unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt

Diskutiere unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Zum Thema Blutspenden beim Hund: https://www.tierforum.de/t145708-haben-eure-hunde-schon-mal-blut-gespendet.html Und ja, es gibt auch beim Hund...
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #21
Off-Topic
Zum Thema Blutspenden beim Hund:
Und ja, es gibt auch beim Hund verschiedene Blutgruppen, aber das ist lange nicht so kompliziert wie beim Mensch. Für eine Erstspende kann im Prizip jeder gesunde Hund über 20kg jedem beliebigen anderen Hund Blut spenden. Mein Podenco Tom hat schon mehrmals Blut gelassen für andere Wuffs! :D


Und zum eigentlichen Thema: ich nehme mal an die Milz wurde rausgenommen oder?
Das ist eine der blutigsten OPs, die es gibt und ich kenne es von meinem TA und von der TK, in der ich früher immer in den Ferien ausgeholfen habe, so, dass bei einer Milz-Ex immer schon während der OP Blut transfundiert wird bzw. gegen Ende der OP eben die erste Transfusion angeschlossen wird da eben der Blutverlust extrem hoch ist.

Warum und wieso dein TA das nicht gemacht hat, kann ich dir nicht sagen und nur weil ich es anders kenne, heißt es ja auch nicht, dass dein TA automatisch falsch gehandelt hat.
Wenn du es wirklich klären willst, dann lasse dir die Unterlagen geben (OP-Bericht etc.) und hole dir damit eine zweite Meinung ein bei einem anderen TA.

Verstehen kann ich es allerdings auch nicht...klar ist Spenderblut nicht immer einfach zu kriegen und kleine Praxen müssen sich das quasi immer frisch "besorgen" da die Lagerung viel zu aufwendig und teuer wäre, aber mein TA hat eben deshalb eine Liste mit Hundebesitzern, die große, gesunde Hunde haben und die werden dann angerufen, wenn was gebraucht wird. Tom steht auf der Liste und Lupina hat bei einer Not-OP auch schon mal ein bisschen was an einen Chihuahua abgegeben. Ich mache das gerne solange meine Hunde jung und fit sind, denn wer weiß, ob ich nicht iwann mal da stehe und mein Hund auf dem Tisch liegt! Dann bin ich auch froh, wenn es jemanden gibt, der seinen Hund spenden lässt! :D
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt

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  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #22
Das wird schwierig, einmal weiß man nicht ob sie es sofort nach der OP doch schon getan haben und weitere Bluttransfusionen meinten und der OP-Bericht kann im Nachhinein immer korrigiert werden, davon ist auszugehen, nur wenn ich keinen Blutersatz habe, frage ich mich warum die dann überhaupt operieren wenn der Ablauf so einer OP bekannt ist, um Kasse zu machen, 1200 sind ja nun auch schon eine Hausnummer.
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #23
Fiesta, so wie ich das verstanden habe, war es eine Not-Op, ich nehme mal an, dass der Hund schon in den Bauchraum geblutet hat, da kann man dann die Leute nicht ewig warten lassen bzw. woanders hinschicken...nur weil man kein Blut hat. :eusa_think: Aber man kann sich noch während der OP darum kümmern, dass welches reinkommt. Aber wie du eben auch sagtest, was da genau wie während der OP passiert ist, kann eben nur der TA sagen.

Eine Frage viel mir noch ein: wurde denn unmittelbar nach der OP ein Blutbild vom Hund gemacht? Bzw. 8-10 Stunden nach der OP ein Kontrollblutbild?
Wenn da eine Anämie zu sehen war, dann kann man sich schon fragen, warum kein Blut gegeben wurde, sondern abgewartet wurde.
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #24
Ja der ganze Bauchraum war voller Blut, der Tumor ist Nachts geplatzt und er ist in Ohnmacht gefallen und hat aufgehört zu Atmen und so... Also die haben zu uns gesagt das die nach der OP eine Blutuntersuchung gemacht haben
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #25
Hm, dann lass dir die Ergebnisse geben und hole eine zweite Meinung dazu ein.
Wenn eine klare Anämie zu sehen ist im Blutbild, dann stellt sich schon die Frage warum solange gewartet wurde...:eusa_think:

Ich würde aber trotz allem nicht sofort auf "Krawall" gehen, sondern offen und ehrlich das Gespräch mit den TA suchen.
Er ist ein Dienstleister, er muss dir erklären was er warum und wie gemacht hat. Und du hast ein Recht darauf nachzufragen und kritisch zu sein!
Vielleicht gibt es ja eine plausible Erklärung...und wenn nicht, dann kann man den TA immer noch "an den Pranger stellen" bzw. sich einen neuen TA suchen.

