Wurmkur fuer Hunde

Diskutiere Wurmkur fuer Hunde im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Ah, wie oft entwurmst du denn, jeden Tag?
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #41
.......mit der nächsten Wurmkur natürlich.........dachte es versteht sich von selbst. ;)
Ah, wie oft entwurmst du denn, jeden Tag?
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #42
Aha... Na gut, für mich keine Option. Muss jeder selbst wissen, ob ein massiver Wurmbefall oder eine Pille seinen Hund eher schädigen wird.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #44
Ah, wie oft entwurmst du denn, jeden Tag?
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Adulte Tiere 2 mal im Jahr, trächtige nach 'lege artis', Babys aller 2 Wochen, das nahezu 30 J. ohne Schäden am Hund, komisch nicht ?



Aha... Na gut, für mich keine Option. Muss jeder selbst wissen, ob ein massiver Wurmbefall oder eine Pille seinen Hund eher schädigen wird.

Alles nur Gerede, ich entwurme nahezu 30 Jahre und haben noch keinen Wurm gesehen und kein einziger Hund ist geschädigt. Aber man kann heute sogar Kräuterlinge nehmen , die werden's dann richten.:clap:



Eine sehr unseriöse Seite, kein Impressum, Privat vermutlich, behandelt auch den Sex mit Tieren, dann Würmer im Hund normal, dann kommt Obst, Gemüse, wunderschöne Blüten und natürlich am Ende der Hinweis, wenn was passiert.....dann natürlich zum TA, so etwas sollte man sehr schnell vergessen. Seit das Internet existiert, kann man die Mehrzahl solcher Seiten in die Tonne geben, so etwas ist mit Nichts nachgewiesen, wissenschaftlich wie es erforderlich wäre, schon mal gar nicht.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #45
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Adulte Tiere 2 mal im Jahr, trächtige nach 'lege artis', Babys aller 2 Wochen, das nahezu 30 J. ohne Schäden am Hund, komisch nicht ?





Alles nur Gerede, ich entwurme nahezu 30 Jahre und haben noch keinen Wurm gesehen und kein einziger Hund ist geschädigt. Aber man kann heute sogar Kräuterlinge nehmen , die werden's dann richten.:clap:




Eine sehr unseriöse Seite, kein Impressum, Privat vermutlich, behandelt auch den Sex mit Tieren, dann Würmer im Hund normal, dann kommt Obst, Gemüse, wunderschöne Blüten und natürlich am Ende der Hinweis, wenn was passiert.....dann natürlich zum TA, so etwas sollte man sehr schnell vergessen. Seit das Internet existiert, kann man die Mehrzahl solcher Seiten in die Tonne geben, so etwas ist mit Nichts nachgewiesen, wissenschaftlich wie es erforderlich wäre, schon mal gar nicht.

Na ja, ich find wie du über das Thema schreibst, klingt schon fast wie ein Missionar, mal gut das ich nicht gläubig bin :lol:
Schäden am Hund sieht man ja auch nicht von außen, ich geb lieber das Geld für 2 Mal im Jahr rundum Check aus.

Wir haben zwar keine 30Jahre die Hunde aber unsere Hunde werden nur als Welpen entwurmt und wenn Befall da ist.
Damit sind wir nun über 15 Jahre gut gefahren und das mit der Rohfütterung kann ich nur bestätigen.
Unsere Hunde haben auch mehrfach im Jahr Stress, ob lange Autofahrten oder anstrengende Wettkämpfe,
bisher musste ich danach noch nie Wurmkuren wegen aktiv gewordener Würmer geben.

Stellen wir uns mal vor ich würde mich an deine Aussagen halten, dann müsste ich mindestens ca. 4-8 Mal im Jahr entwurmen weil die Hunde Stress haben. Die Würmer KÖNNTEN ja aktiv werden, würdest du das nicht auch für übertrieben halten?

