Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen"

Diskutiere Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" im Kaninchen Haltung Forum im Bereich Kaninchen Forum; Ich habe im Hinterkopf, interessierten Eltern (ohne Zucht-Absicht) meine Überlegungen und Lösungen zu ganzjährigen Garten-Gehege-Kaninchen...
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Gerhard S.

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Ich habe im Hinterkopf, interessierten Eltern (ohne Zucht-Absicht) meine Überlegungen und Lösungen zu ganzjährigen Garten-Gehege-Kaninchen anzubieten.
Die Garten-Gehege-Kaninchen können das ganze Jahr über draussen in einem (menschengemachten) speziellen Bau leben, der recht weit den wildlebenden Kaninchen nachempfunden ist.
Der spezielle Bau ist:
- eine künstlich angelegte, isolierte und überdachte Höhle aus Holz, die innen und aussen mit Mutterboden ausgekleidet ist, von den Kaninchen selbst nach belieben weiterentwickelt wird;
- dessen Höhlen-Boden 30cm unter der Erdoberfläche beginnt; Länge des Baus+Zugangsröhre vielleicht 1,5 Meter;
- dieser Kunstkaninchenbau soll dann darüberhinaus indirekt über seine hohlen Wände mit gekühlter oder angewärmter Luft durchflutet werden;
- ohne elektrischen Antrieb.

Vom Prinzip also ein echter Kaninchen-Bau, nur etwas an die Erdoberfläche herausgehoben. Er soll Schutz vor Fressfeiden (die es im gesicherten Gehege aber nicht geben wird), vor Lärm, Menschen, Sonnenbestrahlung, Kälte und Hitze bieten.
Eventuell denke ich an einen Deckel und eventuell an eine kleine dicke Glasscheibe.
Im Erdboden des Geheges wird in 0,5m Tiefe eine Röhre verlegt, die von Luft durchströmt wird. Diese "Erd-Luft" wärmt oder kühlt den Kunstkaninchenbau selbsttätig.
Die Erd-Temperatur in 0,5 Meter Tiefe ist nicht unter ~2° oder über ~20°.

Nachteil: Etwas mehr Anschaffungskosten. Wahrscheinlich sind die Tiere dann nicht so menschenbezogen, wollen vermutlich auch kaum angefasst werden - das muss aber nicht so sein. (Ich habe mehrere Berichte (mit Foto's) gelesen, wo Kaninchen freiwillig den Menschen z.B. auf der Terasse beim Frühstück Gesellschaft leisten - wenn die Gehege-Tür geöffnet wird. Und sie gehen+finden auch von selbst wieder zurück in ihren Bau.)

Vorteil: Die Garten-Gehege-Tiere müssen nicht täglich betreut werden, können sich zu einem gewissen Grad auch selbst versorgen. Regenwasser z.B. könnte aufgefangen werden; Trinkwasser könnte in einem grösseren Vorratsbehälter angeboten werden, das Futter könnte teilweise in einem Beet im Gehege wachsen, Gras+Kräuter könnten auf der ungemähten Wiese im Gehege wachsen, eventuell einen Teich im Gehege anlegen...
Ausserdem können wir uns die Intelligenz der Kaninchen zunutze machen.
In den Ferien/Urlaub keine Tiersitterin notwendig.
:)
 
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  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #2
Hallo an die Gartenbaufreunde und -innen,
Mit Paint hier Ansichten gemalt, wie das Ganzjahres-Gehege aussehen könnte. Die Abmessungen sind aber viel zu gross geraten; für 2 Hoppels dachte ich an 15m² und 1,80m hohe, stabile Umzäunung. Sträucher/Busch innen am Maschendrahtzaun zum Blickschutz. Nins wollen sich verstecken, aber dennoch hinaussehen können.
Ein Beet angedeutet, worauf Fressbares wächst.
Bild Gartengehege_6.jpg ist ein Schnittbild vom innenbelüfteten Bau.

