@Zeberus
Aber gegen die inaktiven Würmer hilft doch auch kein Wurmmittel, also zählen die nicht zu einem aktiven Wurmkreislauf.
Das ist richtig, nur nicht der Focus den immer dann, wenn der Hund unter Stress gerät, z.B. Reise, Krankheit, sonst., werden die Larven aktiviert und der Wurmkreislauf beginnt neu. Bestes Beispiel auch die trächtige Hündin, die vor dem Deckakt entwurmt wird, nach dem Wurf Hündin und Babys aller 14 Tage, eben wegen diesen Grund.
Und das mit Verantwortung gegenüber Mitmenschen zieht nicht, da sich in der heutigen Zeit jeder selbst der Nächste ist (auch ein Grund Hunde zu bevorzugen)
Na ja, dazu beziehst Du eine bes. exotische Meinung, ich kann mir nicht vorstellen, dass Familien mit Kindern, Enkel, Urenkeln ect. die unsicheren Kotproben bevorzugen, das Ansteckungsrisiko erhöhen zu Lasten des Menschen, wenn sie darum wissen, soweit sollte es nicht gehen. Was der Hund für den Mensch bedeutet, darin gebe ich Dir Recht, der Mensch ist nun mal von Natur aus schlecht, sonst hätte er nicht die Spitze der Evolution erklommen, anwesende Leser natürlich ausgenommen, aber ich denke da mehr an Folter, Mord-und Totschlag incl. Kriegen und das in unseren Jahrhundert immer noch, nur das ist eine andere Spielwiese.
@Kompassqualle
Ich muss gestehen, ich weiß nicht welche Mittel gegen Wurmbefall am häufigsten eingesetzt werden, habe aber hier eine Liste mit Wirkstoffen gefunden:
http://www.esccap.org/uploads/nation...helmintics.pdf
Ich sehe da bei so gut wie jedem Wirkstoff den Hinweis, dass einige Stadien nicht vollwirksam abgetötet werden können, oder dass Wiederholungsbehandlungen nach X Tagen die Sicherheit erhöhen. Ich denke 100%ige Sicherheit bietet kein Mittel.
Für den HB ist es in der Tat nicht einfach sich unter den vielen Mitteln zurecht zu finden, aber als Breitbandmittel gelten Drontal und inzwischen die eigentlich gut verträgliche Milbemax, die nehmen alle Würmer, aber auch alle, auch den gefürchteten Fuchsbandwurm, die bieten die 100% Sicherheit alle Stadien zu beseitigen, Ausnahme die inaktiven.
außerdem schrieb ich von einem erhöhten Ansteckungsrisiko das hat nichts zu tun mit mehr o. weniger/geringer.
Ich fürchte ich verstehe nicht ganz, was du damit meinst, vielleicht reden wir aneinander vorbei?
Du hattest oben geschrieben:
Du nimmst es etwas aus dem Zusammenhang, von Dir kam:
Zitat von Kompassqualle
Natürlich können Kotuntersuchungen falsch negativ sein, aber genau so können auch vorsorgliche Wurmkuren die Würmer nicht sicher abtöten, zu spekulieren welches Risiko da geringer ist halte ich für müßig.
Da braucht man nicht „über geringes Risiko zu spekulieren“ so meine ich, es gibt nur ein Risiko der Ansteckung mit der Sicherheit, dass Wurmkuren alles abtötet, bei negativen Kotproben wird in aller Regel nicht entwurmt, Würmer können trotzdem da sein und bis zur nächsten Kotprobe mitgeschleppt werden, manche Würmer entdeckt man erst gar nicht.
Se
lbstverständlich wird per Wurmkur das Ansteckungsrisiko gering gehalten
.und ich habe darauf geantwortet ob man wirklich sicher sein kann, dass vorsorgliche Entwurmungen besser geeignet sind das Risiko niedrig zu halten als vorsorgliche Kotuntersuchungen, also geht es ja doch draum welche Methode weniger Risiko birgt, bzw die Gefahr geringer hält
Gering bei Wurmkur deshalb, weil hier ein Restrisiko bleibt, bei Kotproben hast Du jedes Risiko s.o.
einen Tag nach der Kotprobe oder der Wurmkur kann der Hund sich gleich neue Würmer einfangen
Das ist falsch
Wieso ist das falsch? Wurmkuren wirken nicht vorbeugend, und Kotproben schon mal gar nicht.
Falsch deshalb, weil ich bei Wurmkuren sofort abtöte und die Ansteckung keine so große Rolle spielt, bei Kotproben verschleppe ich die Würmer über mehrere Proben, da ist der Hund rappelvoll.
bei einer Kotprobe trägt der Hund Würmer in sich, ist er mehrmals negativ ist er rappelvoll
Auch hier fürchte ich, verstehe ich nicht, was du sagen möchtest. Wenn die Kotproben negativ sind, lässt das doch nicht darauf schließen, dass der Hund "rappelvoll" ist mit Würmern
Eine negative Kotprobe besagt nicht, dass der Hund keine Würmer hat, sondern dass der Wurm zur Zeit keine Eier ablegt, Würmer aber trotzdem da sind plus letzter Satz vom letzten Zitat.
Ein Restrisiko bleibt bei beiden Varianten, nur die eine erhöhe ich wissentlich
Hier komme ich wieder auf die Frage von oben zurück, ob und wie wir sicher sein können, welche Methode dasgeringere Risiko birgt. Es gibt neben der "Versagerquote" von Wurmkuren auch bakterielle Endoparasiten die mit einer Wurmkur nicht abgetötet werden (Kokzidien und Giardien z.B.) die allerdings in einer Kotprobe nachzuweisen wären, deswegen finde ich es nicht ganz so einfach zu entscheiden, ob regelmäßige Entwurmung allein das Risiko einer Übertragung von Endoparasiten generell geringer hält als Kotuntersuchungen, die Risikoeinschätzung ist von so vielen Faktoren abhängig, dass ich mir nicht zutrauen würde eine feste Aussage darüber zu treffen ohne mich längere Zeit mit der dazugehörigen Fachliteratur beschäftigt zu haben.
Ich kenne keine Versagerquote bei Wurmkuren, es sei man nimmt kein Breitbandmittel und die falsche Wurmkur, ansonsten äußern sich diese Endoparasiten und Kotuntersuchungen sind verlässlich die Mittel dazu in aller Regel anders als bei der Wurmkur, Ausnahme bei Giardien z.B. hier hast Du nur Panacur, das wieder geht nicht gegen alle Würmer, nur einige plus Giardien, alles übrigen werden immer gesondert behandelt und nicht über Wurmkuren, wenn wir aber von Würmen reden ist die Wurmkur eindeutig risikoloser.