Die Seite hat ein Impressum
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #46
Hier gehen meiner Meinung nach gerade zwei verschiedene Dinge durcheinander: Das eine ist die Entwurmung mit pflanzlichen Mitteln, das andere die Notwendigkeit der Wurmkur alle drei Monate.
Auf der einen Seite stehen die pflanzlichen Wurmkuren, wobei da auf der genannten Seite auch etwas durcheinander geschmissen wird. Die antiparasitäre Wirkung gewisser Lebensmittel ist durchaus bekannt, der feine Unterschied liegt in der Stärke der Wirksamkeit. Ein Hund mit Arthrose bekommt durchaus dauerhaft Grünlippmuschel und Teufelskralle, bei einem akuten Schub aber einen Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Die entzündungshemmende Wirkung der Teufelskralle ist eine der wenigen nachgewiesenen, allerdings wird in einer akuten Phase und bei Schmerzen kaum ein TA sagen »reib die Wurzel übers Futter, das passt dann schon!«. Ähnlich sehe ich es mit Knoblauch, Kokos und Co.: Eine leicht antiparasitäre Wirkung mag nachgewiesen sein und es schadet sicher auch nicht, das dauerhaft zu geben und dadurch auf ein wenig Vorsprung gegenüber den Würmern zu hoffen, aber bei Befall werde ich kaum nur eine Knoblauchzehe übers Futter drücken. Dafür reicht die Wirkung schlicht nicht aus.

Das andere Thema ist dann die Entwurmung alle drei Monate. Nach wie vor, egal was bisher vorgebracht wurde, halte ich den Zeitraum für willkürlich. Er steht in keinem Zusammenhang mit dem Wurmzyklus oder den möglichen Stressfaktoren des Hundes. Im ersten Fall müsste man monatlich entwurmen, im zweiten Fall immer bei Stress mit einer gewissen Zeit Abstand, um das entsprechende Entwicklungsstadium abzuwarten.

Übrigens habe ich seit meiner Geburt mit Hunden zusammen gelebt und hatte nie Würmer. Das einzige Mal, dass unsere Hunde Würmer hatten, wurden sie noch regelmäßig mit Milbemax entwurmt. Eben weil die Kur alle drei Monate nicht vorschützt, sollte in der Zwischenzeit ein Befall auftreten. Woher die Würmer kamen weiß keiner, einen besonderes Stressfaktor gab es nicht. Damals wurde dann eben mit Wurmmittel entwurmt und gut war.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #47
Stellen wir uns mal vor ich würde mich an deine Aussagen halten, dann müsste ich mindestens ca. 4-8 Mal im Jahr entwurmen weil die Hunde Stress haben. Die Würmer KÖNNTEN ja aktiv werden, würdest du das nicht auch für übertrieben halten?

Die Seite hat ein Impressum

Es wird bei adulten Tieren max. 4 x pro Jahr entwurmt, das richtet sich nach dem Gebiet wo man wohnt. Die Aussage 4-8 mal kenne ich nicht.
Es geht um die Ansteckung aller Coleur, nicht nur um die inaktiven Würmer und selbst wenn wir darauf abstellen, werden diese mit der nächsten Wurmkur abgetötet, bei Kotprobe bekommst Du ein negatives Ergebnis nur weil der Wurm z.Zt. keine Eier ablegt, entwurmst nicht, das 2/3 mal ist der Hund rappel voll. Insofern ist eine Wurmkur immer vorsoglich, Kotproben sind und bleiben unsicher.
Danke für das Impressum, fachlicher wird die Seite auch nicht dadurch.

@Mischling
Das andere Thema ist dann die Entwurmung alle drei Monate. Nach wie vor, egal was bisher vorgebracht wurde, halte ich den Zeitraum für willkürlich. Er steht in keinem Zusammenhang mit dem Wurmzyklus oder den möglichen Stressfaktoren des Hundes. Im ersten Fall müsste man monatlich entwurmen, im zweiten Fall immer bei Stress mit einer gewissen Zeit Abstand, um das entsprechende Entwicklungsstadium abzuwarten.