Der Bau und der Zugangstunnel sind jeweils erhaben und werden sicherlich als "Berg" zum Ausschau-Halten vom wachhabenden Nin benützt.
Jedenfalls bei unseren war es so; alles, was sich im Umkreis von 100-250m bewegt, wird registriert...
Quelle: wurde erstellt mit Hilfe von Zoo-Tycoon 2
 

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  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #3
Ich habe im Hinterkopf, interessierten Eltern (ohne Zucht-Absicht) meine Überlegungen und Lösungen zu ganzjährigen Garten-Gehege-Kaninchen anzubieten.
Die Garten-Gehege-Kaninchen können das ganze Jahr über draussen in einem (menschengemachten) speziellen Bau leben, der recht weit den wildlebenden Kaninchen nachempfunden ist.
Der spezielle Bau ist:
- eine künstlich angelegte, isolierte und überdachte Höhle aus Holz, die innen und aussen mit Mutterboden ausgekleidet ist, von den Kaninchen selbst nach belieben weiterentwickelt wird;
- dessen Höhlen-Boden 30cm unter der Erdoberfläche beginnt; Länge des Baus+Zugangsröhre vielleicht 1,5 Meter;
- dieser Kunstkaninchenbau soll dann darüberhinaus indirekt über seine hohlen Wände mit gekühlter oder angewärmter Luft durchflutet werden;
- ohne elektrischen Antrieb.

Vom Prinzip also ein echter Kaninchen-Bau, nur etwas an die Erdoberfläche herausgehoben. Er soll Schutz vor Fressfeiden (die es im gesicherten Gehege aber nicht geben wird), vor Lärm, Menschen, Sonnenbestrahlung, Kälte und Hitze bieten.
Eventuell denke ich an einen Deckel und eventuell an eine kleine dicke Glasscheibe.
Im Erdboden des Geheges wird in 0,5m Tiefe eine Röhre verlegt, die von Luft durchströmt wird. Diese "Erd-Luft" wärmt oder kühlt den Kunstkaninchenbau selbsttätig.
Die Erd-Temperatur in 0,5 Meter Tiefe ist nicht unter ~2° oder über ~20°.

Nachteil: Etwas mehr Anschaffungskosten. Wahrscheinlich sind die Tiere dann nicht so menschenbezogen, wollen vermutlich auch kaum angefasst werden - das muss aber nicht so sein. (Ich habe mehrere Berichte (mit Foto's) gelesen, wo Kaninchen freiwillig den Menschen z.B. auf der Terasse beim Frühstück Gesellschaft leisten - wenn die Gehege-Tür geöffnet wird. Und sie gehen+finden auch von selbst wieder zurück in ihren Bau.)

Vorteil: Die Garten-Gehege-Tiere müssen nicht täglich betreut werden, können sich zu einem gewissen Grad auch selbst versorgen. Regenwasser z.B. könnte aufgefangen werden; Trinkwasser könnte in einem grösseren Vorratsbehälter angeboten werden, das Futter könnte teilweise in einem Beet im Gehege wachsen, Gras+Kräuter könnten auf der ungemähten Wiese im Gehege wachsen, eventuell einen Teich im Gehege anlegen...
Ausserdem können wir uns die Intelligenz der Kaninchen zunutze machen.
In den Ferien/Urlaub keine Tiersitterin notwendig.
:)

Den letzten Satz kann man so nicht stehen lassen, denn das ist schlichtweg falsch und zudem hochgradig fahrlässig . Man kann Kaninchen NICHT sich selbstb überlassen, egal wie groß und schön das Gehege ist und ob genügend Wasser und Wiese vorhanden ist. abgesehen davon, dass wenn ich dann munter in Urlaub bin, das Wasser bei großen Hitzeperioden, wie an Pfingsten schnell einfach mal verdunstet, oder aufgebraucht sein kann. Hinzu kommt, dass Kaninchen nunmal empfindliche Tiere sind, wo eine Aufgasung schnell kommt und ebenso schnell tödlich ist. Wenn man sich Tiere anschafft kann man sie NICHT einfach mal so allein lassen, da wird man sich schon die Mühe machen müssen jemanden zu finden, der minimum einmal am Tag nach dem Rechten sieht!
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #4
Mir ist nicht so ganz klar , was die Kaninchen davon abhalten sollte , sich auf der gesamten Fläche Gänge zu graben und nur den künstlichen Bau zu nutzen ?
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #5
Gute Frage, denn eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche, genau das werden sie tun
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #6
Mir ist nicht ganz klar, warum ihnen nicht einfach erlaubt einen eigenen Bau zu graben? Legt man das Gehege richtig an, können sie sich auch nicht rausbuddeln.

