- American Stafford - Halterprofil? Beitrag #1
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Vera212
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Hallo alle
!
ich bin neu hier und habe mich eingetragen, weil ich seit längerem mit dem Gedanken spiele, einen Hund zu halten. Ich hab deswegen in letzter Zeit viel im Internet und auf Tierheimseiten recherchiert und dabei ists plötzlich passiert, dass ich mich in die Rasse "American Staffordshire" verliebt habe.. hätt ich nie gedacht (vor allem mit der "Kampfhund-thematik" rund um den Stafford), aber irgendwie fasziniert mich dieser "treue Blick" die viele dieser Hunde haben.
Ich bin mir aber der Polemik (Listenhund, Aggressivität) um den Stafford bewusst, habe mehrfach gelesen, er braucht "konsequente Führung" und "erfahrene Halter". Erfahren bin ich leider nicht. Meine Hundeerfahrung beruht darauf, dass ich mich, als ich noch studiert habe (hab das Studium jetzt seit einem Jahr beendet), um den Hund meiner Nachbarin (ein Setter-Jagdhund-Mix) gekümmert habe. Ich hab mit diesem Hund auch etwas trainieren müssen, da er einmal einen Nachbarn im Aufzug "gezwickt" hat (nicht als ich dabei war). Sitz, Platz, bei Fuß, Pfote, Männchen sind alles Dinge, die ich mit dem Hund geübt habe, und es hat auch immer gut geklappt. Mehr Hundeefahrung habe ich aber nicht und ich habe diesen Hund an 2 Tagen der Woche bei mir gehabt, da die Besitzerin ihn dann schlecht mit zur Arbeit nehmen konnte.
Ich würde übrigens auch unbedingt gerne einen Hund aus dem Tierheim haben. Züchter möchte ich nicht. Wenns kein Stafford werden würde, dann halt ein anderer Hund aus dem TH. Der Grund, wieso ich begonne habe, mich für den Stafford zu interessieren ist auch, dass das TH hier in Luxemburg mit Staffords überfüllt ist, da sie auch hier Listenhunde sind, und der Halter einen Hundeführerschein absolvieren muss, sowie mit dem Hund die Hundeschule besuchen muss. Auch wenn man mit einem Tierheim-Stafford Gassi gehen möchte, braucht man einen Hundeführerschein. Ich bin allerdings durchaus dazu bereit, diesen Führerschein zu machen und finde es sogar gut, dass es so Theoriestunden gibt. Und ich würde auch auf jeden Fall mit meinem Hund in die Hundeschule gehen.
Meine große Frage ist aber: Passt so ein Hund zu mir?
zeitlich:
- Ich bin Lehrerin und der Hund wäre maximal 4 Stunden am Tag allein, da ich in der Mittagspause immer nach Hause kann und ich zudem nicht jeden Tag 4 Stunden Unterricht am Stück habe.
- Ich stells mir so vor, dass ich morgens vor der Arbeit kurz mit dem Hund rausgehe, zum Pipi machen, mittags eine etwas größere Runde, minimum ne halbe Stunde und abends etwa eine Stunde joggen, am Wochenende auch gerne längere Spaziergänge.
- ansonsten würde ich dem Hund eine Hundeklappe einbauen (so dass der Hund sich während meiner Abwesenheit in der Küche oder im Garten aufhalten könnte) und meinen Garten hundesicher einzäunen.
vom Charakter her (jetzt mal so Selbsteinschätzung):
- ich bin ein grundsätzlich sehr ruhiger und gelassener Mensch (nervös oder gestresst bin ich selten) und ich denke, dass ich für den Hund schon Sicherheit und Ruhe ausstrahle
- konsequent: bin ich auf normale Art denke ich (nicht zu wenig, aber 100% korrekt muss es nicht die ganze Zeit sein, 80% genügen auch mal), von meinem Hund würde ich erwarten, dass er die Grundkommandos und vielleicht ein paar Tricks beherrscht, verlässlich, ausgeglichen, mal ruhig, aber auch mal aktiv ist, kuscheln auf der Couch mag, aber auch Joggen im Wald, dass ich viel mit ihm unternehmen kann, dass er aber auch mal alleine bleiben kann, ohne mir die Bude einzureißen.
Beschäftigung für den Hund:
-spielen, kleinere Spaziergänge tagsüber und abends joggen: sehr gerne
- Hundeschule: unbedingt
-Agility und so was denk ich nicht, dass es mein Fall wäre.
Denkt ihr, damit würde ein Stafford glücklich sein? Oder soll ich mich lieber nach anderen Hunderassen umsehen?
Vielen Dank erstmal fürs Lesen und Antworten.
