Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ?

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  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #1
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Liebe Hundehalter, Hundefreunde, Hundekenner, etc.,
ich möchte hier jetzt mal ein neues Thema eröffnen und habe auch lange überlegt, aber ich denke/hoffe dass ihr mir vielleicht helfen könnt ;).
Zuerst einmal die "Geschichte":
Vor ca. 2 Jahren kam meine Familie auf die Idee, sich einen Hund anzuschaffen. Dass es kein Hund vom Züchter werden soll, war von Anfang an klar.
Also schauten wir uns um und am Ende war es dann ein Beagle von einer Privatperson.
Er zog bei uns ein, doch blieb leider nur 3 Tage. Die Probleme : ein zweijähriger, junger, verspielter Hund und eine leicht überforderte Familie (mich ausgenommen, war zu genau dieser Zeit auf einer Klassenfahrt). Wie Beagle nunmal so sind, mögen sie Kaninchen (zum Fressen gern). Dieser Beagle aber hat sich super mit den beiden verstanden bzw. sie nicht angerührt sondern einfach nicht beachtet. Leider hatte meine Familie sich das nicht so vorgestellt. Denn dieser Beagle wurde bei uns "unterfordert". Erstens, weil er gerade kastriert wurde und zweitens, weil er ziemlich aufgedreht war. Und wieso ? Weil seine frühere Besitzerin natürlich NICHT mit ihm in eine Hundeschule gegangen ist.
Nunja, meine Eltern haben sich von diesem Hund dann nach drei Tagen getrennt - so konnte das einfach nichts werden,dachte ich mir.
Das habe ich schon mit den zahlreichen Anrufen bemerkt und habe Ihnen geraten, den Hund an liebe Menschen abzugeben, die vielleicht schon einen anderen Hund haben und ihn noch "korrigieren" können.
So viel zur Vorgeschichte.
Ich möchte euch bitten, mich nicht zu beschuldigen - meine Eltern wissen, dass sie sehr viel falsch gemacht haben und auch ich hätte einiges besser machen können. Dessen sind wir uns bewusst !

Wir haben die Geschichte eigentlich gut "verarbeitet" und sind jetzt um einiges schlauer.
Nach ca. 2 Jahren haben wir nun vorsichtige Überlegungen angestellt bezüglich eines anderen Hundes.
Erstmal zu uns :
Ich habe zwei Zwergkaninchen, die beide nicht frei in der Wohnung laufen, sondern einen extra Raum haben.
Wir haben ein großes, eingezäuntes Grundstück, was aber natürlich nicht das 3x spazieren gehen ersetzen wird- meine Mutter ist den ganzen Tag zu Hause, ich selbst komme meist um 14 Uhr und habe auch dann genug Zeit.
Wir wollen eigentlich einen Hund aus einer Tierschutzorganisation oder einem Tierheim - ich selbst würde gerne einen jüngeren, mit dem man zur Hundeschule gehen kann.
Der Hund sollte wenn möglich keinen allzu starken Jagdtrieb haben (wegen den beiden Kaninchen) und mittelgroß sein.
Ich selbst würde gerne Agility mit dem Hund machen.

Meine Fragen an euch sind nun :
Was meint ihr dazu ?
Habt Ihr generell Erfahrungen mit jüngeren Hunden aus Tierheimen, etc.?
Mischling oder reinrassig- was passt besser ?

Ich würde mich seeeeehr über Antworten freuen.
Wie gesagt, die Überlegungen sind sehr behutsam (wir wollen nicht von jetzt auf gleich einen Hund haben, sondern nur eine "Hilfe" bzw. "Denkanstoß").
Vielen Dank fürs Lesen und liebe Grüße,
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PS: Falls ich das jetzt in einem falschen Thread eröffnet habe, bitte entschuldigen und verschieben - finde mich hier immer noch nicht ganz zurecht. Danke !:uups:
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #2
Habt ihr schon irgendeine Hunderasse, die euch gefällt? Außer dem Beagle (iht wollt aber keinen nach der "Geschichte" oder?)?

