Hündin mit 14 Jahren einschläfern ?!?!

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  • Hündin mit 14 Jahren einschläfern ?!?! Beitrag #1
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thunger

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Hallo,

meine Freundin und ich stecken gerade ziemlich in der Misere, weshalb wir uns auch öfters in die Haare kommen: Unsere Hündin, Ganja um die sich unser Leben zum Großteil dreht, ist mittlerweile fast 14 Jahre alt und mit der Gesundheit geht es Berg ab.

Ganja ist ein Weimaraner/ Alanomischling, hier zwei Bilder von letztem Jahr:

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Sie hatte mit 7 Jahren bereits Krebsgewächse in der Gebärmutter und Bauchregion, welcher damals per Operation entfernt wurde. Seitdem ist sie auch steril. Die kommenden Jahre ging ihr es gut außer dass sie Inkontinenz entwickelt hat, wogegen sie regelmäßig Incurin bekommt. Zudem hat sie ein Hornersyndrom an beiden Augen im Letzten Jahr bekommen, an einem schlimm an einem weniger schlimm und sie bekam die letzten Monate regelmäßige, lang anhaltende Cortison Injektionen gegen ihre leichte Arthritis. Wir hatten jedoch bis vor kurzem immer das Gefühl, dass es ihr gut geht und ihre Lebensqualität in Ordnung ist, auch wenn Hunde bekanntlich Schmerzen usw. überspielen.

Nun, vor vllr 2 Monaten hat sie den Apetit verloren und hat immer öfter Bauchschmerzen in der Nacht. Die Diagnose ergab 5-fach!!! erhöhte Leberwerte, was auf ein mögliches Krebsgewächs zurück zu führen wäre. Woran genau es liegt kann ohne Narkose nicht festgestellt werden und die wollen wir Ihr ersparen, da die letzte schon sehr anstrengen für sie war. Sie ist immer schwächer tagsüber, wir kochen mittlerweile wieder selbst für sie damit sie überhaupt richtig isst (Leberdiät Futter vom TA lehnt sie auch ab). Gewichtsverlust erschien uns immer normal im Alter da sich Muskelmasse usw. reduziert aber mittlerweile ist sie von früher 38 Kg auf 25 kg runter und sehr dünn. Sie verliert Fell am Schwanz und sieht halt algemein alt und oft müde aus.

Sie ist halt aber auch sehr stur, schon immer gewesen, und wird abends aktiv, rennt über die Wiese und bettelt nach pizza etc. ( sowas isst sie nach wie vor liebend gerne) . Ihr Geist ist halt noch da aber der Körper ist schwach.

Der TA meinte die Wahrscheinlichkeit, dass ein natürlicher Tod stattfinden wird ist gering und meine Freundin meint wir sollen Ganja einschläfern lassen. Nächste Woche. Sie hat Angst dass der Hund Schmerzen hat und hat sich immer vorgenommen, Ganja niemals zu quälen und nur am Leben zu lassen weil es angenehmer für den Mensch ist. Ich schätze mal in dieser Situation waren schon einige Hundebesitzer.

Jedenfalls habe ich Angst, dass wir Ganja zu früh einschläfern. Ich meine Alte Menschen haben auch Ihre Krankheiten aber solange es doch auch positive Erlebnisse gibt täglich, wollen diese doch auch nicht einfach sterben.

Woran erkenne ich, ob es wirklich soweit ist? :(
 
  • Hündin mit 14 Jahren einschläfern ?!?! Beitrag #2
Hallo thunger,

als erstes einmal, willkommen hier im Forum, auch wenn der Anlass hier ein nicht sehr schöner ist.

Fast jeder von uns, der hier im Hundebereich unterwegs ist, hat schon vor dieser Entscheidung gestanden. Wir fühlen alle mit euch....