Ansonsten nette Idee und Spielerei, aber auch nicht wirklich nötig, um Kanninchen dauerhaft im freien zu halten.
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #7
Felix seh ich es auch so, ist ne nette Idee, aber nicht wirklich nötig.
Was das Buddeln angeht:Klar kann man Kaninchen munter buddeln lassen, das Problem ist nur, lässt man sie zuviel buddeln und ihre Gänge machen kommt man im zweifelsfall, also wenn sie z.B. krank sind nicht mehr an sie ran.Daher müsste man also schon ein bissl gucken und Gänge auch mal wieder zuschütten. Und wie Du schon sagst, wenn das Gehege richtig angelegt ist, also auch nach unten gesichert, durch im Boden versenkte Platten, oder Volierendraht oder ähnliches, ist auch die Gefahr gebannt, dass Kaninchen auf nimmer Wiedersehen verschwinden
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #8
Ansonsten finde ich die Idee mit dem kleinen Teich und der wilden (Kräuter-)Wiese ganz nett. So hatten wir das auch. Aber auch 15m² sind irgendwann von zwei Kanninchen runtergefressen, aufgekratzt und runtergetrampelt. Zufüttern muss also trotzdem sein.
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #9
Auch das ist ziemlich sicher ja:lol:
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #10
Muss noch hinzufügen:

a) Ja, das 15m²-Gehege ist nach unten gesichert. Also Leute, ran an die Schaufeln - und 50cm Erde auf 15m² abtragen. Könnte, wenn Sie+Er sich einig sind, an einem Tag erledigt sein? :angel:
Der Maschendrahtzaun soll oben keine Abschluss-Leiste oder Holz-Brett haben. (Das war mit dem Programm nicht darstellbar.) Also auf dem Zaun sollen sich keine Tiere absetzen können, ausgenommen natürlich kleine Vögelchen.

b) Ja, auch Zufüttern ist beabsichtigt und eingeplant. Das Beet soll grösstenteils nur eine Ergänzung sein. Ob sich mit dem Zufüttern die Kaninchen steuern lassen (also weniger bis gar nicht ans Beet gehen), weiss ich nicht. Aber versuchen würde ich es.
Auch schon aus dem Grund, weniger Tütenfutter geben zu müssen. Das hier
Kaninchen nunmal empfindliche Tiere sind, wo eine Aufgasung schnell komm
t und ebenso schnell tödlich ist

konnte ich bisher bei unseren Kaninchen ausschliessen. Oh ja, gepupt hatten unsere auch ab und an. Für mich gehen die Probleme vom gekauften Futter aus. Also, das Beet bleibt drin im Plan.

c) andere Gänge buddeln ist selbstverständlich nicht verboten. Es ist halt meine Beobachtung bei Wildkaninchen, dass ihnen 1 solider Bau mit ein paar Sackgängen für Vorräte, der rund-um-Schutz bietet, genügt. Erst wenn Nachwuchs kommt, dann wird's aufjedenfall zu eng.
Mindestens 1 von den geplanten 2 Kaninchen ist kastriert/sterilisiert, sodass es keinen Nachwuchs geben kann. Das (unkastrierte) Weibchen wird auf jeden Fall buddeln und Nester bauen wollen - auch das ist unsere eigene Erfahrung. Dieser Punkt ist aber hoffentlich mit a) ausgeräumt.

d) Für Leute, die Therapie-Tiere brauchen, ist dieses Projekt nicht geeignet. Denn, es ist ein wesentlicher Aspekt dabei:
Nicht wir Tütenfutter-Geber und Arztkosten-Bezahler bestimmen über die "Gefängnis"-Bedingungen - sondern die Tiere gestalten die Art und den Umfang der Kontakte zu uns selbst. Und da ist es auch durchaus drin, dass wir die Hoppels 2-3 Tage nicht zu gesicht bekommen.

e) Auch wir hatten unsere Tiere im Urlaub im Tierhotel. Alles andere mit Wohnungs-Betreuung war schlichtweg unmöglich.
Aber einer Person einen Aussengehege-Schlüssel überreichen, die dann 1x täglich nur nach dem rechten sieht (um eure Worte zu verwenden) - ist doch schon wesentlich unkomplizierter.
 