Willkürlich ist das nicht, sondern man musste sich ja auf einen Zeitraum einigen, jeden Monat ist eine starke Belastung und geht nicht, also wählte man 3, 4 und 6 Monate, je nachdem in welchen Gebiet Du lebst, das ist vertretbar. Bei der Entwurmung tötest Du mehrere Generationen ab und hälst den Wurmdruck auf einem niedrigen Niveau, wenn es keine Neubesiedlung mehr gibt, erwischt man den Rest bei der kommenden Entwurmung usw., man wird nie punktgenau ein Entwicklungstadium antreffen.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #48
Hallo,

ich war ende letzten Monat in der Tierklinik mit eines der anderen Tiere und habe mir dort eine Broschüre zu dem Thema entwurmen durchgelesen und auch mitgenommen.
Dort steht, dass die ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) eine in elf europäischen Ländern tätige, unabhängige Organisation sei und dass diese zur Bekämpfung von Spühlwürmern dazu rät, den Hund 4 mal im Jahr entwurmen zu lassen, wenn das allgemeine Infektionsrisiko nicht eingeordnet werden kann.

Hier ist auch die Homepage von ihnen, wo dies auch nochmal drin steht, bezüglich der Quellenangabe:



Da bei dem Hund meiner Eltern die Impfung überfällig ist und sie ihn leider auch bezüglich Entwurmungen, bzw. Test darauf eher wenig gemacht haben, wollte ich beides, je nach Notwendigkeit, machen lassen.
Nun möchte ich ihn aber auch nicht unnötig mit Chemie voll stopfen und hier wird offenbar von Entwurmungen abgeraten, was mir auch einleuchtet.

Jetzt steht aber im Impf-Thread dieses:

Vor dem Impfen entwurmen?
Wie bereits geschrieben sollte der Hund bei der Impfung möglichst gesund sein. Aus diesem Grund empfehlen viele Tierärzte eine Entwurmung etwa zwei Wochen vor der Impfung. Wird der Hund allerdings in einem anderen Rhythmus regelmäßig entwurmt oder untersucht entfällt diese Notwendigkeit. Auch hierzu ist näheres mit dem Tierarzt zu besprechen.
Quelle:

So wie ich den Tierarzt des Hundes einschätze, wird er im eine Entwurmung empfehlen. Macht es sinn? Oder soll ich einfach Kot von dem Hund einsammeln, dieses auf Würmer Testen lassen (wenn ja, gibt es da bestimmte, auf die man aufmerksam machen muss?) oder einfach gar nichts sagen und den Tierarzt die Impfungen injizieren lassen?


Liebe Grüße
Amber
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #49
Hey :D,

ich hatte das damals reingeschrieben, weil kaum jemand den Wurmstatus seines Hundes kennt (kennen kann). Deswegen wird eben auch dazu geraten, kurz vor der Impfung zu entwurmen, damit möglicher Weise umherschwirrende Parasiten entsorgt und die Belastung für den Körper minimiert wird. Etwas sinnfrei allerdings, wenn ich mitbekomme, das manche TAs bei geschwollenen Lymphknoten, vorhandenem Husten, starkem Durchfall o.ä. auch die Spritze reindrücken :roll:.
Schlussendlich ist folgendes gemeint: Der Hund sollte bei der Impfung so gesund wie möglich sein.

Nichts sagen würde ich schon mal nicht. Auch wenn ich vll die Meinung eines TAs nicht teile sollte er immer vollständig im Bild sein (egal ob es nur eine Kleinigkeit oder was größeres ist). Anschließend kann man immer noch drüber sprechen, ob A oder B nun notwendig ist.
Eine Kotprobe könnt ihr natürlich immer machen lassen. Dafür muss mindestens drei Tage Kot eingesammelt, aufbewahrt und dann vom TA eingeschickt werden. Nur 100% sicher ist die halt leider nicht. Die typischen Würmer bei uns sind Spul- und Bandwürmer. Je nach Gebiet (bei uns z.B. der Fall) gibts auch noch Fuchsbandwürmer im speziellen. Solange der Hund aber nicht aus dem Ausland kommt oder entsprechend dort war etc. ist da der Test auf die Standards vollkommen ausreichend. Giardien müssten grundsätzlich auch dabei sein, wobei die kaum symptomfrei im Darm schwimmen dürften.