So - aber wann ist der richtige Zeitpunkt.... das ist so gut wie nie genau zu sagen.
Wenn ihr feststellt, dass sie nicht mehr richtig frisst - das sie Schmerzen hat. - Dann sehe ich persönlich den Zeitpunkt mit dem Hund den letzten Weg zu gehen.

Sie hat ein stolzes Alter erreicht - sie hat mit euch schöne Zeiten erlebt...

Ich habe bei meiner eigenen Hündin vor ein paar Jahren ähnliches erlebt. Ich habe sie einschläfern lassen. Während sie friedlich einschlief habe ich ihr immer wieder gesagt, dass ich sie liebe und das ich sicher bin, sie eines Tages wieder zu sehen - auf der anderen Seite des Regenbogens auf die ich sie gerade gehen lasse.
Dort habe sie keine Schmerzen mehr und sie kann dort wieder spielen, wie ein junger Hund.

Sicherlich hat sie mich nicht verstanden. Sie hat aber gespürt, dass ich sie liebe, geliebt habe und sie immer lieben werde - sie ist dann in aller Ruhe eingeschlafen.

Ich kann euch die Entscheidung nicht abnehmen. Ich kann euch aber versichern ihr werdet den endgültigen Zeitpunkt erkennen. Sei es morgen, übermorgen oder erst in einigen Tagen oder Wochen.
Normaler Weise zeigen uns unsere Hunde, wenn sie nicht mehr können.
Bei aller Liebe und allem "Festhaltenwollen" - ich würde sie nicht zu spät gehen lassen. Ich würde es mir nicht verzeihen, wenn mein Hund wegen mir leiden muss und Schmerzen hat.
 
  • Hündin mit 14 Jahren einschläfern ?!?! Beitrag #3
Danke für deine schnelle Antwort! Ja diese Angelegenheit ist einfach s******* und sicherlich nie leicht. Ich habe halt einfach Angst, dass hier etwas überstürzt wird da es ihr nicht konstant nur schlecht geht aber auf der anderen Seite will ich die Maus nicht leiden lassen. Sie hat einen so starken Willen und würde niemals aufgeben von selbst, eher kollabieren. Sie knabbert an ihrer Rute und verliert da Fell, ich denke das ist auch ein Anzeichen dass es ihr nicht so gut geht.

Was auch mist ist, dass wir beide abrieten müssen und sie 3 Tage die Woche für 5 -6 h alleine ist ( nur noch unsere Katze da). Wenn Sie alleine ist und stirbt wäre es sicherlich schlimmer für sie.

Ob es nun nächste Woche passiert oder in einem Jahr (und sich bis dahin ihr Zustand bis dahin verschlechtert) macht nur für sie einen unterschied, wir werden auch dann traurig sein.

Danke nochmal für deine Worte, so bescheuert es auch klingt aber es hilft von Leuten zu hören, die Erfahrung haben.
 
  • Hündin mit 14 Jahren einschläfern ?!?! Beitrag #4
thunger

Du wirst es merken - sie wird dir zeigen, wann es soweit ist.
Ich stand Anfang des Jahres selbst vor dieser Entscheidung und hatte Angst den Moment zu verpassen. Ende Februar hatte meine Hündin mir die Entscheidung abgenommen.

Alles Gute für Euch.
 
  • Hündin mit 14 Jahren einschläfern ?!?! Beitrag #5
Es ist kein schöner Anlass, doch ich sage auch erst einmal herzlich Willkommen.

Wann ein Tier soweit ist, dass Du es besser von seinen Leiden erlöst. kann Dir leider niemand abnehmen.
Es ist immer sehr schwer, vor so einer Entscheidung zu stehen. Ich kenne das und es hat mir schon so manche Nacht geraubt :(
Damals bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, so lange mein Tier Lebensfreude hat und die Lebensqualität noch da ist, werde ich es Pflegen und verwöhnen.
Ich hoffe Du triffst die richtige Entscheidung und wünsche Dir alles Gute. Es wird nicht leicht werden.
 
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