Freunde von uns haben einen Labrador, der früher Agility gemacht hat (ist jetzt schon zu alt).
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #3
Habt ihr schon irgendeine Hunderasse, die euch gefällt? Außer dem Beagle (iht wollt aber keinen nach der "Geschichte" oder?)?

Freunde von uns haben einen Labrador, der früher Agility gemacht hat (ist jetzt schon zu alt).

Also mittelgroß sollte er werden/sein.
Beagle eigentlich nicht so gerne nach dieser "Geschichte".
Border Collies finde ich persönlich toll - sehr sportlich, aber evtl. zu viel Jagdtrieb, oder hat da jemand Erfahrungen mit gemacht ?
Ansonsten wie schon gesagt einen Mischling oder reinrassig. Mir wäre es wichtig, dass er wenigstens ein bisschen Fell hat (also kein "Nackthund", wenn jemand versteht, was ich damit meine ;)).
Meine Eltern sind gegen eine französische Bulldogge, die kommt für sie gar nicht in Frage.
Ich denke, so kann man unseren Geschmack gut beschreiben.
Ich bin auch noch auf die Rasse "Kromfohrländer" gestossen. Kennt sich jemand damit aus ?
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #4
Border Collies sind echt schöne Hunde und auch klug:)
Was sagen deine Eltern denn dazu? Haben sie sich die Rasse schon mal angeschaut?
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #5
das mit dem beagle war je echt blöd. Aber ich vermute mal, dass ihr aus der sache auch "schlauer" geworden seit, wenn ich das so sagen darf.
Ja ich habe erfahrungen mit Tierheimhunden. Hatte einen Parson-Russel Patenhund aus unserem Tierheim und hätte ihn auch gerne bei mir aufgenommen. Hatte auch echt überlegt ob ich ihn nehme aber es kam leider etwas privates dazwischen. Hab mich dann aber auf die suche gemacht und eine Familie gefunden, die ihn genommen haben. Ich darf ihn immer besuchen kommen:D

Wie alt bist du denn?
Also bei unserem Tierheim gibt es immer eine Probezeit. Die würde ich euch auch unbedingt empfelen, um den Hund und seinen charakter kennen zu lernen. Desweiteren solltet ihr halt das Tierheim/den Verein gut über das Tier befragen. Und eventuell nicht alles glauen. Manche vereine reden hier und da was schön, um das tier zu vermittlen. Ein Tierheimhund ist ein "Überraschungspaket". Das müsst ihr wissen. Er kann einige angewohnheiten haben, die ihr nur sehr schwer/garnicht ändern könnt. Der Parson-Russel lebt seit einem 3/4 Jahr bei seinen neuen besitzern...und kann trotz allem bemühen immernochnicht alleine bleiben...

Aber es ist trotzdem eine gute idee, einem Tierschutzhund eine changse zu geben.

Liebe Grüße
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #6
Ich finde Ihr solltet euch jetzt erstmal nicht zu sehr auf eine Rasse konzentrieren sonder erstmal in den Tierheimen in eurer nähe kundig machen und dort vllt auch erstmal mit ein paar Hunden gassi gehen. Vllt stimmt ja bei dem einen oder anderen die Sympathie
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #7
Die Leute aus dem Tierheim oder dem Tierschutz können ihre Tiere auch viel besser charakterisieren als ein Züchter es kann. ;)

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Vllt stimmt ja bei dem einen oder anderen die Sympathie

Es heißt ja auch, das Tier sucht sich den Menschen aus:)
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #8
Die Leute aus dem Tierheim oder dem Tierschutz können ihre Tiere auch viel besser charakterisieren als ein Züchter es kann. ;)

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Es heißt ja auch, das Tier sucht sich den Menschen aus:)

Also das würde ich jetzt nicht sagen das die Leute aus dem Tierheim/Tierschutz ihre Tiere besser charakterisieren können.
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #9
Wenn der Beagle mit seinen Jagtrieb schon überfordernd war, dann wird ein Border Collie mit seiner Neigung extrem schnell gutes wie auch negatives zu lernen UND dem Hütetrieb wahrscheinlich noch schwerer. Zu mal beim Border der Grad zwischen Übertreiben und Zu wenig nur sehr schmal ist.

