Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs

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  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #1
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Ann-Katrin 22

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Hallo. Meine Hündin wird im Mai 13 Jahre alt. Vor gut einem Jahr haben wir bei ihr eine kleine Beule an der Brust entdeckt. Wir hatten einen Tierarzt aufgesucht. Dieser stellte Krebs fest.
Seit einem Jahr ist die Beule gewachsen und so groß wie ein Hühnerei geworden. Schon damals riet uns der Arzt sie operieren zu lassen. Die Angst vor Komplikationen war uns zu groß. :(
Seit Dezember 2012 sind wir bei einem anderen Arzt in Behandlung. Dort haben wir eine homöopathische Spritzkur machen lassen. Leider ohne erfolg.
Auch dieser Arzt empfiehlt uns die OP durchzuführen.

Da da ich sehr an meiner Hündin hänge und sie nicht verlieren möchte, weiß ich nun nicht was das Richtige ist. Obwohl sie fast 13 Jahre alt ist, geht es ihr sehr gut. Sie hüpft, wedelt viel mit dem Schwanz, möchte immer dabei sein und ist noch sehr aktiv. Allerdings höre und lese ich kaum etwas gutes über diese Krebs -OP. Ich möchte sie noch lange bei mir haben, da sie das Leben auch genießt und sie einfach dazu gehört. Aber ich habe Angst, dass es ihr nach der OP eher schlechter geht. Ich weiß überhaupt nicht was ich machen soll. :(( Ich weiß, dass es nicht die Lösung dafür gibt. Aber vielleicht hat jemand Erfahrungen gemacht und kann mir einen Ratschlag geben, sogar bei Cockerspaniel??

Ich wäre euch so dankbar!!!
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #2
Hallo,

die Frage ist ja, was es für ein Krebs ist. Gut oder bösartig? Wie sieht denn laut Tierarzt die Lebenserwartung ohne OP aus? Und was spricht gegen die OP? Ich hätte alles dafür gegeben, dass unser Beagle hätte operiert werden können. Ich glaube Dir gerne, dass Du sehr an Deinem Hund hängst. Nur wenn die Beule weiter wächst und es vielleicht irgendwann streut, hat sie vielleicht gar keine Chance mehr?
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #3
Ist es denn überhaupt sicher, dass es ein Tumor ist? Wurde da eine Biopsie gemacht? So eine Beule kann nämlich erstmal alles mögliche sein, von einer entzündeten Talgdrüse bis hin zu einer Fettgeschwulst oder einem Tumor.
Da die Beule schon so groß ist würde ich denke ich auch zu einer OP raten. Wurde denn schon ein Blutbild bzw. auch ein Röntgenbild gemacht, um vielleicht mal zu sehen, ob da schon was gestreut hat?
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #4
Das konnte uns die Ärztin nicht sagen. Sie hatte uns zwar die OP empfohlen, aber kann ich darauf auch wirklich vertrauen?

Gegen die OP spricht einiges. Einige Hunde überleben die OP nicht. Eine bekannte Cockerzüchterin ließ die OP bei drei ihrer Hunden machen. Nach 6-8 Wochen starben sie. Das sind leider keine Einzelfälle.
Ich habe auch schon gehört, dass bei Krebs keine Luft rankommen darf, da er ansonsten streut. Auch weiß ich nicht, ob der Krebs bereits gestreut hat. Ich bin völlig ratlos.

Auf der anderen Seit geht es ihr wirklich gut und ich möchte sie noch einige Jahre bei mir haben.

Danke für deinen Beitrag.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #5
Aber der Arzt muss doch sagen können, ob es gut oder bösartig ist? Unser Beagle hatte damals einen Tumor. Dieser wurde entfernt und untersucht. Er war gutartig. Aber auch gutartige Tumore können ausarten, wenn sie nicht entfernt werden. Letzten Endes entscheidest Du, was gemacht wird. Ob Du auf den Rat Deines TA vertrauen kannst, musst Du wissen. Allerdings haben Dir ja schon zwei Ärzte zu der OP geraten.
Ich würde jedenfalls wissen wollen, wie es ohne OP aussieht. Und dann würde ich abwägen.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #6
Es ist sicher das sie Krebs hat. Das haben uns beide Tierärzte sicher sagen können.

Ich habe grosse Angst davor, dass sie diesen schweren Eingriff nicht überlebt. Immer wieder höre ich, dass Hunde diese OP nicht überleben.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #7
Ich habe grosse Angst davor, dass sie diesen schweren Eingriff nicht überlebt. Immer wieder höre ich, dass Hunde diese OP nicht überleben.