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  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #11
Off-Topic
ich meine Kaninchen können nicht pupsen, oder?
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #12
Doch können sie ;) Aber nicht aktiv, will vereinfacht sagen:Luft kann hinten entweichen, aber nicht durch Perestaltik (da die ja nicht vorhanden ist), sondern weils rausgeschoben wird durch Köttel sozusagen


b) Ja, auch Zufüttern ist beabsichtigt und eingeplant. Das Beet soll grösstenteils nur eine Ergänzung sein. Ob sich mit dem Zufüttern die Kaninchen steuern lassen (also weniger bis gar nicht ans Beet gehen), weiss ich nicht. Aber versuchen würde ich es.
Auch schon aus dem Grund, weniger Tütenfutter geben zu müssen. Das hier
Kaninchen nunmal empfindliche Tiere sind, wo eine Aufgasung schnell komm
t und ebenso schnell tödlich ist

konnte ich bisher bei unseren Kaninchen ausschliessen. Oh ja, gepupt hatten unsere auch ab und an. Für mich gehen die Probleme vom gekauften Futter aus. Also, das Beet bleibt drin im Plan.
Gerhard es hat niemand was gegen das Beet gesagt, sondern gegen die Tatsache Tiere sich selbst zu überlassen. Das geht garnicht! Und nein , Aufgasungen entstehen nicht nur durch gekauftes Futter, sondern können beispielsweise durch Zahnspitzen entstehen, weils Tier von heute auf morgen wegen ner Minispitze, die auch bei Wiesengefütterten Tieren entstehen können, das Fressen einstellt. Nicht nur bei Kaninchen ist es einfach nur fahrlässig Tiere während des Urlaubs allin zu lassen
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #13
Gut - also Tiere während des Urlaubs nicht alleine lassen - ok.

Allerdings müssen wir uns auf einen minimalen gemeinsamen Nenner einigen:
Fange ich an mit:
Jeden 2. Tag kommt eine "Aufpasserin", die schaut nach. Check auf Allgemeinzustand des Geheges, ob neue Beschädigungen zu sehen sind. Für alle Fälle Futter+Wasser reichen/erneuern. Dann: Ich schrieb ja schon von der Intelligenz der Nickels. Denkbar wäre zB, dass die Tiere auf eine Glocke trainiert sind - und somit gerufen werden könnten. Wenn man nie seinen Nins was angetan hat, dann kommen die auch auf das antrainierte Zeichen.
Ausserdem hat die Tiersitterin eine Telefonnummer/Email von den Besitzern und könnte an jedem Besuchs-Tag einen Bericht/Frage schicken.

Da aber die Anlage auf All-Jahreszeiten-Betrieb ausgelegt ist, dürften grundsätzlich schon mal die meisten Urlaubsprobleme wie z.B. Hitze/Kälte/Regen/Sturm sehr unwahrscheinlich sein.
Um es noch kompletter zu machen, nehme ich ein Beispiel von einem Gehege von den ortsansässigen Tierfreunden e.v. Die haben Zaundraht 2mm stark, massive Pfosten, und auch oben vergittert. Da kommt auch kein Schäferhund rein. Fotos könnte ich machen.

mfg
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #14
Jeden Tag, nicht jeden 2. Tag. Intelligenz der Tier hin oder her, wenn eines der Tiere gesundheitliche Probleme hat, wird sie kein Glöckchen der Welt aus ihrem Bau locken. Sie folgen dann ihrem Instinkt und verkriechen sich. Es braucht also jemanden der jeden Tag kommt, füttert und guckt ob alle zum Fressen kommen und sich normal verhalten
Und Sturm kann auch bei einem Ganzjahresgehege zum Problem werden. Wenns Beispielsweise wie jetzt in ganz Deutschland Bäume aushebelt. So leid es mir tut, wer Tiere hat kann nunmal nicht in Urlaub fahren, ohne für eine adäquate TÄGLICHE Betreuung zu sorgen
Draht sollte Volierendraht mit sehr kleiner Maschenweite sein, denn dem Marder ists Wurscht, ob da ein Schäferhund reinkommt, ihm reichts wenn er selbst reinkommt und dafür reicht ihm ein Eigroßes Loch:004:
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #15
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #16
Ja das ist richtig, dann sag ich es mal so Haarige Tiere aber nicht ;)
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #17
Mit labberigen Volierendraht fange ich erst garnicht an. Es muss ein Foto vom besagtem e.V. her. Momentan kann ich nur wiedergeben, dass es so, wie es gemacht ist, schon schwierig ist, überhaupt einen Finger durch zu bekommen. Wollte schon letztes WE Fotos machen - aber besagter Park ist wegen Sturmschäden und Baumschäden abgesperrt. 3 Stück Damwild sind in den umliegenden Wald entlaufen, weil ein umgestürtzter Baum den Wildgehegezaun an einer Stelle niederdrückte.
Es ist aber alles ruhig und keine Sorge, weil die Rehe sich derzeit vom Wald ernähren und von selber wieder reingehen werden. Sie werden nicht gesucht und nicht gefangen. Einfach nur Tor auf, und warten.

