Tierheim (und auch sonst in Luxemburg leider normal!) werden die Hunde mit Stachlern ausgeführt - bitte mach diesen Fehler nicht!
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #17
@ Etoileza: Respekt für den Tagesablauf! Das ist ja echt viel Zeit, die Du investiert. Das könnte ich bei meinem Tagesablauf wegen der Arbeit leider nicht tun. Bei mir wär halt morgens ne Pinkelrunde von maximal ner halben Stunde drin, dann mittages 30-60 Minuten Spaziergang und abends entweder ne Stunde joggen oder ne große Runde im Wald spazieren (Wir haben hier nen Park in der Nähe und nen Wald auf 5 Minuten Autofahrt, weil wir am Stadtrand wohnen. Danke für Deine detaillierte Antwort und die Einschätzung von Ottawa!

Ich hab jetzt einfach mal beschlossen, den theoretischen Teil der Prüfung abzulegen (also diese Hundeführerschein), ist an 2 Samstagen jeweils 6 Stunden, und dann hol ich mir die Ottawa mal für mehrere Spaziergänge, bis ich weiss, dass es ok mit ihr ist oder dass wir halt nicht zusammen passen und ich nicht konsequent und stark genug bin für so einen Hund. Und dann merk ich ja auch, wie sie auf andere Hunde reagiert, beim Gassi gehen.

@Zufallsprodukt: Ist ja witzig, dass dus auch kennst, das TH mein ich :), so klein ist doch die Welt ;). Ich war schon ein paar mal dort mit Hunden spazieren, hatte aber immer kleine bis mittelgroße Hunde, wie Jack Russell, Französische Bulldoge und so Mischlinge, die ich nicht einschätzen konnte. Einmal einen Labrador-Schnauzermix, der hat krass gezogen an der Leine! Aber Stachelhalsband hatte er nicht (die andern auch nicht), vielleicht tragen auch nur die Listenhunde oder die als kompliziert eingestuften solche Halsbänder. Ich find so Halsbänder auch eher komisch ...
Danke für eure Antworten :)!! Ich schreib euch, wenn ich den Führerschein hab und mit Ottawa die erste Runde gedreht habe :)!
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #18
Ich hab ne Bekannte, die in Luxemburg wohnt und dort als Gassigeherin tätig ist.
Ich bin damals wegen Rosanna dort hingefahren und mir ist aufgefallen, dass sehr viele Hunde dort Stachler tragen (ja, selbst French Bullys) - Rosanna trug auch eins, welches ich sofort entfernte, als ich mit ihr losging. Ich find sowas ein Unding, aber in Luxemburg ist das wohl so normal.
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #19
Als Anfänger, der sich einen Am Pit Bull geholt hat( vom "Züchter", der ihn mir als "Alauntbull" verkauft hat... Ich möchte hier ganz klar davon Abstand nehmen und dich warnen, nicht auf diesen Betrüger hereinzufallen,falls du den Alauntbull im Internet findest.), packe ich mal meinen Senf dazu.
Du siehst, in Deutschland ist es schwer, bei Staffs/ Pits zu finden, was man sucht. Oft werden die Rassen vermischt.
Was bedeutet, du kannst dich nicht so ganz auf den Charakterstandard verlassen:mrgreen:.
Du sagst aber nun, du willst einen Hund aus dem TH. Denkst du, der Hund wäre so dankbar, dass er die oftmals schwierige Vorgeschichte vergisst und plötzlich ein schwerwiegendes Problemverhalten sein lässt?
Die Pit Bull Typen sind oft unverträglich mit anderen Hunden. Das ist eine anspruchsvolle Eigenart und eine Kunst, den Hund immer ruhig durchzuführen.
HuSchus weigern sich manchmal, mit SoKas zu arbeiten. Hundehalter meiden dich, Fußgänger sagen dir "Assi" ins Gesicht. Und das ist ja noch erträglich, wenn der Hund ein Goldjunge ist und es Jedem anders beweist.
Aber was machst du, wenn er "zu viel Hund" ist? Viele Staffs sind in so manchen Gesichtspunkten triebstark, mal abgesehen von ihrer Willensstärke, die durch BulldogXTerrier schon mal in den Himmel ragt.
Das bedeutet, dass man millimetergenau Körpersprache lesen muss, hart durchgreifen können muss, auslasten muss...
Du glaubst nicht, wie viele Tränen bei mir geflossen sind, während ich darum gekämpft habe, meinen damals hochaggressiven Vermehrerhund ( trotz Sozialisierung, Konsequenz kann es passieren)behalten zu können. 4 Hundeschulen mussten dran glauben und erst, als ich mir den teuren Privattrainer gegönnt habe, hatte ich endlich genug Wissen, um meinen Hund anständig zu führen.
Kannst du das leisten? Bestimmt, wenn du dein Leben umkrempelst und auf den Hund einstellst.
Willst du das? Das wage ich zu bezweifeln, nur die Wenigsten sind so verrückt;)
Wahrscheinlicher wäre es, dass der Hund wieder dort landet, wo du ihn her hast. Aber das erst nach einem Vorfall.
Wieso dann sich und dem Tier das antun?
Staffs/ Pits sind ganz wunderbare Tiere, aber nur, wenn man ihnen gewachsen ist.