Ich finde es gut das ihr einen Tierheimhund eine Chance geben wollt. Einen Hund den das Tierheim kennt und von seinen Charaktereigenschaften beschreiben kann ist mit Sicherheit nicht verkehrt.
An dieser Stelle spreche ich mich aber auch ein wenig für einen guten (!) Züchter aus; ein guter Züchter ist besuchbar und meist kennt dieser seine Rasse sehr gut und kann euch sagen ob es passt oder nicht.

Ich würde von diesen extrem Hunden erst Mal abstand nehmen. Border, Aussies usw. das sind wunderschöne, tolle und kluge Hunde, aber es gibt auch noch ganz viele andere wunderbare Hunde. ;)

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Die Leute aus dem Tierheim oder dem Tierschutz können ihre Tiere auch viel besser charakterisieren als ein Züchter es kann. ;)

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Es heißt ja auch, das Tier sucht sich den Menschen aus:)

Entschuldige bitte, aber das sind alles so halbwarheiten die du hier rumerzählst das kann ich nicht stehen lassen. Einfach einen Border Collie empfehlen finde ich nicht sehr ratsam und zu behaupten das gute Züchter ihre Tiere nicht so gut beschreiben können wie Leute ihre Tierheimhunde ist schlichtweg ebenso falsch... :?
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #10
Einfach einen Border Collie empfehlen finde ich nicht sehr ratsam

Ich hab ihn doch nicht direkt empfohlen, sondern nur gefragt, ob die Eltern sich die Rasse auch schon mal angeschaut haben...

behaupten das gute Züchter ihre Tiere nicht so gut beschreiben können wie Leute ihre Tierheimhunde ist schlichtweg ebenso falsch

Ich habe es so von Leuten gehört, die sich Tiere im Tierheim und vom Züchter angeschaut haben, ist also nur meine "Erfahrung"...
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #11
NICHT mit ihm in eine Hundeschule gegangen ist.

Nunja, selbst wenn man in ner Hundeschule war kann der Hund unterfordert werden, das kriegt die beste Schule nicht hin sondern dafür seid Ihr verantwortlich :lol:
Meiner hat auch nie ne Schule gesehen, trotzdem kann ich ihn auslasten..

Ja Borders sind hübsch, aber können auch wesentlich intensiver sein als nen Beagle.
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #12
Bei den Ansprüchen tut es ein netter, kleiner Hund aus dem Tierheim sicher - geht doch einfach mal schauen, ob etwas für Euch dabei ist. Da ist die Rasse erstmal egal, wenn der Hund schon gefestigt in seinem Charakter ist.
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #13
Wie gesagt, sie sind sehr offen gegenüber Ratschlägen und Hunderassen ;)
Also : Rasseempfehlungen ?
Habe mich mal in Tierheimen in der Umgebung auf deren Website informiert. Die meisten "Junghunde" dort sind aus anderen Ländern, also z.B. Griechenland, Spanien, etc.
Hat da jemand Erfahrungen mit gegenüber Rassehunden z.B. ?
LG,
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #14
Was möchtest du denn hören? Die Hunde im Tierheim sind sehr sehr oft Mischlinge, wenn es Rassehunde sind, kommt es trotzdem einzig und allein auf den Charakter des Hundes an. Da mag ich keine Rasseempfehlung machen, weil es unnötig ist und die Suche nur erschwert.

Ob ihr einen Auslandshund haben wollt, müsst ihr wissen. Das sind halt oft ehemalige Straßenhunde, haben nicht nur Gutes erlebt,...
 