Zu den anderen Punkten äussere ich mich nicht jetzt.

Was mich ehrlich gesagt sehr wundert: Mir ist noch kein entlaufenes Kaninchen über den Weg gehoppelt. Obwohl ich genau weiss, dass es in den Haushalten hier nur so wimmelt von Häschengetier. Aber wahrscheinlich ist Aussenhaltung sehr selten hier.
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #18
Leider sitzen die meisten Kaninchen in Minikäfigen in Kinderzimmern
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #19
aua! :shock:
 
  • Projekt "Garten-Gehege-Kaninchen" Beitrag #20
Muss noch hinzufügen:

a) Ja, das 15m²-Gehege ist nach unten gesichert. Also Leute, ran an die Schaufeln - und 50cm Erde auf 15m² abtragen. Könnte, wenn Sie+Er sich einig sind, an einem Tag erledigt sein? :angel:
Du beliebst zu scherzen? 50 cm Tief die ganzen 15 m² ? Ausheben, Gitter legen und befestigen, Erde wieder drauf? bei evtl. verwurzeltem Boden? ein Tag? 2 Personen? mit stink normalen Schaufeln? :eusa_eh: na das zeigst mir mal!

Der Maschendrahtzaun soll oben keine Abschluss-Leiste oder Holz-Brett haben. (Das war mit dem Programm nicht darstellbar.) Also auf dem Zaun sollen sich keine Tiere absetzen können, ausgenommen natürlich kleine Vögelchen.
Also über den Zaun kommen dir die Mader locker. Ob 1,8 m, 1m oder 3,5 m spielt dabei keine Rolle. Das ist eine ihrer leichtesten Übungen. Raubvögel können selbstredend darüber fliegen. Warum ist es dir so wichtig dass sie sich nicht drauf setzen? Sorry aber wenn ohnehin alles REIN kommt ists doch eh egal ob sich dann noch ein Rabe AUF den Zaun setzt oder nicht
15 m² sind "nicht viel". Mach doch einfach ein Dach drauf bzw. Volierendraht. Dann ist alles dicht und du hast Gewissheit dass sie sicher sind und sie auch nachts den Platz nutzen können. Alles andere wäre grob fahrlässig.

b) Ja, auch Zufüttern ist beabsichtigt und eingeplant. Das Beet soll grösstenteils nur eine Ergänzung sein. Ob sich mit dem Zufüttern die Kaninchen steuern lassen (also weniger bis gar nicht ans Beet gehen), weiss ich nicht. Aber versuchen würde ich es.
Auch schon aus dem Grund, weniger Tütenfutter geben zu müssen. Das hier
Kaninchen nunmal empfindliche Tiere sind, wo eine Aufgasung schnell komm
t und ebenso schnell tödlich ist

konnte ich bisher bei unseren Kaninchen ausschliessen. Oh ja, gepupt hatten unsere auch ab und an. Für mich gehen die Probleme vom gekauften Futter aus. Also, das Beet bleibt drin im Plan.
ich hatte ne ganze Weile 2 Kaninchen auf 30 m². Die Wiese kannst du da schon vergessen, da brauchst du nicht mit 15 m² für zwei anfangen. Von einem Beet will ich gar nicht erst anfangen. Nicht weil sie es etwa sehr schnell wegessen würden sondern vielmehr weil sie es gnadenlos durch ihren Bewegungsdrang plattrennen ;) Auch wenn bei mir noch etwas wächst wird das eher links liegen gelassen, sie fressen lieber das was frisch rein kommt. Mehrere tägliche Mahlzeiten sind Pflicht!

