Meine Mädchen waren/sind alle richtige Mädels.
Sie lieben die Männer in meinem Haushalt, wickeln sie um die Pfötchen und wollen alles nur nicht "Kämpfen". Rauf, rupf und tollpatschige Spiele sind doof. Sie hüpfen (weil sie es dürfen) auch ins Bett/Couch aber wirklich ohne "Schmerzen" zu verursachen, also vorsichtig - die Hunde-Jungs....denen ists egal "drauf und los gehts.."
"Kämpfen" bezieht sich aber nur auf "Familie" - einen Hündinnen Rivalen Kampf (also 2 Mädels aufs Blut) will und sollte niemand erleben...
Die Mädels innerhalb der Hood(meine Erfahrung....nicht Allgemeingültig) sind irgendwie stiller( aber nicht einfacher), sie fordern verstanden zu werden...und sind auch schon mal beleidigt (das muss man mögen) . Die Jungs gehen davon aus verstanden zu werden und protestieren wenn nicht....
:mrgreen: - Tom ist im Herzen eine Frau und Sonny ein Mann, ich wusste es schon immer. :lol:
Suno, wenn ich nach deiner Beschreibung gehe habe ich tatsächlich zwei Rüden (Sonny und Pina - wobei die eigentlich bei beidem passt je nach ihrer Laune) und eine Hündin (Tom).
Meine Mädels mögen beide keine Männer, also nicht wirklich, egal wie gut sie sie kennen. Tom ist der totale Männerhund. Rauf und Rupf ist die perfeke Beschreibung für Sonnys und Pinas Liebingsspielart, Tom hingegen mag das gar nicht, er rangelt lieber ganz vorsichtig und ist oft ein wenig "überfordert" mit den Mädels und ihren "Hauruck"-Methoden. Sonny hüpft auf alles drauf, egal obs ihr oder wem anders weh tut, Tom würde nie einfach "wumms" irgendwo dagegen oder drauf springen. Sonny kann gar nicht beleidigt sein, sie lebt nach dem Motto "Hier bin ich, nimm mich so oder lass es", Tom kann nach einem Gassigang im Regen oder wenn er gerne was hätte, was er nicht bekommt, stundenlang beleidigt auf dem Bett liegen und auf nichts und niemanden reagieren.
Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob das jetzt bei speziell an der Rasse Podenco liegt und an dem Katzenhaften, was die Podis ja an sich haben. Aber Pina und ihr Whippetanteil passen trotzdem nicht wirklich in die eine oder andere Kategorie (Hündin/Rüde). Und bei Tom und Sonny sind quasi genau die Geschlechter getauscht.
Mag sein, dass das an der Kastration liegt bei allen drei. Wobei ich jetzt nicht behaupten kann Tom wüsste nicht, was ein echter Kerl gut findet (er zeigt Läufigkeiten sogar besser an als mancher unkastrierte Rüde - so richtig mit Sabbern, Zähneklappern und Jammern) oder dass die Mädels sich vor und nach der Kastration extrem im Verhalten verändert hätten. Sonny war ja 6 Jahre unkastriert, von denen ich sie 2 Jahre kannte. Und nun ist sie seit 4 Jahren kastriert. Verändert hat sich nur, dass sie nicht mehr läufig und dementsprechend dauernd scheinschwanger wird und eben nicht zwei Mal im Jahr zwei bis drei ganz extrem zickige Wochen hat.
Ohne jetzt eine Diskussion vom Zaun brechen zu wollen, kann ich für mich nur sagen, dass ich im Umgang mit dem Menschen, also in der Hund-Mensch-Beziehung schon so ziemlich alles erlebt habe. Also Hündinnen mit Machoallüren. Superschickige Rüden. Alles. Das Einzige, was ich kategorisieren kann ist das Verhalten Hund-Hund. Da ist es wie Ivy schrieb. Jungs untereinander sind oftmals laut und prollig, aber wirklich ernsthaft tut sich meist keiner weh. Bei zwei Hündinnen, die beschlossen haben sich zu hassen, geht es um Leben und Tod. Das habe ich selbst schon erlebt. Und Jungs sind einfach oftmals präsenter und zeigen sich mehr, als Hündinnen. Hündinnen checken im Stillen ab und Protzen nicht schon mal vorsorglich. Aber dieses Verhalten untereinander hat erstmal gar nichts mit dem Verhalten dem Menschen gegenüber und dem Spielverhalten (ich finde das ist sehr rassespezifisch, weniger geschlechtsspezifisch) zu tun. So ist zumindest meine Erfahrung.