  • Sehr, sehr behutsame Überlegungen - aber welche Rasse ? Und woher ? Beitrag #15
Hallo,
eigentlich ist deine Frage ganz einfach zu beantworten. Unter der Voraussetzung, der ausgewählte Züchter ist ein ernsthafter, seriöser Züchter.

Mal einfach ausgedrückt:
Ein solcher Züchter, züchtet eine bestimmte Rasse unter der Prämisse die rassetypischen Eigenschaften der jeweiligen Zucht zuchgerecht heraus zu heben, genetisch zu festigen und zwar was das Wesen und das Aussehen betrifft. Dafür gibt es feste Richtlinien und festgelegte Maßstäbe, von anerkannten Verbänden:



Es ist so, daß man bei diesen Hunden zu einem hohen Maß Prognosen stellen kann, welches Wesen / Charakter und auch welche Anforderungen der jeweilige Hund haben wird.

Ein Hund aus einem TH / Rettungsstation, der eindeutig einer Rasse zugehört - kann (das ist aber eher unwahrscheinlich) aus einer offiziellen Zuchtlinie kommen -man weiß es aber nicht. So kann man nur Prognosen mit kleinerem Wahrscheinlichkeitswert anstellen, was Wesens - Charakter, Anforderung betrifft stellen.

Beim Mischlingshund kann man nicht genau sagen welche Wesenszüge/ Charaktereigenschaften hervorstechen, bei einem Mischlingswelpen kann man auch nicht das spätere Aussehen voraussagen.

Bsp. Bei einem Setter - Schäferhundmischling (Jagd und Begleithund Mischling)kann der WTP sein ausgeprägt sein, der Jagdtriebig, beides oder Nichts davon........

Jeder Mischling, jeder Rassehund ohne Stammbaum....kann / ist genauso toll, klug...usw. wie ein Rassehund in seiner jeweiligen Zucht. Nur die Wahrscheinlichkeit ( genetische Erinnerung / soziale Erinnerung)....ist eben bei der Anschaffung für bestimmte Anforderungen, beim VDH Züchter größer.

Bsp. Glaube sehr schön von Exe in einem anderen Thread beschrieben: ein Polizist/Zöllner, der enorm viel Zeit und Geldaufwand in die Ausbildung seines Hundes steckt - nimmt sich kein "Überraschungs Paket" sondern versucht von vorn herein, durch die sorgsame Auswahl des Züchters / Zucht eine möglichst hohe Wahrscheinlichkeit an für ihn wichtigen Eigenschaften des Hundes zu erlangen.


Auf deine Frage und auf eure Vorgeschichte hin.
Man überlegt sich am besten genau was man mit dem Hund so machen möchte und auch wirklich machen wird. Was der Hund für Eigenschaften möglichst nicht haben sollte und welche ok sind, oder sogar gewünscht. Welche Anforderung der Hund realistisch an seine Menschen stellt - und ob man diesen realistisch gerecht werden kann.

Das heißt dann aber noch lange nicht - auch wenn er von einem guten Züchter kommt - daß der Hund diese Eigenschaften dann von ganz alleine weiter entwickelt - dazu gehört dann - egal für was ihr euch entscheidet - immer eine gehörige Portion Liebe, Geduld und Arbeit.

Generell Hunde, - Kaninchen (alle "Beute-Tiere")
Ich bin der Überzeugung - Kaninchen etc.... , egal was man in Hollywood Filmen sollte niemals dem Stress ausgesetzt sein , eine andauernden Bedrohnung gegenüber zu stehen.

Selbst ein super erzogener absolut nicht jagtriebiger Hund (so wie mein Schaferhundmädchen) ist und bleibt ein Hund - und gehört niemals ausserhalb der Toleranzgrenze der Kaninchen / anderer Tiere in deren Nähe. Unbeaufsichtigt schon mal gar nicht.

LG Suno
 
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