Was ich an deinem Link interessant finde: Zuerst hat mich die Empfehlung zu einmal im Monat aus den Socken gehauen. Allerdings steht dort immer dabei: Kotuntersuchung bzw. Entwurmung. Das heißt, hier wird die Kotuntersuchung durchaus als gleichwertig behandelt. Allerdings spuckt mir der Test auf der Webseite aus, dass ich meinen Hund 12 Mal im Jahr behandeln lassen sollte oO. Ich kann dir aber auch sagen warum: Rohes Fleisch :mrgreen:. Allerdings kommt dann in der Erklärung wieder, dass Einfrieren oder Abkochen auch reichen würde, um diesen Risikofaktor auszuschließen. Oder ich soll alle 6 Wochen entwurmen. Bei aller Liebe – aber bei 12 Kuren im Jahr hätte mein Hund keine Darmflora mehr...

Interessant ist aber auch da der Hinweis nach der Auswertung:
Alternativ können Sie auch den Kot Ihres Tieres 12 x im Jahr untersuchen lassen und Ihr Tier nur behandeln, wenn ein Wurmbefall festgestellt wird. Besprechen Sie diese Empfehlung mit Ihrer Tierarztpraxis und lassen Sie sich individuell beraten.


Wie stehts denn allgemein um den Hund? Wann ist denn das letzte Mal entwurmt worden? Hatte der Hund dazwischen Flöhe, war im Ausland, hat Aas oder Kot gefressen oder irgendwas in der Art?
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #50
Hallo,:)

vielen lieben dank für deine Antwort.:D

So genau habe ich mir die verlinkte Seite gar nicht angesehen, weil ich etwas spät dran war, aber interessant ist es sehr, was du für Empfehlungen erhältst.:lol:

Der Hund war hier noch nie im Ausland, jedoch kommt er ursprünglich aus Spanien und wurde noch als Welpe nach Deutschland gebracht (er wird in ein paar Monaten 8 Jahre).
Ganz fit ist der gute jedenfalls nicht, würde ich sagen. Er bekommt in letzter Zeit häufiger einen Blutohr, den vorletzten hatte er ende Oktober 2014, letzte Woche ungefähr dürfte er den letzten gehabt haben.. davor hatte er auch schon Blutohre, die jedoch nicht in solch kurzem Abstand auftraten...

Wann er das letzte mal eine Wurmkur erhielt weiß ich nicht so genau, richtig lange ist dies jedenfalls nicht her. Ich frage morgen nochmal nach, aber ich meine es war auch irgendwann im 2014, weil er wegen irgend etwas anderem zufällig beim Arzt war..
Flöhe hatte er keine, Kot frisst er auch keines.

In Moment würde ich wohl tatsächlich zur Wurmkur tendieren, je nachdem wann die letzte war, denn was die Medizinische Versorgung betrifft war es hier eher nur auf das aller aller nötigste reduziert.
Mit dem Blutohr weiß ich nicht in wie weit es beeinflusst dies alles nun vor zu nehmen, weil sein letzter noch gar nicht so lange zurück liegt?

Es tut mir leid, dass meine Angaben ziemlich unsicher klingen, leider hab ich mit der Fellnase jedoch nur noch wenig zu tun.
Lediglich die Medizinische Versorgung wollte ich aber doch mal mit ihm durchmachen, dies im Auge behalten und auch weiter führen, damit er nicht mehr nur halb geschützt durchs Feld wuselt...


Liebe Grüße
Amber
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #51
Puh, das ist hier ja offenbar eine Grundsatzdiskussion. Ich entwurme meinen Hund zweimal im Jahr und fertig. Irgendwelche Gesundheitsprobleme im Nachgang zur Wurmkur konnte ich noch nicht beobachten - ich frage mich wirklich, wieviel die Chemie da denn tatsächlich anrichtet und wieviele Hunde überhaupt Nebenwirkungen von einer Wurmkur haben? So schlimm, wie manche tun, ist es glaube ich nicht.