Ganz liebe Grüße!
Vera
ich bin neu hier und habe mich eingetragen, weil ich seit längerem mit dem Gedanken spiele, einen Hund zu halten. Ich hab deswegen in letzter Zeit viel im Internet und auf Tierheimseiten recherchiert und dabei ists plötzlich passiert, dass ich mich in die Rasse "American Staffordshire" verliebt habe.. hätt ich nie gedacht (vor allem mit der "Kampfhund-thematik" rund um den Stafford), aber irgendwie fasziniert mich dieser "treue Blick" die viele dieser Hunde haben.
Ich bin mir aber der Polemik (Listenhund, Aggressivität) um den Stafford bewusst, habe mehrfach gelesen, er braucht "konsequente Führung" und "erfahrene Halter". Erfahren bin ich leider nicht. Meine Hundeerfahrung beruht darauf, dass ich mich, als ich noch studiert habe (hab das Studium jetzt seit einem Jahr beendet), um den Hund meiner Nachbarin (ein Setter-Jagdhund-Mix) gekümmert habe. Ich hab mit diesem Hund auch etwas trainieren müssen, da er einmal einen Nachbarn im Aufzug "gezwickt" hat (nicht als ich dabei war). Sitz, Platz, bei Fuß, Pfote, Männchen sind alles Dinge, die ich mit dem Hund geübt habe, und es hat auch immer gut geklappt. Mehr Hundeefahrung habe ich aber nicht und ich habe diesen Hund an 2 Tagen der Woche bei mir gehabt, da die Besitzerin ihn dann schlecht mit zur Arbeit nehmen konnte.
Ich würde übrigens auch unbedingt gerne einen Hund aus dem Tierheim haben. Züchter möchte ich nicht. Wenns kein Stafford werden würde, dann halt ein anderer Hund aus dem TH. Der Grund, wieso ich begonne habe, mich für den Stafford zu interessieren ist auch, dass das TH hier in Luxemburg mit Staffords überfüllt ist, da sie auch hier Listenhunde sind, und der Halter einen Hundeführerschein absolvieren muss, sowie mit dem Hund die Hundeschule besuchen muss. Auch wenn man mit einem Tierheim-Stafford Gassi gehen möchte, braucht man einen Hundeführerschein. Ich bin allerdings durchaus dazu bereit, diesen Führerschein zu machen und finde es sogar gut, dass es so Theoriestunden gibt. Und ich würde auch auf jeden Fall mit meinem Hund in die Hundeschule gehen.
Meine große Frage ist aber: Passt so ein Hund zu mir?
zeitlich:
- Ich bin Lehrerin und der Hund wäre maximal 4 Stunden am Tag allein, da ich in der Mittagspause immer nach Hause kann und ich zudem nicht jeden Tag 4 Stunden Unterricht am Stück habe.
- Ich stells mir so vor, dass ich morgens vor der Arbeit kurz mit dem Hund rausgehe, zum Pipi machen, mittags eine etwas größere Runde, minimum ne halbe Stunde und abends etwa eine Stunde joggen, am Wochenende auch gerne längere Spaziergänge.
- ansonsten würde ich dem Hund eine Hundeklappe einbauen (so dass der Hund sich während meiner Abwesenheit in der Küche oder im Garten aufhalten könnte) und meinen Garten hundesicher einzäunen.
vom Charakter her (jetzt mal so Selbsteinschätzung):
- ich bin ein grundsätzlich sehr ruhiger und gelassener Mensch (nervös oder gestresst bin ich selten) und ich denke, dass ich für den Hund schon Sicherheit und Ruhe ausstrahle
- konsequent: bin ich auf normale Art denke ich (nicht zu wenig, aber 100% korrekt muss es nicht die ganze Zeit sein, 80% genügen auch mal), von meinem Hund würde ich erwarten, dass er die Grundkommandos und vielleicht ein paar Tricks beherrscht, verlässlich, ausgeglichen, mal ruhig, aber auch mal aktiv ist, kuscheln auf der Couch mag, aber auch Joggen im Wald, dass ich viel mit ihm unternehmen kann, dass er aber auch mal alleine bleiben kann, ohne mir die Bude einzureißen.
Beschäftigung für den Hund:
-spielen, kleinere Spaziergänge tagsüber und abends joggen: sehr gerne
- Hundeschule: unbedingt
-Agility und so was denk ich nicht, dass es mein Fall wäre.
Denkt ihr, damit würde ein Stafford glücklich sein? Oder soll ich mich lieber nach anderen Hunderassen umsehen?
Vielen Dank erstmal fürs Lesen und Antworten.
Ganz liebe Grüße!
Vera