Kann ich gut verstehen. Nur wird sie den Krebs wohl auch nicht überleben. Die Frage ist doch jetzt eigentlich, wie es ohne OP weiter geht.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #8
Was für Untersuchungen wurden denn da gemacht? Nur weil da ein Knubbel ist, heißt das noch lange nicht automatisch Krebs. So ohne Biopsie oder aufschneiden kann man da ganz schlecht was sagen.
Interessant wären wie gesagt Blutuntersuchungen, Röntgenbilder o.ä. um zu sehen, ob es Metastasen in der Lunge oder sonst wo gibt. Wurde da denn noch gar nichts gemacht?
Bei einer Biopsie kann es passieren, dass die einen Tumor erst richtig "aktiviert", besser wäre es dann, ihn ganz herauszuschneiden. Da hast du dann hauptsächlich das Narkoserisiko, aber wenn die Hündin sonst noch fit ist, sollte das meistens gut gehen. "Die" OP, wie sie deine Bekannte hat durchführen lassen, gibt es eigentlich nicht - jede OP ist anders und hängt auch davon ab, wo der Tumor sitzt.
Verstehe ich es richtig, dass er vorne an der Brust und nicht etwa an der Milchleiste ist?
Ich persönlich kann dir nur raten, da noch weitere Untersuchungen durchführen zu lassen und wenn noch nichts gestreut hat und die Organe in Ordnung sind den Hund operieren zu lassen, falls die Gefahr besteht, dass der Tumor sich weiter ausbreiten könnte. Sobald die Organe befallen sind, hat der Hund leider so gut wie keine Chance mehr.
 

 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #9
Darf ich fragen, wie alt der Beagle war ?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Danke für eure Beiträge. :)

Wir werden am Dienstag nochmal zu der ersten Tierklinik fahren und Blut abnehmen lassen, Röntgenbilder machen usw.. Dann wissen wir hoffentlich mehr.

Bei der jetzigen Ärztin waren wir bisher immer gut aufgehoben. Sie hatte uns Mut gemacht und wir waren guter Dinger. Aber nachdem ich so viel negatives gelesen habe, wird die Angst immer größer. Die Ärzte können auch erst nachdem sie den Tumor aufgeschnitten haben sagen, ob sie alles wegnehmen können. Wenn nicht ist es zu spät. Auch besteht die große Gefahr, dass sie sich nicht mehr erholt oder die Wunde nicht verheilt. Natürlich gibt es nicht die OP. Aber das alle 3 Cocker der Züchterin die OP nicht überlebt haben ist für mich ein Albtraum.
Kikyou der Tumor ist an der Milchleiste.

ich bin bin sehr dankbar für eine Hilfe.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #10
Darf ich fragen, wie alt der Beagle war ?

Er wurde leider nur 10 Jahre. Allerdings haben Beagle auch keine allzu hohe Lebenserwartung. Und dadurch, dass er aus dem Labor kam, wissen wir auch nicht, was mit ihm gemacht wurde. Bei seiner OP war er noch etwas jünger.
Meine Hündin ist jetzt 14 oder 1-2 Jahre älter. Würde allerdings so eine OP anstehen und sie wäre körperlich fit, würde ich nicht zögern. Natürlich nur, wenn auch der Tierarzt in der OP eine Chance sieht.

Ich weiß, dass das keine leichte Entscheidung ist. Die kann Dir keiner abnehmen. Aber rede doch vielleicht nochmal ganz in Ruhe mit dem TA. Und lass Dir genau erklären, wie die Chancen stehen. Und erzähl ihm auch, was Du von den OP's gehört hast. Bist Du denn da ganz sicher, dass es sich um genau diese OP handelte?
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #11
Hast du auch mal gelesen, wie ein Hund leiden kann, wenn sich das weiter ausbreitet und man nichts mehr machen kann?

Klingt vllt hart, aber mir wäre lieber, der Hund stirbt bei der OP (was natürlich nicht schön ist), als dass man es lässt und der Hund irgendwann leiden muss und man gar keine Chance mehr hat.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #12
Klar kann es schlimm werden. Aber andersrum ist der Hund jetzt fast 13 Jahre. Lebenserwartung beim Cocker ist auch etwa 12-15 Jahre. Dem Hund geht es jetzt scheinbar gut. Vielleicht ist es wirklich ein gutartiger Tumor und es wird gar nichts passieren. Allerdings hätten dann vermutlich nicht zwei TÄ zur OP geraten. Ich würde wirklich nochmal mit dem TA reden und die Situation abklären.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #13
Danke für eure Ratschläge und Kommentare. :)

Wir waren gestern bei unserer TÄ und haben nochmal in Ruhe mit ihr gesprochen. Sie klingt sehr optimistisch was die OP angeht und hat auch schon jahrelange Erfahrungen mit dieser Krankheit gemacht. Wir haben ihr auch von der Züchterin erzählt und unsere Ängste klar geschildert. Sie war richtig erschrocken darüber. Natürlich kann sie nicht versprechen dass alles gut gelingt. Wir haben sie auch gefragt was sie machen würde wenn es ihr Hund ist - sie würde ihn operieren lassen.
Man Freitag nehmen wir bei ihr Blut ab, um genaueres zu erfahren. Ich hoffe wirklich sehr dass die Blutwerte gut ausfallen.
Wir möchten ja auch dass sie wieder fit wird.
 
  • Cockerspaniel, 13 Jahre, hat Krebs Beitrag #14
Na dann alles Gute. Und wenn Du magst, kannst Du ja berichten, wie es bei euch weiter geht. Ich drück die Daumen.
 
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