Irgendjemand schrieb hier (ziemlich weit vorne im Thread), dass er geraspelte Möhren gibt, weil dies gut gegen Würmer schützen soll. Dies ist falsch.
Früher, vor Entwicklung moderner Wurmmittel, wurden Pferde entwurmt, indem man ihnen die Grannen der Gerste fütterte. Das ganze hatte einen gewissen Sinn, weil sich in den pieksenden langen Grannen tatsächlich Würmer verfangen können und so vermehrt ausgeschieden werden. Damit die Pferde die Grannen überhaupt fraßen, wurden diese mit Möhren vermengt. Aus diesem "Rezept" ist in der Erinnerung mancher Leute die falsche Information übrig geblieben, dass Möhren gegen Würmer helfen. Hab das im Zusammenhang mit Pferden schon öfters erlebt, Nun begegnet mit der Möhren-Irrglaube auch bei Hunden...

Nein, ich habe jetzt keine Quellenangabe, bzw. müsste erstmal danach suchen, irgendwo im Pferde-Literatur-Fundus auf meinem Dachboden. Habe mir seinerzeit, als ich noch ein Pferd hatte, im Zusammenhang mit Entwurmung des Pferdes unter anderem dieses gemerkt.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #52
Möhren gelten aber auch beim Menschen als Hausmittel gegen Würmer ;)
Genauso wie Papaya oder Kürbiskerne.
Ob es wirklich funktioniert weiß man nicht, es scheint keine wirklichen Studien darüber zu geben.
Da es sich zumindest beim Menschen und bei Kinder in den meisten Fällen um den Madenwurm handelt - welcher zwar unangenehm aber harmlos ist - kann man es da durchaus mal ein zwei Tage mit so einem Hausmittel probieren, bevor man zu Medikamenten greift (natürlich kann dann auch nicht wissen, obs die Möhren waren oder ob der Körper das Problem in der Zwischenzeit von allein gelöst hat).

Es mag also durchaus sein, dass der Möhren-Tipp auf eine falsche Verknüpfung zurückzuführen ist und wirklich nicht wirkt, andererseits helfen viele Naturheilmittel besser als man denkt und sie schaden zumindest auch nicht ;)

Wenn ein Wurmbefall beim Hund sichtbar wird ist er meistens aber schon sehr massiv, weswegen ich in dem Fall dann auch zu einer Wurmkur raten würde.

Wurmkuren sind normalerweise tatsächlich gut verträglich, aber das heißt nicht, dass sie auch grundsätzlich nebenwirkungsfrei sind. Der Hersteller Milbemax listet z.B. Muskelzittern, Lethargie und Störungen des Verdauungstracktes als Nebenwirkungen. Einige Rassen (Collies) gelten auch als überempfindlich gegen den Wirkstoff.
Da sie auch überdosiert werden können und entsprechende Giftstoffe beinhalten sind sie auch rezeptflichtig.

Da Wurmkuren nicht prohylaktisch wirken, sondern immer nur die in dem Moment der Kur im Hund befindlichen Würmer töten machen regelmäßige Kuren bei Hunde ohne großen Infektionsdruck nur bedingt Sinn.
Das regelmäßige Untersuchen von Kotproben ist in etwa kostengleich mit einer Wurmkur und würde dem Hund wahrscheinlich in den meisten Fällen die Pille ersparen können, warum also trotzdem regelmäßige Wurmkuren?
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #53
andererseits helfen viele Naturheilmittel besser als man denkt und sie schaden zumindest auch nicht ;)

Mal ganz allgemein und nicht auf das Hauptthema Entwurmen bezogen: Selbstverständlich können Naturheilmittel auch Nebenwirkungen haben und somit Schaden anrichten! Und selbst wenn sie keine Nebenwirkungen haben sollten, aber bei der angewandten Erkrankung nicht wirksam sind, können sie schädlich sein, weil eine möglicherweise sinnvollere und hilfreichere Therapie eben verzögert oder gar nicht begonnen wird!

Nicht falsch verstehen, ich bin sehr für Naturheilmittel und verfüge über ein recht breites Basiswissen insbesondere bei Phytotherapie - aber es ist wie bei allem! - eine Risiko/Nutzen-Abwägung durchzuführen.