Der erste Pit der als Alauntbull gedeckt hat war 2013, davor waren alles Amstaff und Mischlinge.
Es ist mehr als unwahrscheinlich, das da ein Pit dirn ist.

Für Vera212 ist ein erwachsener Hund aus dem Tierheim genau richtig, sie kann sehen wie das Temperament ist und kann gleich nach einen verträglichen Hund suchen. Viele Hunde wurden eingezogen oder sind aus familiären Gründen im Tierheim. Klar gibt es die Problemkinder, aber die sind im Vergleich dazu wenig. Baila und Ottawa wären bei den Haltungsbedienungen meine Wahl.
 
  • American Stafford - Halterprofil? Beitrag #20
Hallo alle! Ich habe vor etwa einem Monat den Hundeführerschein gemacht und bin jetzt zum 2. Mal mit einem Staffi aus dem TH spazieren gegangen. Mit dem gleichen, einmal letzte Woche, einmal diese Woche. Das 1. Mal mit einer hundeerfahrenen Freundin, das 2. Mal mit meinem Freund (der keine große Hundeerfahrung hat, ich ja auch nicht). Das erste Mal hab ich mich wohl gefühlt, der Hund zog zwar enorm am Anfang, hat aber auf Sitz, Platz und Pfote gehört , sich streicheln lassen und hat bei Fuß auch teilweise gemacht, wenn wir geübt haben. Krass groß war er nicht, so dass wir ihn zwar schon kräftig fanden, aber nicht so, dass er uns durch die Gegend hätte ziehen können. (hatte schon nen Border Collie im TH der viel krasser zog und kräftiger war, so wie einen Labrador Schnauzer Mix). Soweit so gut, hab den ersten Spaziergang mit dem Hund genossen, den 2. leider gar nicht ab einem Moment. Mein Freund hat den Hund irgendwann auch an der Leine gehalten (er war eh dagegen, mit einem "Listenhund" spazieren zu gehen und hat gemeint, er findet die nicht so cool) und dann kam ein Collie vorbei und die haben ihn nicht fest genug an der Leine gehalten, so dass der Collie zu unserem Staffi konnte und dann hat der Staffi gezogen und nach ihm geschnappt und wir sind weiter und ich hab den Hund wieder an der Leine gehalten und nach dem Vorfall war mein Freund halt noch überzeugter, dass die Hunde assi sind und gefährlich und wollte den Hund nicht mehr, ist teilweise hinter uns gelaufen und irgendwann hat er mich dann angesteckt mit seiner Unsicherheit und wir sind umgekehrt (waren ne Stunde unterwegs). Ich fands dann richtig richtig unentspannt zurück, ich hab mich total von seiner Unsicherheit anstecken lassen und mir gingen die ganzen Warnungen von den vielen Leuten, die gegen Listenhunde reden durch den Kopf und ich war einfach nur unsicher und komisch drauf, und ich weiss, dass das blöd von mir ist, weil man darf nicht unsicher sein, wenn man einen Hund an der Leine führt, aber ich konnte mir in der blöden Situation nicht helfen. Der Staffi zog dann auch (wie schon die Ganze Zeit immer an der Leine, ist ja auch normal, so viel Auslauf hat er im TH nicht) aber ich war immer unsicher und hab ihn kurz gehalten, wenn andere mit Hund an uns vorbeikamen. Ich beschreib mal die Körpersprache vom Hund: Weil er zog und ein Halsband (kein Brustgeschirr) trug, hat er halt extrem gehechelt und gesabbert zum Schluss, gezogen hat er nicht immer, die Leine war auch schon locker, aber er zog schon oft, obwohl nicht mit ganzer Kraft, die Rute war unten, hat nicht gewedelt, aber war auch nicht zwischen die Beine geklemmt, Maul offen, Zunge raus, hechelen/sabbern, Ohren eher entspannt bis nach hinten (bin mir etwas unsicher, ob sie nach hinten waren oder einfach nur entspannt), wenn ich ihn rief, hat er meistens Blickkontakt aufgenommen, bei Fuß gehen war möglich. Sitz hat er auch gemacht. Aber ich fühlte mich die letzen 20 Min. einfach nur extrem unwohl und unsicher. Was meint ihr? Wie schätzt ihr die Körpersprache des Hundes ein? Hab ich einfach nur übertrieben oder ist die Körpersprache komisch gewesen? Er wollte auf dem Rückweg dann auch noch auf einen Motorradfahrer auf der Straße losgehen, was ich nicht habe kommen sehen, ist aber nix passiert, aber zu meiner Entspannung hats leider auch nicht beigetragen- Vielen Dank für Eure Antworten und Hilfe!
 
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