Eine Freundin von mir hat auch ihre Hündin unter sehr dramatischen Umständen (sie ist letztlich erstickt) verloren, obwohl das Tier bereits stationär in einer großen TK aufgenommen war!
Leider hat die diensthabende TÄ mehr als versagt und das kam nun am Ende auch raus. Meine Freundin hat sich alle Unterlagen geben lassen, hat mit dem leitenden TA gesprochen und wollte eigentlich nur verstehen warum und wieso das passieren konnte. Ohne dass sie gleich gesagt hat: die TÄ ist schuld. Am Ende war es dann aber tatsächlich die Schuld der TÄ und das Ganze hatte auch Konsequenzen für die TÄ, weil eine große TK mit gutem Ruf sich niemand leisten kann, der fahrlässig iwas falsch macht, weil er keinen Plan hat. Das macht die Hündin leider auch nicht mehr lebendig, aber meine Freundin hat wenigstens Antworten bekommen und konnte so besser damit abschließen. Deshalb verstehe ich eurer Problem schon sehr gut! Nur wie gesagt, nicht zu sehr emotional an die Sache ran gehen und sich in die Wut und die Trauer reinsteigern, sondern versuchen das Ganze sachlich zu klären, dann hat auch der TA eine Chance sich ohne Vorverurteiling zu äußern und hat nicht gleich das Gefühl sich verteidigen zu müssen, das ist schon besser um die Wahrheit heraus zu finden!
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #26
Ja der ganze Bauchraum war voller Blut, der Tumor ist Nachts geplatzt und er ist in Ohnmacht gefallen und hat aufgehört zu Atmen und so... Also die haben zu uns gesagt das die nach der OP eine Blutuntersuchung gemacht haben

Das mit Deinem Hund tut mir furchtbar leid.
Allerdings muss ich dazu mal meine Erfahrung schreiben. Unser Hund starb auch an einem geplatzten Milztumor. Die Chancen für den Hund bei einem geplatzten Tumor sind sehr, sehr gering. Das der TA die OP gemacht hat, ist eine Sache. Unser TA hat uns davon abgeraten. Klar kann man es machen. Allerdings sagte er uns ganz offen und das habe ich dann später auch im Net gelesen, dass die Lebenserwartung dann vielleicht noch 6 Monate sind. Wenn er die OP überhaupt übersteht. Dieses halbe Jahr bedeutet dann meist auch Schmerzen und eventuell Chemotherapie.
Die Kosten für die OP bleiben eh bei euch. Ihr habt der OP ja zugestimmt. Was bringt euch eine Klage jetzt noch? Die Frage wäre, hätte er es mit einer Transfusion geschafft? Warum wurde diese nicht gegeben? Diese Frage würde ich mit dem TA klären. Dafür muss er ja eine Erklärung haben.
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #27
Ja, uns wurde dann nachts beim Tierarzt gesagt das er sofort eingeschläfert werden müsste oder sie es mit einer notoperation versuchen, aber die chancen für ihn dabei nicht sehr hoch seien. Uns wurde aber nicht gesagt das er wenn er es schaffen würde danach leiden wùrde und nur noch 6 Monate dann hat :eek: Die Ärztin hat zu uns gesagt, das er es nur nicht geschafft hat wegen dem großen Blutverlust und sie haben uns ja gesagt das er keine Bluttransfusion bekommen hatte...Kann man einfach zu dem Tierarzt hingehen und sagen man möchten den OP Bericht haben?
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #28
Vielleicht hätte diese Transfusion einfach keinen Sinn mehr gemacht? Ihr solltet einfach direkt mit dem TA sprechen und fragen, warum sie diese Transfusion nicht gemacht haben. Ob man den OP Bericht verlangen kann, weiss ich nicht. Habe gerade mal im Net geschaut. Man kann wohl Einsicht verlangen und auch Kopien machen lassen.

Das hier sagt aber auch einiges über Milztumore:
[VERSTECK]Milztumore sind nach der Statistik eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen des älter werdenden Hundes. Sie stellen etwa 40 Prozent der Tumore des Bauchraumes. In der überwiegenden Zahl der Fälle handelt es sich bei diesen Tumoren um Hämangiosarkome. Diese gehören zu den bösartigsten Sarkomen beim Hund. Sie metastasieren sehr häufig, das heißt, sie streuen Tochtergeschwülste in andere Organe, und zwar leider oft schon, bevor der eigentliche Tumor entdeckt wird. Die statistische Überlebenszeit bei einem Milz-Hämangiosarkom beträgt nur drei bis vier Monate. Quelle [/VERSTECK]
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #29
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #30
Okay dankeschön!
 
  • unterlassene Hilfeleistung vom Tierarzt Beitrag #31
M.E. ja, denn Ihr habt ja die ganze Sache bezahlt, da gehört ein OP-Berichts als Kopie wenigstens dazu, notfalls aber kann das ein Anwalt abfordern, nur was soll das Ganze bringen ? Bei dem Hintergrund ist eine Klage eh völlig ausgeschlossen und Klarheit für Dich bringt schon allein die Krankheit und der Not-Zustand des Hundes, denn letztlich hat der TA auf Grund Eurer Entscheidung notoperiert mit der Option dass der Hund eben auch nicht überlebt, im Nachhinein den TA zu verklagen halte ich zwar in der ersten Schrecksekunde für verständlich, nur real ist es nicht und Vorwürfe sind völlig haltlos, da spielt das Blut keine Rolle mehr, viel eher habt Ihr den TA mit hoher Wahrscheinlichkeit leid getan, deshalb hat er sich auf dieses Abenteuer eingelassen, ein anderer hätte vielleicht für 30 Euro gleich die Lösung preiswerter gehabt, so schrecklich auch alles ist.
 
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