Das regelmäßige Untersuchen von Kotproben ist in etwa kostengleich mit einer Wurmkur und würde dem Hund wahrscheinlich in den meisten Fällen die Pille ersparen können, warum also trotzdem regelmäßige Wurmkuren?

Ich glaube Fiesta hat die Argumente, die aus ihrer Sicht dagegen sprechen, schon weiter oben angesprochen. Kotproben sind nicht immer aussagekräftig. Und jeder gewichtet eben anders im Sinne von Risiko/Nutzenabwägung. Der eine Besitzer macht Kotproben und entwurmt wegen einer mölicherweise fälschlich negativen Kotprobe nicht, obwohl es besser wäre, er hätte es getan. Und der andere entwurmt (ohne Kotprobe), obwohl es vielleicht gar nichts zu entwurmen gibt.

Zur letzteren Sorte gehöre ich. Weil ich vor Jahren ein extrem abgemagertes Pferd hatte, dem mit keinem kalorienreichen Futter beizukommen war. Und die diversen Kotproben auf verschiedene Würmer insb. Bandwürmer immer "negativ" anzeigten. Und dem ich dann gleichwohl mal auf Verdacht eine Bandwurmkur verabreichte. Und der danach endlich zunahm! Da ist mir die Chemiekeule zweimal im Jahr einfach sicherer. Auch beim Hund.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #54
Ich weiß nicht, ob das hier schon irgendwo steht - aber 'Haare' sollen auch ein natürliches Wurmmittel sein. (Wie bei den Pferden mit den Grannen)
Bzw. generell sind Haare (z.B. Tierohren mit Fell) für eine natürliche Darmreinigung sehr gut geeignet. :]
~§~
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #55
Mit dem Blutohr weiß ich nicht in wie weit es beeinflusst dies alles nun vor zu nehmen, weil sein letzter noch gar nicht so lange zurück liegt?
Woher kams denn? Ein Blutohr selber ist ja nichts weiter als ein Hämatom, das dürfte nicht soooo viel ausmachen, auch wenn ich vll nicht impfen würde, wenn es akut vorliegt. Allerdings kann es durch eine Infektion ausgelöst worden sein (bzw. dadurch, dass der Hund durch die Ohrinfektion Juckreiz verspürt und kratzt). Wenn die noch besteht sollte wiederum nicht geimpft werden. Es könnte vll auch eine autoimmune Ursache geben, auch das wäre mit dem TA abzuklären.

Wann er das letzte mal eine Wurmkur erhielt weiß ich nicht so genau, richtig lange ist dies jedenfalls nicht her. Ich frage morgen nochmal nach, aber ich meine es war auch irgendwann im 2014, weil er wegen irgend etwas anderem zufällig beim Arzt war..
Flöhe hatte er keine, Kot frisst er auch keines.
Wenn es jetzt Dezember war würde ich nicht nochmal entwurmen. Wenn es Januar war schon eher.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #56
Die Wurmkur war eher Mitte des Jahres, wann genau konnten mir meine Eltern leider auch nicht mehr sagen.
Ich lasse ihn dann nochmal gründlich untersuchen. Laut dem Tierarzt konnte er die Ursache für das Blutohr nämlich nicht finden.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #57
Um ehrlich zu sein: Wenn da nie wirklich nach geschaut und regelmäßig was gemacht wurde – dann gib die Chemie einmal. Wirklich damit überfüttert wurde er dann ja nicht. Nur würde ich wie gesagt das Blutohr vorher abklären.
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #58
Danke dir.:058:
 
  • Wurmkur fuer Hunde Beitrag #59
Also Wurmkur gebe ich persönlich immer nach Bedarf. Ich lasse immer vorher den kot untersuchen und wenn der positiv ist, dann gibt es eine Tablette. :) Früher wurde mir immer gesagt, alle 3 Monate - also 4x im Jahr. Aber das mache ich schon lange nicht mehr und es ist für uns die beste Lösung. :)
 
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