c) andere Gänge buddeln ist selbstverständlich nicht verboten. Es ist halt meine Beobachtung bei Wildkaninchen, dass ihnen 1 solider Bau mit ein paar Sackgängen für Vorräte, der rund-um-Schutz bietet, genügt. Erst wenn Nachwuchs kommt, dann wird's aufjedenfall zu eng.
Mindestens 1 von den geplanten 2 Kaninchen ist kastriert/sterilisiert, sodass es keinen Nachwuchs geben kann. Das (unkastrierte) Weibchen wird auf jeden Fall buddeln und Nester bauen wollen - auch das ist unsere eigene Erfahrung. Dieser Punkt ist aber hoffentlich mit a) ausgeräumt.
Ich habe 5 Kaninchen. 3 Jungs 2 Mädls. ALLE sind kastriert (ja auch die Mädls) und ALLE graben gerne. (bei der verstorbenen ebenfalls kastrierten Dame war es genauso)
Scheinschwanger werden zwar nur unkastrierte Weibchen und nur dann bauen sie Nester (falls sie es überhaupt machen), allerdings buddeln sie meinen Erfahrungen nach zu dieser Zeit nicht mehr als sonst.


d) Für Leute, die Therapie-Tiere brauchen, ist dieses Projekt nicht geeignet. Denn, es ist ein wesentlicher Aspekt dabei:
Nicht wir Tütenfutter-Geber und Arztkosten-Bezahler bestimmen über die "Gefängnis"-Bedingungen - sondern die Tiere gestalten die Art und den Umfang der Kontakte zu uns selbst. Und da ist es auch durchaus drin, dass wir die Hoppels 2-3 Tage nicht zu gesicht bekommen.
Wie oben kurz beschrieben hatte ich auch schon 2 auf 30 m² jetzt eben 5 auf 30 m². Und ich hab ein paar teilweise ängstliche dabei. Ich finde jeden Einzelnen zu jeder Tageszeit. IMMER! Und das ist auch wichtig. Wie danie schon sagte muss man den Gesundheitszustand täglich prüfen können und sei es nur über Sichtkontakt und beobachten. Auch das gehört zu den Pflichten eines Kaninchenhalters. Dafür kann man auch jedes einzelne noch so scheue Tier auf egal wie viel m² mit viel Liebe und noch viel mehr Geduld dazu bringen Leckerchen aus der Hand zu nehmen.
Tiere zu hegen und zu pflegen, sie das tun zu lassen was SIE möchten und sie dabei zu beobachten - anderes Leben verstehen und respektieren lernen - ist eine viel bessere Therapie als "Knast auf, Kaninchen auf den Schoß, streicheln, Kaninchen rein, Knast zu."


e) Auch wir hatten unsere Tiere im Urlaub im Tierhotel. Alles andere mit Wohnungs-Betreuung war schlichtweg unmöglich.
Aber einer Person einen Aussengehege-Schlüssel überreichen, die dann 1x täglich nur nach dem rechten sieht (um eure Worte zu verwenden) - ist doch schon wesentlich unkomplizierter
stimme zu, das ist wirklich einfach :)

Ein Gartenteich kann mitunter gefährlich werden. Ist er zu tief können sie ertrinken...
Ab und zu zanken sich Kaninchen. Das ist normal und sie dürfen sich ruhig mal gegenseitig jagen. In so einer Sequenz ist das eine Tier so konzentriert darauf wegzulaufen, dass es nicht genau darauf achtet wohin es läuft. Es ist Sommer, knallheiß, der Kreislauf hats eh schon schwer, dazu das viele Rennen. Plötzlich taucht der ganze Körper in kaltes Wasser. Das packt nicht jeder Kreislauf...
Und auf 15 m² ist ein ganzer Teich kaum zu realisieren. Ich frage mich immer wieder wie groß für dich 15 m² sind :eusa_think:
In einem Teich kannst du dir auch ganz schnell viele "tolle" Mücken ziehn. Die wiederum gehn dir dann die Tiere an. Geimpft hin oder her, die Chanchen sich RHD und Myxo einzufangen steigt mit jedem Stich. Ganz abgesehen davon ist es alles andere als toll mitansehen zu müssen wenn 10-30 Mücken am Gesicht eines einzigen Kaninchens hängen. Davon kann ich dir ein Liedchen singen (jetzt hängt ein Mückennetz übern Gehege und jetzt ist auch Ruhe).

Gerhard ich möchte dir wirklich nichts "zerstören", aber ich glaube du hast eine etwas verzerrte Vorstellung von dieser "Aussenanlage" :eusa_think:
 
Thema:

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