Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten?

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  • Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten? Beitrag #21
Wow danke für die vielen Erfahrungsberichte!
Ich weiß nicht wieso aber ich hatte von der ersten Sekunde immer an einen Rüden als meinen zukünftigen Hund gedacht, hab nur männliche Hundenamen rausgeschrieben usw. hab echt keine Idee warum.. :eusa_think: Ich denke egal für welches man sich Geschlecht entscheidet, jeder Hund ist einzigartig toll! :)
 
  • Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten?

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  • Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten? Beitrag #22
Meine Mädchen waren/sind alle richtige Mädels.
Sie lieben die Männer in meinem Haushalt, wickeln sie um die Pfötchen und wollen alles nur nicht "Kämpfen". Rauf, rupf und tollpatschige Spiele sind doof. Sie hüpfen (weil sie es dürfen) auch ins Bett/Couch aber wirklich ohne "Schmerzen" zu verursachen, also vorsichtig - die Hunde-Jungs....denen ists egal "drauf und los gehts.."
"Kämpfen" bezieht sich aber nur auf "Familie" - einen Hündinnen Rivalen Kampf (also 2 Mädels aufs Blut) will und sollte niemand erleben...

Die Mädels innerhalb der Hood(meine Erfahrung....nicht Allgemeingültig) sind irgendwie stiller( aber nicht einfacher), sie fordern verstanden zu werden...und sind auch schon mal beleidigt (das muss man mögen) . Die Jungs gehen davon aus verstanden zu werden und protestieren wenn nicht....

:mrgreen: - Tom ist im Herzen eine Frau und Sonny ein Mann, ich wusste es schon immer. :lol:
Suno, wenn ich nach deiner Beschreibung gehe habe ich tatsächlich zwei Rüden (Sonny und Pina - wobei die eigentlich bei beidem passt je nach ihrer Laune) und eine Hündin (Tom).
Meine Mädels mögen beide keine Männer, also nicht wirklich, egal wie gut sie sie kennen. Tom ist der totale Männerhund. Rauf und Rupf ist die perfeke Beschreibung für Sonnys und Pinas Liebingsspielart, Tom hingegen mag das gar nicht, er rangelt lieber ganz vorsichtig und ist oft ein wenig "überfordert" mit den Mädels und ihren "Hauruck"-Methoden. Sonny hüpft auf alles drauf, egal obs ihr oder wem anders weh tut, Tom würde nie einfach "wumms" irgendwo dagegen oder drauf springen. Sonny kann gar nicht beleidigt sein, sie lebt nach dem Motto "Hier bin ich, nimm mich so oder lass es", Tom kann nach einem Gassigang im Regen oder wenn er gerne was hätte, was er nicht bekommt, stundenlang beleidigt auf dem Bett liegen und auf nichts und niemanden reagieren.

Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob das jetzt bei speziell an der Rasse Podenco liegt und an dem Katzenhaften, was die Podis ja an sich haben. Aber Pina und ihr Whippetanteil passen trotzdem nicht wirklich in die eine oder andere Kategorie (Hündin/Rüde). Und bei Tom und Sonny sind quasi genau die Geschlechter getauscht.

Mag sein, dass das an der Kastration liegt bei allen drei. Wobei ich jetzt nicht behaupten kann Tom wüsste nicht, was ein echter Kerl gut findet (er zeigt Läufigkeiten sogar besser an als mancher unkastrierte Rüde - so richtig mit Sabbern, Zähneklappern und Jammern) oder dass die Mädels sich vor und nach der Kastration extrem im Verhalten verändert hätten. Sonny war ja 6 Jahre unkastriert, von denen ich sie 2 Jahre kannte. Und nun ist sie seit 4 Jahren kastriert. Verändert hat sich nur, dass sie nicht mehr läufig und dementsprechend dauernd scheinschwanger wird und eben nicht zwei Mal im Jahr zwei bis drei ganz extrem zickige Wochen hat.

Ohne jetzt eine Diskussion vom Zaun brechen zu wollen, kann ich für mich nur sagen, dass ich im Umgang mit dem Menschen, also in der Hund-Mensch-Beziehung schon so ziemlich alles erlebt habe. Also Hündinnen mit Machoallüren. Superschickige Rüden. Alles. Das Einzige, was ich kategorisieren kann ist das Verhalten Hund-Hund. Da ist es wie Ivy schrieb. Jungs untereinander sind oftmals laut und prollig, aber wirklich ernsthaft tut sich meist keiner weh. Bei zwei Hündinnen, die beschlossen haben sich zu hassen, geht es um Leben und Tod. Das habe ich selbst schon erlebt. Und Jungs sind einfach oftmals präsenter und zeigen sich mehr, als Hündinnen. Hündinnen checken im Stillen ab und Protzen nicht schon mal vorsorglich. Aber dieses Verhalten untereinander hat erstmal gar nichts mit dem Verhalten dem Menschen gegenüber und dem Spielverhalten (ich finde das ist sehr rassespezifisch, weniger geschlechtsspezifisch) zu tun. So ist zumindest meine Erfahrung.
 
  • Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten? Beitrag #23
Hallo,
Tompina ich gebe dir vollkommen Recht. Wahrscheinlich können wir zu diesem Thma "nur" Erfahrungswerte austauschen - was ja auch Spaß macht. letztendlich kommt es ja nicht nur auf den Charakter des Hundes an - sondern auch auf den des Besitzers und auf dessen Verhalten.

