- Abnehmen ab 50 - ein Ding der Unmöglichkeit Beitrag #1
Elkecita
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Nach Monaten Ringen mit mir selbst, hab ich mich letzte Woche endlich entschlossen, 2 Wochen Brigitte-Diät (1000 kcal pro Tag) durchzuziehen. Vor vielen Jahren hab ich das schonmal gemacht, mit durchsschlagendem Erfolg.
Einige Kleider, Hosen und Röcke waren mir einfach zu eng geworden, ausserdem konnte ich mich selber nicht mehr leiden, wenn ich das rundliche Bäuchlein im Spiegel seh. Also, Supermarkt nach den - hier in Spanien - unmöglichsten Dingen durchstöbert (Dinge wie Buchweizen, Tofu, Knäckebrot usw. sind unheimlich schwer aufzutreiben), Pläne fürs doppelt Kochen (Sohn und Mann machen bei sowas ja nicht mit, obwohl sie es bitter nötig hätten) gemacht und mich seelisch und geistig motiviert.
Inzwischen ist fast 1 Woche rum, und ich habe kein Gramm abgenommen. Die Röcke sitzen noch genauso eng und der Bauch guckt noch genauso rundlich raus.


:?:?
Ich gehe exakt nach Rezepten vor, viel Gemüse (gekocht), weisser Reis, gekochte Kartoffeln, Obst, fettarmer Quark und Joghurt, Müsli - kein Fleisch, kein Zucker, überhaupt nichts Süsses, kein Tropfen Alkhol, keine Säfte, nur Wasser, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich hänge praktisch an der Wasserflasche, seit ich angefangen hab. Ach ja, und ungesüssten Tee mit Eiswürfeln. Ich mach den KÜhlschrank auf und seh das Bier, kneif die Augen zu und trinke Wasser. Sehe Mann und Sohn Schokolade futtern, sitze ungerührt daneben. Bereite ihnen Speisen mit Sossen und Pommes zu, und setz mich daneben und esse meine Portion gemischten Salat oder gedünstetes Gemüse. Im Büro feiern die Kollegen Geburts- oder Namenstage und laden zu Süssem ein, ich gratuliere und sage Nein.
Hunger leide ich keinen, denn die Diät ist so ausgelegt, dass nie richtig Hungergefühl aufkommt. Aber dann frag ich mich: lohnt sich all das Verkneifen, lohnt sich die Entsagung? Bin noch genauso rundlich wie vorher und meine Waage bleibt stur.
Am Wochenende laufe ich stundenlang mit dem Hund durch die Felder, gestern sogar mit dem Fahrrad. Bewege mich, ist nicht so, dass ich keinen Sport treibe. Daneben die Arbeit im Garten.
Es ist zum Heulen. Leute, ab 50 ist nix mehr mit Abnehmen. Der Körper verweigert sich. Ich mag mich nicht mehr so sehen, weigere mich strikte, Kleidergrösse 42 zu kaufen, schon schlimm genug, dass ich jetzt jedesmal öfter, wenn nicht sogar regelmässig, Kleidergrösse 40 kaufen muss und etliche Lieblingsstücke im Kleiderschrank vor sich hintrauern.
Ich mach aber weiter. Es kann doch nicht sein, dass all die Anstrengung umsonst war. Bis zum Urlaub, denn ab da ist eh Hopfen und Malz verloren.
Einige Kleider, Hosen und Röcke waren mir einfach zu eng geworden, ausserdem konnte ich mich selber nicht mehr leiden, wenn ich das rundliche Bäuchlein im Spiegel seh. Also, Supermarkt nach den - hier in Spanien - unmöglichsten Dingen durchstöbert (Dinge wie Buchweizen, Tofu, Knäckebrot usw. sind unheimlich schwer aufzutreiben), Pläne fürs doppelt Kochen (Sohn und Mann machen bei sowas ja nicht mit, obwohl sie es bitter nötig hätten) gemacht und mich seelisch und geistig motiviert.
Inzwischen ist fast 1 Woche rum, und ich habe kein Gramm abgenommen. Die Röcke sitzen noch genauso eng und der Bauch guckt noch genauso rundlich raus.
Ich gehe exakt nach Rezepten vor, viel Gemüse (gekocht), weisser Reis, gekochte Kartoffeln, Obst, fettarmer Quark und Joghurt, Müsli - kein Fleisch, kein Zucker, überhaupt nichts Süsses, kein Tropfen Alkhol, keine Säfte, nur Wasser, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich hänge praktisch an der Wasserflasche, seit ich angefangen hab. Ach ja, und ungesüssten Tee mit Eiswürfeln. Ich mach den KÜhlschrank auf und seh das Bier, kneif die Augen zu und trinke Wasser. Sehe Mann und Sohn Schokolade futtern, sitze ungerührt daneben. Bereite ihnen Speisen mit Sossen und Pommes zu, und setz mich daneben und esse meine Portion gemischten Salat oder gedünstetes Gemüse. Im Büro feiern die Kollegen Geburts- oder Namenstage und laden zu Süssem ein, ich gratuliere und sage Nein.
Hunger leide ich keinen, denn die Diät ist so ausgelegt, dass nie richtig Hungergefühl aufkommt. Aber dann frag ich mich: lohnt sich all das Verkneifen, lohnt sich die Entsagung? Bin noch genauso rundlich wie vorher und meine Waage bleibt stur.
Am Wochenende laufe ich stundenlang mit dem Hund durch die Felder, gestern sogar mit dem Fahrrad. Bewege mich, ist nicht so, dass ich keinen Sport treibe. Daneben die Arbeit im Garten.
Es ist zum Heulen. Leute, ab 50 ist nix mehr mit Abnehmen. Der Körper verweigert sich. Ich mag mich nicht mehr so sehen, weigere mich strikte, Kleidergrösse 42 zu kaufen, schon schlimm genug, dass ich jetzt jedesmal öfter, wenn nicht sogar regelmässig, Kleidergrösse 40 kaufen muss und etliche Lieblingsstücke im Kleiderschrank vor sich hintrauern.
Ich mach aber weiter. Es kann doch nicht sein, dass all die Anstrengung umsonst war. Bis zum Urlaub, denn ab da ist eh Hopfen und Malz verloren.