Off-Topic
Ich denke schon, daß alle meine Mädels und alle Jungs so sind wie sie sind - weil ich halt so bin, mich so verhalte und sie so erziehe, wie ich halt bin. :eusa_think:Gott, komplizierte konnte ich das jetzt nicht ausdrücken.
So sind z.B. alle Mädels die ich bisher hatte und habe super Kontaktfreudig - zeigen keine Angst oder Aggression vor Fremden (ok ich habe sie immer vom Welpenalter an) - ich kann mir schon vorstellen daß neben einem Quäntchen Glück beim Züchter auch meine Art da zu beiträgt. :shock:Mein Freund behauptet, ich müßte nur 1x kurz in einer fremden Umgebung einkaufen gehen und wüßte bereits die Lebensgeschichte 2/3 aller Verkäuferinnen und Kunden.....und so ganz unrecht hat er nicht.

Naja und wenn da dann eben immer meine Mädesl dabei sind (die Buben sind bei ihrem "Chef / Familie") färbt das wohl ein wenig auf sie ab:mrgreen:.....da kann so ein kurzer Einkauf schon mal ein, zwei Stunden dauern...man trifft ja sooooo viele Leute:silence: und Hunde....und immer ist ein Café und eine Wiese zwischen Supermarkt und zu Hause...typisch Mädchen hat:uups:


PS Tompina: dein (schönes) Benutzerbild und dieses ::mrgreen: Smiley danaben ...haben eine ziemlich große Ähnlichkeit....sehr geil.

LG Suno
 
  • Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten? Beitrag #24
Off-Topic
:lol:, das da :mrgreen: ist auch Sonnys Lebensmotto. Von daher passt es auch, dass es passt...:D


Und ja vermutlich sind es lediglich Erfahrungen, die man diesbezüglich haben kann und viel auch subjektives Empfinden - erst letztens hat mich auf dem Gassigang jemand gefragt, ob ich es gut finde, dass Sonny immer so weit weg von mir ist. Und ich stand erstmal so :shock: da, weil der Schäfi nie weiter als 3m weg ist, außer ich hab sie was holen geschickt bzw. sie rennt mit Pina ne Runde. Und ich empfinde die 3m schon als "am Bein kleben", die andere Person fand das hingegen schon völlig außerhalb jeder Toleranz...:eusa_think: Somit wird da ein und das selbe Verhalten völlig unterschiedlich bewertet, dass ist ja das Verrückte an uns Menschen...5 Leute, 1 Situation, 10 Meinungen darüber was passiert ist. :lol:

Naja, ich denke im Verhalten Hund-Hund / Hund-Umwelt gibt es definitiv einige geschlechtsspezifische Sachen, die auch sicher das Verhalten Hund-Mensch beeinflusse können, aber eben nicht alleine. Das im Kopf zu behalten denke ich ist wichtig und dann wird jeder für sich selbst feststellen mit was er besser kann und mit was nicht.

Ich selber muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht sagen kann, ich hätte eine Präferenz, was das Geschlecht angeht. Ich komme mit Rüden wie auch mit Hündinnen klar und auch mit den jeweiligen geschlechtsspezifischen Macken (Markieren, Zicken sowas eben). Bisher sind mir meine Hunde eh einfach passiert und das Einzige, was Absicht war, war Toms Rasse. Der Rest, also Pina, Sonny und Giotto (RIP), sowie Toms Geschlecht bzw. sein Charakter waren Zufall und nichts was ich mir ausgesucht oder gewünscht hätte...:mrgreen:
 
  • Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten? Beitrag #25
Ich muss ja zugeben, ich bin ein totaler Zicken-Fan. Ich find übermäßig WTP genauso fürchterlich wie so manches Rüdengehabe (wenn Poco Urin aufschlabbert und dann mit den Zähnen klappert rollen sich mir die Fußnägel auf).

Dafür kenn ich einige Leute die mit der (partiell auftretenden) Schizophrenie einer Hündin während der Läufigkeit nicht klarkommen. Manchmal hat man das Gefühl man hat 2 Hunde, eine nicht-läufige und eine läufige. :mrgreen: Aber: ich steh drauf. Zumal ICH es einfacher find Hündinnen ausm Weg zu gehen die sich hassen, die Anzahl ist überschaubar. Poco prollt dafür JEDEN andern Rüden an *seufz*

Ich mein... im Grunde mach ich das ganz oberflächlich am "Rüdenverhalten" fest. Aber ich stehe dazu, ich würd mit nem Rüden nicht glücklich werden. ABER (großes aber!) ich hatte bereits jede "Sorte" (Rüde, Hündin, intakt und kastriert) und hab in etwa einen Vergleich. Und man soll ja nicht urteilen ohne sich selber ein Bild gemacht zu haben ;) deshalb würd ich Anfängern nie zu einem bestimmten Geschlecht raten.
 
  • Rüde oder Hündin? Unterschied im Verhalten? Beitrag #26
Huhu, schön gschriben Ivy-Maire

so sehe ich das auch

Suno, aus der Zicken-Fan-Kurve:mrgreen:
 
Thema:

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